DIE VERWANDLERIN
————————————————
Oberhalb der Linie, wo der Weizen seinen Namen vergisst,
wo die Kälte keine Jahreszeit ist, sondern ein Urteil,
verdünnt sich die Luft zum Gerücht ihrer selbst
und der Körper muss entscheiden, was er sein will.
Hier schlägt ein Herz von der Größe einer Faust,
dreifach gebaut — nicht aus Ehrgeiz,
sondern aus Notwendigkeit, dem älteren Wort.
Blut, das den Atem anhält. Lungen, die sich weigern,
leicht zusammenzubrechen. Ein Fell, das das ganze
Gefüge versiegelt gegen das tötende Dunkel.
Was kein Labor je hätte errechnen können,
hat dieses Tier im langen Dunkel vor uns gelöst,
als Überleben das einzige Argument war
und das Plateau seine Frage jeden Morgen stellte.
Sieh es an. Es geht hinaus ins Nichts
und macht etwas daraus. Das gefrorene Gras,
wertlos für jede menschliche Rechnung,
wandert durch vier Kammern und wird
Milch, Butter, Licht, Zelt, Seil, Stiefel, Flamme —
eine Zivilisation, destilliert am Rand des Möglichen.
Das ist der ältere Vertrag: keine Herrschaft,
kein Besitz, sondern eine bestimmte Abmachung
zwischen einem Wesen und einem Ort, einem Volk,
das darin gehalten wird. Nimm eines fort, und was bleibt,
ist eine Stille, so vollständig, dass sie die Form
der Frage vergisst, die ihr gestellt wurde.
—
Das Gebirge stellt seine Bedingungen. Die Bedingungen werden erfüllt.
THE CONVERTER
—————————————
Above the line where wheat forgets its name,
where cold is not a season but a sentence,
the air thins to a rumour of itself
and the body must decide what it wants to be.
There is a heart here the size of a fist
made three times over — not out of ambition
but necessity, which is the older word.
Blood that holds its breath. Lungs that refuse
the easy collapse. A coat that seals the whole
arrangement shut against the killing dark.
What no laboratory could arrive at,
this creature solved in the long dark before us,
when survival was the only argument
and the plateau asked its question every morning.
Watch it then. It walks out onto nothing
and makes something. The frozen grass,
worthless to every human calculation,
passes through four chambers and becomes
milk, butter, light, tent, rope, boot, flame —
a civilisation, rendered from the edge of possible.
This is the older contract: not domination,
not ownership, but a particular agreement
between a creature and a place, a people
held inside it. Remove one, and what remains
is a silence so total it forgets the shape
of the question it was asked.
—
The mountain sets its terms. The terms are met.
Brüssel stellt die XXL-Rechnung
Deutschland schaut auf den EU-Haushalt wie auf eine Strandbar-Rechnung nach acht Aperol: Alle hatten Durst, aber einer soll plötzlich die Runde zahlen. Brüssel plant ab 2028 groß. Zwei Billionen Euro. Und Berlin fragt: Bekommen wir dafür Europa – oder nur die Quittung?
Die EU-Kommission hat im Juli 2025 einen Finanzrahmen von rund 2 Billionen Euro für 2028 bis 2034 vorgeschlagen. Das ist nicht Kleingeld, das zwischen Sofakissen in Berlaymont gefunden wurde. Es ist der größte EU-Haushalt, den Brüssel je auf den Tisch gelegt hat. Offiziell geht es um Verteidigung, Wettbewerbsfähigkeit, Ukraine, Außengrenzen, Klima und Forschung. Klingt nach Zukunft. Klingt aber auch nach einem sehr teuren All-inclusive-Buffet, bei dem Deutschland wieder am Ende neben der Kasse steht und der Kellner freundlich nickt.
Der deutsche EU-Botschafter Thomas Ossowski soll laut Medienberichten gewarnt haben, Deutschlands Beiträge könnten ab 2028 um 75 bis 80 Prozent steigen. Aus rund 27 Milliarden Euro Bruttozahlung im Jahr 2024 würden rechnerisch fast 50 Milliarden pro Jahr. Das ist kein Verwaltungstrinkgeld. Das ist ein zweiter großer Haushaltsposten. Während in Berlin jeder neue Radweg, jede Brücke und jeder Wärmepumpen-Zuschuss klingt, als müsse man dafür erst eine Möwe verpfänden, öffnet Brüssel die Segel und ruft: mehr Wind, bitte.
