I just got some good news about the magazine photoshoot. It’s happening in four days, and it’s going to feature an erotic concept with various partners. You’ll have to wait and see.
Es ist genau zehn Jahre her. Ich war fünfzehn, mein Körper voller Unsicherheit, als ich mit Julian im Zimmer seines Elternhauses saß. Wir waren seit Wochen eng befreundet, doch an diesem verregneten Spätsommerabend veränderten die Blicke im blauen Schein des Fernsehers alles. Die Luft vibrierte vor einer flirrenden, unerträglichen Spannung, die mein Herz heftig gegen meine Rippen hämmern ließ.
Julian legte den Controller beiseite. Seine Hand hob sich langsam, und als seine Finger zärtlich meine Wange berührten, setzte mein Verstand komplett aus. Er beugte sich vor, und unser erster Kuss ließ die Welt augenblicklich stillstehen. Die lähmende Angst in meinem vom Sport durchtrainierten Körper wich einer erlösenden Flutwelle aus purem Gefühl. „Ich wollte das schon so lange“, flüsterte er mit zitternder Stimme. „Ich auch“, erwiderte ich furchtlos.
Wir zogen uns die T-Shirts über den Kopf. Im fahlen Licht tasteten unsere Hände instinktiv nacheinander, getrieben von einer ungekannten, erotischen Anziehungskraft. Als unsere Körper schließlich ganz miteinander verschmolzen, schlug die anfängliche Intensität sofort in überwältigende, brennende Lust um. Ich krallte meine Finger fest in seine Schultern, während sich mein Sixpack unter der Anspannung steinhart zusammenzog. Julians heißer Atem an meinem Hals trieb mich an den Rand des Wahnsinns. Es war ein rhythmisches, unendlich intimes Entdecken voller Vertrauen, das jede Scham hinwegfegte.
Als die erlösende Ekstase uns beide gleichzeitig erfasste, sanken wir erschöpft in die Kissen. Wir lagen noch stundenlang eng umschlungen im Dunkeln, während der Regen draußen nachließ. In dieser Nacht schmolz meine eiserne Isolation komplett weg. Ich hatte mein Fundament und ein Licht gefunden, das meine Jugend für immer verändern sollte.
Das war kein „Konflikt“. Das war Verlust. Von Zuhause, von Sicherheit, von dem Gefühl, irgendwo selbstverständlich dazuzugehören.
Heute stehe ich trotzdem hier. Nicht, weil es leicht war. Sondern weil ich nicht aufgehört habe, zu mir zu gehören, als andere das nicht mehr wollten.
Ich bin in einer religiösen Familie aufgewachsen. Als Kind habe ich oft gespürt, dass Liebe Bedingungen hat. Als sie herausgefunden haben, dass ich schwul bin, war die Entscheidung schnell: Ich gehörte nicht mehr dazu. Sie haben mich rausgeworfen.
Habe gerade eine einladung von SCHWULISSIMO für ein photoshoot bekommen. Ich werde im laufe der zeit einige bilder davon posten. Wenn die bilder veröffentlicht werden im Print magazine oder auf der online seite wurde ich mich über Kommentare freuen. #SCHWULISSIMO#hotmike