#BringBackLIKES ♥️
I'm not ashamed about things I like! And I like to see, If others like the same things... It doesn"t help, that you get a notice, that "xy liked your post". At least give people a choice to put on/off who gets to see their ♥️!
#BringBackLIKES
Rep. Jamie Raskin, the top Democrat on the Judiciary Committee, says GOP Sen. Eric Schmitt “utterly humiliated himself” with a major basketball mix-up while trying to accuse Jack Smith of perjury.
Heute vor 85 Jahren trieben deutsche Nationalsozialisten Jüdinnen und Juden in Babyn Jar, am Stadtrand von Kyjiw, zusammen. Innerhalb von nur 36 Stunden erschossen sie mehr als 33.000 Frauen, Männer, Kinder, Alte. Es war eines der größten Einzelmassaker des Holocaust.
Die Erinnerung an die barbarischen deutschen Massenmorde in ganz Europa und insbesondere in den Ländern Osteuropas gibt uns eine historische Verantwortung. Auch deswegen müssen wir die Menschen in der Ukraine gegen den brutalen russischen Angriffskrieg unterstützen mit allem was geht.
https://t.co/VgXvEWytun
Meine #Stolpersteine.
Es war sein erster Besuch
in Hamburg seit 1938.
Siebzig Jahre,
seit er aus Hamburg floh.
Mein Großvater weinte.
Er hielt die Steine in der Hand,
und sein Herz stolperte.
Tränen liefen über sein Gesicht.
Das letzte Mal sah er sie 1938.
Und nun sah er ihre Namen,
eingraviert in den Stein.
Sie, seine Großeltern,
wurden ermordet.
Nach Drancy gebracht,
und von dort nach Auschwitz.
Nur weil sie Juden waren.
Sie lebten hier in Hamburg.
Zahlten Steuern wie jeder Bürger.
Sie haben keinen Grabstein,
nicht einmal ein Grab.
Hatten sie nie.
Ihr Name war nirgendwo eingemeißelt.
Und nun, plötzlich,
steht er im Stein geschrieben,
wieder hier in Hamburg.
Eine Träne fällt,
und das Herz stolpert.
Ein Jahrzehnt nach ihrem Tod,
weit entfernt, in New York,
wurde mein Vater geboren.
Er hieß Levi -
benannt nach seinem Großvater.
Und als mein Vater ging,
nannten wir unseren Sohn nach ihm:
Levi.
Mehrmals im Jahr
kommt Levi zur Innocentiastraße 64.
Er beugt sich zum Boden,
beugt sich tief, er stolpert,
und zeigt auf den Namen Levi -
seinen eigenen Namen.
Er zeigt auf Levi
und weint.
Jedes Mal, wenn ich am Innocentiapark vorbeifährt,
blicke ich nach rechts, zum Haus,
dorthin, wo die Steine verankert sind.
Sie machen die Erinnerung lebendig.
Ich erinnere mich jeden Tag an sie,
an Urgroßvater Levi und Urgroßmutter Rochma.
Und nicht nur an sie,
sondern an all jene Menschen,
an all jene Stolpersteine,
die hier vor fast jedem Eingang liegen.
Die Worte des Propheten Jesaja:
„Denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern
ein Denkmal und einen Namen geben“ –
sie sprechen vom Boden zu mir,
aus den Steinen heraus.
Als hätte der Prophet Gunter Demnig gerufen
und ihm gesagt:
„Einen ewigen Namen will ich ihnen geben.“
Setze ihnen ein Denkmal für immer.
Mein lieber Freund Gunter,
auf dich treffen die Worte des Propheten Jesaja zu:
„Wohl dem Menschen, der dies tut.“
Das Gedenken an Hunderte von Tausenden Ermordeten
lebendig zu halten -
das ist dein Werk, dein Verdienst.
Lass deinen Mut nicht stolpern.
Sei stark und fest.
Du wirst weiterhin die Namen der Ermordeten
nach Deutschland zurückholen.
Und wir werden ihren Geist zurückbringen.
Unsere Hoffnung ist stark wie ein Stein.
Sie wird nicht stolpern.
Niemals.
Heute wurden vor dem Deutschen Hygienemuseum 7 Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an Ausgrenzung & Verfolgung jüdischer Mitarbeiter durch die NS. Das ist als Zeichen gegen Abstimmung von CDU&AfD #Heidenau zu verstehen, denn wo Erinnern verhindert wird, darf man nicht schweigen.
Ende 1938 sagte ein neunundzwanzigjähriger Londoner Börsenmakler seinen Skiurlaub ab und fuhr stattdessen nach Prag. Was er in den Flüchtlingslagern sah, hielt ihn dort.
Von einem Hotelzimmer aus begann er, Züge zu organisieren. Er suchte britische Familien, die ein Kind aufnehmen wollten, er bettelte um die fünfzig Pfund, die der britische Staat als Kaution für jedes Kind verlangte, und als die amtlichen Genehmigungen nicht rechtzeitig kamen, machte er sich eigene. „Also fälschten wir die Einreisegenehmigungen des Innenministeriums", sagte er später.
Sechshundertneunundsechzig Kinder brachte er heraus. Ein letzter Zug sollte am 1. September 1939 mit zweihundertfünfzig Kindern aus Prag abfahren. An diesem Morgen begann der Krieg, und der Zug fuhr nie los. Von diesen zweihundertfünfzig Kindern überlebten zwei.
Dann fuhr er nach Hause und sprach fast fünfzig Jahre lang nicht darüber.
1988 fand seine Frau auf dem Dachboden ein altes Album: Namenslisten, Eltern, Adressen. Das Album landete bei der BBC. Winton wurde ins Studio eingeladen, ohne dass man ihm sagte, warum. Die Moderatorin fragte das Publikum, ob jemand im Saal dem Mann neben ihr sein Leben verdanke. Der ganze Saal stand auf.
Er ließ sich nie einen Helden nennen. „Ich war nicht heldenhaft", sagte er, „denn ich war nie in Gefahr."
Sein Motto, sein Leben lang: „Wenn etwas nicht offenkundig unmöglich ist, dann muss es einen Weg geben, es zu tun."
Sir Nicholas Winton starb am 1. Juli 2015. Er war hundertsechs Jahre alt.
Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen, außer einer "besorgten Bürgerin" die bei der deutschen Nationalhymne den H*tlergruß zeigt
#Oktagon
Zu den Stolpersteinen: Parallelstraße, 5 Minuten von meinem Zuhause entfernt.
Mir soll bitte niemand erzählen, wer das nicht in seiner Straße haben will, wolle nur eine würdigere Art von Gedenken.
Solche Steine sind wichtig.