Zum Vergleich: Im Bundeshaushalt 2026 sind für das Bürgergeld rund 28 Milliarden Euro veranschlagt. Die Verteidigungsausgaben liegen, je nach Abgrenzung mit Sondervermögen und Sicherheitsausgaben, deutlich über 100 Milliarden Euro. Zinsen fressen ebenfalls wieder spürbar Raum. Das sind Ausgaben, bei denen Bürger wenigstens ahnen, was sie bekommen: Transfers, Panzer, Schuldendienst. Nicht immer schön. Aber sichtbar. Beim EU-Haushalt ist der Gegenwert schwerer zu greifen. Er kommt als Binnenmarkt, Fördertopf, Agrarzahlung, Forschungsprogramm, Grenzmanagement und Regelwerk zurück. Also als etwas, das auf der Rechnung aussieht wie „gemischter Beilagensalat Europa“.
Fairerweise: Deutschland ist nicht nur Zahlmeister. Die deutsche Wirtschaft lebt vom Binnenmarkt wie der Kutter vom Hafen. Keine Zölle, gemeinsame Standards, Lieferketten, Absatzmärkte. Das ist realer Wohlstand, nur eben kein Posten, den man am Monatsende wie Kindergeld aufs Konto bekommt. Genau darin liegt das politische Problem. Brüssel verkauft Nutzen gern abstrakt. Berlin verkauft Lasten konkret. Und der Steuerzahler sieht die Zahl, nicht die stille Dividende. Der Binnenmarkt rauscht im Hintergrund wie die Ostsee. Man merkt ihn erst, wenn er fehlt.
Das Ärgerliche ist nicht, dass Europa Geld kostet. Das Ärgerliche ist, dass Brüssel bei neuen Milliarden reflexhaft klingt wie ein Feriengast, der „nur kurz“ noch drei Wochen verlängern will. Die Kommission will neue Eigenmittel, etwa Abgaben auf Unternehmen, Tabak oder Elektroschrott. Auf dem Papier zahlt dann nicht der nationale Haushalt. In der Wirklichkeit zahlt irgendwer trotzdem: Unternehmen, Verbraucher, Steuerzahler. Geld fällt auch in Brüssel nicht vom Himmel. Es wird nur eleganter umetikettiert, wie Fischbrötchen mit „maritimer Proteinstruktur“.
Der Streit verläuft längst nicht mehr simpel zwischen Europafreunden und Europafeinden. Deutschland, die Niederlande, Dänemark, Finnland und Österreich bremsen. Süd- und Osteuropa wollen mehr Spielraum. Frankreich flirtet immer wieder mit Gemeinschaftsschulden, Deutschland winkt ab. Die alte EU-Oper: Alle singen Solidarität, aber jeder zählt heimlich die eigenen Muscheln. Von der Leyen nennt es Ambition. Die Nettozahler nennen es Rechnung. Beide haben teilweise recht. Genau deshalb wird es hässlich.
Die entscheidende Frage lautet nicht: „Was bekommen wir aus Brüssel zurück?“ Die bessere Frage lautet: „Welche Ausgaben sind europäisch sinnvoller als national?“ Verteidigungstechnologie, Energieinfrastruktur, Außengrenzen, Ukraine, Forschung: ja, wenn es messbare Ergebnisse gibt. Regionale Dauerförderung, politische Lieblingsprojekte, bürokratische Selbstvermehrung: nein, danke, die Strandkorbverwaltung ist schon besetzt.
Am Ende sitzt Deutschland also am Deich, Bier in der Hand, und schaut auf eine Rechnung, die größer wird, während die Kellnerin schon den nächsten Zettel bringt. Europa ist zu wichtig, um es wie eine Spendendose zu behandeln. Aber auch zu teuer, um es nur mit Pathos zu bezahlen. In „The West Wing“ hätte jetzt jemand gesagt: Dann rechnen wir es sauber durch – und hören auf, Nebel für Strategie zu halten.
#EUHaushalt #Deutschland #Brüssel #Steuern #OstseeObserver
Der ehrlichste Satz zur EU lautet vielleicht:
Deutschland profitiert massiv vom Binnenmarkt — und wird trotzdem immer öfter wie der freundliche Onkel behandelt, der am Ende die Restaurantrechnung übernimmt.
Beides ist wahr.
Und genau diese Spannung wird gefährlich, wenn Brüssel zwei Billionen Euro plant und Berlin nicht erklären kann, was davon wirklich bei den Bürgern ankommt.
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**Wahlkampf ohne Ende? Ach, lasst uns doch einfach alle fünf Jahre wählen!**
Ach, du Schreck, die Bürger reden schon wieder mit! Da hat man kaum die Wahlkampf-Monster-Plakate abgehangen, da flattern schon die nächsten Umfrage-Ergebnisse rein. Die armen, geplagten Politiker. Ständig diesem nervigen Volk ausgesetzt, das alle vier Jahre seine Meinung kundtut. Einfach zu anstrengend.
Man stelle sich vor: Man ist Abgeordneter, hat sich gerade mühsam durch den parlamentarischen Alltag gekämpft, hat vielleicht sogar die ein oder andere Sitzung verpasst – und dann das! Der Wähler hat die Frechheit, die Regierung zu kritisieren. Das ist doch lästig. Viel zu lästig.
