Als (angehender) Historiker sehe ich meine Aufgabe in Bezug auf politische Debatten nicht in „professioneller Zurückhaltung“. Man sollte streng zwischen wissenschaftlicher Arbeit und politischem Engagement trennen, aber das ist kein Grund, sich herauszuhalten.
Viele Namensänderungen sind ja eine vertrackte Sache, aber mich wundert tatsächlich, warum es noch irgendetwas gibt, das nach wie vor den Namen des Mannes trägt, der die erste deutsche Demokratie zerstört und Hitler zum Reichskanzler ernannt hat.
Fast 100 Jahre alt ist der berühmte Hindenburgdamm, der Sylt mit dem Festland verbindet. Nach langen Debatten wird er nun umbenannt: Die Trasse soll künftig »Syltdamm« heißen. Allerdings nicht bei der Bahn. https://t.co/exkW9ZxKXH
@Rick25German@VsneTwit Sagen wir es - neben allem anderem - mal so:
Wie hätte sich das Eisenbahnnetz in den USA etwa entfalten können wenn nicht auf Gebieten, die der Staat vorher enteignet, angeeignet und verteilt hat?
Die AfD ist nicht patriotisch.
Sie dient den Interessen eines russischem Regimes, dessen Vertreter regelmäßig in Wort und Tat deutlich machen, dass sie Deutschland als Feind sehen. Inklusive medialer Drohungen mit nuklearer Vernichtung.
Alternative für Putin.
@Rick25German Nein. Du leitest aus den Zahlen pauschal eine überwiegende Nichtintegrierbarkeit der meisten Menschen ab. Ich kenne keinen einzigen Migrationsforscher, der das so sieht.
»Die Migrationspolitik ist zu einem Wettpinkeln geworden. Politiker wollen hart klingen und machen Vorschläge, die in Wirklichkeit kontraproduktiv sind.«
Im Umgang mit Geflüchteten gleicht Europa immer mehr den USA. Was politisch schnelle Erfolge erzielen soll, ist schlussendlich ein Wettrennen in den Abgrund. https://t.co/cwUGN4ks1M
@Rick25German Also, offensichtlich hast du dich bisher ja nicht mal mit den Basics des Flüchtlingsschutzes befasst. Vielleicht solltest du das erstmal machen, bevor wir eine gemeinsame Diskussionsgrundlage haben.
@Rick25German Ich kenne die Studien aus der Sozial- und Migrationsforschung zu diesem Thema, und die würden dir und deinen pauschalen Ressentiments nicht gefallen. Aber zu deinem letzten Punkt: Gesetze kann man eben nicht so einfach ändern, wenn es auch Völker- und Europarecht gibt.
@Rick25German Deine obige Ansicht teile ich nicht, und was den letzten Punkt angeht, ist doch gerade das das Problem: wir müssen es eben rechtssicher tun können. Und das können wir oft eben nicht.
@Rick25German Es gibt ja auch aus guten Gründen nicht nur Asylbewerber nach GG, sondern auch Schutzbedürftige nach Völker- und Europarecht. Und diese Rechte stehen im Zweifel über dem GG. Nochmal: Man kann nicht „Law and Order“ rufen und andererseits Recht brechen oder missachten wollen.
@Rick25German wäre zumindest ich gerne bereit, in ihr Heimatland abzuschieben, sofern das geht. Aber Lager wie diese hier diskutierten müssten a) humanitär vernünftig ausgestattet sein und b) einem anderen Zweck dienen: nämlich Menschen aufzunehmen, bevor sie hier ankommen. 3/3
@Rick25German Dann will ich auch nicht alle (!) davon unbedingt „loswerden“, weil das rechtlich und politisch gar nicht so einfach geht und weil ich eher so viele davon hier integrieren möchte, anstatt sie einzusperren. Das ist menschenverachtend und löst kein Problem. Alle anderen… 2/3
Ich bin da bei Manuel. Es gibt ein Übermaß, welches korrigiert gehört. Aber beleidigen ist kein Schützenswertes Gut. Ich tu mich schwer damit das pauschal zu lockern, weil Bundespolitiker mit ihren Anzeigen überziehen, während ich sehe wie der Hass gegen Kommunalpolitiker zunimmt
Gerade wir Deutschen sollten sehr genau folgendes wissen:
Wer Krieg und Vernichtung in andere Länder hineinträgt, darf sich weder wundern noch beschweren, wenn die Opfer zu Verteidigern werden, und die Verteidiger den Krieg zum Aggressor tragen.
Russland erfährt das gerade.
Diese Koalition, so sie überhaupt zustande gekommen wäre mit den paar Stimmen über den Durst, wäre allerspätestens ein Vierteljahr später zerbrochen, wegen der indiskutablen und verschwurbelten Position der LINKEN in der Krim-Krise.
@Rick25German Man setzt nicht die existierenden Regeln durch, wenn man internationales Recht bricht. Da muss man sich schon entscheiden: ist man für „Recht und Ordnung“ - ja, oder nein? Und nicht: ja, dort, aber dort wieder nicht.