➡️ Weitere Protestaktion am 27. Juni in Berlin ⬅️
Kommt gern vorbei!
Am 15. März begeht Berlin den sog. "Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit". Dagegen hat @FrauenHeldinnen samt Unterstützerinnen bereits protestiert. Der Protest richtete sich gegen zwei Sachverhalte:
➡️ Gegen die Verwendung des Propagandabegriffs "Islamfeindlichkeit", als ob eine Weltanschauung ein Recht auf Sympathie hätte.
➡️ Gegen den Umstand, dass es zwar einen solchen Gedenktag gibt, aber keinen Gedenktag gegen islamische Gewalt oder gegen Antisemitismus - und das ausgerechnet in Berlin, dem Schauplatz des bisher schwersten islamischen Terrorangriffs in Deutschland.
Am 1. Juli ist nun der deutschlandweite "Gedenktag gegen antimuslimischen Rassismus". Der Protest am 27. Juni, also dem Samstag davor, hat im Wesentlichen dieselbe Ursache wie schon im März:
"Antimuslimischer Rassismus" ist ein weiterer Propagandabegriff, der in keiner Form haltbar ist und zu suggerieren versucht, Muslime würden wegen einer angeborenen, unveränderlichen Eigenschaft bzw. der Zuschreibung einer solchen (Rassifizierung) angefeindet.
➡️ Das ist nicht der Fall. Natürlich gibt es ungerechtfertigte Angriffe gegen muslimische Individuen, aber diese richten sich gegen das Muslimsein, nicht gegen eine sog. "rassisische" Zugehörigkeit. Das Verhältnis zwischen Muslimen und Nichtmuslimen muss zudem immer im Kontext des dschihadistischen Terrors und sonstiger Formen islamischer Gewalt analysiert werden. Die Behauptung eines "antimuslimischen Rassismus", der nichts mit dem Islam als Weltanschauung zu tun hätte, ist eine bewusste Entkontextualisierung, die nur in einer einseitigen Viktimisierung von Muslimen, bzw. einer Täter-Opfer-Umkehr münden kann.
➡️ Es gibt immer noch keinen Gedenktag gegen islamische Gewalt und Antisemitismus.
Wer Zeit und Interesse hat - Wir sehen uns!
Gegen Mitternacht gelang der Polizei dennoch die Stürmung. Die Beamten sicherten das Kind und liquidierten den Mörder. Der Kleine war körperlich unverletzt, stand aber, erwartungsgemäß, unter Schock.
Im Oktober 2023 wurde ein Komplize Abballas zu lebenslanger Haft verurteilt. Mohammed Lamine Aberouz hatte sich offenbar zusammen mit Abballa im Haus der Opfer aufgehalten und war bereits wieder gegangen, als Jean-Baptiste zu Hause eintraf. Seine DNA war im Heim der Salvaign-Schneiders gefunden worden, und auch ihr Sohn trug zur Bestätigung eines Komplizen bei. Um sein Trauma zu verarbeiten, spielte der Junge mit seiner Therapeutin die Ermordung seiner Mutter nach, deren Zeuge er wurde, und sollte dabei Figuren zur Darstellung "der Guten" und "der Bösen" wählen.
Er wählte zwei Figuren für die Bösen.
💔 Reposez en Paix, cher Jean-Baptiste.
💔 Reposez en Paix, chère Jessica.
#MurderedForBeingWestern
#MurderedForBeingNonmuslim
🥀 Gedenken 10. Jahrestag 🥀
🧵 zum Terroranschlag in Magnanville am 13. Juni 2016
Damit das um einen Tag verschobene Gedenken für die Opfer von Orlando richtig "wirken" kann, habe ich auch das eigentliche Gedenken für den 13. Juni um einen Tag verschoben.
Ebenfalls zum 10. Mal jährte sich gestern die Ermordung des französischen Polizistenpaars Jean-Baptiste Salvaign und Jessica Schneider. Dieser Terroranschlag wurde also genau einen Tag nach dem verheerenden Angriff auf das "Pulse" begangen. Es ist unbedingt darauf hinzuweisen, dass Jean-Baptiste und Jessica nicht etwa im Dienst, sondern in ihrem eigenen Heim in Magnanville in Zentralfrankreich getötet wurden.