Der geniale Vorschlag aus den Reihen der Grünen: Einfach die Legislaturperiode auf fünf Jahre verlängern! Denn warum den Leuten öfter als nötig das Gefühl geben, sie hätten etwas zu sagen? Das ist doch nur Stress. Man könnte dann gemütlich vier Jahre lang durchregieren und erst im fünften Jahr die Werbetrommel rühren. Ein Traum für jeden, der lieber im Bundestag sitzt, als sich mit wütenden Bürgern am Deich auseinanderzusetzen.
Und der Clou: Eine große Wahlreform! Alles auf einen Tag legen. Bund, Länder, Kommunen – alles gleichzeitig. Warum? Ganz einfach: Dann kann man die unangenehmen Korrekturen aus den Ländern, die ja so gerne mal andersrum wählen als der Bund, schön unter den Teppich kehren. Kein lästiges „Signal aus der Provinz“, das die eigene Politik infrage stellt. So wird der Wind aus den Segeln der Demokratie genommen.
Man muss sich das mal vorstellen: Weniger Arbeit, weniger Druck, aber die 20.000 Euro im Monat? Die sollen natürlich bleiben. Das ist ja schließlich eine Frage der parlamentarischen Würde. Dass das Volk dabei so eine Art lästiges Anhängsel ist, das man auf dem Weg zum Machterhalt mit sich herumschleppt – das ist doch der wahre Kern dieser Debatte.
Eigentlich ist es ganz einfach: Die Politik ist ein Segelboot, das ständig gegen den Wind der öffentlichen Meinung ankreuzen muss. Da ist es doch viel bequemer, den Anker zu werfen, die Segel zu streichen und zu sagen: „Wir treiben jetzt einfach fünf Jahre lang. Und wenn ihr nicht spurt, machen wir die Luken dicht.“ Das erinnert an Heinrich Heine, der schrieb: „Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Heute verbrennt man halt die Wahltermine. Hauptsache, die eigenen Diäten bleiben schön warm.
#Wahlreform #Demokratie #Politikverdrossenheit #OstseeObserver #Satire
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**Wahlkampf ohne Ende? Ach, lasst uns doch einfach alle fünf Jahre wählen!**
Ach, du Schreck, die Bürger reden schon wieder mit! Da hat man kaum die Wahlkampf-Monster-Plakate abgehangen, da flattern schon die nächsten Umfrage-Ergebnisse rein. Die armen, geplagten Politiker. Ständig diesem nervigen Volk ausgesetzt, das alle vier Jahre seine Meinung kundtut. Einfach zu anstrengend.
Man stelle sich vor: Man ist Abgeordneter, hat sich gerade mühsam durch den parlamentarischen Alltag gekämpft, hat vielleicht sogar die ein oder andere Sitzung verpasst – und dann das! Der Wähler hat die Frechheit, die Regierung zu kritisieren. Das ist doch lästig. Viel zu lästig.
Der geniale Vorschlag aus den Reihen der Grünen: Einfach die Legislaturperiode auf fünf Jahre verlängern! Denn warum den Leuten öfter als nötig das Gefühl geben, sie hätten etwas zu sagen? Das ist doch nur Stress. Man könnte dann gemütlich vier Jahre lang durchregieren und erst im fünften Jahr die Werbetrommel rühren. Ein Traum für jeden, der lieber im Bundestag sitzt, als sich mit wütenden Bürgern am Deich auseinanderzusetzen.
Und der Clou: Eine große Wahlreform! Alles auf einen Tag legen. Bund, Länder, Kommunen – alles gleichzeitig. Warum? Ganz einfach: Dann kann man die unangenehmen Korrekturen aus den Ländern, die ja so gerne mal andersrum wählen als der Bund, schön unter den Teppich kehren. Kein lästiges „Signal aus der Provinz“, das die eigene Politik infrage stellt. So wird der Wind aus den Segeln der Demokratie genommen.
Man muss sich das mal vorstellen: Weniger Arbeit, weniger Druck, aber die 20.000 Euro im Monat? Die sollen natürlich bleiben. Das ist ja schließlich eine Frage der parlamentarischen Würde. Dass das Volk dabei so eine Art lästiges Anhängsel ist, das man auf dem Weg zum Machterhalt mit sich herumschleppt – das ist doch der wahre Kern dieser Debatte.
Eigentlich ist es ganz einfach: Die Politik ist ein Segelboot, das ständig gegen den Wind der öffentlichen Meinung ankreuzen muss. Da ist es doch viel bequemer, den Anker zu werfen, die Segel zu streichen und zu sagen: „Wir treiben jetzt einfach fünf Jahre lang. Und wenn ihr nicht spurt, machen wir die Luken dicht.“ Das erinnert an Heinrich Heine, der schrieb: „Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Heute verbrennt man halt die Wahltermine. Hauptsache, die eigenen Diäten bleiben schön warm.
