@Anne_de_Cologne Auch wenn die Melodie unserer Hymne für einen Monarchen geschrieben wurde, die nix mit "Freiheit" zu tun hat,
sollte man als "Woker" das GEZ finanzierte TV Programm nicht unterbrechen. 😅
The order to kill me came directly from Zelensky.
The operatives were then recruited through the Main Intelligence Directorate of Ukraine.
This is completely accurate information, because instructions on matters like this are given personally by Zelensky.
This is not a decision at the level of the head or deputy head of the Security Service of Ukraine, nor at the level of the head of the Main Intelligence Directorate.
This was a politically sensitive operation that was being planned on the territory of the European Union.
The green light was given personally by Zelensky, I repeat.
In addition, the operatives were allocated several hundred thousand euros.
That means the funding was authorized at the highest level.
In the autumn of 2025, the assassins were waiting for me outside my home in Spain.
There were two of them.
They received the go-ahead to carry out the killing in October 2025.
From October 2025 onward, my home was under daily surveillance.
They planned to kill me in the parking area at the entrance to my residence.
The assassins waited for me in the parking lot located on the opposite side of my home.
In October, the Court of Appeal in Ukraine upheld my sentence — 15 years in prison for a single video uploaded to YouTube.
They were in such a hurry to secure the verdict because they needed some justification for my murder.
Any justification at all.
That way, if one of the assassins had been arrested, they could have said, “What could we do? He had been sentenced to 15 years in prison.”
That is why such an absurd sentence was handed down — 15 years for a video criticizing Zelensky.
After failing to find me at that address, in November 2025 a Telegram channel closely affiliated with the Office of the President published photographs of my home.
The Ukrainian press has linked this channel to two Ukrainian citizens who officially work in the Office of the President.
Those individuals were recently at the center of a scandal that even forced the President’s Office to publicly defend itself.
In this way, the Telegram channel confirmed that I had been under surveillance for a month.
A month later, the surveillance was called off, and they went looking for my other places of residence.
I am describing events that are taking place on the territory of the Kingdom of Spain.
The Spanish law enforcement authorities are aware of this situation. If no further action is taken against these would-be assassins, I will have many questions.
In fact, I already do. The main one is: on what grounds is Zelensky planning the killings of his political opponents on the territory of the European Union?
72.000 Schüler verzichten auf Handy und fühlen sich besser – „Bye Bye Smartphone“
Das Ergebnis dieser Studie muss die ganze Welt wissen!
72.000 Kinder und Jugendliche haben im Rahmen eines groß angelegten Experiments des ORF-Formats Dok1 drei Wochen lang auf Smartphones und soziale Medien verzichtet. An der Studie beteiligten sich Schulen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol. Rund zwei Drittel hielten die vollen 21 Tage durch. Knapp 46.000 der 72.000 Kinder und Jugendlichen nahmen an der wissenschaftlichen Begleitforschung teil. Die wissenschaftliche Auswertung zeigt deutliche positive Effekte: Schlafprobleme, depressive Symptome und problematische Internetnutzung gingen zurück, während das psychische Wohlbefinden zunahm.
Das Handyfasten führte übrigens nicht zu mehr Einsamkeit – im Gegenteil! Viele Jugendliche berichteten nach anfänglichen Schwierigkeiten von mehr Zeit für persönliche Kontakte, Sport, Lesen und andere Freizeitaktivitäten. Ein Teil der positiven Effekte war auch Wochen nach dem Ende des Experiments nachweisbar. Die Forscher sehen darin einen Hinweis darauf, dass eine reduzierte Smartphone- und Social-Media-Nutzung die psychische Gesundheit junger Menschen verbessert.
Doch wo bleibt die Welle an Schlagzeilen und der Forderung an die Politik, dieses Experiment ernst zu nehmen und die Bevölkerung vor Smartphones und Social-Media zu warnen?