Ihr Mörder war der 25-jährige IS-Mann Larossi Abballa. Am Abend des 13. Juni 2016 lauerte Abballa dem 42-jährigen Jean-Baptiste vor seinem Haus auf. Als der Polizist und Familienvater unbewaffnet eintraf und sein Heim betreten wollte, griff Abballa ihn mit einem Messer an und stach zweimal, "Allahu Akbar" rufend, auf ihn ein. Jean-Baptiste konnte zurück auf die Straße laufen und einen Nachbarn bitten, Kollegen und Rettungskräfte zu rufen. Abballa folgte ihm jedoch und fügte ihm weitere, diesmal tödliche Verletzungen zu.
Zuvor hatte sich der muslimische Mörder bereits im Haus des Paars aufgehalten und dort Jean-Baptists Partnerin Jessica vor den Augen ihres dreijährigen Sohnes die Kehle aufgeschlitzt. Man kann nur hoffen, dass der mittlerweile 13-jährige Junge ein den Umständen entsprechend ruhiges Leben führt und mithilfe der Therapie, die er erhält, den unvergleichbaren Horror dieses Tages verarbeiten kann.
Der Mörder Abballa hingegen rationalisierte wie alle IS-Täter die Ermordung von Nichtmuslimen zu einer Notwendigkeit und hatte nach "getaner Arbeit" die Ruhe weg. Er kümmerte sich nun um die Formalitäten, indem er auf Facebook live ging und die Öffentlichkeit über den soeben vollstreckten Dschihad informierte. Dabei legte er auch das Bekenntnis zum IS ab und leistete den obligatorischen Treueschwur, allerdings nicht auf den selbsternannten Kalifen al-Baghdadi, sondern auf den damals noch lebenden Propagandachef Abu Muhammad al-Adnani.
Dieser Treueschwur kam wohl nicht von ungefähr. Al-Adnani hatte im September 2014 in einer seiner zahlreichen Reden die muslimische Ummah zur Ermordung westlicher Bürger, vor allem der "dreckigen Franzosen", aufgerufen und später ergänzt, dass insbesondere Sicherheitskräfte, Journalisten und Personen des öffentlichen Lebens ins Visier zu nehmen seien. Von der Ermordung dieser Menschen erhofft der IS sich einen doppelten Terroreffekt. Neben dem Grauen, das die Tat an sich auslöst, soll der Bevölkerung die Botschaft vermittelt werden: Wenn nicht einmal diese Leute sich vor uns schützen können, dann könnt ihr das erst Recht nicht.
Die Idee, Nichtmuslime zudem in ihren eigenen Häusern oder Wohnungen zu überfallen und zu töten und die Terrorgefahr somit nicht nur in den öffentlichen Raum, sondern in den intimsten Lebensbereich zu tragen, hatte allerdings al-Baghdadi beigesteuert. Abballa hatte sich also sowohl vom Kalifen als auch vom Propagandachef inspirieren lassen, wobei Letzeter wohl sein unmittelbares Vorbild war - ein Mensch, der zur massenhaften Ermordung anderer Menschen aufruft, die ihm nichts getan haben.
Als die vom Nachbarn gerufene Polizei eintraf, konnte sie nicht einmal einen sofortigen Zugriff wagen, denn natürlich nutzte Abballa den Sohn der Ermordeten als Schutzschild.
Er behauptete, zusätzlich Sprengstoff dabei zu haben und drohte, sich selbst und den Dreijährigen damit zu töten. Bereits während des Livestreams hatte er bösartig kommentiert, er halte sich offen, was er mit dem Kind noch anstellen werde.
