Heute vor sieben Jahren, am 20. Mai 2019, wurde Wolodymyr Selenskyj vereidigt.
Wie schnell man in sieben Jahren altern kann?
Selenskyj: Hold my beer! 🍺
Das ist kein Altern, das ist Materialermüdung im Zeitraffer.
So sieht ein Mann aus, der jeden Morgen aufwacht und sich fragt, ob heute eine Rakete in seinem Büro landet.
Dieser „koksende Clown!“, dieser „Diktator!“ – heißt es noch heute. Er sitze ja unrechtmäßig im Amt, fand sogar Donald Trump, schließlich gab es seit Jahren keine Wahlen.
Stimmt. Geht halt nicht. Weil die ukrainische Verfassung Wahlen während des Kriegsrechts schlicht verbietet: Artikel 83, festgeschrieben lange bevor der erste russische Panzer rollte.
Nicht Selenskyj hat das erfunden. Sogar die Opposition will keine Wahlen im Krieg. Aber wer Propaganda macht, liest selten Artikel zu Ende.
Dieser „Schauspieler“ bestimmt heute die Weltpolitik. Und das Imperium, das sein Land in drei Tagen schlucken wollte, ihn kidnappen und in den Gulag verschleppen wollte, kaut seit über vier Jahren am selben Bissen.
Ausgerechnet das Land, das am lautesten „unrechtmäßiger Präsident!“ ruft, ist Russland, in dem das Wahlergebnis feststeht, bevor der Termin verkündet wird.
Inzwischen gefolgt von den USA, in denen der Präsident mit seiner dritten Amtszeit kokettiert.
Man muss schon eine besondere Begabung haben, um aus dem eigenen Spiegelbild eine Anklage zu basteln.
Aus dem belächelten Schauspieler ist einer geworden, der inzwischen sogar gleich zwei Imperien die Stirn bietet.
Das Lachen ist verstummt. Weil immer mehr begreifen, dass die wahren Clowns im Kreml und im Weißen Haus sitzen.
Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas einmal öffentlich äußere.
Ich kann gerade nicht mehr.
Ich reiße mich sehr zusammen, dies zu schreiben.
Eine Kommission zur Untersuchung des Massakers vom 07. Oktober 2023 im Hinblick auf den sexualisierten Terror – auch an den Geiseln – hat ihren Bericht veröffentlicht.
In einigen Kommentaren hatte ich schon dazu gelesen. Die meisten von ehemaligen Soldaten, die im OSINT- oder akademischen Bereich in der Richtung öffentlich auftreten. Alle waren erschüttert, selbst Soldaten, die „in der Scheiße“ waren.
Mein Wille war – und ist es noch – zumindest einen kurzen Überblick über das 300-seitige Dokument zu geben, für das über 10.000 Fotos und Video-Segmente und 1800 Stunden Videomaterial ausgewertet wurden. Welches die Palästinenser zumeist selber veröffentlicht haben.
Und das ist auch nicht irgendwie halt eine jüdische Kommission und Hasbara. Sie ist eine Non-Profit-Organisation und wird unterstützt durch die deutsche Botschaft Tel Aviv, Kanada, Microsoft, usw. Mit dabei sind u.a. eine französische Botschafterin für Menschenrechte, ein Professor und Gründer des UN-Gerichts für Sierra Leone, ein ehemaliger Kommissar für Menschenrechte der UN, ein ehemaliger Stabschef des Weißen Hauses, und und und.
Ich wollte zumindest erklären, was dieser Bericht ist, von wem er kommt und einige Zeugenaussagen zitieren. Denn, so grauenvoll wie das ist, halte ich es für meine und unsere Pflicht, sich dem auszusetzen.
Wenn wir nicht in der Lage sind das zu ertragen, wie können wir dann erhobenen Hauptes von den Opfern erwarten, dass sie es erdulden und sich fügen? Ohne ihnen das allzu menschliche zuzugestehen womöglich?
Die Opfer waren nicht nur Juden. Es waren auch Thailänder, Amerikaner, Argentinier, Franzosen, Briten… Und die Deutschen haben es in einer sozialpsychologisch bemerkenswerten Leistung vermocht zu verdrängen, dass auch 22 Deutsche getötet und 17 als Geiseln genommen wurden.
Es geht nicht alleine darum, diese Unmenschlichkeiten zu lesen. (Fotos sind nicht drin, ich kenne eh viele.) „Unmenschlichkeiten“ ist ein absolut treffendes Wort, dass jedoch durch zu häufigen Gebrauch seinen tatsächlichen Inhalt verloren hat.