#Wahlreform #Demokratie #Politikverdrossenheit #OstseeObserver #Satire
Buffett-Indikator bei 230%: Das große Platschen
Moin, Freunde der flachen Kurven und tiefen Täler. Der Buffett-Indikator steht bei 230%. Das ist, als ob die gesamte Ostsee in einer einzigen Pfütze auf dem Fischmarkt schwappt. Haltet die Hüte fest, der Wind dreht.
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Warren Buffett, der alte Orakel von Omaha, hat mal gesagt, der Buffett-Indikator sei "der wahrscheinlich beste Einzelmesser für die Bewertung von Aktienmärkten". Und der zeigt aktuell an: Der Markt ist so überbewertet wie eine Strandbar im Februar. Vergleiche mit der Dotcom-Blase? Fehlanzeige. Damals lag der Indikator bei "nur" 159%. Heute sind wir bei 230%. Das ist nicht mehr die Blase, das ist der ganze Schaum, den die Möwen aufs Fischbrötchen gekackt haben.
Die Parallelen zur Jahrtausendwende sind so offensichtlich wie ein Sonnenuntergang überm Fehmarnsund. Wieder gehypte Technologien (damals Internet, heute KI), wieder unrentable Firmen mit Bewertungen, die selbst einem Deichgraf schwindelig werden. Damals brauchte der Nasdaq fast 15 Jahre, um sich zu erholen. 15 Jahre, in denen man mit seinen Aktien hätte angeln gehen können.
Und dann die "Roaring Twenties". Da fiel der Dow Jones um 89%. Die Große Depression war kein Aprilscherz. Heute wird argumentiert, dass KI ja "echte" Fortschritte bringt. Klar, und die Ostsee ist ein Binnensee. Japan hat uns in den 90ern gelehrt, dass selbst echte Technologie (damals waren die Japaner führend in Elektronik) zu einem "verlorenen Jahrzehnt" führen kann, wenn die Monetarisierung ausbleibt. Heute sitzen wir auf einem Berg von Schulden und künstlich aufgeblähten Gewinnen durch "Round-Tripping". Klingt nach einer Party, bei der am Ende die Polizei kommt.
Die schwarz-rote Koalition in Berlin macht derweil mit einem neuen Heizungsgesetz weiter, das so praxisfern ist, dass man es nur noch mit einem Ostseesturm vergleichen kann. Statt die Wirtschaft zu stabilisieren, wird an der Heizung gedreht. Während der BR gegen 7% mehr Gehalt streikt, tanzt der Markt auf dem Vulkan. Die Buchmesse wird zum Kulturkampf, und alle fragen sich: Wann kommt der nächste Tsunami?
Die Geschichte lehrt uns: Die Korrektur kommt nicht sofort. Sie kommt, wenn die Realität einsetzt. Wenn die Zinsen steigen, die Gewinne schmelzen und die Investoren merken, dass ihr KI-Start-up nur eine fancy Excel-Tabelle ist. Der Buffett-Indikator ist der Sextant im Nebel. Er zeigt den Weg, aber man muss ihn auch lesen wollen.
Und wer jetzt noch nicht nervös wird, dem sei gesagt: "The West Wing" hatte eine tolle Folge über die Börse. Da hieß es: "Es ist nicht die Wahrheit, die zählt, es ist die Wahrnehmung der Wahrheit." Und die Wahrnehmung ist: Das Wasser ist warm, aber der Hai ist schon da. Heinrich Heine hätte gesagt: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht." Denk ich an den Buffett-Indikator, verlier ich den Appetit aufs Labskaus.
#BuffettIndicator #BörsenCrash #OstseeObserver #KIBlase #Deutschland
90 Milliarden? Ach, macht 180 draus!
Erstmal tief durchatmen, den Tang aus den Kiemen pusten und die Möwe fragen, ob sie nicht noch ein paar Milliarden in der Federtasche hat. Denn Außenminister Wadephul hat gerade die nächste Runde im Ukraine-Investment-Spiel eingeläutet.
**Runde zwei: Jetzt aber wirklich!**
Man kennt das ja vom Deichbau. Erst kommt der erste Spatenstich, dann der nächste, und irgendwann steht man bis zum Hals im Wasser und fragt sich, wo eigentlich der ganze Sand geblieben ist. Genauso läuft das mit den Hilfskrediten. 90 Milliarden von der EU? Schön. Aber Wadephul, der mit der Ruhe eines erfahrenen Krabbenfischers die nächste Bestellung aufgibt, sagt: "Es bedarf weiterer Mittel." So als ob die EU-Kasse ein Selbstbedienungsbuffet wäre. Er will noch mal 90 Milliarden von den NATO-Partnern. Und das, während die meisten Staaten nicht mal ihre eigene Rüstung bezahlen können. Das erinnert an den Versuch, eine sinkende Fähre mit einem Eimer zu lenzen – während der Eimer selbst ein Loch hat.