💔 Stanley Almodovar III
💔 Amanda Alvear
💔 Oscar Aracena Montero
💔 Rodolfo Ayala Ayla
💔 Alejandro Barrios Martinez
💔 Martin Benito Torres
💔 Antonio D. Brown
💔 Darryl Burt
💔 Jonathan Camuy Vega
💔 Angel Candelario Padro
💔 Simon Carillo Fernandez
💔 Juan Chevez Martinez
💔 Luis D. Conde
💔 Cory J. Connell
💔 Tevin E. Crosby
💔 Franky J. DeJesus Velaquez
💔 Deonka Drayton
💔 Leroy Fernandez
💔 Mercedez M. Flores
💔 Peter Gonzales Cruz
💔 Juan R. Guerrero
💔 Paul T. Henry
💔 Frank Hernandez
💔 Miguel Honorato
💔 Javier Jorge Reyes
💔 Jason B. Josaphat
💔 Eddie J. Justice
💔 Anthony Laureano Disla
💔 Christopher Leinonen
💔 Brenda Marquez McCool
💔 Jean C. Mendez Perez
💔 Akyra Monet Murray
💔 Kimberly Morris
💔 Jean C. Nieves Rodriguez
💔 Luis O. Ocasio Capo
💔 Geraldo Ortiz Jimenez
💔 Eric I. Ortiz Rivera
💔 Joel Rayon Paniagua
💔 Enrique Rios
💔 Juan Rivera Velasquez
💔 Yilmary Rodriguez Sulivan
💔 Christopher J. Sanfeliz
💔 Xavier Serrano Rosado
💔 Gilberto Silva Menendez
💔 Edward Sotomayor
💔 Shane E. Tomlinson
💔 Luis Vielma
💔 Luis D. Wilson-Leon
💔 Jerald A. Wright
Rest in Peace, beautiful souls.
#MurderedForBeingWestern
#MurderedForBeingNonmuslim
#MurderedForBeingGay
🥀 Gedenken 10. Jahrestag 🥀
Leider mit 1 Tag Verspätung! Ich bitte um Entschuldigung.
Gestern jährte sich zum 10. Mal einer der verlustreichsten islamischen Terroranschläge aus dem Jahr 2016, und zwar der Angriff auf den Homosexuellen-Club "Pulse" im US-amerikanischen Orlando.
In den frühen Morgenstunden des 12. Juni 2016 erschoss der afghanischstämmige IS-Mann Omar Mateen diese 49 Menschen.
Der Anschlag von Orlando gehört zu denen, die sich im kollektiven Bewusstsein einigermaßen festgesetzt haben. Bestimmt erinnern sich viele von euch auch.
Das liegt zum einen an der relativ hohen Opferzahl, zum anderen daran, dass es sich um ein dezidiert homosexuellenfeindliches Verbrechen handelt. Es sollte nicht das letzte bleiben: Am 25. Juni 2022 eröffnete ein Muslim in Oslo das Feuer auf eine Schwulenbar und tötete dabei zwei Männer.
Gedenken wir also der 42 (zumeist homosexuellen) Männer und sieben Frauen, die vor nunmehr einem Jahrzehnt wie Vieh gejagt und abgeknallt wurden, während sie eigentlich nur Spaß haben wollten. Die Situation im "Pulse" muss grauenvoll gewesen sein. Es war dunkel und laut und zunächst wussten die Menschen gar nicht, dass es sich bei den Schüssen um Gewehrfeuer und nicht etwa um Pyrotechnik handelt. Sie konnten den Mörder nicht sehen und somit die Quelle der Schüsse nicht lokalisieren. Die Opfer flohen panisch und orientierungslos, überrannten einander, fielen zu Boden. Einige versuchten sich in den Sanitärräumen zu verstecken, aber auch diese wurden von Mateen systematisch durchsucht. Damit saßen die Menschen dort in der Falle.
Eines der Opfer, das in den Sanitärräumen den Tod fand, war der 30-jährige Buchhalter Eddie Justice. Während er sich versteckte und hoffte, überleben zu können, tauschte er eine halbe Stunde lang SMS mit seiner Mutter Mina aus. "Mommy, I love you" war die erste. "He's coming. I'm gonna die." die letzte. Kurz darauf war Eddie tot. Die zwischen Eddie und Mina ausgetauschten Nachrichten gehören zu den erschütterndsten Zeugnissen des islamischen Terrors gegen westliche Zivilisten.
