Absoluter Macher der Moderator und absolute Nullnummer der AfD Politiker. Selbst Manuel Ostermann ist da ehrlicher „dann bin ich gerne ein Rechtsextremist“.
Im ZDF stellt sich AfD-Spitzenkandidat Enrico Schult vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern zum Interview.
▶️ Moderator Andreas Wunn gerät mit ihm aneinander.
Er zitiert aus AfD-Wahlprogramm in MV
▶️ „rechtsradikale Verschwörungstheorie“
https://t.co/pZ5AHWyFnq
Wie man die AfD aus der Ausweichzone holt
Das Interessante an Ulrich Siegmunds Auftritt im ZDF-Morgenmagazin ist für mich nicht, dass er irgendwann gereizt wirkte oder, wie BILD es boulevardesk formuliert, „ins Schlingern“ kam. Interessant ist, warum das passierte.
Andreas Wunn hat etwas gemacht, das eigentlich selbstverständlich sein sollte und in politischen Interviews trotzdem erstaunlich oft nicht passiert: Er hat eine konkrete Frage gestellt und sich anschließend geweigert, Siegmund beim Ausweichen hinterherzulaufen.
Die Frage betrifft ausländische Ärzte und eine entsprechende Aussage im eigenen AfD-Programm. Siegmund antwortet nicht mit Daten oder Belegen, sondern landet beim Attentäter von Magdeburg. Ein perfekter Themenwechsel, denn nun könnte man über Migration, Sicherheit und Taleb A. diskutieren und die ursprüngliche Frage wäre verschwunden.
Wunn macht genau das nicht.
Er kommt zurück zur Frage.
Siegmund versucht es erneut, erklärt sogar, wie er auf eine Frage antworte, müsse ihm selbst überlassen bleiben. Natürlich. Nur muss der Journalist diese Antwort deshalb noch lange nicht als Antwort akzeptieren.
Also wieder zurück zur Frage.
Beim 100-Tage-Programm dasselbe Spiel. Wirtschaft sei eines der wichtigsten Themen, also fragt Wunn nach den konkreten wirtschaftspolitischen Maßnahmen dieses Programms. Siegmund redet über Ideologie, Mittelstand, Insolvenzen und andere Themen. Wunn folgt ihm nicht, sondern geht wieder zurück zum 100-Tage-Programm.
Und genau da liegt für mich die eigentliche Geschichte dieses Interviews.
Man muss einen Politiker nicht anschreien, nicht moralisch aburteilen und ihm auch nicht zwanzig Gegenargumente gleichzeitig um die Ohren hauen. Gerade bei populistischer Kommunikation reicht manchmal etwas viel Einfacheres.
Eine Frage stellen.
Das Ausweichen erkennen.
Nicht auf den Themenwechsel aufspringen.
Zur ursprünglichen Frage zurückkehren.
Und das so lange, bis entweder eine Antwort kommt oder für jeden Zuschauer sichtbar wird, dass keine kommt.
Das funktioniert übrigens nicht nur bei der AfD und sollte auch nicht nur bei ihr angewandt werden. So sollte guter politischer Journalismus grundsätzlich funktionieren.
Bei der AfD ist es allerdings besonders interessant, weil ihre Kommunikation häufig davon lebt, eine konkrete Frage schnell in eine größere Erzählung über Migration, Medien, Eliten, Berlin, Brüssel oder „das System“ zu verwandeln. Folgt der Journalist dieser Erzählung, bestimmt der Politiker plötzlich wieder das Thema.
Wunn hat ihm diese Möglichkeit genommen.
BILD erzählt daraus die Geschichte eines Kandidaten, der „gegrillt“ wurde. Ich sehe etwas anderes.
Ich sehe einen Journalisten, der einem Politiker schlicht nicht erlaubt hat, die Frage zu beantworten, die dieser lieber gestellt bekommen hätte.
Vielleicht ist genau das eine der wirksamsten Methoden gegen politische Nebelkerzen:
Nicht empören.
Nicht hinterherrennen.
Einfach fragen.
Und bei der Frage bleiben.
Die AfD hat gerade ihren neuesten Wahlkampfspot veröffentlicht: Wenn die Geschichte nicht mehr wie Vergangenheit klingt, sondern wie die Gegenwart. Erkennen wir den Extremismus wenigstens, wenn er im Originalton gesprochen wird?
🇺🇸🇺🇸🧐🤔“AND YOU STILL DARE TO OPEN YOUR MOUTH…”
Sasha Legerman: This is too accurate not to share.
This Australian’s response to Trump’s rant that “NATO does nothing for America” is absolutely devastating:
“Mate. You run a country where 600,000 homeless people will sleep on the streets tonight.
A country where 40% of adults can’t cover a $400 emergency without borrowing money.
A country where insulin costs more than a car payment, and people ration it just to stay alive.
A country where medical debt is the number one cause of bankruptcy.
A country where women die in hospital parking lots because doctors are too afraid of abortion laws to treat miscarriages.
You imprison more of your own citizens than any country on Earth.
More than China. More than Russia. More than North Korea.
In the land of the free, 2 million people sit in cages, and a quarter of them haven’t even been convicted of anything.
They’re simply too poor to afford bail.
Your life expectancy is declining. You’re the only developed nation where that’s happening.
Your infant mortality rate is worse than Cuba’s.
Your children practice active shooter drills between math and English classes while you sell defense stocks to your friends.
Your minimum wage hasn’t changed in 15 years.
Your teachers work two jobs, your veterans sleep under bridges, and you just spent a trillion dollars flattening a country that never attacked you.
And now a convicted criminal — found liable for sexual abuse, defending a pedophile, sleeping with a porn star, and running the biggest dumpster-fire campaign since the Taliban — is thanking you for yet another disaster.
And you call Greenland badly governed?
Greenland has universal healthcare. Free education. One of the lowest incarceration rates in the world.
Nobody there goes bankrupt because they got sick. Nobody dies in a waiting room because insurance refused treatment.
‘NATO wasn’t there when we needed them.’
When exactly was that, champ?
September 11?
Because NATO invoked Article 5 for the first and only time in history FOR YOU.
Soldiers from dozens of countries deployed, fought, bled, and died in Afghanistan FOR YOU.
Australia wasn’t even in NATO, and we still showed up. For twenty years.
And then you left at 2 a.m. without telling anyone and left everybody else to clean up the mess.
You don’t care that a great nation is being terrorized by your friend, and you haven’t shown it a single ounce of sympathy.
So maybe before calling other countries badly governed, take a look at your own backyard, you aluminum siding salesman with a spray tan.
The only thing badly managed in this picture is your damn mouth.
And you still dare to lecture the rest of the world?”
Wir #PIRATEN sagen: Der Fraktionsvorsitz reicht nicht! Jens Spahn muss mit sofortiger Wirkung sein Mandat niederlegen und sich komplett aus der Politik zurückziehen, nach Maskendeals, Spendenaffäre, Leihmutterschaft-Skandal usw.
Dieses Glaubwürdigkeitsproblem gibt es aber nicht erst seit gestern, sondern schon sehr, sehr lange. Spahn ist einer der Gründe, warum die Menschen so politikverdrossen sind. So Leute wie Spahn beschädigen und gefährden die Demokratie massiv! Es braucht endlich Konsequenzen.