Last week in Darmstadt, I finally got the chance to see the new car I ordered at the end of April. Really excited for the delivery! 🚗✨
#CUPRA#CUPRARaval
Schönen guten Abend Herr @bundeskanzler
Es ist Sonntagabend, eine mit Arbeit voll gepackte Woche liegt vor mir und da dachte ich mir, holen wir mal unseren Bundeskanzler dazu🤝
Sie fragen sich jetzt zurecht:
"Was will er von mir und zu was will er mich dazu holen?"
Ganz einfach:
Ich würde Sie mal für einen kurzen Moment in meine persönliche Gedankenwelt mitnehmen und mich sehr freuen, wenn Sie mir die 5 Minuten Ihrer Zeit einräumen würden✌️
(Keine Sorge, ich hau Sie auch nicht in die Pfanne)
Okay, fangen wir an:
Zuerst kurz zu meiner Person.
Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet, habe 3 Kinder und bin von Beruf Kfz Mechatroniker im Bereich der Motor und Getriebe Instandsetzung von Nutzfahrzeugen.
Nächste Woche wartet eine 6 Tage Woche auf mich. Von Montag - Freitag werden es sehr wahrscheinlich zwischen 10-12 Stunden Arbeitszeit werden. Am Samstag wird es mit überschaubaren 5-6 Stunden einen "entspannten" Ausklang dieser kommenden Woche geben👍
Soweit so unspektakulär, denn im Grunde genommen sehen meine Arbeitswochen in der Regel ähnlich aus.
Überstunden zählen mittlerweile zum Standard und an ein "abfeiern" ist leider aufgrund der Auftragslage, nicht zu denken. Deswegen bekomme ich meine Überstunden ausbezahlt🤝
Ich hatte mich eigentlich nach Ihrem Wahlversprechen, dass Überstunden steuerfrei ausgezahlt werden können, sehr darüber gefreut...ich wurde leider enttäuscht.
Jedenfalls leiste ich durch die anfallenden Abgaben einen wertvollen Beitrag an den Staat, den Sie als Bundeskanzler leiten.
Umso mehr ist es jedes Mal ein Schlag in die Magengrube, wenn Sie propagieren, dass die Deutschen "mehr arbeiten müssen"
Ist tatsächlich nicht ganz so schön für die Motivation, finden Sie nicht?
Kommen wir aber zum nächsten Punkt:
Ich bin Kassenpatient, leide seit mehr als 23 Jahren an Depressionen, bin medikamentös eingestellt und habe regelmäßige Termine bei meinem Therapeuten, um meinem Alltag zu bewältigen, meine Arbeitskraft zu erhalten und meine Familie zu ernähren.
Dieser hat mir (dank der neuen Krankenkassenreform) bereits prophezeit, dass unsere gemeinsamen "Zeiten" kürzer, in größeren Abständen und vermutlich nicht mehr für lange stattfinden können. Denn er sagte offen und deutlich zu mir:
"Kassenpatienten lohnen sich nicht mehr und ich kann die Praxis mit dem Einkommen durch diese, nicht für ewig halten"
Dazu kommt ebenfalls, dass ich durch die jahrelange und körperlich stark fordernde Arbeit, bereits zwei nicht operierte Bandscheibenvorfälle habe (keine Sorge, hab ich mich mit arrangieren können, Ibuprofen und Ortoton helfen ganz gut)
Es ist jedoch eine Frage der Zeit, bis diese Bandscheiben durch eine Operation gestützt werden müssen.
Dafür benötige ich einen Termin beim Facharzt - Wartezeit aktuell ca 9 Monate
Des weiteren bin ich erblich vorbelastet was Herzinfarkte betrifft
(Mein Vater hatte vor ca 5 Jahren gleich zwei hintereinander)
Da ist die Wartezeit sogar bis zu zwei Jahre (!)
Zum Glück habe ich keinen anstrengenden und stressigen Job...
Heute ist der 3. Mai
Wir haben für diesen Monat alle Fixkosten bereits bezahlt (Miete Strom, Internet, Versicherungenen etc)
Für den Rest des Monats müssen wir nur noch 'leben'
(Leben = Nahrungsmittel kaufen, Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs, tanken)
Im Grunde bleibt da nichts mehr übrig, um sich "mal was zu gönnen" aber hey, wer muss sich auch schon was "gönnen" wenn er arbeitet?