Möge Eddies Schicksal stellvertretend für das der anderen 48 Ermordeten stehen, die selbstverständlich auch gern weitergelebt hätten und heute schmerzlich von jemandem vermisst werden.
Der Horror im "Pulse" endete mit Mateens Liquidierung durch die Polizei. Zuvor hatte er selbst den Notruf gewählt, um sein Bekenntnis zum IS durchzugeben. Er bezeichnete sich dabei als "islamischer Soldat". Der IS ließ es sich seinerseits nicht nehmen, die Ermordeten in seinen Propagandaorganen als "Perverse" zu verhöhnen, die es verdient hätten, gehasst zu werden.
Es folgen nun die Namen aller Opfer.
Neben der Katastrophe vom 7. Oktober 2023 und dem Beschuss durch Hisbollah, Houthis und aus dem Iran wird Israel auch weiterhin vom "regulären" arabischen Terror erschüttert, der zu keinem Zeitpunkt aufgehört hat.
Heute Vormittag hat ein arabischer Israeli aus Tayibe an mehreren Orten in Zentralisrael auf insgesamt sechs Menschen geschossen. Eine der angegriffenen Personen, der 55-jährige Haim Kalomiti, erlag ihren Verletzungen.
Haim wurde außerhalb von Tzur Natan niedergeschossen, einem Moschav nahe der Sperranlage zur Westbank. Moschavim sind Dörfer/Siedlungen auf israelischem Territorium, vergleichbar mit einem Kibbuz, nur dass in den Moschavim auch privater Landbesitz möglich ist und von Beginn an vorgesehen war.
Haim war Reservist der israelischen Streitkräfte und Mitglied der zivilen Verteidigungseinheit von Tzur Natan (die Nähe zur Westbank macht zivilen Selbstschutz erforderlich). Tzur Natans Sicherheitskoordinator wurde ebenfalls schwer verletzt.
Der Täter ist Omar Yassin, ein Araber mit israelischer Staatsangehörigkeit in den 20ern. Er konnte etwa eine halbe Stunde nach Start des Terroranschlags von der israelischen Polizei liquidiert werden.
Den fünf Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung.
💔 RIP, Haim Kalomiti. Möge die Erde Dir leicht sein.
#MurderedForBeingJewish
#MurderedForBeingNonmuslim
Und auch der Prozess gegen Taleb Al-Abdulmohsen, den Täter von Magdeburg, nähert sich seinem Ende.
Die Staatsanwaltschaft hat lebenslange Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung gefordert.
Es folgen nun die Plädoyers von Nebenklage und Verteidigung. Das Urteil ergeht, wie angekündigt, ganz sicher noch im Juni.
Auch das müssen wir unbedingt noch festhalten:
Am 18. Mai 2025 gab es in Deutschland einen erneuten islamischen Terroranschlag, begangen von dem damals 35-jährigen syrischen IS-Mann Mahmoud M. M. überfiel am sehr frühen Morgen die Bar "Cutie" in der Bielefelder Innenstadt, um dort Nichtmuslime zu ermorden. Zum Glück scheiterte das Vorhaben, und der Terroranschlag hinterließ keine Toten, dafür aber fünf Verletzte. Zwei von ihnen schwebten jedoch zeitweise in Lebensgefahr, und bei allen Opfern hat die Tat selbstverständlich Spuren hinterlassen, bis hin zur Arbeitsunfähigkeit.
M. wanderte 2023 illegal nach Deutschland ein. Er stammt aus Raqqa, er damaligen De-facto-Hauptstadt des IS, und hat sich dort in dessen Diensten befunden. Er kämpfte mit der Waffe für den IS und "arbeitete" als Grenz- und Wachposten. Zudem war er in der IS-IMMOBILIENVERWALTUNG (ja, so etwas gab es) tätig.
