"Do you apologise to football fans? The Premier League says 'sham' contracts, is this a 'sham' club?"
@RobHarris questions Man City chief executive Ferran Soriano after the club was found guilty of all charges related to Premier League's financial rules
https://t.co/3A2kYsOcCZ
Cem zeigt, was möglich ist: Es gibt eine Alternative in diesem Land für alle, die dem rückwärtsverliebten Murks von Union und SPD mit Spahn, Reiche, Klingbeil und Merz nicht länger zusehen wollen.
Hey White House, please remove the Tropic Thunder clip. We never gave you permission and have no interest in being a part of your propaganda machine. War is not a movie.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán führt einen Wahlkampf gegen die EU und erpresst sie dreist. Es darf kein deutsches Steuergeld mehr in ein Land fließen, das sich nach Moskau ausrichtet. https://t.co/M1dFwXMrBT
Die Regierung wollte das "Heizungsgesetz" abschaffen, nun präsentiert sie Eckpunkte für ein neues Regelwerk. Doch es birgt viele Probleme – fürs Klima wie für die Bürger. https://t.co/anERZapmwJ
Heute jährt sich der Überfall Russlands auf die Ukraine zum vierten Mal: Unsere Solidarität gilt der Ukraine und unser Gedenken den Tausenden von Opfern, deren Leben dieser völkerrechtswidrige Angriff bereits gefordert hat.
#STEHTAUF für die Ukraine und für demokratische Werte!
Ich habe zufällig eines der seit Wochen ungeheizten Wohnhäuser in Kyjiw gewählt und an allen 138 Türen geklingelt. Die Geschichten der Bewohner erzählen nicht nur von Kälte, sondern von vier und teils zwölf Jahren Krieg, von Kampf und Flucht, Verlustangst, und großer Hoffnung.
I want to thank everyone for all the support we’re receiving. There really is an incredible amount of it.
For me, the sacrifice of the people depicted on the helmet means more than any medal ever could - because they gave the most precious thing they had.
And simple respect toward them is exactly what I want to give.
Deutschland hat sich über so viele Jahre abhängig gemacht. Von Russland. Von China. Von den USA.
Meine Partei hat immer wieder auf diese Abhängigkeiten hingewiesen.
Und jetzt haben wir den fucking Salat
More than a Wimbledon final (the first Grand Slam singles final ever for a Canadian man) sealed with a win over Roger Federer in the semis; a career-high world No.3; a world record 47 aces in a best-of-3 match...
...this is Milos Raonic's greatest legacy:
No-one will take seriously a weak and divided Europe: neither enemy nor ally. It is already clear now. We must finally believe in our own strength, we must continue to arm ourselves, we must stay united like never before. One for all, and all for one. Otherwise, we are finished.
Premier of Greenland 🇬🇱 statement this morning;
This morning, I am both saddened and grateful 🇬🇱
Saddened, because during a press conference last night, the President of the United States once again expressed a desire to take over Greenland. With such statements, our country is reduced to a question of security and power. That is not how we see ourselves, and it is not how Greenland can or should be spoken about.
We are a people with a long history, a strong culture, and a vibrant democracy. We are a country with responsibility for our own territory and for our own future. Our territorial integrity and our right to self-determination are firmly anchored in international law and cannot simply be ignored.
That is also why I am grateful.
Thank you to everyone here at home for the clear support and unity that has been shown. The calmness and dignity with which you have met this situation send a strong signal of a people who stand firm in their values and in their responsibility.
I would also like to thank heads of government and partners around the world who have clearly and unequivocally expressed their respect for Greenland, for our democratic institutions, and for the fundamental principles of international law. That support confirms that we here at home do not stand alone.
Once again: Greenland is our country. Decisions are made here. And I will at all times fight for our freedom and our right to decide for ourselves and to shape our own future.
For now, I hope that the peace of Christmas can settle over us all.
Merry Christmas 🇬🇱💙🇬🇱
Die Ukraine 2025: Durchhalten in Zeiten der "Verhandlungen", Stromausfälle und zähen Verteidigung
Na gut, es ist wieder Zeit für einen extralangen Zwischenstand über den Zustand der ukrainischen Gesellschaft und Politik am Ende eines ultraschweren Kriegsjahres.