Das kann ich ab. Ich bin MilBlogger, ich habe viele Stunden Videos erduldet, in denen Menschen von Drohnen getroffen, erschossen und von Minen zerrissen wurden. Und ich habe sehr viele Videos und Bilder des 10/7 gesehen. Mehr als jedem Menschen eigentlich lieb sein sollte.
Es geht darum, nicht in zu lange den Abgrund zu blicken, weil der Abgrund sonst in dich blickt.
Auch vorher schon habe ich öffentlich deutlich gemacht, dass ich keinerlei Empathie mehr für die Palästinenser empfinde. Oder nicht darüber nachdenke, wie sehr sie sich auf das eh nutzlose Völkerrecht berufen.
Denn mein Gedanke ist eigentlich sehr leicht, auch wenn er für viele schwer zu erfassen scheint:
Wir Europäer haben unsere Werte, auf denen das Völkerrecht unbestreitbar basiert, in langen Kriegen untereinander erstritten und mit Churchills Blut, Schweiß und Tränen teuer erkauft. Nicht so sehr basierend auf den christlichen Glauben – dessen Teil ich gar nicht abstreiten will – sondern auf die griechische Philosophie und die Aufklärung.
Es ist aber nur schwer nachvollziehbar, warum wir diese Werte auch auf diejenigen anwenden, sie sogar auf sie projizieren und ihnen die gleichen Werte unterstellen, die so offensichtlich einen Scheiß auf sie geben.
Nach nur wenigen Stunden der Arbeit an diesem Bericht kämpfe ich mit Dämonen.
Ich möchte auch weiterhin für eine Zweistaatenlösung sein können. Ich möchte auch weiterhin nicht von der passiven Empathielosigkeit in offene Aggression verfallen. Ich möchte auch weiterhin nicht den Hass als einfachste Lösung bevorzugen. Ich will nicht alles auf den Islam projizieren.
Doch mit jeder Seite, mit jeder Zeugenaussage und mit jedem Bericht eines Helfers, in der nüchternen, fast wissenschaftlichen Zusammenfassung und Forensik, fällt es zunehmend schwer. So unglaublich schwer, dass ich mich dabei erwischt habe, alleine im Büro laut Debatten zu führen. (Normalerweise eine gute Schreib-Technik um Argumentationen zu üben.)
In unserem europäischen Hirn sortieren wir die Hamas gerne als Terrororganisation ein, die losgelöst von der palästinensischen Bevölkerung agiert. Dieses Bild beginnt zu bröckeln in dem Moment, in dem wir uns klar machen müssen, dass mindestens die Gaza-Palästinenser sich ja in dieser Gesellschaft eingerichtet haben. In der sie mit Cousins verheiratet werden, ihren Kindern in UNRWA-Schulen der Hass auf Juden beigebracht wird und jeder Angestellte eines Krankenhauses oder einer Uni die Hamas als Arbeitgeber auf der Lohnabrechnung hat. Das geht weit über Nazi-Mitläufer hinaus.
Wie lange kann jemand in einem solchen System tatsächlich unschuldig sein?
Und mehr noch: Wie muss eine Gesellschaft gestrickt sein, in der es als Machtdemonstration gilt, wenn junge Männer im Kreis um eine Geisel stehen, ihre sexuelle Frustration und soziale Inkompetenz kompensieren und sie reihum vergewaltigen? Selbst wenn sie tot ist, noch den rotten Pimmel unter dem Gelächter der Umstehenden in die Rotze des Vorgängers stecken?
Wenn diese Formulierung Ihnen zu hart war, sind Sie nicht ansatzweise bereit für die Realitäten. Damit müssen Sie klarkommen, nicht ich. Sich bei mir über die Formulierungen zu beklagen ist das deutlichste Zeichen dafür, sich den Realitäten nicht stellen zu wollen.
„Die Männer zerrten eine Frau aus dem Fahrzeug... entfernten gewaltsam die Kleidung und vergewaltigten sie... Sie stachen wiederholt auf sie ein und töteten sie... und vergewaltigten sie weiter, nachdem sie tot war.“
Raz Cohen, Überlebender des Nova Festivals
Wir können ja noch nicht einmal deutlich darüber debattieren. Weil unsere Regularien und unser sozialer Konsens es unterbinden auszusprechen, was die Realität ist. Ich kann noch nicht einmal Fotos posten, weil ich befürchten muss, dass die Social Media Plattformen mich dafür blockieren. Ich kann teilweise nicht einmal Links zu Fotos anderer Plattformen posten.
