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Manche Artikel haben eine wunderbare Eigenschaft: Man muss sie gar nicht groß auseinandernehmen. Man muss nur darauf achten, wann Meinung plötzlich so formuliert wird, als wäre sie allgemeingültige Geschichtsschreibung.
Die taz erklärt uns also,
**„Emma“ habe dem Feminismus zuletzt mehr geschadet als genutzt**.
Aha.
Wer hat das festgestellt?
Der Bundesrechnungshof des Feminismus?
Die Stiftung Warentest für Frauenbewegungen?
Gab es eine DIN-Norm „Feministischer Nutzen 2026“?
Nein.
Carolina Schwarz findet das.
Das darf Carolina Schwarz selbstverständlich finden. Es ist schließlich ausdrücklich ein Kommentar. Nur sollte man dann vielleicht auch so schreiben:
**Ich finde.**
Nicht:
**So war es.**
Denn beim Lesen entsteht bei mir zunehmend der Eindruck, dass hier nicht nur eine Zeitschrift verabschiedet wird. Hier wird einer 83-jährigen Frau von der nachfolgenden Generation noch schnell erklärt, was sie in den vergangenen fünfzig Jahren alles falsch gemacht hat.
Das besitzt schon eine gewisse Komik.
Alice Schwarzer gründete 1977 *Emma*, hielt das Magazin fast fünf Jahrzehnte am Leben und führte Debatten über Abtreibung, sexualisierte Gewalt, Pornografie, Prostitution, Islamismus, Brustkrebs, Genitalverstümmelung und zahlreiche andere Themen zu Zeiten, in denen einige davon gesellschaftlich noch ausgesprochen unbequem waren. Selbst die taz räumt ein, dass sie und *Emma* den deutschen Feminismus über Jahrzehnte wesentlich mitgeprägt haben.
Und jetzt kommt gewissermaßen die Endabrechnung:
Ja, ja, schön gemacht damals.
Aber zuletzt leider falscher Feminismus.
Ich stelle mir Alice Schwarzers Reaktion ungefähr so vor:
**„Mädchen, komm du erst einmal in meine Jahre.“**
Gründe erst einmal eine Zeitschrift.
Ohne Internet.
Ohne Instagram.
Ohne X.
Ohne Substack.
Ohne eine fertige feministische Infrastruktur, in die du dich einfach hineinsetzen kannst.
Halte das Ding fünfzig Jahre am Leben.
Streite dich mit Politikern, Kirchen, Medienhäusern, Männern, Frauen und irgendwann sogar mit großen Teilen deiner eigenen Bewegung.
Werde beschimpft.
Werde verklagt.
Verliere Leser.
Gewinne neue.
Vertrete gelegentlich Positionen, bei denen selbst deine früheren Mitstreiterinnen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Und steh mit 83 Jahren immer noch da.
**Dann können wir uns gern darüber unterhalten, wer dem Feminismus wie viel genutzt oder geschadet hat.**
Denn das ist vielleicht das Interessanteste an diesem taz-Kommentar: Er zeigt sehr schön das Problem moderner politischer Bewegungen.
Sie tun sich schwer damit, frühere Erfolge einfach einmal als Erfolge stehenzulassen.
Irgendjemand hat etwas erreicht?
Moment.
War das ausreichend intersektional?
War das transinklusiv?
War das postkolonial genug?
War das für alle Gruppen gleichzeitig richtig?
Wurde dabei vielleicht eine heutige Theorie aus dem Jahr 2026 noch nicht berücksichtigt?
Und irgendwann wird aus Geschichte eine nachträgliche Qualitätskontrolle mit Kriterien, die Jahrzehnte später erfunden wurden.
Alice Schwarzer hat Fehler gemacht.
Selbstverständlich.
Sie hat provoziert.
Sie hat sich verrannt.
Sie hat Positionen vertreten, die man entschieden ablehnen kann.
Aber wisst ihr, was sie vor allem getan hat?
**Sie hat etwas aufgebaut.**
Fast fünfzig Jahre lang.
Und deshalb würde ich bei aller Kritik vielleicht einen kleinen Rest Demut empfehlen.