1. So viel Ehrlichkeit erlaube ich mir hier mal jenseits der Arbeit: Es ist ein ausgesprochen beschissenes Jahr gewesen. Vor allem deswegen, weil 2025 halt ein weiteres Jahr war, welches den Menschen überhaupt keine Zukunftsplanung erlaubt. Das ständige Leben unter russischen Drohnen und Raketen, bei dem man unverändert höchstens von heute auf heute planen kann, ist ermüdend. Der psychologische Zustand der meisten Leute in meiner engsten Umgebung hat sich sichtlich verschlechtert. Mir geht es ähnlich. Ich kann über 2025 kein gutes Wort verlieren. Das Niveau des alltäglichen Sarkasmus hat bei mir jedenfalls absolute Rekordwerte erreicht.
2. That being said: Das Ergebnis von 2025 auch, dass die Ukraine unverändert steht. Vor allem im militärischen Bereich tendieren viele außerhalb des Landes dazu, den Stand in welche Richtung auch immer überzubewerten. Fakt ist aber, dass Russland sich von der militärischen Kampagne in diesem Jahr sicher mehr erwartet hat. Die russische Armee bleibt wie seit Oktober 2023 schon in der strategischen Offensive, ist aber von seinen kurzfristigen Zielen wie die Besetzung des gesamten Donbas weit entfernt. Von der für jeglichen adäquaten Waffenstillstand notwendigen Stabilisierung der Frontlinie kann jedoch keine Rede sein. Die Grundprobleme bleiben gleich, sei es die schwierige Mobilisierungsproblematik, die Ausstattung der Streitkräfte oder die Defizite bei der Armeeführung. Es ist aber auch ein weiteres Jahr gewesen, in dem die Männer der Ukraine nicht wie von einigen schon lange vorausgesagt nicht ausgegangen sind. Bei allen Schwierigkeiten schafft es die Ukraine, monatlich rund 25 000 Soldaten einzuziehen. Wie lange das noch geht und welche Methoden dabei eingesetzt werden, ist eine andere Frage. Apokalyptische Szenarien sehe ich in absehbarer Zeit nicht kommend. Die mentale Belastung für die Männer im wehrpflichtigen Alter wird jedoch mit jedem Tag größer.
3. Wenn wir über das Leben in Kyjiw und im weiteren Hinterland reden, hat der russische Luftkrieg 2025 einen neuen Maßstab erreicht. Das hat sich seit Herbst 2024, als sich der Einsatz der Langstreckendrohnen stark erhöhte, abgezeichnet. Für den Alltag in einer Großstadt bedeutet dies unter anderem, dass die Chancen größer wurden, bei einem Luftangriff ums Leben zu kommen. Seit dem Sommer sterben in Kyjiw erstmals im Schnitt mehr Menschen durch Beschuss als bei Autounfällen, was bezeichnend ist. Das hat unter anderem zu tun, dass die Drohnen inzwischen wirklich sehr niedrig fliegen, so auf der Höhe des 15.-20. Stocks. Dies sorgt quasi automatisch für mehr tote und verletzte Zivilisten.
4. Ein wichtiger Teil des Luftkrieges ist die erneute Welle der Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur, die Russland am 10. Oktober begonnen hat und deren Folgen schon jetzt, noch bei leichten Plustemperaturen, größtenteils all das überschatten, was die Ukraine in all den Jahren schon erlebte. In Kyjiw dauern die Stromausfälle öfters bis zu 16-17 Stunden pro Tag. Etwa in Odessa ist die Lage aktuell noch viel kritischer. Insgesamt ist von Stromausfällen ausnahmslos die ganze Ukraine betroffen. Ein Teil der russischen Strategie ist aber mit Sicherheit, dass sich die Situation in unterschiedlichen Regionen bedeutend unterscheidet, um für innengesellschaftliche und innenpolitische Instabilität zu sorgen. Weil der Großteil des Storms von den AKWs in der Westukraine produziert wird, ist die Situation dort grundsätzlich besser. Russland will diese Karte bewusst ausspielen und greift verstärkt Überleitungsanlagen an, damit der dort produzierte Strom nicht bis zum Endkunden transportiert werden kann. Schaut man sich Telegram, TikTok und Instagram an, gibt es eine nicht unbedeutende Anzahl der Menschen, die sich über "ungerechte" Stromverteilung empören, obwohl es hier keine Gerechtigkeit geben kann. Einen Massencharakter hat das nicht. Ungefährlich ist dies aber ebenfalls nicht. Zumal zu wilden Theorien auch die Tatsache beiträgt, dass es sich bei jüngsten Korruptionsenthüllungen nicht zuletzt um den Energiesektor und sogar explizit um den Bau der Schutzräume für AKWs ging. Die Menschen, die daran glauben, Stromausfälle hätten überwiegend mit dem heimlichen Export des Stroms in die EU zu tun, gab es ohnehin auch bei der allerersten Angriffswelle 2022/2023 schon. Verschwörungstheorien sterben nie und nirgendwo. Auch nicht, wenn jeder mit eigenen Augen sehen kann, warum es keinen Strom gibt.