Wir bekommen eine heile Welt aufgezwungen, während um die Ecke das passiert, was wir als „unmenschlich“ aus unserer Welt entfernen wollen. Und leisten damit denen Bärendienste, die diese Realität verschwinden lassen wollen, während sie sie vorher noch stolz veröffentlicht haben.
Mir braucht keiner mehr mit Völkerrecht und Empathie gegenüber den Palästinensern kommen. Ich erlaube mir den menschlichen Reflex zumindest soweit.
Aber ich will nicht in diesen Abgrund. Und das ist anstrengend. Ich hatte Wuttränen.
Und ich musste mir Luft machen.
Der Artikel wird kommen.
Ich habe nicht das Recht wegzusehen.
Aber jetzt gerade kann ich einfach nicht mehr.
https://t.co/0dnFJY0PeS
Anmerkung: In den Datenbanken mit Pressebildern gibt es nur sehr wenige Bilder des 10/7 aus Israel, da dort Persönlichkeitsrechte und Opferschutz geachtet werden. Weshalb ich auch für die meisten auf Social Media gesperrt würde. Aber dafür sehr viele aus dem Gazastreifen, schon am ersten Tag.
Aus meinem Archiv…
Foto 1: Getötete Zivilisten auf der Straße nach Sderot
Foto 2: Israelische Truppen versuchen Sderot wieder unter Kontrolle zu bringen
Foto 3: Palästinenser überqueren zum Morden und Vergewaltigen die eingerissene Grenze nach Israel
⚠️ Ihre, Deine, Eure Hilfe wird benötigt!
In den nächsten Jahren werden in Israel Zehntausende an psychischen Folgen wie PTBS zu leiden haben. Ich bin kein Aktivist, hier mache ich eine Ausnahme. Aus zu erklärenden Gründen.
Ich durfte die Patenschaft für ein Projekt übernehmen, in dem israelischen Veteranen und vor allem ehemaligen Wehrpflichtigen psychotherapeutische Hilfe angeboten wird.
In der öffentlichen Debatte ist das Leid derer, die eigentlich angegriffen wurden, völlig aus der Wahrnehmung verschwunden. Alleine dafür lohnt es, ein Zeichen zu setzen.
Dafür möchte ich eine kleine Spenden-Aktion starten. Einige Mails, PN und Telefonate sind schon raus. Die ersten Interessenten haben schon geantwortet.
Ich bereite eine „Pressemappe“ vor, in der alle Informationen zusammengefasst sind. Am Stichtag können dann alle interessierten Content Creators damit machen, was sie wollen.
Dafür erstelle ich eine Mailing-Liste.
▶️ Wer Interesse hat mitzumachen, soll mir einfach eine Mail mit dem Betreff „Shavim“ an info@ungemeve schicken.
Damit sind ausdrücklich zumindest semi-professionelle Creators gemeint!
Um es in meinem üblichen Duktus zu sagen: Nicht Heinz-Günther Koslowski aus Sprockhövel, der 267 Follower hat, weil er das Zeug anderer teilt.
Und wenn jemand wen kennt, kann der dem oder der Bescheid geben.
Ich habe gezögert, dies öffentlich zu machen. Aber in dem Fall hilf viel wahrscheinlich auch viel.
Die Kommentare werde ich deaktivieren, über Teilen würde ich mich freuen.
Vielen Dank für das Interesse und schönes Wochenende.
Ein Tag wie jeder andere... plötzlich klingelt das Telefon. "Schockraum. In ca. 5 Minuten. 52 jahre alter Mann unter Reanimation. Erbitten ECMO Bereitschaft."
"Alles klar. Bin unterwegs. Was weißt du noch?"
"Nichts. Der Schockraumkoordinator ist am telefonieren."
Ich laufe durch
⏸️ U.M. OSINT
Erneut wurde ich von einem Stammleser ermahnt, ich müsse immer wieder erklären, was ich hier mache.
Ich hasse Eigenwerbung. Zur Erklärung... Sei’s drum.
▶️ Mein Name ist Joey Hoffmann.
Ich war eigentlich Fachjournalist für Tobacco Harm Reduction. (Politik, Wissenschaft. Medien)
▶️ Mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine habe ich nebenbei angefangen zu erklären, was die Leute in den Medien sehen und lesen. Es kam zu einem Boom, weit über mein Fachpublikum hinaus.