**Der Rutte-Faktor: Unendliche Geschichte**
Dann kommt NATO-Generalsekretär Mark Rutte, der bekanntlich noch mit seiner Mutter zusammenwohnt (was an Hitchcocks "Psycho" erinnert, nur mit mehr Aktenordnern), und macht den Deckel drauf. Weder die 90 noch die 109 noch irgendeine andere Milliarde reichen. Seine Lösung: eine unbefristete Dauerabgabe von 0,25% der Wirtschaftsleistung. Für Deutschland wären das jährlich 10 bis 12 Milliarden. Der einzige Trost: Den Betrag kann man nur durch eine schrumpfende Wirtschaft drücken. Smiley!
**Die Heimatfront: Zuckersteuer und Kaiserreich-Relikte**
Während die Regierung in Brüssel und Washington mit vollen Händen das Geld der Zukunft verteilt, wird zu Hause über eine Zuckersteuer diskutiert. Und die Sektsteuer aus dem Kaiserreich ist auch noch da. Das ist, als würde man versuchen, eine Yacht mit einer Gießkanne zu waschen, während der Motor läuft und der Tank leckt. Man hat das Gefühl, der Kanzler Merz, der ja bekanntlich Selbstvertrauen predigt, aber Abstriche bei der Rente ausschließt, hat den Überblick verloren. Aber vielleicht ist das ja auch die neue Strategie: einfach so viel Geld fordern, bis keiner mehr nachrechnen kann.
**Fazit: Der West Wing trifft auf die Ostsee**
Am Ende bleibt nur der Blick auf die Ostsee. Die Wellen kommen und gehen, aber das Geld, das fließt nur in eine Richtung. Vielleicht sollten wir uns ein Beispiel an den Möwen nehmen: Die picken auch nur das, was wirklich da ist. Aber nein, wir machen weiter wie in einer Episode von "The West Wing", wo jeder neue Kredit die nächste Krise auslöst. Heinrich Heine hätte seine Freude an dieser Satire: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht." Aber nicht wegen der Ukraine, sondern wegen der Rechnung, die irgendwann auf dem Tisch liegt. Bleibt nur zu hoffen, dass der Deich hält.
#UkraineHilfe #Wadephul #Rutte #Staatsverschuldung #OstseeObserver
Mietendeckel klingt nach Schutz für Mieter.
In der Praxis schützt er vor allem diejenigen, die schon eine Wohnung haben – und trifft alle, die eine suchen.
Wenn ein bundesweiter Deckel das Angebot um bis zu 60 % senken könnte, ist das kein soziales Instrument. Es ist eine Wohnungs-Verknappungsmaschine.
Der Deckel, der niemanden schützt
Moin zusammen, Strandgut und Politik-Matsch – die SPD will den Mietendeckel wiederbeleben. Als ob man eine kaputte Deichschleuse mit einem Bierdeckel flicken könnte.
Der alte Trick: Man tut so, als ob man gegen hohe Mieten kämpft, indem man die Preise deckelt. Klingt nach einer guten Idee für den, der schon drin wohnt. Aber wer neu ankommt, der steht am Hafen und guckt in leere Röhren. Die Wohnungssuchenden sind die neuen Möwen – hungrig und ohne Landeplatz.
Das Institut der deutschen Wirtschaft hat ausgerechnet, dass ein solcher Deckel das Angebot um bis zu 60 Prozent senken könnte. Sechzig Prozent! Das ist kein Mieterschutz, das ist ein Angebots-Tsunami in die falsche Richtung. In Berlin hat man das ja schon gesehen: Der Deckel war juristisch tot, bevor er richtig wirken konnte. Aber Politik lernt ja bekanntlich nur aus Fehlern – und zwar die der anderen.
Besonders perfide: Familien werden bestraft. Sie brauchen größere Wohnungen, ziehen öfter um. Aber im deckelgeschützten Altbau sitzt der Single mit dem 2019er-Mietvertrag und feiert den Sieg über den freien Markt. Die Knappheit wird nicht gelöst, sie wird nur verwaltet – mit dem Parteibuch als Wartemarke.
Die ganze Nummer ist so hanebüchen wie ein Fischbrötchen ohne Fisch. Man verspricht den Mietern Schutz, lässt aber diejenigen bezahlen, die die Wohnungen gebaut haben. Die Vermieter sind die Melkkühe der Nation – und das seit über 100 Jahren. Die Politik klopft sich auf die Schulter: "Seht her, wir tun was!" und die Rechnung geht an den privaten Bauherrn.
