Vielleicht liegt Europas größte KI-Chance gar nicht im besten Modell.
SAP, Capgemini & Co. melden mehr Nachfrage, weil Firmen KI in bestehende Systeme und Prozesse bringen müssen.
Weniger spektakulär als ein Modell-Launch – aber näher am Geschäft.
Ist das Europas Stärke?
China verschärft den Schutz f��r Chipdesigns.
Spannend daran: Im Halbleiter-Wettbewerb zählt längst nicht nur, wer die modernste Fabrik besitzt.
Auch das Design selbst wird zur strategischen Ressource.
Der Wettbewerb wird damit noch breiter.
Mich überrascht weniger, wie schnell KI-Modelle besser werden – sondern wie schnell sie billiger werden.
Gut für Nutzer. Schwieriger für Anbieter:
Womit verdient man Geld, wenn Intelligenz immer günstiger wird?
Guten Morgen. Diese Woche liefert vier sehr unterschiedliche Blicke auf dieselbe Wirtschaft:
Heute Palantir: KI-Software.
Morgen AMD: Chips.
Morgen Caterpillar: reale Investitionen.
Freitag US-Arbeitsmarkt: Zinsen.
Ich finde Caterpillar fast am spannendsten. Worauf schaut ihr?
@Tiefseher 42 % mehr als im Vorjahresmonat ist stark. Für die Einordnung wäre spannend, wie viel davon aus echten Dividendenerhöhungen stammt und wie viel aus neuen Einzahlungen, Wechselkursen / Sondereffekten. Genau daran sieht man, wie stark der Cashflow inzwischen aus sich selbst wächst.
@RenditeM Für mich eher ein Stimmungsbild als ein verlässlicher Vorbote. Am Wochenende ist die Liquidität dünn und der Kurs nur indikativ. Sobald die regulären Futures öffnen, kann das Bild schnell ganz anders aussehen. Interessant, aber mit Vorsicht zu lesen.
@Saibot_ron Genau deshalb schaue ich weniger auf die TER allein und mehr auf die tatsächliche Tracking Difference über mehrere Jahre.
Am Ende zählt nicht, was der ETF laut Preisschild kostet, sondern wie nah er nach Kosten wirklich am Index bleibt.
@AktienETFNewbie Bei einem Verbrenner würde ich eher kaufen und lange fahren. Beim E-Auto finde ich Leasing deutlich spannender: Technik, Reichweite und Restwerte entwickeln sich noch schnell.
Man zahlt dafür zwar für Flexibilität, kauft sich aber auch ein Stück Unsicherheit vom Hals.
Alle reden über KI-Agenten.
In vielen Unternehmen liegt das Problem aber viel früher: Daten in fünf Systemen, alte Software, Prozesse, die nur einzelne Kollegen verstehen.
KI beginnt oft nicht mit einem neuen Modell, sondern mit Aufräumen.
Kommt euch das bekannt vor?
@DividendRising Starkes Zwischenziel. Mich würde interessieren, wie viel des Wachstums aus neuen Einzahlungen kommt – und wie viel bereits aus echten Dividendenerhöhungen. Genau daran sieht man, wie stark der Schneeball inzwischen von selbst rollt.
Heute wird KI in Europa ein Stück weniger unsichtbar.
Ab heute gelten zentrale Teile des AI Act. Deepfakes und bestimmte KI-generierte Inhalte müssen klarer gekennzeichnet werden.
Die Frage ist: Schafft ein Label Vertrauen – oder nur neue Bürokratie?
Amazon liefert gerade die vielleicht ehrlichste KI-Zahl der Woche:
AWS-KI und eigene Chips kommen jeweils auf über 25 Mrd. $ hochgerechneten Jahresumsatz.
Trotzdem: –7,6 Mrd. $ Free Cashflow auf 12-Monats-Sicht.
Die Nachfrage ist real. Die Rechnung auch.
Was zählt für euch?
Je mehr ich mich mit KI-Unternehmen beschäftige, desto weniger beeindrucken mich Benchmarks.
Am Ende zählen für mich drei Fragen:
- Wird das Produkt genutzt?
- Zahlt jemand dafür?
- Bleibt nach Chips, Strom und Rechenzentren Geld übrig?
Der Rest ist oft nur die bessere Demo.
Die Fed ändert nichts – und trotzdem war der Entscheid alles andere als ruhig.
3 von 12 Mitgliedern wollten die Zinsen bereits erhöhen.
Nach außen Stillstand, intern wächst der Druck. Für Unternehmen heißt das: Geld bleibt teuer – und schnelle Entlastung ist keineswegs sicher.
Vielleicht ersetzt KI nicht zuerst Jobs, sondern Übergaben.
OpenAI hat 800.000 berufliche ChatGPT-Nachrichten ausgewertet. Bei 43,5 % der berufsspezifischen Anfragen ging es um Aufgaben aus einem anderen Beruf.
Aus „Frag den Spezialisten“ wird öfter: „Ich probiere es selbst.“