Femizid
Am Freitag abend meldete eine Mutter ihre Tochter als vermisst. Die 18-jährige ist nicht von der Schule in Taufkirchen an der Pram nach Hause gekommen, in der sie als Lehrerin gearbeitet hat. Die Mutter durchsucht gemeinsam mit dem Hausmeister die Schule. In der Bibliothek finden sie sie. Mit mehreren Stichen im Hals und drei Pistolenkugeln im Kopf.
Als sei die Mutter nicht genug gestraft, veröffentlichen die Medien, der Mörder sei der Ex-Freund ihrer Tochter gewesen. Erst ein bis zwei Tage später korrigieren sie, dass es sich um einen Kollegen gehandelt hat. Korrigieren aber nicht ihre Titel mit der Ex-Freundin.
Dann ist von „verschmähter Liebe“ die Rede. Herrschaften, diese Worte sind gefährlich. In diesem konkreten Fall lade ich dazu ein, warum sie gefährlich ist.
Taufkirchen ist eine österreichische Gemeinde mit nicht mal 3.000 Einwohnern. Die Mittelschule, in der die junge, völlig unschuldige Lehrerin ermordet wurde, hat eine Geschichte.
Sie wurde lange Zeit von einem gewissen Leopold geleitet. Der war eine Art Urgestein in der Gemeinde, auch nachdem er in Rente ging. Gemeinderat, Schule, Musikschule, Konzerte - der Mann war überall aktiv und bekannt. Seit Jahrzehnten solide verheiratet, drei Kinder, mehrere Enkel.
Nachdem er sich in den Ruhestand zurückgezogen hat, kümmerte er sich um die musikalische Karriere seines Lieblings-Enkels, Lukas. Der sollte ein neuer Mozart werden.
Stattdessen hat er seine Oma, die Frau von Leopold umgebracht. Die meisten Berichte/Podcasts konzentrieren sich auf die ermittlungstechnischen Aspekte. Dabei ist der Fall psychologisch viel interessanter. Denn Enkel Lukas hat irgend wann gestanden. Und gesagt, dass sein geliebter Opa ihn beauftragt hatte. „Die Oma muss weg“. Und dann war sie weg.
Opa Leopold wurde zu Recht zu einer längeren Haftstrafe als Enkel Lukas verurteilt. Es gab zu viele Hinweise darauf, dass er den Mord in Auftrag gegeben hatte. Aber er leugnet bis heute, seinen Enkel beauftragt zu haben, den lässt er nicht nur im Regen stehen. Er hat ihm gedroht, dass „Oma und ich“ ihn sein Leben lang nicht in Ruhe lassen werden. Eine unfassbare Grausamkeit gegenüber dem ehemaligen Lieblingsenkel, zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt.
Beide sind heute sicher wieder in Freiheit. In der Berichterstattung gab es immer wieder diese Tendenz, dass die Oma so bissig gegenüber dem edlen Opa gewesen sei. Ihr wurde nichts erspart, sie konnte sich nicht mehr wehren.
Und jetzt ermordet ein Lehrer an genau dieser Schule eine Kollegin. Er hat sich dann das Leben genommen. Nicht wichtig. Wichtiger ist, dass er geglaubt haben wird, dass seine Botschaft ankommt. Die der bösen Frau.
Leopold, der edle Opa, hat übrigens eine uneheliche Tochter produziert. Seine eheliche Tochter musste an dieser Schule den Schreibtisch mit der langjährigen Affäre des Vaters, der Mutter der unehelichen Tochter teilen.
Es geht nichts über Himpathy (Empathie mit IHM, dem Mann) unter Männern. Die kostet Frauenleben. Schluss mit dieser Empathie mit den Tätern!
Ruhe in Frieden junge Lehrerin 🥀
#Αλγερινή Τα Lyrica 150mg που βρέθηκαν στη σακούλα τι τα ήθελε ;
Χρησιμοποιείται όταν έχει κανείς επιληψίες, χρόνιους πόνους η σαν συγκεκριμένο ψυχοφάρμακο. Δηλητηρίαζε το κοριτσάκι της με ψυχοφάρμακο επειδή δρα σαν ηρεμιστικό;
@OlgaKoum Η γενική ταχυδρομική είναι φρίκη. Μου "έχασαν " πακέτο αξίας που έστειλα στην Κω. Πλαστογράφησαν υπογραφή ότι παραλήφθηκε. Δεν πήρα ποτέ χρήματα αποζημίωσης για την κλοπή