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Der Komponist Stanisław Moniuszko wurde am 5. Mai 1819 in Ubiel bei Minskgeboren, er starb am 4. Juni 1872 in Warschau, Kongresspolen). Er gilt als Schöpfer der polnischen Nationaloper und er komponierte sehr viele wundervolle Lieder.
#OTD Am 5. Mai 1846 wurde in Wola Okrzejska Henryk Sienkiewicz geboren – Romanautor, Novellist, Journalist und Publizist.
✍️🇵🇱 Der erste polnische (Literatur-) Nobelpreisträger @NobelPrize, Schöpfer der „Trilogie“, von „Die Kreuzritter“ und „Quo Vadis“.
Die Sensation: Andrzej Poczobut ist frei!
Nach mehr als fünf Jahren Haft in Lukaschenkas Strafkolonien wurde Poczobut, die widerspenstige polnische Stimme in Belarus, im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassen.
Poczobut ist Journalist, Publizist und eine der wichtigsten Stimmen der polnischen Minderheit in Belarus. Für die Gazeta Wyborcza berichtete er über Repression, Propaganda und die gezielte Verfälschung von Geschichte in einem autoritären Staat. Dafür wurde er verfolgt und in brutalsten Verhältnissen gefangen gehalten. 2021 wurde er verhaftet, 2023 verurteilte ihn das Regime zu acht Jahren Lagerhaft. Ein Gnadengesuch lehnte er jedch ab: „Ich werde nicht um Gnade bitten.“
Über 1.800 Tage verbrachte er Berichten zufolge u.a. in Isolation, Kälte, systematische Schikanen. Karzerhaft in einer Beton-Zelle, ein Bett, das tagsüber hochgeklappt wird, kein Sitzen, kein Ausruhen. Medizinische Versorgung wurde verweigert, der Kontakt zur Familie eingeschränkt. Das erste Bild nach seiner Freilassung zeigt einen gezeichneten Mann.
Doch Poczobut blieb die ganze Zeit standhaft, Freiheit und Widerstand gegen böse autoritäre Regime hatten für ihn keinen Preis.
Seit seiner Festnahme hatten sich die Regierungen in Warschau mehrfach für seine Entlassung eingesetzt. Laut der staatlichen belarusischen Agentur Belta umfasste der Austausch insgesamt neun Häftlinge.
Derzeit befinden sich nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Viasna noch immer mehr als 824 politische Gefangene in Belarus in Haft. Seit Beginn der Proteste im Jahr 2020 wurden insgesamt über 4.500 Menschen aus politischen Gründen verhaftet. Poczobut erinnert an ihr Schicksal und an den kurzen Moment der Hoffnung im Jahr 2020, als Hunderttausende Belarusen gegen die gefälschten Wahlen protestierten. Das Regime schlug die Bewegung brutal nieder und festigte seine Macht in Richtung einer nahezu totalen Diktatur.
Er steht auch stellvertretend für das Schicksal der polnischen Minderheit in Belarus, gegen die Lukaschenka, ebenso wie gegen Polen insgesamt, jahrelang mit obsessivem Hass vorging.
Andrzej Poczobut is free.
A symbol of resilience and attachment to Poland 🇵🇱.
We thank President Donald Trump @POTUS and his associates @johnpcoale and @ChrisWelbySmith for their support in securing Andrzej’s release. This diplomatic and secret services’ success fortifies the 🇵🇱🇺🇸 Strategic Dialogue and demonstrates unity.
Together, we continue the fight for amnesty for all political prisoners. Persistent efforts toward Belarus are delivering results.
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Heute jährt sich die Befreiung des KZ Sachsenhausen am 22. April 1945 durch polnische und sowjetische Streitkräfte zum 81. Mal.
Das Lager ist als Ort der Vernichtung der polnischen Intelligenz und anderer Opfergruppen bekannt. Während seines Bestehens von 1936 bis 1945 waren bis zu 200.000 Menschen in dem Lager inhaftiert. Mindestens 30.000 Menschen starben dort, manchen Schätzungen zufolge sogar bis zu 50.000.