Am Montag endete der Prozess gegen Mahmoud M. mit dessen Verurteilung zu lebenslanger Haft. Mit dem Überfall auf das "Cutie" habe M. im Dienste des IS einen Beitrag zum weltweiten Dschihad gegen Ungläubige leisten wollen.
Meine Freundin @SigridHerrmann, die sicher einige bereits als wichtigste Kennerin der islamistischen und dschihadistischen Szene in Deutschland kennen, hat dem Prozess gegen M. am OLG Düsseldorf beigewohnt.
Bitte lest und teilt ihre Einlassungen zu diesem Fall!
➡️ Hier Sigrids Beitrag am Tag der Urteilsverkündung: https://t.co/rT4oM7QLFD
➡️ Beitrag von ihrem Blog zum laufenden Prozess: https://t.co/7D6iUXW0Ct
➡️ Sigrids Mann Peter Herrmann im Gespräch mit Sarah S., einer der Überlebenden, die keine nennenswerte Unterstützung von öffentlicher Seite erfahren hat (wie so viele andere ihrer Schicksalsgenossen auch): https://t.co/hUtY0RS3qL
➡️ Und hier ein Spendenaufruf für die Überlebenden von Stefanie Höke (Sarahs Anwärltin): https://t.co/vinZR58uX4
🥀 Gedenken 9. Jahrestag 🥀
Und wieder ein Gedenktag für einen der zahlreichen Terroranschläge aus dem Jahr 2017. Es jährt sich zum neunten Mal der Terrorangriff auf der London Bridge bzw. am benachbartem Borough Market in London, bei dem in einer kombinierten Ramm- und Messerattacke diese acht Menschen getötet wurden. Ca. 50 weitere Personen wurden verletzt.
Nach der Rammattacke auf der Westminster Bridge am 22. März (5 Todesopfer) und dem Bombenanschlag auf die Besucherinnen des Ariana-Grande-Konzerts in Manchester am 22. Mai (22 Menschen) war das in Großbritannien der dritte islamische Terrorangriff innerhalb weniger als drei Monaten im Jahr 2017.
Am späteren Abend des 3. Juni 2017 fuhren Khuram Shazad Butt, Rachid Redouane und Youssef Zaghba (alle zwischen 22 und 30 Jahre alt) in einem Van auf die London Bridge und steuerten das Fahrzeug gezielt in eine Fußgängergruppe. Dabei töteten sie die 30-jährige Kanadierin Christine Archibald und den 45-jährigen Franzosen Xavier Thomas. Xavier wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes über das Brückengeländer in die Themse geschleudert, aus der er erst drei Tage später geborgen werden konnte. Christine erlitt multiple Verletzungen und wurde von ihrem Verlobten in den Armen gehalten, als ihr schwer verwundeter Körper aufgab. Er konnte ihr förmlich beim Sterben zusehen.
Am Fuß der London Bridge verließen die Dschihadisten das Fahrzeug, um auf dem benachbarten Borough Market zum zweiten Teil des Terrorangriffs überzugehen. Dort machten sie, mit Messern und Macheten bewaffnet, Jagd auf Passanten. Zeugen hörten sie dabei "Islam, Islam" sowie "Das ist für Allah" rufen. Ihre ersten Opfer waren die erst 21-jährige Australierin Sara Zelenak und der 32-jährige James McMullan, der einzige Brite unter den Ermordeten. Sara war auf der Flucht vor dem Van gestürzt und James wollte ihr aufhelfen. Das schaffte er nicht mehr, die Mörder verletzten ihn tödlich und stachen Sara in die Kehle.
Vor einem Bistro auf dem Borough Market stachen die Terroristen den französischen Kellner Alexandre Pigeard nieder, der wegen der Geräusche, die die Rammattacke auf der Brücke erzeugt hatte, nach draußen geeilt war. Auch als er längst kollabiert war, ließen die Mörder nicht von ihm ab und bearbeiteten den wehrlosen jungen Mann weiter mit ihren Mordwerkzeugen. Als die australische Krankenschwester Kirsty Boden dem Sterbenden zur Hilfe kam, wurde auch sie mit einem Stich in die Brust getötet.