5. Beim Blick auf die Fragen des Krieges und des Friedens hat sich trotz aller Übermüdigkeit 2025 kaum etwas verändert. Nicht nur vorhandene, sondern auch nichtöffentliche Soziologie zeigt ein deutliches Bild: Die absolute Mehrheit der Menschen will einen baldmöglichsten Waffenstillstand, aber nicht zu jeden Bedingungen. Absurde Forderungen wie der freiwillige Truppenabzug aus dem Donbas werden abgelehnt. Auch dem durchschnittlichen Ukrainer, der sich wenig bis gar nicht für die Politik interessiert, ist größtenteils klar, dass es sich um einen Weg ins Nichts handelt (und genau deswegen setzt Wladimir Putin bei aktuellen Verhandlungen vermehrt auf solche Fallen). Gibt die Ukraine bei diesem Ultimatum nach, folgen unvermeidlich weitere Ultimaten. Schließlich stehen ja die Regionen Cherson und Saporischschja ebenfalls in der russischen Verfassung, was die russische Seite bei jeder Möglichkeit unterstreicht. Was ich trotzdem anmerken muss: Während die Grundtendenzen in der ukrainischen Bevölkerung klar ist, darf die Anzahl der Menschen nicht unterschätzt werden, die heimlich von einem Kriegsende zu welchen Bedingungen auch immer träumen, um wohl danach die erste Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, aus dem Land abzuhauen. Diese Gruppe, natürlich überwiegend Männer im wehrpflichtigen Alter, ist soziologisch nicht ermessbar, weil die Menschen sowas selbst ihrem engsten Freundeskreis gegenüber ungerne bis gar nicht zugeben.
6. Diplomatische Bemühungen der US-Administration um Donald Trump werden zwar nicht völlig hoffnungslos, aber mit extremer Skepsis empfunden. Man ist sichtlich müde, und zwar nicht zuletzt von der Tatsache, dass sich die US-Verhandlungsposition mehrfach veränderte und überhaupt nicht konsequent ist. Vom ursprünglichen sehr Optimismus mit Blick auf Trump ("Vielleicht ändert sich was, der vorige Ansatz hat ja auch nicht wirklich funktioniert") ist nichts geblieben. Trump ist ungefähr genauso unbeliebt wie Putin und Lukaschenka. Dies resultiert in der Verfestigung eines Trends, der sich ebenfalls länger abzeichnet. Den Menschen ist klar, dass der transatlantische Weg der Ukraine alternativlos ist. Russland hat hier keine Wahl gelassen. An der Funktionsfähigkeit der Strukturen wie die NATO und auch in die EU gibt es aber immer mehr Zweifel. In der Einstellung zu NATO/EU dominiert eine sich immer steigernde Ambivalenz. Das wird größere Folgen für die Zukunft der ukrainischen Innen- und Außenpolitik nach dem Krieg haben.
7. Präsident Selenskyj hatte mit Trump Glück im Unglück. Vieles, was die USA machen, stärkt Selenskyj innenpolitisch den Rücken, obwohl diese Administration in Washington ihn sichtlich nicht sonderlich mag. Das war nach der berühmt-berüchtigten Szene im Oval Office am 28. Februar so, war aber in den vergangenen chaotischen Wochen und Monaten nach der Veröffentlichung der Korruptionsenthüllungen im Rahmen der sogenannten Operation "Midas" der Fall, auch wenn nicht im gleichen Ausmaß. Diese wurden durch die Diskussionen um den angeblichen Friedensplan Trumps beinahe überschattet. Bei all den innenpolitischen Streitereien sieht man ja, unter welchem Druck der Präsident und sein Team stehen. Für die schwierige Arbeit der ukrainischen Unterhändler gibt es ziemlich viel Lob und gar Mitgefühl. Wie auch immer man vereinzelt etwa zum als Verteidigungsminister gescheiterten Delegationsleiter Rustem Umerow, der zudem bei der Operation "Midas" vorkommen könnte: Es geht hier um strategische Interessen der Ukraine, die verteidigt werden müssen. Zudem zweifelt bei aller für die Ukraine typischen Selbstunterschätzungen in manchen Bereichen kaum jemand an, dass die ukrainische Delegation deutlich kompetenter als die heutigen US-Kollegen sind. Und zwar wirklich.
