Wir leben in einem Land, in dem der tragische Tod eines Mannes in Minneapolis tagelang für Erregung sorgt, eine in Hamburg in den Tod gerissene junge Frau jedoch nur kaltschnäuzig zur Kenntnis genommen wird. Diese Diskrepanz in manchen Milieus will mir nicht in den Kopf.
„Dass in der Hauptstadt eines der reichsten Länder der Welt Hundertjährige auf Feldbetten in Turnhallen übernachten müssen, während parallel Hotelzimmer für Flüchtlinge angemietet werden, ist kein Betriebsunfall, sondern eine politische Botschaft.“https://t.co/5X71zHNnU3
Dann gäbe es aber vielleicht einen „Sense of Urgency“, der uns davor bewahrt, zu warten, bis wir ganz tief fallen….
Es sieht einfach überhaupt nicht gut aus…
@potzdamma@ZaraRiffler Ernsthaft? Für 1 Rentenpkt benötigt man ab 2026 51k pa. Bei 2k br bekommt man also nicht mal nen halben Rentenpunkt! 45 Jahre mal 0,5 RP = 22,5 RP. Mal 42,17 je RP = 948 Euro. Also Grundsicherung. Fazit: Lohnt sich weder als Arbeitnehmer noch als Rentner. Sozialstaat sei Dank!
Oh, dann wird es für unseren LoKr Room Talk auch eng: Von 2 Männern, liberal und frei Schnauze… ich freue mich schon auf die Kontrolle und Fakten-Checkerin 😂
Den außerordentlichen Erfolg und die breite Akzeptanz eines Formats zu feiern, während man gleichzeitig die Zusammenarbeit mit der verantwortlichen Journalistin beendet, ist ein bemerkenswertes Kunststück – dem NDR ist es gelungen. Noch mehr irritieren die Hintergründe.
Der Rundfunk – ob privat oder öffentlich-rechtlich – soll laut Medienstaatsvertrag die Achtung vor der Meinung anderer fördern. Ein Prinzip, das offenbar nicht einmal innerhalb des NDR Geltung hat. Beschämend und gefährlich. WK
Einigermaßen fassungslos beobachte ich die Schlagzeilen rund um die Kollegin @juliaruhs aus der Ferne. Ich kenne Julia persönlich, sie ist reizend und hat es in keiner Welt verdient, öffentlich von Kollegen des eigenen Hauses so gecancelt zu werden. Viel wichtiger jedoch: Julia vertritt 𝐚𝐛𝐬𝐨𝐥𝐮𝐭 𝐥𝐞𝐠𝐢𝐭𝐢𝐦𝐞 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐏𝐨𝐬𝐢𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 - sie ist weit davon entfernt, in irgendeiner Form 𝘦𝘹𝘵𝘳𝘦𝘮 oder gar 𝘶𝘯𝘫𝘰𝘶𝘳𝘯𝘢𝘭𝘪𝘴𝘵𝘪𝘴𝘤𝘩 zu sein. Julia ist jung und erfolgreich, sie erntet viel Zuspruch und hat eine hohe Followerschaft. Sie hat mit Anfang 30 mehr erreicht als so manch alter Hase. Sind einige deshalb neidisch? Vielleicht! Damit muss und kann Julia sicher umgehen. Sollte sie auf Grund des öffentlichen Drucks nun anfangen, „anders“ zu berichten? Auf keinen Fall! Konservative Stimmen sind im Journalismus in der Minderheit, wir brauchen für unsere Demokratie aber Ausgewogenheit.
Und an die cancelnden Kollegen: ich empfehle mehr Bürgernähe. Geht mal raus auf die Bahnhöfe im ganzen Land, in die Innenstädte. Redet mit Schülerinnen und Schülern - und zwar nicht Gymnasiasten in Blankenese, sondern Berufsschülern aus Let’s say Bottrop, Memmingen, Leverkusen.. redet mit Handwerkern, Bauern. Die Stimmung im Land ist massiv gekippt, die Probleme sehr real und nicht durch Ideologie zu beheben.
Bekommt ihr das denn nicht mit?
Ich hab mir jetzt mal diverse Videos von Charlie Kirk, den ich vorher nicht kannte, angeguckt. Er hat u.a. gesagt, dass
- Rasse ein soziales Konstrukt ist und kulturelle Werte und soziale Milieus entscheidend sind, nicht Genetik,
- Homosexuelle absolut willkommen sind in der konservativen Bewegung,
- er als Christ Homosexualität als "Lifestyle" zwar nicht gutheißt, aber ihn eigentlich nicht interessiert, was Leute im Schlafzimmer machen, es also Wichtigeres gebe,
- Staat und Kirche getrennt sein sollen und er nicht in einer Theokratie leben will,
- im Job so wie im Sport allein die Leistung zählen soll, nicht die Hautfarbe,
- wir miteinander immer im Gespräch bleiben sollen, weil sonst schlimme Dinge passieren,
- seine persönlichen Positionen zwar christlich motiviert sind, aber mit Vernunft begründet werden müssen,
- Männer eine Verantwortung gegenüber ihrer Frau und Familie haben und zu ihnen stehen sollen,
- Israel ein tolles Land ist und er sich von den Juden dort immer willkommen gefühlt hat, auch wenn man die israelische Regierung kritisieren kann.
Wenn ich mir dagegen anschaue, was (nicht nur linke) Medien über ihn berichten, war Charlie Kirk
- Nazi
- Rassist
- homophob
- Hassprediger
- Scharfmacher
- Spalter
- Frauenfeind.
Ich habe noch nie eine so krasse Diskrepanz gesehen zwischen dem, wer jemand tatsächlich war, und dem medialen Zerrbild von ihm. Das Einzige, worin die Medien richtig lagen: Er war Abtreibungsgegner (mein Gott, wie furchtbar).
Ansonsten bin ich zu folgendem Urteil gekommen: Selbst wenn ich seine politischen Positionen nicht vollständig teile, war der Mann ein absolutes Vorbild, insbesondere in seinem Willen, die Debatte zu suchen und sowohl politischen Gegnern als auch den Radikalen aus seinem eigenen Lager in klaren ruhigen Worten immer sachlich und respektvoll seine Argumente entgegenzuhalten. Davon könnten sich alle politisch Engagierten eine Menge von abschneiden.
Ruhe in Frieden, Charlie. Du warst ein Guter.
Am Steuerzahlergedenktag sollten wir nicht vergessen: 15 Millionen bezahlen hier den ganzen Spaß, aber das empfinden viele vermutlich als fair…starke Schultern und so.
@hagen_carsten Man streitet hier über absolute peanuts. Was sind schon ein paar Milliarden? Sind Nebelkerzen und ist wohl im Interesse der Politik. Unser einziges Problem sind die absurden Sozialausgaben von über 1,2 Billionen oder knapp 40% des BIP.