Vor einem Pub fiel der ebenfalls aus Frankreich stammende Sébastien Bélanger den Dschihadisten zum Opfer. Er befand sich in einer ungünstigen Position unter einem Torbogen, konnte weder fliehen noch ausweichen und wurde mit mehreren Stichen in den Oberkörper getötet.
Mit dem 39-jährigen Spanier Ignacio Echevarría fanden die Täter ihr letztes Todesopfer, bevor sie kurz darauf von der Polizei liquidiert wurden. Ignacio wurde, als er sich dem Borough Market mit seinem Fahrrad näherte, Zeuge, wie die Terroristen gerade eine Frau niederstachen. Er versuchte Redouane und Zaghba erfolglos mit seinem mitgebrachten Skateboard abzuwehren und wurde in den Rücken gestochen.
Allein drei der acht Opfer - James, Kirsty und Ignacio - fanden also den Tod, als sie anderen Menschen helfen wollten. Ignacio wurde mehrfach posthum ausgezeichnet, vor allem mit Ehrungen seines spanischen Heimatlands. Kirsty, die Krankenschwester, erhielt posthum die Florence-Nigthingale-Medaille, die höchste Auszeichnung für Angehörige von Pflegeberufen.
💔 RIP, beautiful people.
#MurderedForBeingWestern
#MurderedForBeingNonmuslim
Wenn man über Helden und Helfende spricht, darf man hinsichtlich des 3. Juni 2017 jedoch niemals den legendären Roy Larner vergessen. Der 47-jährige Fan des bis dahin eher negativ gesehenen Londoner Fußballclubs Millwall legte sich unbewaffnet mit allen drei Dschihadisten gleichzeitig an, um sie am Betreten eines Pubs am Borough Market zu hindern. Er erlitt unzählige Stichwunden an nahezu allen Körperstellen und überlebte nur durch absolutes Glück.
Mehr über Roy 👇
https://t.co/iLzbDcVCmb
"FUCK YOU, I'M MILLWALL" - Das ist Roy Larner, der Held vom Borough Market 👇
Der damals 47-jährige Londoner und Fan des bis dahin eher weniger gut beleumdeten Milwall FC nahm es allein mit den drei Terroristen vom 03. Juni 2017 auf. Er stellte sich ihnen in einem Pub am Borough Market entgegen und lenkte damit ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich, anstatt auf die anderen Gäste, die derweil fliehen konnten. Er versuchte sogar, sie mit bloßen Händen festzuhalten.
Die muslimischen Täter verletzten ihn schwer, stachen achtmal auf alle möglichen Körperstellen ein - auch auf Kopf und Nacken. Larner überlebte nur, weil die Stiche keine letalen Ziele trafen.
Während sie den Pub stürmten und dann auf Larner einstachen, brüllten die Terroristen "Dies ist für Allah" und immer wieder "Islam, Islam, Islam". Und Larner antwortete immer wieder: "Fuck you, I'am Millwall."
Mittlerweile sind das geflügelte Worte. Es gibt sie als Shirtaufdruck und eine schwedische Brauerei hat eines ihrer Biere so genannt.
Roy Larner wird auch der "Lion of London Bridge" genannt, und das völlig zu Recht.
Sabina und ich waren mit Herrn Stürzenberger und den anderen betroffenen BPE-Mitliedern nach der Urteilsverkündung eine Kleinigkeit essen. Es waren zivilisierte und angenehme Gespräche, und wir haben nichts anderes gesehen als Opfer, die auf ihre jeweils persönliche Art mit dem Erlebten umgehen - vorsichtig, mitgenommen, tapfer und verletzt. Menschen eben. Sie verdienen dieselbe Solidarität, die linke Opfer eines rechtsextremistischen Terrorangriffs erhalten würden.
💔 Rest in Power, Rouven.
💔 Solidarität mit allen Opfern des islamischen Terrorismus.