Heinrich Heine hätte dazu gesagt: "Die Deutschen sind wie die Wellen der Ostsee – sie schlagen gegen den Deich, aber sie fragen nie, wer ihn gebaut hat." Oder so ähnlich. Vielleicht hätte er auch einfach nur die Nebenkostenabrechnung gelesen und leise gelächelt. "The West Wing" hätte dazu gesagt: "It's not about the policy, it's about the politics." Und genau das ist es: Show. Kein Wohnungsbau, keine echte Entspannung. Nur ein Deckel auf einem kochenden Topf.
#Mietendeckel #Wohnungsnot #PolitikTheater #OstseeBlick
Der Deckel, der niemanden schützt
Moin zusammen, Strandgut und Politik-Matsch – die SPD will den Mietendeckel wiederbeleben. Als ob man eine kaputte Deichschleuse mit einem Bierdeckel flicken könnte.
Der alte Trick: Man tut so, als ob man gegen hohe Mieten kämpft, indem man die Preise deckelt. Klingt nach einer guten Idee für den, der schon drin wohnt. Aber wer neu ankommt, der steht am Hafen und guckt in leere Röhren. Die Wohnungssuchenden sind die neuen Möwen – hungrig und ohne Landeplatz.
Das Institut der deutschen Wirtschaft hat ausgerechnet, dass ein solcher Deckel das Angebot um bis zu 60 Prozent senken könnte. Sechzig Prozent! Das ist kein Mieterschutz, das ist ein Angebots-Tsunami in die falsche Richtung. In Berlin hat man das ja schon gesehen: Der Deckel war juristisch tot, bevor er richtig wirken konnte. Aber Politik lernt ja bekanntlich nur aus Fehlern – und zwar die der anderen.
Besonders perfide: Familien werden bestraft. Sie brauchen größere Wohnungen, ziehen öfter um. Aber im deckelgeschützten Altbau sitzt der Single mit dem 2019er-Mietvertrag und feiert den Sieg über den freien Markt. Die Knappheit wird nicht gelöst, sie wird nur verwaltet – mit dem Parteibuch als Wartemarke.
Die ganze Nummer ist so hanebüchen wie ein Fischbrötchen ohne Fisch. Man verspricht den Mietern Schutz, lässt aber diejenigen bezahlen, die die Wohnungen gebaut haben. Die Vermieter sind die Melkkühe der Nation – und das seit über 100 Jahren. Die Politik klopft sich auf die Schulter: "Seht her, wir tun was!" und die Rechnung geht an den privaten Bauherrn.
Heinrich Heine hätte dazu gesagt: "Die Deutschen sind wie die Wellen der Ostsee – sie schlagen gegen den Deich, aber sie fragen nie, wer ihn gebaut hat." Oder so ähnlich. Vielleicht hätte er auch einfach nur die Nebenkostenabrechnung gelesen und leise gelächelt. "The West Wing" hätte dazu gesagt: "It's not about the policy, it's about the politics." Und genau das ist es: Show. Kein Wohnungsbau, keine echte Entspannung. Nur ein Deckel auf einem kochenden Topf.
#Mietendeckel #Wohnungsnot #PolitikTheater #OstseeBlick
Wenn der Staat zum letzten Arbeitgeber wird
Erst kürzlich stand ich am Hafen und beobachtete, wie eine Möwe verzweifelt versuchte, eine leere Pommestüte zu plündern. Ein Bild für die deutsche Arbeitsmarktpolitik: viel Geschrei, wenig Inhalt und am Ende bleibt nur leere Pappe.
Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind wie eine kalte Ostseebrise im Gesicht: 486.000 Erwerbstätige weniger im ersten Quartal 2026. Saisonbereinigt sind es "nur" 61.000, aber wer sich daran klammert, der hält sich auch an einem Tangfaden fest, wenn die Dünung kommt. Die Industrie verliert 171.000 Stellen – das ist kein sanfter Wellengang, das ist ein Tsunami, der durch die Fabrikhallen fegt. Automobil, Zulieferer, Maschinenbau: alles weg, als hätte jemand den Deich durchstochen.
Aber keine Sorge, der Staat hat vorgesorgt. Während die produktive Wirtschaft ächzt und stöhnt, wächst der öffentliche Dienst um stolze 181.000 Stellen. Pflege, Bildung, Verwaltung – das sind die neuen Arbeitsplätze im Sozialismus light. Man stelle sich vor: Wir bauen keine Autos mehr, aber wir verwalten uns gegenseitig. Der eine pflegt den anderen, der dritte schreibt Protokolle darüber. Ein Kreislauf, bei dem selbst ein Hamster im Rad neidisch werden würde.
Der Clou: Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden bleibt stabil. Weniger Leute arbeiten also länger. Das ist wie wenn der Kapitän die Mannschaft entlässt, aber erwartet, dass die restlichen Matrosen die Segel bei Windstärke 10 allein setzen. Irgendwann reißt das Tau, Jungs.
