🚨 Ray Dalio ruft das Ende der Währungsordnung aus – aber hier ist was er verschweigt
Der Milliardär hat gestern beim Weltwirtschaftsforum in Davos gesprochen. Das Zitat das gerade viral geht: "The monetary order is breaking down."
Seine These: Zentralbanken halten immer weniger Fiat-Währungen und Staatsanleihen. Sie "schrecken zurück" vor dem Papier das sie selbst erschaffen haben. Der größte Markt 2025? Nicht Tech. Gold – mit +65% vs. S&P500 mit +18%.
Aber hier wird es interessant.
Dalio redet von der Abwertung des Dollar gegen Gold. Von "Capital Wars". Von einer Welt in der selbst Verbündete keine Schulden mehr voneinander halten wollen.
Und was empfiehlt er? 5-15% Gold im Portfolio.
Was er nicht pusht: #Bitcoin. Seine Position? Seit Jahren konstant bei ca. 1%. Er argumentiert: zu trackbar, Quantum-Computing-Risiko, keine Privatsphäre.
Während Dalio Gold als "zweite Reservewährung" feiert, übersieht er den Elefanten im Raum: Du kannst Gold nicht über das Internet senden. Was funktioniert hat als die USA die einzige Supermacht waren funktioniert nicht mehr in einer multipolaren digitalen Welt.
Timing ist auch spannend – er hat gerade ein Buch draußen: "How Countries Go Broke". Perfekter Zeitpunkt für eine Davos-Warnung.
Versteh mich nicht falsch: Dalios Macro-Analyse ist brilliant. Die Schulden-Spirale bei $38 Billionen US-Debt ist real. Die Abkehr von Dollar-Assets durch andere Zentralbanken ist messbar.
Aber er verkauft die Lösung von gestern für das Problem von morgen.
Dalio hat recht dass das Fiat-System zerbricht, dass ist doch der Grund für #Bitcoin. Aber seine Antwort – Gold – ist die Asset-Klasse eines Mannes der 1949 geboren wurde. Die nächste Generation wird nicht fragen "Wo liegt mein Gold?" Sie wird fragen "Wer kontrolliert meine Keys?"
Seht ihr das anders? Ist Gold wirklich die bessere Absicherung als #Bitcoin – oder klammert sich hier ein Milliardär an das was er kennt?
Sollte man seinen Bitcoin-Seed verschlüsseln?
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Die meisten Leuten machen sich beim Thema #Bitcoin Verwahrung primär Gedanken um externe Angreifer.
Dabei liegt die größte Gefahr oft ganz woanders: bei einem selbst.
Unleserliche Handschrift. Verlorene Zettel. Feuer, Wasser, Zeit. Oder daran, dass niemand außer einem selbst versteht, was man sich clever ausgedacht hat, um besonders gut abgesichert zu sein.
Deshalb gilt für mich: Ein Seed sollte stets in voller Länge, unverschlüsselt, gut lesbar, dauerhaft gesichert sein.
Am besten auf einem Edelstahl-Backup mit Maschinenschrift. So ist man gegen Brand, Überflutung und verblassende Tinte geschützt. Und gegen ein oft unterschätztes Risiko: die eigene Handschrift.
Auf Events höre ich immer wieder von kreativen Verschlüsselungen: Wörter tauschen, eines weglassen, Reihenfolgen drehen, usw.
Das Problem: Diese Systeme sind nicht standardisiert. Nach ein paar Jahren weiß man selbst nicht mehr, wie es gemeint war. Und die Erben schon gar nicht.
Wie so oft im Leben, geht es um die Abwägung von Wahrscheinlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines gezielten Überfalls zu werden, ist für die meisten gering.
Die Wahrscheinlichkeit, durch Komplexität den eigenen Zugriff zu zerstören oder die Erben leer ausgehen zu lassen, ist deutlich höher.
Wenn dennoch zusätzliche Sicherheit benötigt wird, dann bitte über standardisierte Verfahren und keine selbst gebastelten Rätsel.
- Passphrase
- MultiSig
- Backup vom Backup
Complexity is the enemy of security.
@JoanaCotar Das wäre für die private Altersvorsorge und den persönlichen Vermögensaufbau jedes einzelnen die mit Abstand beste Option und w��rde gleichzeitig die Bürokratie deutlich verschlanken. Also absolut keine Option für unsere Regierung 😅
@FOXKGV@sparbuchfeinde Das ist natürlich richtig, wenn das Eigenheim mit dem Mietobjekt vergleichbar ist. Was aber als Eigentümer noch dazu kommt sind die laufenden Instandhaltungskosten 😉
@derHelper Denk Gedanken und dein Seed-Phrase im Kopf kann Dir grundsätzlich niemand stehlen, da bin ich natürlich bei dir. Der Staat wird dich aber im Zweifel mit seinen Mitteln unter Druck setzen. Wie sonst erklären sich die knapp 200.000 konfiszieren BTC der USA?
@BTC_for_Freedom While I share the theory that real estate could lose much of its function as a store of value to Bitcoin, 90% is too high. The value of real estate will not fall below its construction costs, and these are typically significantly higher than 10%.
@blocktrainer@BlackRock Angenommen alle US-Bundesstaaten bauen künftig analog zu Texas ihre Bitcoin-Reserven über den $IBIT auf, dann würde das alleine eine massivste Bitcoin-Zentralisierung bei Blackrock bedeuten …
Vermögen baut auf, wer Vermögen langfristig plant. Wer immer der aktuellen Politik- und Medienhysterie hinterher tradet, wird langfristig immer verlieren! Daher #Bitcoin und #Finanzplanung