@tuppesgadse Nein. Kann ich zu 100% bestätigen. Abgerutscht in die Spiritualität und „Ich muss mich jetzt erst mal selbst finden, ich weiß nicht wer ich bin“. Ich glaube ich werde alles zerstören. Gesagt getan. 23 Jahre Ehe zerstört! Danke, dass ich Gütertrennung gemacht habe 😉
Ich habe mich mein ganzes Leben lang irgendwie „anders“ gefühlt.
In der Schule.
Bei der Arbeit.
In Gesprächen über Politik oder Geld.
Ich hatte immer das Gefühl,
dass irgendetwas an diesem System nicht stimmt.
Aber ich konnte nie genau erklären was.
Erst als ich Bitcoin entdeckt habe,
hat plötzlich alles Sinn ergeben.
OK.
Ich bin ein Ölkonzern. Die Regierung erlaubt mir genau eine Preisänderung am Tag.
Was mache ich also morgens?
Ich nehme nicht den aktuellen Preis. Ich nehme den höchsten Preis, der im Laufe des Tages eintreten könnte - und packe ihn auf die Preistafel, damit ich nicht am Ende des Tages draufzahle.
Man weiß ja nie.
Herzlichen Dank für diese brillante Idee, liebe Bundesregierung.
🤦🏻♀️
So ist das. Wenn nur jeder 5te Millionär auf der Welt einen Bitcoin besitzen will ( einfach mal so ), dann wird es knapp mit Bitcoin. Sehr knapp. HODL 🚀
Das Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg überrascht mich nicht im Geringsten.
Wieder einmal haben CDU und Grüne vor allem die Stimmen der über 60-Jährigen eingesammelt – jener gut situierten Generation, die in einem der reichsten Bundesländer Deutschlands noch immer in relativer finanzieller Sicherheit lebt. Viele dieser Wähler spüren die realen Verwerfungen, unter denen große Teile der Gesellschaft leiden, schlicht noch nicht – oder sie wollen sie nicht sehen.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
Bei den 60- bis 69-Jährigen erhielten die Grünen 34 %, die CDU 32 %.
Bei den über 70-Jährigen kam die CDU sogar auf 44 %.
Das ist das eigentliche Problem: Wohlhabende Senioren, die sich weiterhin Kreuzfahrten und den neuen BMW leisten können, glauben ernsthaft, dass „es uns doch noch gut geht“. Viele informieren sich ausschließlich über Tagesschau und Lokalzeitung – und halten das für umfassende politische Information.
Diese politisch weitgehend passiven, zugleich aber medial stark geprägten Bürger tragen eine erhebliche Mitverantwortung für die politische Entwicklung in Deutschland.
Sie zu erreichen oder umzustimmen ist nahezu unmöglich. Jahrzehntelange Gehirnwäsche durch die Massenmedien, beruflicher Erfolg, Lebensalter und Gewohnheit haben ihre politischen Überzeugungen verfestigt. Für viele gilt bis heute: einmal CDU – immer CDU.
Genau hier wollte die WerteUnion ansetzen: die klassische CDU-Wählerschaft ansprechen und für eine echte konservative Alternative gewinnen. Dieses Projekt ist gescheitert – mit 0,2 % und 11.304 Stimmen.
Das überrascht mich nicht. In meinem Austrittsschreiben Anfang Oktober 2025 habe ich genau das vorausgesagt. Nach den Enttäuschungen bei den ostdeutschen Landtagswahlen und dem Bundestagswahldebakel in Nordrhein-Westfalen mit unter 0,1 % fehlten der WerteUnion schlicht die öffentliche Wahrnehmung, die finanziellen Mittel und das politische Personal.
Selbst unter optimalen Bedingungen hätte sie kaum eine Chance gehabt. Die Parteibindung vieler älterer Wähler ist so fest, dass man sie kaum zu einer anderen Wahl als der CDU bewegen könnte.
Ich sehe derzeit keinen Platz für eine ernstzunehmende neue politische Kraft zwischen CDU und AfD. Die Bürger entscheiden sich entweder für Parteien des „Weiter so“ – oder für die AfD.
Ein Bekannter, der Deutschland kürzlich verlassen hat, formulierte es drastisch:
„Die Leute müssen erst Gras und Fensterkitt fressen, bevor sie begreifen, was im Land wirklich passiert.“
Vielleicht wird ein echtes Umdenken erst dann einsetzen, wenn auch für diese Wohlstandsgeneration das Polster spürbar dünner wird.
Bis dahin bleibt die politische Landschaft in Baden-Württemberg – und in Deutschland – von einer wohlhabenden und politisch tonangebenden älteren Generation geprägt.
Und weil all das absehbar war, gibt es keinen Grund für Resignation. Die politische Wende wird dann eben später kommen. Aber wenn sie kommt, wird sie umso heftiger ausfallen. Und sie wird von den Jüngeren ausgehen.