Kommen wir zum Abschluss:
Dieser kurze Einblick in meine persönlichen Gedanken war tatsächlich nur ein Ausschnitt.
Es gibt noch viel mehr um das ich mir Gedanken mache.
Und mit diesen Gedanken bin ich nicht alleine.
Den meisten Menschen in Deutschland geht es aktuell ähnlich.
Vielleicht rufen Sie sich DAS einfach mal ins Gedächtnis, bevor Sie das nächste Mal den Versuch starten, die Menschen zu "motivieren"
Denn DAS was Sie sonst so von sich geben, ist eher "demotivierend"
Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und wünsche uns beiden eine erfolgreiche Woche
Ihr Maxi🔧🤝
"Könnten sie mir die Laborwerte bitte in die elektronische Patientenakte laden?"
"Das machen wir nicht!"
"Ginge es per E-Mail?"
"Dürfen wir wegen Datenschutz nicht!"
"Ginge per Fax?"
"Klar, wie ist die Nummer?"
Und ja, ich habe die Werte dann tatsächlich per Fax bekommen 🥹
Stellenausschreibungen lesen, wenn man was kaufmännisches sucht, aber schon immer in einer Nische arbeitet die nix mit klassischen Dingen wie Buchhaltung zutun hat, ist anders frustrierend... 🙄
Und dann noch solche in denen die Eierlegende Wollmilchsau gesucht wird. 🙃🫠
Die größte Enttäuschung dieses Jahr:
28 Years Later.
Wie sehr kann man einen Zombie-Film verkacken?
Dieser Film: " JAAAAAAAAAAAAAA!"
115 Minuten Lebenszeit verschwendet.
🫠🫠🫠
@MaximalesD So tolle E-Learnings kenne ich auch. Ich habe mir angewöhnt von jeder Seite, auch von denen mit den Aufgaben & meinen ausgewählten Antworten Screenshots zu machen. 😬 hilft wenn die Fragen zu kompliziert sind, dann suche ich die vorherigen Seiten durch.
Es steht also zur Diskussion den Pflegegrad 1 abzuschaffen. Wenn ich richtig informiert bin sind das 131,00 Euro/Monat.
Eine meiner Freundinnen bekommt diese Leistungen. Sie hatte 3 x Lymphdrüsenkrebs seit der Jugend. 2 x Brustkrebs mit Totaloperation, einen Herzschrittmacher, da ihr Herz nicht mehr selbst schlägt, Polyneuropathie in den Beinen, Nierenprobleme und einiges mehr.
Ihre Familie übernimmt die Einkäufe, die Fahrten zu Ärzten und Therapeuthen, notwendige Reparaturen, den Schriftverkehr mit Ämtern und Behörden etc. pp.
Vom Pflegegeld kann sie eine Alltagshilfe finanzieren. Die bezieht ihr das Bett und putzt. Tätigkeiten, die sie selbst nicht mehr händeln kann.
Streicht man dies, muss dies auch noch von der Familie übernommen werden. Und wer keine Familie hat? Was ist mit jenen Menschen, die darauf angewiesen sind, dass jemand für sie einkauft, putzt, Botengänge für sie erledigt? Die dürfen dann vor sich hinvegitieren?
Während wir für solchen Nonsens wie "Grüne Kühlschränke für Haushalte" in Kolumbien oder "Radwege in Peru" Steuergelder verpulvern.
Während wir Menschen alimentieren, die gesund und in der Lage wären, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen - aber halt einfach keinen Bock haben.
Während wir Unsummen ausgeben für Menschen aus aller Herren Länder, die im Grunde überhaupt nicht hier sein dürften.
Aber ja - lasst uns mal bei den Schwächsten der Schwachen einsparen.
Ist ja nicht so, als müsste man hier mittlerweile nicht monatelang auf einen Facharzttermin warten, überhaupt einen Arzt finden, der einen annimmt. Als müsste man eh einen Großteil der Medikamente und Leistungen mittlerweile privat zahlen. Lasst uns doch auch noch den Kranken die minimalste Hilfe wegnehmen.
In diesem Land hat man mittlerweile verkackt, wenn man alt oder krank ist.
Das Telefon klingelt.
Früher: „Juhu! Es ruft jemand an! Wer ist das wohl? Gleich rangehen!“
Heute: „Hilfe! Es ruft jemand an! Erstmal die Nummer googeln!“
Auch Sie kennen das!
Ein Uhu durchsucht das Telefonbuch.