Konrad Hummler, der frühere Privatbankier und ehemalige Verwaltungsratspräsident der Neuen Zürcher Zeitung, hat viele Millionen seines Privatvermögens in die J.S. Bach-Stiftung Sankt Gallen gesteckt. Für deren Vermittlungsarbeit hat er am Montag die Bach-Medaille der Stadt Leipzig erhalten.
Bei der Preisverleihung trafen alte und neue Parodieverfahren aufeinander: Rudolf Lutz, der künstlerische Leiter der Stiftung, widmete eine Hochzeitskantate von Bach um, bezog sie sowohl auf das Pfingstfest als auch auf den konkret gegebenen Anlass – eine Umarbeitung im Stile des Barock „mit Seele und mit Geist und mit Hintergrund“, wie er mir erklärte.
Ganz anders SPD-Oberbürgermeister Burkhard Jung: Seine Preisrede wies vielerlei Muster der maschinellen Textverarbeitung mit KI-Tools auf. Auch ChatGPT und Co. variieren bereits bestehende Texte und versuchen dabei, die Anforderungen des Nutzers zu erfüllen – stoßen aber immer wieder auf offensichtliche Limitationen.
Mein Bericht aus Leipzig über den diesjährigen Träger der Bach-Medaille, die widerstreitenden Parodieverfahren bei der Preisverleihung und drei ausgewählte Konzerte mit Bachkantaten am vergangenen Wochenende.
https://t.co/s0oXjPZG5I (Foto: Bachfest/Gert Mothes)
Beim Bachfest Leipzig hat Konrad Hummler für die Bach-Stiftung Sankt Gallen die Bach-Medaille erhalten. Einen Großteil seines Vermögens setzt der Unternehmer für die Verbreitung der Musik von Johann Sebastian Bach ein – und wandelt es so zu „kulturellem Kapital“ für den Erhalt des Abendlandes.
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Die „Widersetzen“-Antifa will den demokratischen Bundesparteitag der AfD in Erfurt im Juli nicht nur stören, sondern verhindern. Damit macht sie ihre antidemokratische Haltung eigentlich deutlich genug. Doch in einer Erfurter Kirche erklären die Extremisten nun offen: „Wir überschreiten sozusagen Gesetze, die gerade gelten, weil wir es für legitim erachten!“
Exklusiv: Apollo News war dabei, als in einer Erfurter Kirche die Blockade des AfD-Parteitages geplant wurde. Eine Blockade, die sich für geltende Gesetze nicht interessiert:
In unmissverständlichen Worten erklärte die Aktivistin am Podium das Selbstverständnis der Organisation: „Die Idee ist schon (…) ein bewusster Regelübertritt, also wir überschreiten sozusagen Gesetze, die gerade gelten, weil wir es für legitim erachten!“ Sie fuhr fort: „Weil wir es für legitim halten, übertreten wir die Regeln und stellen uns ihnen [der AfD] in den Weg, auch wenn die Polizei sagt, dass wir wegbleiben sollen!“
Bemerkenswert ist dabei auch, wie offen die Antifa-Gruppe mit diesem Vorgehen umgeht. Transparenz beim Rechtsbruch wird offenbar als Tugend verstanden: „Wir sagen, was wir machen. Wir kündigen das an. Wir haben es überall gesagt und wir halten uns einfach an das, was wir sagen!“
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Eigentlich ging es einem Kommunalpolitiker aus Luckenwalde darum, „Transparenz und Bürgernähe“ vom Bürgermeister einzufordern. Stattdessen ermittelt jetzt die Potsdamer Staatsanwaltschaft wegen Politiker-Verleumdung nach Paragraph 188 StGB – Mindeststrafe: 6 Monate Freiheitsentzug.
Die Staatsanwaltschaft schreibt mir, der Stadtverordnete und Wählergruppen-Vorsitzende habe auf Instagram „falsche Tatsachen über den Ablauf eines Stellenbesetzungsverfahrens behauptet“. Aus der Verbreitung von Gerüchten (an denen ja theoretisch durchaus etwas dran sein könnte) macht eine Behörde eine Straftat – und greift so selbst die Demokratie an.
Die ganze unglaubliche Geschichte hier: https://t.co/EcAljNh3cB
Ein absolut unglaublicher Fall: Weil ein unabhängiger Kommunalpolitiker auf Instagram über eine mögliche unsaubere Stellenausschreibung in der Verwaltung spekulierte, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Politiker-Verleumdung nach §188.
Auf Politiker-Verleumdung sieht das Gesetz eine Mindeststrafe (!!!) von 6 Monaten Gefängnis vor.
Weil ein Politiker also über „Gerüchte um die Besetzung von Stellen in der Verwaltung“ schrieb und sich fragte, ob „da tatsächlich etwas dran“ sei, sieht er sich jetzt unmittelbar mit einer Freiheitsstrafe bedroht.
Den ganzen Fall exklusiv bei Apollo News:
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Sahra Wagenknecht will in Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der AfD einen Ministerpräsidenten wählen. „Das vertreten unsere Spitzenkandidaten, das vertreten die, die für uns kandidieren“. Die „Anfängerfehler“ aus Thüringen sollen sich nicht wiederholen.