Facebook Fanpage, Homepage, Twitter, usw.
▶️ Ich wurde immer mehr gedrängt, dafür Geld anzunehmen. Heute bin ich MilBlogger. Stand auch nicht auf meiner Bingo-Karte.
Daher sehe ich U.M. OSINT bis heute eher als Community Projekt, ohne eine Community zu beanspruchen. Meine Homebase ist die Facebook Fanpage. (Wombat Army)
🔴 In einem vergessenen Leben habe ich zehn Jahre als Unteroffizier im nachrichtendienstlichen Bereich gedient. Ich war Luftbildauswerter.
▶️ „Unteroffizier“ bezeichnet die Laufbahn, nicht den Dienstgrad.
„Nachrichtendienstlich“ bedeutet „Militärisches Nachrichtenwesen“ (MilNW, S2, Intelligence).
Ich war kein Jason Bourne und behaupte das nicht.
Einige von uns (57er) sind später zu anderen Einheiten und/oder in die Offizierslaufbahn gewechselt. (Minentaucher, BND) Ein vorheriger Einheitschef ist in die DDR übergelaufen, einer meiner Chefs war auch mal als Agent in Russland. Andere sind danach einfach unmilitärisch nach Hause gegangen.
Ich erkläre immer wieder, dass das nicht zur James-Bond-Romantisierung taugt.
🔴 Mein Fachbereich war die russische Flotte, vor allem Baltische Flotte. Wir waren eingebunden in die NATO. Ich war u.a. auch in der Flottille und beim MFG3.
• Fachausbildung Offiziersschule der Luftwaffe, Sprachenschule, Unteroffiziersschule, Zusatzausbildung Objektschutz
• Fachausbilder Kartenkunde, Luftbildauswertung, Schiffserkennung
• Tactical Leadership Programme TLP, Belgien; Aussteller Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin; etc.
• UN-Resolution 1160 (Waffenembargo Jugoslawien); Optische Aufklärung Jugoslawien, UN und NATO
🔴 Meine Kernkompetenz bei U.M. OSINT ist die Auswertung von Operationen und Meldungen. Und was Medien daraus machen und warum. Ich kritisiere Agenturmedien, nicht den ÖRR.
▶️ Meine Kompetenz geht in die Breite, nicht in die Tiefe. Ich musste und muss nicht wissen, welcher Gefechtskopf welcher Rakete was macht. Sondern wie sie taktisch eingesetzt werden. Oft weiß ich's doch, weil ich es mir irgendwann mal draufgeschafft habe.
Experte kann man nur in einem, höchstens zwei Bereichen sein. Deshalb sehe ich mich nicht als Experten und behaupte das nicht. Ich führe gerne interessante Diskussionen mit Experten und lerne täglich dazu. Konstruktive Kritik ist immer willkommen.
„Kritik“ kommt ausschließlich von Leuten, die selber keine Ahnung haben. Viele Leser sind Aktive und Ehemalige: Experten aus Fachbereichen, auch Offiziere, sogar aus der NVA und Amis. Die checken das und was ich tue.
🔴 Adressaten sind Laien! U.M. OSINT ist keine Analyse und Lage. (Manchmal ergibt es sich halt.)
▶️ De facto bin ich Journalist, sehe mich aber nicht so. Ich bin MilBlogger, glücklich und zufrieden.
Ich bin kein Live Ticker, sondern Erklärer. Ich habe eine Meinung und vertrete sie.
Ich trenne nach bestem Wissen und Gewissen von faktischen Informationen. Um Leserinnen und Lesern die Freiheit zu geben, sich selbstwirksam eine eigene Meinung zu bilden.
Für mein fachliches Urteil spielen Moral und Empathie keine Rolle. Ich bin kein Aktivist.
▶️ Ich stehe politisch links. Von Rechtsaußen werde ich links gelesen, von Linksaußen rechts. Ich bin die radikale Mitte und Demokrat. Der-Westen-Fan, Menschenrechte rocks.
Linksradikale mit Pali-Tüchern (aka. Windelköppe) können mich ebenso gerne haben, wie Wutbürger und Populistenpapageien. Ich verabscheue die AfD.
Wer auf dem Boden unserer wundervollen, freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht, mit dem kann ich ein Bier trinken.
Vom jüngsten Boomer trennen mich fast zehn Jahre.
▶️ Ich bin Arbeiterkind mit Ghetto-Kumpels aller Herrenländer, habe auch auf dem Bau gejobbt und habe mehr als eine Uni von innen gesehen. Ich habe das Beste aus beiden Welten.