#MurderedForBeingWestern
#MurderedForBeingNonmuslim
🥀 Gedenken 2. Jahrestag 🥀
🧵 zum Terroranschlag in Mannheim am 31. Mai 2024
Heute jährt sich zum zweiten Mal die terroristische Messerattacke von Mannheim, die Oberkommissar Rouven Laur das Leben kostete. Ich denke, der Fall ist den meisten bekannt.
Am 31. Mai 2024, einem kühlen und regnerischen Tag, veranstaltete die BPE (Bürgerbewegung Pax Europa) einen islamkritischen Stand auf dem Mannheimer Marktplatz. Der BPE-Vorsitzende Michael Stürzenberger war ebenfalls anwesend.
Am Rande des von der Polizei geschützten BPE-Stands trieb sich über eine längere Zeit der 25-jährige Afghane Sulaiman Ataee herum. Ataee hatte ein Messer dabei und schon längst den Beschluss gefasst, Dschihad zu machen und nicht nur Michael Stürzenberger, sondern so viele BPE-Mitglieder wie möglich zu töten. Das diesbezügliche Vorgehen hatte der überzeugte IS-Anhänger, dem die Taliban nicht radikal genug sind, mit einem anderen IS-Funktionär besprochen.
Gegen Mittag schritt Ataee zur Tat. Er griff Stürzenberger mit Tötungsabsicht an, zwei andere BPE-Mitglieder versuchten sofort, ihn zu stoppen. Ataee wehrte sie ab, ging erneut auf Stürzenberger los und fügte ihm mit seinem Messer schwere Verletzungen zu. Ein von den betroffenen BPE-Mitgliedern "Johnny" genannter irakischer Christ konnte den Dschihadisten packen und am Boden fixieren. Ein weiterer Hinzukommender, der gern auch noch intervenieren wollte, hielt "Johnny" aufgrund seines orientalischen Aussehens fälschlicherweise für den Täter (Ataee hat helle Haut und mittelbraune Haare). Er zerrte Johnny daher weg, woraufhin Ataee freikommen konnte.
Der 29-jährige Rouven Laur zahlte für dieses sicher gut gemeinte, aber törichte Vorgehen den Preis. Er fixierte seinerseits den Mann, der auf Johnny losgegangen war, und während er am Boden kniete, näherte sich Ataee von hinten und stach zwei Mal auf Rouven ein, einmal in den Nacken und einmal in den Kopf.
Rouven war tödlich verletzt. Er wurde in ein künstliches Koma versetzt und am 2. Juni 2024 für hirntot erklärt. Auch wenn er überlebt hätte, wäre er ein Pflegefall geworden.
Neben Stürzenberger wurden vier weitere Personen verletzt: Die beiden BPE-Mitglieder, die Ataee gleich zu Beginn des Angriffs zu stoppen versuchten, Johnny sowie ein weiterer Passant, der zusammen mit Johnny Ataee zu Boden brachte. Ataee hatte diese Menschen nicht nur angegriffen, um sie von einer Intervention abzuhalten, sondern größtenteils ebenfalls mit Tötungsabsicht. Er wollte töten, weil das Sinn und Zweck seines Dschihads war. Das ist auch der Grund, warum er Rouven attackierte. Es sollte unbedingt jemand sterben, und ein Polizist als Repräsentant des nichtislamischen, demokratischen Rechtsstaats kam dafür genauso gut in Frage wie islamkritische Aktivisten.
Ataee wurde nach dem Angriff auf Rouven von einem anderen Polizeibeamten niedergeschossen. Er erlitt dabei keine lebensbedrohlichen Verletzungen.
An dieser Stelle möchte ich einen Aspekt noch einmal deutlich hervorheben. Während der Gerichtsverhandlung und eben auch noch einmal in der Urteilsbegründung wurde herausgearbeitet, dass Ataee ZUERST den Entschluss fasste, Nichtmuslime zu töten, und in einem ZWEITEN Schritt in Michael Stürzenberger und dessen Mitstreitern die optimalen Opfer fand.