Das KZ Sachsenhausen bestand seit dem Sommer 1936. Die symmetrische, dreiecksförmige Anlage sollte die Macht des NS-Staates über die ihm Unterworfenen demonstrieren. Der Lagerarchitekt Bernhard Kuiper wurde mit den Planungen für das KZ Sachsenhausen bei Berlin betraut und bezeichnete das Lager als „das modernste, schönste und größte Lager seiner Art im Deutschen Reich“.
Zehntausende Häftlinge kamen durch Hunger, Krankheiten, Erschöpfung, medizinische Versuche, Misshandlungen sowie in systematischen Mordaktionen, etwa durch Erschießung oder Vergasung, ums Leben. Kuiper verleugnete 1948 in den sogenannten Entnazifizierungsprozessen jegliche Mitschuld und wurde freigesprochen.
Anfangs bildeten deutsche Staatsbürger die größte Gruppe unter den Inhaftierten. Dazu zählten rassistisch verfolgte Menschen wie Juden sowie Sinti und Roma, politisch Verfolgte, als homosexuell verfolgte Menschen sowie sogenannte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“. Zu den Häftlingen des KZ Sachsenhausen gehörte auch Otto Küsel, der dort beobachtete, wie polnische Häftlinge behandelt wurden. Dies weckte seine Empathie.
Anders als die allermeisten anderen Funktionshäftlinge rettete er in dieser Funktion später Hunderte polnischer Häftlinge und wurde auch in den Berichten Witold Pileckis positiv erwähnt. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung Europas wurden Menschen aus anderen Ländern in das KZ nahe der Reichshauptstadt Berlin verschleppt, vor allem aus Polen und der Sowjetunion.
Bereits vor dem Krieg wurden sogenannte „Sonderfahndungslisten“ angelegt. Sie enthielten die Namen von Personen, die der NS-Ideologie feindlich gegenüberstanden oder aus anderen politischen Gründen verfolgt werden sollten. Solche Listen bestanden für zahlreiche Länder Europas. Besonders hervorzuheben ist das „Sonderfahndungsbuch Polen“ mit 61.000 Namen von Personen, die nach der Besetzung Polens inhaftiert oder exekutiert werden sollten.
Die mithilfe der deutschen Minderheit in Polen erstellte Liste sollte die gesamte politische, künstlerische und geistige Elite Polens erfassen. Im Rahmen der deutschen „Lebensraum“-Politik sollte die polnische Identität ausgelöscht, die als „arisch“ angesehene Bevölkerung germanisiert und die jüdische Bevölkerung eliminiert werden. Gerade die polnische Führungselite sollte, wenn sie nicht unmittelbar exekutiert wurde, in Konzentrationslager im deutschen Kerngebiet verschleppt werden, um potenziellen Widerstand im Keim zu ersticken.
Im Rahmen der „Sonderaktion Krakau“ wurden am 6. November 1939 183 Personen, mehrheitlich Angehörige des wissenschaftlichen Personals der Jagiellonen-Universität Krakau, verhaftet. Sie wurden unter dem Vorwand eines Vortrags in einen Hörsaal bestellt. Unmittelbar nach dem Schließen der Türen wurde ihnen ihre Verhaftung mitgeteilt. Vierzehn Personen wurden nach internationalen Protesten freigelassen, die übrigen wurden am 28. November 1939 in das KZ Sachsenhausen verschleppt.
Auch polnische Geistliche der römisch-katholischen Kirche waren Ziel der deutschen Unterdrückungspolitik im Rahmen der sogenannten „Intelligenzaktion“. Den Nationalsozialisten war bewusst, dass die Kirche in der polnischen Gesellschaft eine integrative Funktion einnahm. 1940 waren über 630 polnische Geistliche, Priester, Kleriker und Ordensleute im KZ Sachsenhausen interniert.