Nach zwei unfallbedingten Schlaganfällen (hatte das im Nacken, was Dr. House im Bein hatte) musste ich mein Erwachsenenstudium (Psychologie) abbrechen und habe mir geschworen, nur noch zu tun, worauf ich Bock habe. Deshalb nutze ich meine rheinische Kodderschnautze auch gerne dazu, kognitiv teilmöblierten Hodenkobolden auf Augenhöhe zu begegnen. Deine Mutter riecht nach Wurst, Blyat.
▶️ Ich verzichte auf Reichweite durch große Medien, deren regelmäßige Anfragen ich bisher immer abgelehnt habe. Wer meine Seriosität einschätzen will, muss Zeit investieren. Stoizismus ist ausreichend, ich will nicht rich and famous werden. Das Streben danach beurteile ich als Schwäche. Einfach mal satt sein.
▶️ Wer mich wegen langer Texte kritisiert, beschwert sich auch, dass er beim Scheißen stinkt. Ich habe der Welt wenig mitzuteilen, was in zwei Sätze passt. Und die meisten anderen Menschen auch nicht. Meinungen sind wie Arschlöcher: sowas hat jeder.
▶️ Läve un läve losse, et hät noch immer joot jejange.
Unaufgeregtheit würde Vielen gut tun und vielen Psychotherapeuten Zeit für Wichtigeres verschaffen.
❤️ Die beiden größten Komplimente für mich: Dass ich stabil bin und dass jemand aufgrund meiner Erklärungen angefangen hat zu hinterfragen. Mehr will ich nicht. Selbst, wenn man zu anderen Schlüssen kommt.
▶️ Ich finanziere mich ausschließlich über Mitglieder (Abonnements) meiner Steady Seite. Ich mache keine Werbung und schalte keine, so lange ich meine Miete zahlen kann.
Aufgrund der Anfänge von U.M. OSINT versuche ich, möglichst viele Beiträge ohne Bezahlschranke zu halten. Wer mich nicht unterstützen kann oder will, kann trotzdem fast alles lesen.
⏺️ Der Newsletter, über den auch alle Beiträge per Mail gehen, ist absolut kostenlos.
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⏺️ Mitglieder haben ab 4,99 €/m auch die Möglichkeit, mir PN zu schicken und Fragen zu stellen, die ich bevorzugt beantworte. Und sie können alles hinter Bezahlschranke lesen.
Keine Kündigungsfrist, kein Nepp, deutsche, mittelständische Plattform.
Es gibt auch ein Angebot mit einem Gastzugang, falls die bucklige Verwandtschaft wieder Mal abdriftet.
https://t.co/4mL62nHAA9
So. Reicht? Schuldigkeit getan? Alles drin?
Haut ab, Rasselbande und Tagediebe.
Ich hab zu tun.
Empfehlen Sie mich weiter. Wenn Sie überzeugt sind.
Mahlzeit.
Horrifying testimony from Rami Davidian, who saved hundreds of Israelis on October 7 from Hamas terrorists at the Nova Music Festival.
“I saw girls with their hands tied. They were murdered and raped. Over 30 girls were murdered and raped here.”
Mamdani’s wife celebrated this.
Aus gegebenem Anlass. Wenn auf der Berlinale eine derartig dämlich Hassrede gehalten wird, dann kann man das nicht unwidersprochen stehen lassen. Nein, das ist keine andere Perspektive. Was Abdallah Alkhatib da erzählt hat ist gefährlicher Unfug.
ℹ️ Ein britischer Parlamentarier, ein Krankenhausdirektor und mittelalterliche Märchen
Jeremy Corbyn ist ein britischer Gewerkschaftsfunktionär und ehemaliger Vorsitzender der Labour Partei. Seit 2020 sitzt er parteilos im Unterhaus.
Corbyn ist linksradikal und argumentiert u.a. für eine pazifistische Außenpolitik und den Austritt aus der NATO.
Ihm wird seit Jahren Antisemitismus vorgeworfen. 2010 veranstaltete er zum Holocaust-Gedenktag im Parlament eine Veranstaltung mit dem Titel „Von Auschwitz nach Gaza“, 2014 bezeichnete er in einer Rede Hamas und Hisbollah als „Freunde“.
Derzeit wird ein Video von ihm herumgereicht. Das genaue Datum konnte ich nicht ermitteln.