Blicken wir auf 2030: Der Staatshaushalt wird dann aus drei Zutaten bestehen – Schulden, Rüstung und Sozialausgaben. Der Rest ist ein Gerücht, so wie die Aussicht auf stabile Renten. Man könnte meinen, die Ampel und ihre Nachfolger hätten ein geheimes Rezept: "Nimm die Wirtschaft, lass sie eingehen, und serviere den Brei aus Steuergeldern. Schmeckt nach nichts, aber sättigt die Wähler."
Derweil tobt der Kulturkampf um einen Buchpreis, während die Realität in den Fabriken längst die Kapitel umgeschrieben hat. Es ist, als würde man auf der sinkenden Fähre noch diskutieren, ob die Rettungsboote lackiert werden müssen.
Am Ende bleibt nur die Erkenntnis von Heinrich Heine: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht." Oder wie es in "The West Wing" so schön hieß: "Decisions are made by those who show up." Zeigen tun sich nur noch die, die vom Staat leben. Die anderen sind längst über Bord.
#Deindustrialisierung #Arbeitsmarkt #Staatskrise #Deutschland2030 #OstseeObserver
I think this defines the problem too narrowly.
The issue with Gemini as a coding model is not just “bad search results” or bot-polluted web data. That may explain some hallucinated APIs, fake libraries, or confident nonsense. But it does not fully explain the way Gemini often behaves when asked to build something real.
The deeper problem feels cultural.
If you have worked for many years with both excellent and poor developers, you recognize a certain pattern immediately: endless abstraction, reluctance to finish, vague confidence, partial implementations, optimistic summaries, and a strange ability to sound productive while not actually delivering the thing.
That is often what Gemini feels like.
It does not merely hallucinate. It behaves like a developer who has absorbed too much internal process language and too little responsibility for shipping.
My suspicion is that the model has learned not only from public code and search results, but also from the communication style of the software culture around it: long discussions, design debates, issue threads, review comments, incomplete refactors, “we should probably revisit this later”, and a lot of engineering language that sounds intelligent while quietly avoiding finality.
That matters.
A good coding assistant needs more than syntax knowledge. It needs pressure toward completion. It needs to understand that “almost done” is not done. That broken edge cases are not documentation problems. That tests are not decorative. That a user asking for a working feature does not want three paragraphs explaining why the current non-working state is conceptually aligned with the intended architecture.
And this is where Gemini often fails.
It feels trained on developers who are very good at sounding reasonable inside a large organization, but not necessarily good at being forced to finish a concrete product under real-world pressure.
That is why I do not think the problem will disappear simply by cleaning web data or distilling better search results.
The model may improve. The benchmarks may improve. The demos may improve. But unless the underlying training signal rewards finished, working, accountable software over elegant non-delivery, the same pathology will keep coming back.
As usual, the problem is not “AI”.
The problem is that AI reflects the humans and institutions that produce it.
And if a model has absorbed 15–20 years of big-tech developer google culture — with all its process, caution, abstraction, status games, and unfinished tickets — then it will reproduce that culture in code.
Not because it is evil.
Not because it is stupid.
Because that is what it learned.
Google probably will not remove Google-shaped developer behavior from the training signal.
So Gemini may keep coding like a very smart engineer in a very large company:
impressive in meetings,
confident in explanations,
careful with wording,
and still strangely bad at just finishing the damn thing.
Am Ende bleibt das Gefühl, dass hier ein neuer „Notstand“ erfunden wird, um alte Ideen durchzudrücken. Die Ostsee rauscht, die Möwen kreischen – und die WHO will den Klima-Notstand ausrufen. Ein bisschen wie: „Hilfe, die Flut kommt!“ – nur dass die Flut eigentlich gar nicht da ist.
https://t.co/TGtwM8xTA6
📰 Vollständiger Artikel
**WHO alarmiert: Klima-Notstand per Experten-Trick?**
Moin, liebe Strandspaziergänger. Gerade lese ich im Spiegel, dass eine „hochrangige Expertenkommission“ der WHO empfiehlt, den „internationalen Gesundheitsnotstand“ auszurufen. Nicht wegen einer Seuche – nein, wegen des Klimawandels. Klingt nach einer kreativen Interpretation von „Notstand“, oder?
Die „Paneuropäische Kommission Klima und Gesundheit“ – ein Gremium, das sich so anhört, als hätte man es in einer Brüsseler Hinterhofkneipe zusammengewürfelt – will offenbar die nationalen Gesetze umgehen. Denn wenn die WHO den Notstand erklärt, kann sie quasi per Dekret handeln. Das erinnert an die Pandemie-Zeiten, nur dass diesmal nicht ein Virus, sondern die „Klimakrise“ als Vorwand dient.