KlaTV berichtet seit vielen Jahren nicht nur über genau diese Gefahren, sondern auch über die gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung. Elias Sasek fasste die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und schrieb das Dokudrama „GEMEINSAM EINSAM“. Dieses wurde in nur 3 Tagen von rund 500 Mitwirkern produziert und geht derzeit viral. Darin erfahren Sie auf unterhaltsame Weise, welche körperlichen aber auch psychischen Probleme von Smartphones ausgehen. Teil dieses spannenden Projektes war die Produktion des nachfolgenden Songs „Bye Bye Smartphone“.
Mehr zum Thema:
Dokudrama „GEMEINSAM EINSAM“ ⤵️
🔗 https://t.co/cfDCbzpy9X
Leben OHNE Handy ─ Junge Menschen im Austausch ⤵️
🔗 https://t.co/jZCAqgAGEv
♫ Bye Bye Smartphone ♫ (von Ruth Elpida Forell-Sasek) ⤵️
🔗 https://t.co/M3HFvS0l1z
@DirtyHarry_tv@KubickiWo@BjoernHoecke Das "Deutsche "ist eine Kulturnation...
Das Sbraucht keinen Staat.
„Man hat in Deutschland jetzt das Reich: folglich hat man weniger nötig, Kultur zu haben.“
F. Nietzsche
@KubickiWo Ob es das Reich oder die BRD ist...
„Man hat in Deutschland jetzt das Reich: folglich hat man weniger nötig, Kultur zu haben.“
Nietzsche, ein Deutscher...
@Freiheit_m2030 Die ist KI ist ahrimanisch.
Ahriman, vom Perser Zarathustra benannt, die Wesenheit des Materialismus.
Wir Menschen selber sind göttlich und haben die Aufgabe diese Energie zu meistern...
Gruß!
@Freiheit_m2030 Die KI ist Ahriman.
Materialistisches seelenloses Denken, mehr nicht.
Unsere Aufgabe ist das zu benennen und zu überwinden.
Nur wenn wir unserer in unserer eigenen Schöpferkraft sind, werden wir frei sein.
Schau mal bei Axel Burkart...
888 Warum immer mehr Menschen kein Fleisch mehr vertragen.
Können Zecken Menschen wirklich allergisch gegen Fleisch machen ?
Und steckt hinter der sogenannten Alpha-Gal-Allergie mehr als nur ein medizinisches Phänomen ?
Eine Verschwörungstheorie behauptet, dass die Ausbreitung bestimmter Zecken dazu dient, den Fleischkonsum zu reduzieren und Menschen langfristig zum Verzicht auf Fleisch oder sogar zum Konsum von Laborfleisch zu bewegen.
In diesem Video werfen wir einen Blick auf diese Theorie.
"Moustiques-tigres : pourquoi des drones vont bientôt en larguer des milliers au-dessus de nos villes."
Financement de Bill Gates (AIEA).
https://t.co/BHjqButo7L
@stromab@J_M_Jacoby@gueatcn Russland besitzt die Fähigkeit maßgebliche Entscheidungszentren für den Ukrainekrieg in Deutschland mit einem nicht abwehrbaren Erstschlag auszuschalten.
Wiesbaden, Ramstein, OK?
@Schaunmermal777@KreisRhein Nein, ugekehrt, das Radar aktiviert die Kondesationskerne in der Atmosphäre, das führt zur Wolkenbildung. Da gibts genug Patente aus dem Geoengineering die dies nahelegen...Gruß!
Von Riems zur Charité: Der Fall Stafford und die unbequeme Geschichte der Biowaffenmedizin
Der Ebola-Fall des US-Arztes Dr. Peter Stafford an der Berliner Charité ist mehr als eine medizinische Randnotiz.
Er berührt ein hochsensibles Feld: Hochrisikovirologie, experimentelle Antikörpertherapie, Kinder als nicht infizierte Hochrisikokontakte, internationale Evakuierungslogistik, US-Behörden, deutsche Bundesstrukturen — und die lange Geschichte der biologischen Kriegsführung.