Es scheint aber relativ aktuell zu sein. Der öffentlich-rechtliche türkische Sender TRT World, der auf Englisch kommuniziert, hat das Video als Bericht übernommen.
In dem Video schildert Corbyn, er habe eine Nachricht vom Direktor des Shifa Krankenhauses in Gaza erhalten. Die israelischen Streitkräfte IDF hätten 60 oder 70 Kisten an das Krankenhaus geliefert. Nachdem sie wieder weg gewesen seien, hätte man die Kisten geöffnet. Jede habe einen Schädel eines getöteten Palästinensers enthalten. Und sie hätten Leichen von Frauen geliefert, denen Organe entnommen worden seien.
Den Namen des Direktors nennt Corbyn nicht.
Das Video wurde inzwischen weltweit sicher über eine Million Mal angesehen.
Direktor des Shifa Krankenhauses war Mohammed Abu Salmiya. Derzeit ist unklar, ob er noch Direktor des Krankenhauses ist bzw. in wie weit es überhaupt noch in Betrieb ist.
Er wurde als einer der Ersten im November 2023 festgenommen und im Juli 2024 wieder freigelassen. Danach ist er wieder in den Gesundheitsbereich der Hamas zurückgekehrt.
Festgenommen wurde er, weil er versucht hat, Patienten über Rafah aus dem Gazastreifen zu schmuggeln. Laut mehrerer Aussagen befanden sich jedoch vor allem Mitarbeiter und Familienangehörige in dem kleinen Konvoi von Krankenwagen.
Unter dem Krankenhaus wurde mindestens ein Tunnel der Hamas nachgewiesen, Eingang auf dem Krankenhausgelände.
Um in einer solchen Position unter dem Gesundheitsministerium der Hamas tätig zu sein, muss man mindestens gut mit ihr stehen.
Der Bruder von Mohammed Abu Salmiya, Majed Abu Salmiya, wurde 2025 bei einem Luftschlag der IDF getötet. Israel erklärte, er habe zum bewaffneten Arm der Hamas, den Qassam-Brigaden, gehört.
Unabhängig davon, dass das Märchen der Organentnahme im Grunde eine Spielart der mittelalterlichen, antisemitischen Ritualmordlegenden ist, sollte man sich doch als halbwegs gebildeter Mensch spätestens an der Stelle fragen, wie das Shifa Krankenhaus in der derzeitigen Situation 60 bis 70 Schädel von Palästinensern identifiziert hat. Und unter welchen Umständen üblicherweise Organe entnommen werden.
🔴 Ein simple, militärische Tatsache ist, dass die IDF sich im November vollständig aus dem Bereich zurückgezogen haben. Diese sog. gelbe Linie war Teil der von den USA angestoßenen Waffenruhe.
Dort befinden sich keine israelischen Soldaten mehr. Und die werden auch nicht zum Abliefern einiger imaginärer Leichenteile mit einem Konvoi mit mehreren LKW in einer Kampfzone, weit in das von der Hamas beherrschte Gebiet, fahren.
Das Shifa Krankenhaus befindet sich nämlich fußläufig erreichbar am Hafen von Gaza-Stadt. Tief in dieser Zone.
Journalisten erklären einen Krieg zum „Thema eines Festivals“ in Berlin, unabhängig davon, ob jemand darüber sprechen will. Ein syrisch-palästinensischer Filmemacher droht auf einer Bühne dem Land, das ihm überhaupt erst ermöglicht, auf dieser Bühne stehen und so etwas aussprechen zu können, ohne das befürchten zu müssen, wovor er aus Syrien geflohen ist. Und Kommunisten und studentische Bewegungen rufen zu Kufijas in Buchenwald auf.
Wir sind, desensibilisiert durch die ständige pro-palästinensische Propaganda, tatsächlich und völlig unironisch wieder bei den antisemitischen Schauermärchen von vor hunderten Jahren angelangt.
Die dann auch noch durch einen Abgeordneten des britischen Unterhauses verbreitet werden. Weil ein Affiliierter einer radikalislamistischen Organisation das angeblich so erzählt hat.
#Massenpsychose
Today marks exactly four years since Putin started his three-day push to take Kyiv. And that says a great deal about our resistance, about how Ukraine has fought all this time. Behind those words stand millions of our people, immense courage, incredibly hard work, endurance, and the long path Ukraine has been pursuing since February 24.
Looking back at the beginning of the invasion and reflecting on today, we have every right to say: we have defended our independence, we have not lost our statehood; Putin has not achieved his goals. He has not broken Ukrainians; he has not won this war. We have preserved Ukraine, and we will do everything to secure peace and justice. Glory to Ukraine!