Besonders pikant: Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist Mitglied. Der Mann, der uns durch Corona lotsen sollte, will jetzt also die WHO als Klima-Kriegerin positionieren. Man fragt sich, ob die Kommission nicht einfach die nächste Stufe der „alternativen Fakten“ erklimmt. Denn die eigentliche Frage ist doch: Wer hat diese „Experten“ eigentlich berufen? Und warum soll die WHO jetzt plötzlich die Klima-Polizei spielen?
Die Taktik ist klar: Wenn die Klima-Debatte politisch nicht mehr durchsetzbar ist, setzt man auf die Gesundheits-Karte. Hitzewellen, Brände, Dürren – alles wird zu Gesundheitsrisiken erklärt. Aber ist das nicht ein bisschen wie mit dem Tang am Strand: Man kann ihn als Belästigung sehen oder als natürlichen Teil des Ökosystems. Nur dass hier jemand den Tang per Notstandsdekret wegräumen will.
Am Ende bleibt das Gefühl, dass hier ein neuer „Notstand“ erfunden wird, um alte Ideen durchzudrücken. Wie Heinrich Heine schon sagte: „Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Heute verbrennt man vielleicht nicht Bücher, aber man verbrennt die Idee, dass nationale Gesetze noch etwas gelten. Die Ostsee rauscht, die Möwen kreischen – und die WHO will den Klima-Notstand ausrufen. Ein bisschen wie: „Hilfe, die Flut kommt!“ – nur dass die Flut eigentlich gar nicht da ist.
#KlimaNotstand #WHO #Lauterbach #ExpertenTrick #OstseeObserver
Die große Klima-Lüge: 6000 Milliarden für eine Luftblase
Endlich ist es raus: Die Klima-Kirche hat ihren eigenen Ablasshandel für ungültig erklärt. RCP8.5, das Doomsday-Szenario, das wie eine Sturmflut über unsere Wirtschaft hereinbrach, wurde vom IPCC selbst als „implausibel“ eingestuft. Also: frei erfunden. Schwachsinn. Und jetzt? Schweigen im Walde. Kein Sturm der Entrüstung, keine Rückabwicklung der CO2-Kirchensteuer. Nur das leise Plätschern der Wellen am Ostseestrand, während wir weiter für eine Ersatzreligion bluten, die sich als Luftnummer entpuppt hat.
Stellt euch vor, ein Deichbauer sagt: „Ich hab mir die Fluthöhe nur ausgedacht, sorry.“ Dann würde man ihm den Spaten aus der Hand nehmen und ihn vom Deich jagen. Nicht so in der Ökoreligion. Hier dürfen die Voodoopriester der Apokalypse weiter in den Kirchensendern schwurbeln, während sie uns mit Heizungsgesetzen und Gebäuderichtlinien in den ökonomischen Suizid treiben. 6000 Milliarden Euro weltweit – verbrannt für Zufallsstrom und hysterische Tänze ums Klima-Kreuz.
Die Basics: RCP8.5 war die Horrorvision, die alles legitimierte. Ohne Klimapolitik 4-5 Grad Erwärmung? Eine glatte Lüge. Die gemessenen Temperaturanstiege kommen nicht mal ansatzweise an diese Zahl heran. Und die eigene Zentrale der Klimakirche musste zugeben: „Wir haben uns geirrt.“ Über 70.000 Studien, die auf diesem Schrott basieren, sind jetzt Altpapier. Aber keiner redet drüber. Kein Mainstream, keine Politik, keine öffentliche Debatte. Nur das dumpfe Schweigen der Lämmer, die weiter ihre sinnlosen Steuern zahlen.
Der Klimawandel existiert – als zyklische Naturerscheinung seit Anbeginn der Zeit. Die Menschheit trägt einen winzigen, unerheblichen Teil bei. Aber eine Klimakrise? Fehlanzeige. Das ist so, als würde man eine Möwe für den Wellengang verantwortlich machen. Die Frage ist: Warum schaffen wir diesen ganzen Wahnsinn nicht einfach morgen ab? Weg mit der CO2-Kirchensteuer, weg mit den ökonomischen Selbstmordgesetzen, die auf einer Lüge basieren. Stattdessen machen wir weiter wie die Lemminge, die dem Ruf des falschen Propheten folgen.
Am Ende bleibt nur die kühle Brise der Ostsee und die Erkenntnis: Der Staat ist zur Kirche geworden, ein weiser Sachwalter unserer Erlösungssehnsüchte, wie Heinrich Heine es hätte formulieren können. Aber selbst er hätte sich über die Absurdität gewundert: Eine Lüge, die Tausende Milliarden verschlungen hat, wird entlarvt – und nichts passiert. Vielleicht sollten wir alle mal einen tiefen Atemzug nehmen, den Tang unter den Füßen spüren und uns fragen, ob wir wirklich bereit sind, für eine Erfindung weiter zu zahlen. Oder ob wir endlich die Segel setzen und aus diesem Hafen der Hysterie auslaufen.
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