@PublicoMag Das Schweigen beantwortet es ja hinreichend. Als skandalös wird der Umstand der Finanzierung nicht gesehen, man hat ihn viele Perioden gewählt.
This still remains one of the most powerful videos ever.
Jewish and Christian students in Columbia were singing “God Bless America!” as they face the hateful pro-Palestinian crowd.
American and Israeli flags proudly waved.
Ein falsches Wort gegen Politiker, und du kannst dich auf eine Hausdurchsuchung freuen. Blanker, primitivster Judenhass hingegen lässt die Strafverfolgungsbehörden kalt.
https://t.co/NFZbc0TKSV via @welt
Ich glaube, der britische Forrest Gump braucht Hilfe. Das meine ich ernst, denn inzwischen tut er mir leid. Ich weiß, dass Autisten zu 99% nicht lügen, weil das komisch für sie ist. Ich weiß aber auch, dass viele in ihrer eigenen Welt leben. Siehe Greta Thunberg.
Sich mit Ahrflug-Grinsen mit diesem widerlichen Antisemiten auf eine Bühne zu stellen ist ein Zeichen von völliger politischer Instinktlosigkeit und der Ungeeignetheit für das Amt des Ministerpräsidenten. Zu der Dame vom Müllcontainer kann man sich einen Kommentar sparen.
Mal etwas ganz anderes: Wer angesichts der gegenwärtigen „Erinnerungspolitik“, die diesen Namen wegen ihrer Instrumentalisierung für den „Kampf gegen Rechts“ selten noch verdient, die Geschichte tatsächlich lebendig halten will – was mir persönlich grundsätzlich wichtig ist –, dem seien die Gerichtsaufnahmen des Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963–1965) empfohlen. Auf YouTube finden sich die Aufnahmen der Zeugenbefragungen in für damalige Verhältnisse bester Tonqualität, und das heißt: klar und fast störungsfrei.
Die eineinhalb- bis zweistündigen (oft auch länger dauernden) Vernehmungen lassen einen nicht nur erahnen, welche Schrecken im besetzten Polen durch die Nationalsozialisten verbrochen wurden, sondern auch unmittelbar in die damalige Bonner Republik eintauchen, in der das durchschnittliche Sprach- und Ausdrucksvermögen gesellschaftsübergreifend besser war; nicht nur die Juristen, sondern auch Zeugen mit niedrigeren Bildungsabschlüssen sprechen ein Deutsch, das heute kaum noch zu hören und grundsätzlich besser ist als das heutiger Gymnasiasten und Akademiker. Wir sprachen unsere Sprache einmal deutlich besser.
Die Verbreitung dieser Dokumente lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht: um der Verballhornung der Geschichtspolitik, die von ganz links über SPD und CDU bis in die NGO-förmigen Gedenkstätten reicht und auf falsche, interessierte Lügen gegen die Oppositionspartei AfD hinausläuft, etwas entgegenzusetzen: nämlich die Erfahrung historischer Erkenntnis, die ihren Begriff am originären Material selbst entfaltet. Man hat davon mehr als von jeder haltungsjournalistischen Geschichtsstunde im ÖRR. Mehr noch: Sie sind ein Gegengift gegen ihre Propaganda.
Darüber hinaus sind die Vernehmungen, obwohl sie weder geschnitten noch montiert sind, oft so spannend, dass man glauben möchte, dass das, was man bei Hollywood-Gerichtsfilmen als bloße Übertreibung der Realität zu betrachten gelernt hat, eine reale Substanz hat: lebendige, spannende Dialoge und Monologe, die mitunter sogar einen Erzählstrang beinhalten, der von Hörspielen nicht weit entfernt ist. Diese Beschreibung soll dem Ernst der Sache nicht Unrecht tun, sondern nur sagen, dass die Beschäftigung damit nicht zäh ist.
Dass ich das so wahrnehme, liegt auch an Richter Hans Hofmeyer, der in Offenbach geboren wurde und, ebenfalls nicht weit von meiner Heimat entfernt, in Bad Vilbel verstarb. Er spricht ein Hochdeutsch mit einer starken Färbung durch seinen Dialekt, dem ich stundenlang zuhören könnte. Wenn das ein „deutsch sprechender Amerikaner“ sein soll, wie Höcke kürzlich über Westdeutsche polemisierte, dann bin ich gern einer. Ich glaube übrigens, dass sich in dieser Hinsicht über Frankfurt am Main noch sehr viel mehr Interessantes sagen ließe.
Auf dem Foto ist Richter Hans Hofmeyer oben links zu sehen. Der zufällig gewählte Tonausschnitt stammt aus einer der Aufnahmen, die auf YouTube über den Suchbegriff „Auschwitz-Prozess Frankfurt“ leicht zu finden sind.