Zwei Aussagen aus den ersten Kriegstagen, die für die Haltung von @ZelenskyyUa und der ukrainischen Bevölkerung stehen:
„Wir sind hier. Wir bleiben hier.“
Und an die Angreifer gerichtet:
„Wir brauchen diesen Krieg nicht. Aber ihr werdet unsere Gesichter sehen und nicht unseren Rücken.“
Diese Sätze stehen bis heute für ein Land, das diesen Krieg nicht gewählt hat –
aber entschieden hat, ihre Freiheit zu verteidigen - und nicht zu weichen
#StandWithUkraine
⏸️ Bitte nicht verbreiten!
Ich mach das ja hier schon ein paar Tage. Und davor war ich Fachjournalist in einem völlig anderen Bereich. Unterm Strich bin ich jetzt seit bummelig 10 Jahren „journalistisch“ tätig. Inklusive Rechtsstreitigkeiten, öffentlichen Maulfechtereien und ähnlichem.
Aber so etwas habe ich noch nie erlebt.
Ich wurde von einem Leser per Mail auf ein Interview aufmerksam gemacht.
Das PRO Medienmagazin @pro_magazin hat am 06.02.2026 ein Interview veröffentlicht. Das ist keine schwummrige Adresse, dahinter steht die Christliche Medieninitiative PRO e.V., die auch die Plattform Israelnetz betreibt.
Martin Schlorke sprach mit Klaus Dewald, einem der Geschäftsführer des Global Aid Network (GAiN). Einer Hilfsorganisation, die verschiedene Hilfsprojekte weltweit durchführt. Unter anderem auch für Holocaust-Überlebende in Israel.
2023 hatte Schlorke schon einmal ein Interview mit Dewald veröffentlicht.
Von dem Interview war ich begeistert. Denn ich hatte den Eindruck, zum ersten Mal spricht hier einer derjenigen, die tatsächlich Hilfe in den Gazastreifen bringen, frei von der Leber weg. Dewald bestätigte vieles, worüber ich berichtet habe. Und bestätigte sehr viele meiner Aussagen.
Aufgrund des Zitatrechts nur kurz:
▶️ Dewald hat sich Verteilerzentren der aus den USA unterstützten Gaza Humanitarian Foundation angesehen, gegen die in vielen Medien Stimmung gemacht wurde.
Ich hatte mehrfach darüber berichtet. Es gab auch Aussagen, dass die UN alle Hilfsorganisationen, die mit der GHF zusammenarbeiten, aus ihrem Netzwerk ausgeschlossen hat.
Und nun sagt Herr Dewald: „Und ich kann sagen, so schlecht, wie GHF in vielen Medien dargestellt wird, arbeitet sie nicht. Laut UN gingen vorher 93 Prozent aller Hilfsgüter an die Hamas. Durch die GHF wurde dieser Wert auf 80 Prozent gesenkt.“
▶️ GAiN nutzte für Lieferungen drusische Fahrer und Kontakte „auch weil sie nicht in der Gefahr stehen, gemeinsame Sache mit der Hamas zu machen. Denn die Hamas würde Drusen töten, wenn sie könnte – so wie es Islamisten in Syrien machen. Durch die langjährige Unterstützung verfügen die Drusen über Kontakte im Gazastreifen, die nicht zur Hamas gehören. Davon profitieren auch wir.“
▶️ Zum Warenlager erzählt Dewald: „…Sie glauben nicht, was ich dort gesehen habe. In Tampons werden Pistolenkugeln versteckt – original verpackt. In Nudelsäcken stecken Handgranaten. Das ist unglaublich, was die Armee dort findet. Und auch Zelte mit Eisenstangen sortieren die Israelis aus. […] Weil diese Stangen zum Bau von Waffen verwendet werden. Und wenn die Hamas die Eisenstangen nimmt, hat das restliche Zelt auch keinen Nutzen mehr.“
▶️ Warum noch keiner ihrer 180 LKW überfallen wurde, erklärt Dewald so: „Entscheidend ist, dass die Ware für die Hamas nicht interessant ist. Ein LKW mit Kartoffeln oder Auberginen oder ähnlichen Lebensmitteln wird von der Hamas nicht angerührt. Die Waren sind leicht verderblich und schwierig zu handhaben. Die Hamas will die Ladungen ja weiterverkaufen und Geld verdienen. […] Wenn mein LKW voll mit Kilo-Packungen Zucker wäre, könnte ich ihn auch direkt bei der Hamas abliefern. Denn einen mit solchen Waren beladenen LKW würde die Hamas ziemlich sicher kidnappen.“
▶️ „Ich kann aber auch sagen, niemand hungert im Gazastreifen.“
Ich fand die Aussagen derart sensationell – im Interview finden sich mehr davon – dass ich mich am Samstag kurzerhand entschied, selber eine Interviewanfrage zu stellen.