Wenn die von Islamogauchisten bzw. vom linksbürgerlichen Mainstream verhassten Islamkritiker der BPE also nicht die Aufmerksamkeit und den besonderen Vernichtungswillen des Dschihadisten Ataee auf sich gezogen hätten, wären andere Menschen angegriffen worden und vielleicht gestorben. Der Dschihad eines überzeugten IS-Täters wie Ataee gilt uns allen, nur sind öffentlich auftretende Islamkritiker gefährdeter, weil Kritik und Ablehnung des Islam als unmittelbare, konfrontative Verweigerung der Unterwerfung betrachtet werden.
Doch selbst wenn ausschließlich Stürzenberger & Co. gemeint gewesen wären, wären die unmenschliche Empathieverweigerung und das abstoßende Victim Blaming, das man vor zwei Jahren aus den Reihen der üblichen Verdächtigen in den sozialen Netzwerken lesen konnte, aufs Schärfste zurückzuweisen. Opfer sind niemals Schuld an dem, was ihnen angetan wird, zudem hat Herr Stürzenberger seine Kritik stets friedlich im Rahmen seines durch die Verfassung garantierten Rechts auf freie Meinungsäußerung kommuniziert.
Das Leben, die körperliche Unversehrtheit und die Grundrechte eines Nichtmuslims oder Islamkritikers wiegen immer und unter allen Umständen schwerer als die ideologischen und religiösen Befindlichkeiten eines Muslims.
Dass Herrn Stürzenberger teilweise auch noch die Schuld an Rouvens Tod gegeben wurde, setzte der moralischen Bankrotterklärung gewisser Diskursakteure die Krone auf. Schuld trägt natürlich ausschließlich Sulaiman Ataee, der Rouven getötet sowie fünf Menschen verletzt und teilweise traumatisiert hat, weil sie keine Muslime sind und er seinen Dschihad unbedingt erfolgreich - also mit mindestens einem Todesopfer - zu Ende führen wollte, als wäre es ein Job, der gemacht werden muss. Aber genau so betrachten IS-Täter ihre Terrortaten, und genau da liegt das Problem, und nicht bei der Kritik der zu Grunde liegenden Herrschaftsideologie.
Damit das hier nicht untergeht:
Am Donnerstag ist in Wien das Urteil gegen Beran A. gefallen, der im August 2024 einen verheerenden Terroranschlag auf die Besucher eines Taylor-Swift-Konzertes begehen wollte. Er war damals einen Tag vor dem ersten von drei geplanten Konzerten verhaftet worden, nachdem ein entsprechender Hinweis eines ausländischen Geheimdienstes eingegangen war.
Beran A. wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt. Der Umstand, dass er geständig und zum Zeitpunkt der Anschlagsplanung unter 21 Jahre alt war, wirkte sich strafmildernd aus. Erschwerend hingegen wurden der lange Tatzeitraum - also die Planung des beabsichtigten Massenmords offensichtlich über mehrere Monate hinweg - und die Tatsache gewertet, dass es sich natürlich um ein politisch motiviertes Vorhaben handelte. Beran A. hatte MEHRFACH den Treueschwur auf den IS geleistet.
Sein Komplize, der mit angeklagte Arda K., hat eine Haftstrafe von 12 Jahren kassiert.
Interessant ist Folgendes: Verhandelt wurde nicht nur der versuchte Anschlag auf das Taylor-Swift-Konzert in Wien. Beran A. war auch angeklagt, zusammen mit Arda K. und einem weiteren Komplizen, Hasan E., Anschläge in Dubai und Istanbul vorbereitet zu haben. Tatsächlich hatten A. und K. sich dort aufgehalten, waren aber unverrichteter Dinge wieder zurück nach Österreich gereist. Hasan E. hingegen hat in Saudi-Arabien einen Sicherheitsbeamten vor der Kaaba mit einem Messer angegriffen und wartet seitdem in diesem Land auf seinen Prozess. Dass sie E. bei diesem Angriff psychisch unterstützt und motiviert hätten, bestritten Beran A. und Arda K., im Gegensatz zu dem geplanten Anschlag auf das Konzert.