@Sturmgaenger@Elysiu333 Det har du helt ret i. Tak for rådet! Præcis. Hakket kød er både billigt og super lækkert – jeg kunne godt spise det hver dag. 500 g til middag i dag ville da ikke være så meget.
Ich mache heute einen auf Erik Ahrens - nur eben auf Dänisch! ;)
@Sturmgaenger Entschuldige mich, daß ich Dich so penetrant ausfrage und danke für die Antworten!
Könntest Du mir noch Dein typischen Tagesspeiseplan nennen und auch die Mengenangaben.
Ich denke momentan sehr an meine Ernährungsweise und hoffe einfach auf Inspirationen...
@Sturmgaenger Ich meine, daß muß doch ins Geld gehen, nur Fleisch zu essen? Trinkst Du Proteinshakes, wenn mal das Geld knapp ist? Und überhaupt, wie wirst Du satt, wenn Du keine Füller ist wie Reis oder Brot?
@YmirsErinnerung Diese Übersetzung stimmt so ungefähr, aber es ist ja bekannt, daß Sprachen grundsätzlich an einem gewissen Punkt nicht übersetzbar sind...
So wie das Judentum, so ist auch das Christentum eine Opferrollenreligion. Das ist ihr Signum: sich immer als Verfolgte zu sehen: das Blut der Märtyrer ist der Saft der Kirche. Das Narrativ der bösen Welt braucht die Kirche um zu leben und sobald eine Form des Christentums sich durchgesetzt hat, wie das Katholische, muß sie folgerichtig zerfallen und in innere Streitereien verfallen. Das Christentum ist auf den Satan existenzsichernd angewiesen. Armut ist sein Labsal. Im vollgefressenen Deutschland hat das Christentum deswegen keine Chance politisch relevant zu sein.
Die Orthodoxie ist deshalb so interessant für Dich, weil ihr das jüdische gänzlich abgeht. Der evangelische Theologe Adolf von Harnack beschrieb die Orthodoxie als beinahe lückenlose Fortführung der altgriechischen Religionsgeschichte: das Merkmal der griechischen Antike war, daß es den Menschen als grundsätzlich GUT ansah und dem folgt auch die Orthodoxie! Für sie ist der Mensch so wie er ist gottgewollt und gut. Sie glaubt nicht an die Erbsünde, also daß der Mensch von Grund auf schlecht ist, wie es das lateinische Christentum tut, sondern nur an einen Erbschaden (die Tödlichkeit des Menschen). Die Orthodoxe Kirche ist wesentlich nationalistisch, partikular.
@YmirsErinnerung@Sturmgaenger Nun, die totale Durchsetzung des eigenen Willens einer Person ist die Essenz des Rechseins: das Papsttum kommt dem sehr nahe!
Ganz einfach, es ist die Psychologie der Masse! Große Masse hat bekanntlich eine stärkere Gravitationwirkung, als eine kleinere. Schiere Faulheit ist auch ein Grund: man setzt sich ins gemachte Nest, man hat ein fertiges Produkt in der Hand. Und für Internetkatholiken ist die Kirche eine Ersatzstaatsangehörigkeit und somit eine Entlastung des täglichen politischen Kampfes. Ein weiterer Grund ist, daß das katholische Christentum nahezu mit Europa identisch ist und sie deswegen die natürliche Wahl für Gottessucher ist. Man kann dies Kulturlarping nennen.
Die Internetkatholiken sind leichter zu händeln, da sie vernunftbesessen und zum Teil gut über ihre Religion informiert sind, als die Geburtskatholiken, die alles und jedes rechtfertigen und die meisten von ihen in Religionssachen Ignoranten sind. Die Internetkatholiken sind deshalb so nervig, weil ihre Orthodoxie an der Lebenswirklichkeit der Kirche zerschellt und dadurch ständig als Privatpapst ihre Identität abzusichern glauben zu müssen. Dies erschafft Kirchenneurotiker.