Ich bin heute bei der Pressekonferenz des Kanzleramts anlässlich des Empfangs des syrischen "Übergangspräsidenten" Ahmad #AlScharaa in Berlin. Ich bin gespannt, wie dieser Staatsempfang für einen "Staatsmann", der durch keine demokratische Wahl oder Prozess legitimiert ist, hier gerechtfertigt wird. Ein Empfang, der mit unseren demokratischen Grundwerten und den internationalen Menschenrechten in keinster Weise vereinbar ist.
@NicoleGohlke Vielleicht sollten sie sich mit der Problematik um Iren Kahn auseinandersetzen. Sie ist absolut voreingenommen und arbeitet sicher nicht neutral
Unbekannte jüdische Aktivisten haben mit ihrer Aktion an Berliner Hochschulen am Holocaustgedenktag einen wunden Punkt getroffen: Während viele Institutionen gerade in Deutschland "Weltmeister" darin sind, an den Antisemitismus der Vergangenheit zu erinnern, wird der heutige Antisemitismus nicht erkannt - oder sogar toleriert. Doch Gedenken an die Toten ist ein leeres Ritual, wenn sie nicht auch den Lebenden dient.
Insbesondere an den Hochschulen grasiert ein neuer Antisemitismus. Der kann jederzeit auch in Gewalt umschlagen. Hochschulleitungen dürfen nicht abwarten, bis dies geschieht - um dann in der Zukunft daran zu erinnern. Wenn Juden sich nicht mehr sicher fühlen und ihre Identität verstecken, dann ist das keine "Israelkritik", sondern Anlass für grundlegende Reformen.
@Anonymostw Vielleicht, nur vielleicht, sollte man in einem komplett blauen AfD Bundesland nicht gegen den einzig linken Fleck demonstrieren? Vielleicht wäre es sinnvoller gegen die N*zis zu demonstrieren.
Aber klar ist connewitz das Problem in der Situation 🤡
@daniel3liasson@JuedischeOnline@bradlander Klar, weil es ja auch keine Token Jews gibt? Sorry, aber die Intifada mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto gleichzusetzen ist ganz wild. Es gibt mehr als genug Nachweise für seinen Antisemitismus...