In einer 1941 errichteten „Genickschussanlage“ wurden 13.000 sowjetische Kriegsgefangene ermordet, darunter auch jüdische Gefangene. Auch im KZ Sachsenhausen fanden Vergasungen statt. Das Morden hörte bis zuletzt nicht auf. Als 1945 die deutsche Niederlage absehbar war, existierten Pläne zur Ermordung von Häftlingen, die jedoch nicht vollständig umgesetzt wurden.
Im „jüdischen Außenlager“ in Lieberose beging die SS im Februar 1945 ein zwei Tage andauerndes Massaker, bei dem 1.342 Juden ermordet wurden. Mehrere tausend weitere Häftlinge, die als militärisch ausgebildet, „gefährlich“ oder „marschunfähig“ galten, wurden exekutiert. Mindestens 13.000 Häftlinge wurden in die Konzentrationslager Mauthausen und Bergen-Belsen verschleppt. Als die Rote Armee und polnische Truppen die Oder überquerten, sollte das Lager „evakuiert“ werden.
Am 21. April 1945 wurden die verbliebenen 30.000 Häftlinge zu Todesmärschen in Richtung Ostsee getrieben, bei denen Tausende starben. Knapp 3.000 Menschen wurden zurückgelassen und tags darauf von sowjetischen und polnischen Truppen befreit. 300 starben noch vor Ort an den Folgen der KZ-Haft.
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Every year on the 19th of April people across Poland wear daffodils to commemorate the anniversary of the Warsaw Ghetto Uprising. TVP World headed to one of the sites where the uprising began to ask about the meaning behind the “daffodil” symbol.
Gedenksirenen in Warschau: Die Stadt gedenkt der Helden und Heldinnen des Aufstands im Warschauer Ghetto von 1943.
Die Sirenen heulen am Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto sowie am Jahrestag des Warschauer Aufstands. Das moderne Selbstverständnis Warschaus ist das einer Stadt der zwei Aufstände.
Jährlich finden offizielle Gedenkveranstaltungen statt, unter anderem am Denkmal der Ghettohelden. Dort wird an die Opfer und den Widerstand erinnert.
Zudem prägen Aktionen rund um das POLIN-Museum das Gedenken: Gelbe Narzissen werden verteilt und getragen – ein Symbol der Erinnerung.
In Berlin erinnert der Freundeskreis des POLIN Museums am heute gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem POLIN Museum Warschau und dem Polnischen Institut Berlin mit einem Gedenkkonzert an den 83. Jahrestag.
April 19, 1943, marked the outbreak of the Warsaw Ghetto Uprising - the first urban uprising in German-occupied Europe and the largest armed mobilization of the Jewish community during World War II.
Each year, the Daffodil symbolizes our remembrance of the resilience, heroism, and resistance of those who stood up against the Holocaust.
#AkcjaŻonkile
19 kwietnia 1943 roku w warszawskim getcie wybuchło powstanie. Pierwsze powstanie miejskie w okupowanej przez Niemców Europie i zarazem największa zbrojna mobilizacja społeczności żydowskiej podczas II Wojny Światowej.
Jak kazdego roku #Żonkil symbolizuje naszą pamięć o niezłomności, bohaterstwie i oporze jego uczestników wobec Holokaustu.
#ŁączyNasPamięć #AkcjaŻonkile
Am 19.4. um 16 Uhr erklingen zum Gedenken neu entdeckte Werke von Szymon Laks für Klavier solo und Lieder!
Laks verbindet in seinen Werken polnische, jüdische & französische Einflüsse, aber auch Blues & Jazz.
Ania Vegry, Sopran
Katarzyna Wasiak, Klavier
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Heute, am 19. April gedenkt man in Polen und an vielen Orten der Welt des Aufstands im Warschauer Ghetto 1943, seiner Helden und seiner Opfer.
#Gedenkenverbindet 🌼