Ich stellte mich vor und erklärte meine Perspektive, was nicht unbedingt üblich ist. Ich bot an, ein Interview per Mail zu führen, so dass die Aussagen leicht zu prüfen und nachzuweisen wären. Und ich bot sogar eine abschließende Vorlage an, ebenfalls unüblich.
Heute Morgen erhielt ich die Swei-Satz-Antwort von Herrn Lucas Wörpel von der „Leitung Kommunikation und Marketing“. Weder Herr Dewald noch GAiN stehen für ein Interview dieser Art zur Verfügung.
Das ist nichts Besonderes, ich lehne selber häufig Interviews ab. Nach dem zweiten Satz war ich baff.
🔴 „Ich bitte Sie auch darum, davon abzusehen, das Interview im Pro Medienmagazin weiterzuverbreiten.“
Moment… WAS?
Eine Hilfsorganisation, die nach wie vor (auch im Footer der Mail) zu Spenden explizit für Gaza aufruft, möchte kein Interview geben? Und bittet mich dann auch noch darum, ein bereits veröffentlichtes Interview nicht zu verbreiten?
Daran halte ich mich natürlich sehr gerne nicht.
https://t.co/9JKEi0Lvtt
Habe noch versucht beim Magazin jemanden zu erreichen.
Ich wittere eine Story. Aber mein Schreibtisch ist zu voll.
Next.
Most of you have never seen this video of Epstein victim Virginia Giuffre.
Listen to her every word. Epstein had videos of high-ranking men who he recorded having sex with underaged women, so that he could use those videos as blackmail to get them to do things he wanted.
Where are the recordings?
Is Pam Bondi hiding them?
Is Kash Patel hiding them?
Is Donald Trump hiding them?
Is Donald Trump in them?
Where are they?
🚨URGENT 🚨
The Islamic Regime occupying Iran has convicted #MelikaAzizi with the crime of "Moharebeh" aka enemy of Islam.
The punishment for this "crime" is rape & then execution by hanging.
Her family's given up on her.
Please be #MelikaAzizi's voice & help save her life.
⚠️ Warning - Difficult to listen to, may be triggering.
I have so much admiration for how strong this woman is.
Arbel was Sexually Assaulted almost every single day by Gazan terrorists for 482 days, they broke her ribs and they starved her.
She tried to commit suicide multiple times.
In the end it was due to seeing people campaign for her released that she managed to stayed strong and survived
Well done to all of those that campaigned for the hostages, you helped her stay strong and helped saved her life!
Shame on everyone that ripped down the posters of the hostages.
The strength of Israeli women honestly
We are ALL with you Arbel.
This is a big mistake to allow the aggressor to take something. It was a big mistake at the very beginning, starting with 2014. And even before that, during the attack and occupation of parts of Georgia. And even before that, when Chechnya was occupied, with total destruction and one million casualties – both killed and wounded.
Many mistakes were made. That's why now I don't want to be the President who will repeat the mistakes made by my predecessors or other people. I'm not just speaking about Ukraine. I'm speaking about the leaders of different countries that allowed an aggressive country like Russia to come onto their territory.
Because you can't stop Putin with your kisses or flowers. I never did it and that's why I don’t feel that it's the right way. My advice to everybody – don’t do that with Putin.
Otherwise, there will be a first step, then in five years, he will rebuild his military, increase the number of soldiers, his army will be well trained. Because he has lost a lot of well-trained people. He is losing 30–35 thousand people per month now.
Can you imagine this in the 21st century? Can you imagine – he’s losing 35,000 each month? I'm not sure that he knows about it.
In 90 Sekunden legt @Ricarda_Lang mehr Eier auf den Tisch als all die Incels zusammen haben, die garantiert wieder mehr Puls zu ihrem Look als zum Inhalt haben…
Well roasted, Ricarda 🙌 That‘s my girl! 🚀
@bundeskanzler, @Markus_Soeder, Wadephul geht mal eure Eier suchen 🔍