Kiffen ist gefährlicher als Alkohol. Und niemand traut sich, das laut zu sagen.
Ich sag's trotzdem.
Statistisch sterben weniger Menschen an Cannabis als an Alkohol. Aber dafür sind viele davon irgendwann geistig einfach nicht mehr da.
Ich habe damals ein Praktikum in einer psychiatrischen Anstalt gemacht.
Und was ich da gesehen habe, hat mich geprägt.
Menschen, die jahrelang gekifft haben. Danach: langfristige Psychosen. Getriggerte Schizophrenie. Komplett abgekackt.
Seit Deutschland Cannabis legalisiert hat, ist die Quote an cannabis-induzierten Psychosen massiv gestiegen.
Aber der eigentliche Punkt ist ein anderer:
Cannabis macht dich complacent. Zufrieden mit einer Situation, in der du eigentlich nicht zufrieden sein solltest. Du verlierst diesen Holy Spirit, dass du Bock hast, was zu machen. Was zu verändern.
Alkohol? Auch nicht gesund.
Aber schau dir mal die Geschichte an. Das gesamte römische Reich wurde auf Wein aufgebaut. Die Gladiatoren. Die Griechen. Sokrates. Und trotzdem: extrem produktiv.
Cannabis-Kulturen wie die Inca hingegen kannten überhaupt keinen Alkohol.
Jede Gesellschaft hat ihre Droge. Aber welche du wählst, entscheidet, wie deine Gesellschaft aussieht.
Ein Volk auf Wein baut Reiche.
Ein Volk auf Cannabis setzt sich aufs Sofa.
Was denkt ihr dazu?