Laut dem SWR soll es einen Tag vor dem Attentat auf Michael Stürzenberger und dem Mord an Rouven Laur einen Messerangriff vor dem Mannheimer Krankenhaus gegeben haben. Ziel des Angriffs war ein Mann, der bereits in der Klinik wegen einer Stichverletzung behandelt wurde. Als dieser die Klinik verlassen wollte, warteten dort Personen auf ihn und griffen ihn mit einem Messer an.
Der Mann erlitt dabei erneut eine Stichverletzung im Bauch. Bei den Angreifern soll es sich um dieselben Personen handeln, die den Mann Tage zuvor verletzt haben.
Auch die Pförtnerin wurde bei dem Angriff verletzt. Über die Schwere ihrer Verletzungen schweigt die Polizei sich aus. Aber damit nicht genug. Die Tatverdächtigen stürmten offenbar später die Klinik und wollten den Mann, der zwischenzeitlich notoperiert war und auf der Intensivstation lag, erneut angreifen. Das Klinikpersonal musste die Intensivstation verrammeln und die Polizei rufen. Die Täter konnten aber flüchten.
Die Polizei hüllt sich in Schweigen und will sich auf Anfrage des SWR nicht zu dem Angriff äußern. Eine Klinikmitarbeiterin bestätigte den Angriff, verweigerte jedoch auch nähere Auskünfte.
Es stellt sich die Frage, wie vieler solcher Taten vor der Bevölkerung verschwiegen werden.
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