8. Zu politischen Aussichten von Selenskyj etwa nach der Entlassung seiner langjährigen rechten Hand, des einst mächtigen Büroleiters Andrij Jermak, gibt es von mir einen längeren Text, der in den unteren Posts leicht zu finden ist. Daher hier nur kurz: Der US-Druck und die von vielen, auch in den Regierungskreisen, geforderte Jermak-Entlassung haben sogar dafür gesorgt, dass seine Vertrauenswerte zuletzt (sehr) leicht gestiegen sind. Trotz der Operation "Midas" wird Selenskyj als Kriegspräsident kaum in Frage gestellt. Der Konsens darüber, dass die Wahlen während des aktiven Krieges trotz mehrerer US-Vorstöße nicht durchgeführt werden sollten, hält ebenfalls an. Für die Zeit danach gibt es jedoch eine große Nachfrage auf Erneuerung. Weniger als die Hälfte der Menschen, die Selenskyj grundsätzlich vertrauen, würden ihn gerne nach dem Krieg in einer Top-Position in der Politik sehen. Insgesamt hat er aber die bisher größte innenpolitische Krise seiner Amtszeit vorerst überwunden.
9. Viele wichtige Ereignisse in der ukrainischen Innenpolitik hatten mit der Korruptionsbekämpfung zu tun. Die sommerlichen Proteste gegen den wohl von Jermak hauptsächlich initiierten und letztlich gescheiterten Versuch, die Unabhängigkeit der Antikorruptionsorgane einzuschränken, waren bezeichnend. An den ersten bedeutenden Demonstrationen seit 2022 hat kaum jemand teilgenommen, der es sich je in Erwägung ziehen würde, Selenskyj zu wählen. Das war überhaupt nicht seine Wählerschaft. Trotzdem haben die meisten Protestierenden stets darauf geachtet, dass das Land dadurch nicht zusätzlich destabilisiert wird, was letztlich wie die (zugegeben gerade unter Krisenzuständen mit riesigen Budgets sowieso so gut wie überall unvermeidliche, siehe Deutschland in der Corona-Krise) Korruption selbst nur in die Hände Russlands spielen würde. Ob die staatliche Reaktion auf die Operation "Midas" ausreichend war, ist eine Streitfrage. Man darf sich etwa zu Recht fragen, wie Tymur Minditsch, einer der Hauptmänner hinter der Korruptionsaffäre, das Land gerade noch rechtzeitig verlassen konnte. Insgesamt war die Reaktion mit Ministerrücktritten, Sanktionen gegen Minditsch und Co und der Jermak-Entlassung ziemlich schnell. Die Ukraine hat sich als ein Land mit effektiver Zivilgesellschaft gezeigt, in der auch unabhängige Antikorruptionsbehörden mitten im Krieg und unter Druck (der in Zeiten des Selenskyj-Vorgängers Petro Poroschenko nicht kleiner war) durchaus ihre Arbeit leisten können.
10. Leider sind die Aussichten für 2026 nicht besonders rosig. Ein wirkliches Kriegsende ist eigentlich nicht in Sicht, weswegen ich beinahe darauf tippen würde, der aktive Krieg würde auch 2027 weitergehen. Dies hängt allerdings von mehreren Faktoren ab. Die von mir immer angesprochene Stabilisierung der Front rückt unter aktuellen internationalen Umständen in weite Ferne. Die Ukraine schafft es, keine strategischen Niederlagen zu erzielen. Dass der langsame Vormarsch der russischen Armee zumindest dauerhaft gestoppt wird oder dass diese sogar die strategische Initiative verliert, ist nicht abzusehen. Ein Hoffnungsschimmer bleibt die wirtschaftliche Lage in der Russland, deren realen Zustand kaum einzuschätzen ist und wohl auch Wladimir Putin selbst nicht wirklich bewusst ist. Gerade bei der inkonsequenten US-Politik unter Trump ist mit zahlreichen Wundern nicht zu rechnen. Am Ende gibt es Gründe zur Annahme, 2026 könnte ein noch schwereres Jahr als 2025 werden, aber zum Glück keine, die auf einen baldigen Zusammenbruch der Ukraine hindeuten würde. Es ist nicht alles schlimm und ja, wir leben noch, auch wenn nicht so, wie jeder von uns es sich gerne gewünscht hätte.
“Oh, this Crimea is so beautiful! WOW! It’s surrounded on four sides by ocean.”
— Trump
Will FIFA start giving out fake geography awards too? Asking for a friend.