Die ARD-Story „#besserwohnen – Wie können wir die Mietkrise stoppen?“ läuft am Dienstag, 31. März, um 22:50 Uhr im Ersten und ist in der ARD-Mediathek abrufbar. Bilanz zur Mitmachaktion #besserwohnen von @DasErste und @DMBMieterbund 👉 https://t.co/czbSCfFuPm
Bei @ntvde erklärt Judith Turner vom @dmbnrw, wie Mieterinnen und Mieter sich am Besten gegen überhöhte Mieten wehren. Hilfreich ist dabei auch die Mietenapp der @dieLinke 👉 https://t.co/ZTyALHaExC
Wir verlieren einen großen Gewerkschafter: Unser langjähriger Vorsitzende Michael Sommer ist in der vergangenen Nacht im Alter von 73 Jahren gestorben. Mit Trauer und großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von einem überzeugten Gewerkschafter. Michael Sommer, der von 2002 bis 2014 Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) war, hat die Geschicke der deutschen Gewerkschaftsbewegung maßgeblich geprägt.
Unermüdlich hat er sich für Solidarität und Gerechtigkeit in der Arbeitswelt eingesetzt. Dabei lag ihm das Prinzip der Einheitsgewerkschaft am Herzen. „Wir sind parteipolitisch unabhängig, aber nicht politisch neutral“, das war seine Grundüberzeugung. „Schafft die Einheit“, diesen Appell Wilhelm Leuschners hat er oft zitiert. Ihm waren die Worte von Gewerkschafter*innen, die im Nationalsozialismus verfolgt und getötet wurden, Auftrag und Mahnung zugleich. Gewerkschafter*innen sollten sich nie wieder im ideologischen Streit verlieren. Für die Gewerkschaftsbewegung lautete sein Leitspruch: „Nicht die Asche müsst ihr weitergeben, sondern das Feuer!“
In seiner langen Amtszeit hat er in vielen politischen Debatten erfolgreich die Stimme der Gewerkschaften eingebracht. Mit Leidenschaft hat er über viele Jahre gegen die Hartz-Reformen und die massive Ausweitung von prekärer Beschäftigung gekämpft. Sein größter politischer Erfolg war die Durchsetzung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns, der ein Jahr nach dem Ende seiner Amtszeit eingeführt wurde. Sein jahrelanger, unermüdlicher Einsatz und seine Überzeugungskraft trugen maßgeblich dazu bei, dass heute fast 6 Millionen Beschäftigte vom Mindestlohn profitieren.
Michael Sommer wurde am 17. Januar 1952 in Büderich geboren. Als Kind wuchs er zeitweise im Waisenhaus auf und zog später mit seiner Mutter nach West-Berlin. Bereits als 19-Jähriger trat er 1971 in die Deutsche Postgewerkschaft (DPG) ein und übernahm zunächst verschiedene ehrenamtliche Gewerkschaftsfunktionen. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin arbeitete er ab 1980 hauptberuflich in verschiedenen Funktionen für die Postgewerkschaft, deren stellvertretender Vorsitzender er 1997 wurde. In dieser Funktion war er 2001 maßgeblich an der Gründung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di beteiligt. Im selben Jahr wurde er zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der ver.di gewählt.
2002 folgte er dem scheidenden DGB-Vorsitzenden Dieter Schulte im Amt. Am 28. Mai 2002 wurde er an die Spitze des Gewerkschaftsbundes gewählt. Nach zwölf Jahren kandidierte er 2014 nicht mehr für eine weitere Amtszeit. Auch international genoss Michael Sommer hohes Ansehen. 2010 wurde er zum Präsidenten des Internationalen Gewerkschaftsbundes gewählt und vertrat die Interessen von 168 Millionen Gewerkschaftsmitgliedern weltweit. Besonders der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch 2013 hat ihn sehr erschüttert. Infolgedessen hat er sich für ein Lieferkettengesetz eingesetzt.
Michael Sommer war mit Leib und Seele einer von uns. Mit seinem Tod verlieren wir einen großen Gewerkschafter, der leidenschaftlich für eine gerechtere Welt gekämpft hat.
Den Beitrag von #Panorama@ndr mit unserem Koordinator für große Wohnungsunternehmen @MaxFuhr finden Sie in der @DasErste Mediathek 👉 https://t.co/3PfSmaCUKJ
Fernsehtipp: Heute 21.45 Uhr #Panorama vom @ndr im @DasErste zum Thema" Wärmepumpe - Vermieter kassieren ab". Mit unserem Koordinator für große Wohnungsunternehmen @MaxFuhr https://t.co/9SFrtCIUrj
Explodierende Mieten, ein massiver Mangel an Sozialwohnungen und die Herausforderungen der Klimapolitik im Wohnsektor – der Wohnungsmarkt in 🇩🇪 steht vor enormen Problemen, will man bezahlbares Wohnen für Millionen Menschen sichern. Interview mit DMB-Präsident @lsiebenkotten
„Der Deutsche Mieterbund rechnet im kommenden Jahr mit Mieterhöhungen, wenn die Mietpreisbremse in Deutschland nicht verlängert wird. Der Bundesverband warnt davor, dass in vielen Städten die Mieten schon im ersten Halbjahr 2025 deutlich steigen könnten.“ https://t.co/ZLVTvCGgYF
Der 85-jährige Reinickendorfer Manfred Moslehner darf in seiner Wohnung bleiben und muss dort auch für mögliche Sanierungsarbeiten nicht ausziehen. Das entschied das Berliner Landgericht in zweiter Instanz. https://t.co/X8hkOJEggU via @rbb24
Baugesetzbuch im @Bundestag - @DMBMieterbund spricht sich mit einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen für die Streichung des geplanten Bau-Turbos aus 👇https://t.co/mNFq3DN99P
Bundestag debattiert über Neue Wohngemeinnützigkeit - @DMBMieterbund fordert mit Gewerkschaften, Wohlfahrts-, Verbraucher- und Umweltverbänden umfangreiche Änderungen am Konzept der Bundesregierung und Nachbesserungen im parlamentarischen Prozess https://t.co/0ybprlixJK
Gute Nachricht. LEG darf Mieter*innen keine Kabelverträge unterjubeln. Diese dreiste Masche hat ein Ende, Unterlassungserklärung ist abgegeben. Danke an @vznrw
Und @Mieterbund_NRW
https://t.co/wSTY4WdUem
Ja, die Anwendung der #Mietpreisbremse ist mit hohen Hürden verbunden. Aber es lohnt sich. Ich habe dank der Bremse bereits 14.000 € weniger an meinen Vermieter gezahlt als er damals rechtswidrig verlangt hat. Anwendung ist auch rückwirkend möglich. ✊
Warum die Pläne der Ampel für eine #wohngemeinnützigkeit keine Wirkung entfalten werden erläutere ich in einem Artikel mit Patrick Schreiner von Verdi.
https://t.co/42MmS8qwWF
Die Wohneigentumsquote muss hoch, so das konservativ-bürgerliche Mantra. Eine der vielen Kehrseiten davon: Kein Mietmarkt für junge Menschen, viele bleiben bei ihren Eltern. Zusammenhang ist deutlich. Quelle: statista (eigene Darstellung)