Nicht Ehrfurcht.
Nicht Heldenverehrung.
Nur Demut.
Denn es ist erstaunlich leicht, im Jahr 2026 über eine Frau zu schreiben, was sie seit 1977 alles hätte besser machen sollen.
1977 selbst etwas aufzubauen war geringfügig schwieriger.
Und vielleicht würde Alice Schwarzer den ganzen Artikel tatsächlich einfach lesen, die Zeitung zusammenfalten und sagen:
**„Meine Liebe, werd erst einmal erwachsen. Dann reden wir weiter.“**
Ich würde es ihr nicht einmal übelnehmen.
Auf dem Weg nach Berlin zum Just Gay schwulen Männer Treff. Ort und Zeit können nicht öffentlich gemacht werden, aufgrund möglicher Attacken von radikalen Queeren. Wir verstoßen auch gegen dass SBGG, weil wir unter uns sein wollen. Schwules Leben im Jahr 2026.
Mit den Männern, die ihren Geschlechtseintrag ändern, haben wir eine privilegierte Fürstenklasse geschaffen, der allerlei Sonderrechte zustehen. Meldestellen eilen herbei, wenn die Fürsten möglicherweise beleidigt wurden. Und keinesfalls darf man sich über sie lustig machen. Wenn dero Herrlichkeiten aber Frauen beleidigen - schon allein dadurch, dass uns unsere Begriffe genommen werden - hat das alles seine Ordnung.
"Wer sich weigert, diese Oblate als 'Leib Christi' anzusehen und zu bezeichnen, leugnet das Sein von Christen!"
Habe den religiösen Fanatismus schon verstanden: "Wer unserer Denkweise nicht folgt, möchte unsere Existenz auslöschen!"
Bin trotzdem nicht dabei.
"Degrowth" doesn't mean we want everyone to be poorer.
It means we SHRINK what is killing us,fossil fuels, fast fashion, industrial waste
And EXPAND what makes us human,care, education, art, local food.
@zeitonline Wem der Schutz Homosexueller am Herzen liegt, der lehnt die geplante Erweiterung von Art. 3 GG um #SexuelleIdentität ab. Sie schadet fast ALLEN Bürgerinnen und Bürgern!
Eine 55-jährige Transfrau....
Hier wird typisch männliche Gewalt als weibliche Gewalt geframt. Das ist grob verfälschend.
Die Tatperson mag sich weiblich fühlen, vielleicht hat sie auch ihren Geschlechtseintrag geändert. Biologisch ist sie aber männlich.
95-98 Prozent der Tatverdächtigen bei Vergewaltigungen und sexuellen Überfriffen sind biologisch männlich - mit welcher Identität auch immer.
Es ist krass frauenverachtend, dass männliche Tat- und Gewaltmuster als weiblich geframt werden.
Wenige Stunden nachdem die Stadt Augsburg meine Anfrage beantwortet hat, tauschte sie das kritisierte Kopftuch/Abaya-Motiv auf ihrer Karriereseite aus.
Worum geht es mir? Nicht alle Migranten sind Muslime. Nicht alle Musliminnen tragen Kopftuch – viele lehnen es explizit ab.
Wenn öffentliche Stellen genau dieses Bild als "Vielfalt" verkaufen, spielen sie Islamisten in die Hände, die eine Deutungshoheit über "den" Islam beanspruchen und die Geschlechtertrennung normalisieren wollen.
E., eine 17-jährige Schülerin bekommt Sanktionsandrohung vom Jobcenter, weil sie einen Termin verpasst hat, der mitten in den Schulferien lag.
Schlimm genug: Die Jobcenter sind berechtigt, solche Meldeaufforderungen zu verschicken, wenn Kinder das 15. Lebensjahr erreicht 1/3
„Deshalb eine Einladung an Sie (@bundeskanzler)… Kommen Sie einfach eine Nacht in unsere Klinik, von 20 bis 6 Uhr. Stellen Sie sich hin und sehen Sie uns Nutznießern dabei einfach nur zu, wie wir alles geben, um Menschenleben zu retten. Sie müssen gar nix sagen, nur zusehen..“