Offiziell handelt es sich um einen humanitären Rettungsfall: Ein amerikanischer Arzt infiziert sich im Kongo mit dem Bundibugyo-Virus, einer seltenen Ebola-Art, und wird nach Berlin ausgeflogen. Die Charité bestätigt die Diagnose per PCR. Seine Ehefrau und vier Kinder werden ebenfalls nach Berlin gebracht und als Hochrisikokontakte auf der Sonderisolierstation aufgenommen.
Laut Leif Erik Sander von der Charité waren sie symptomfrei, bei ihnen sei bis dahin kein Ebolavirus nachgewiesen worden; dennoch standen sie unter 21-tägiger Quarantäne.
Der entscheidende Punkt ist aber: Nach den Angaben aus der Pressekonferenz vom 27. Mai 2026 geht es nicht nur um Quarantäne. Die Angehörigen wurden trotz negativer Tests beziehungsweise fehlendem Virusnachweis prophylaktisch behandelt.
Die ZEIT berichtete, dass ihnen ein Mittel verabreicht wurde, das eine Infektion vorsorglich verhindern soll.
Wenn Leif Erik Sander dies als experimentellen Antikörper einordnet, dann ist der Fall ethisch und politisch erheblich brisanter als die anfängliche Darstellung einer bloßen Isolierung.
Denn damit wurden nicht nur ein erkrankter Patient, sondern auch virusnegative Angehörige, darunter vier Kinder, Teil eines experimentellen medizinischen Vorgehens gegen eine Ebola-Art, für die es keine zugelassene Standardtherapie gibt. Für Bundibugyo-Ebola existieren nach Angaben der WHO keine zugelassene spezifische Therapie und kein zugelassener Impfstoff; auch Ärzte ohne Grenzen betont, dass die zugelassenen monoklonalen Antikörper gegen Zaire-Ebola nicht für Bundibugyo zugelassen sind, auch wenn experimentelle antivirale Kandidaten und Antikörper existieren.
Genau hier beginnt die eigentliche öffentliche Debatte.
Medical Countermeasures: Rettungsmedizin oder Biowaffenlogik?
Der Begriff, der diesen Fall am besten beschreibt, lautet Medical Countermeasure. Die US-amerikanische FDA definiert Medical Countermeasures als regulierte Produkte — etwa Arzneimittel, Biologika, Impfstoffe oder Diagnostika —, die bei Notlagen durch biologische, chemische, radiologische oder nukleare Bedrohungen oder bei neu auftretenden Infektionskrankheiten eingesetzt werden können.
Das klingt technisch, ist aber politisch aufgeladen.
Medical Countermeasures stehen genau an der Schnittstelle zwischen ziviler Medizin und biologischer Gefahrenabwehr. Sie können bei natürlichen Ausbrüchen eingesetzt werden. Sie können aber ebenso Teil einer Strategie gegen Bioterrorismus, Laborunfälle oder staatliche Biowaffenprogramme sein.
Ebola ist in diesem Zusammenhang nicht irgendein Erreger. Ebola gehört zu jenen Krankheitserregern, die seit Jahrzehnten sowohl medizinisch als auch sicherheitspolitisch betrachtet werden.
Deshalb ist die zentrale Frage nicht, ob man einem schwer kranken Patienten helfen darf. Natürlich darf und muss man das. Die Frage lautet vielmehr: Auf welcher Rechtsgrundlage wurden experimentelle Gegenmaßnahmen eingesetzt — und warum erfahren Öffentlichkeit und Parlament so wenig darüber?
Welche Substanz wurde verwendet? War es MBP134 oder ein anderes Präparat? Wer stellte es bereit? Welche Rolle spielten US-Behörden? Wer genehmigte die Anwendung bei nicht erkrankten Kindern? Gab es eine Einwilligung der Eltern, eine behördliche Notfallentscheidung, ein Compassionate-Use-Verfahren oder ein anderes Protokoll? Und wurde dieser Vorgang als individuelle Heilbehandlung, Postexpositionsprophylaxe oder als Teil eines Medical-Countermeasure-Programms behandelt?
Das sind keine verschwörungstheoretischen Fragen. Das sind Mindestfragen demokratischer Kontrolle.
Riems: Die verdrängte Vorgeschichte deutscher Virusforschung
Wer über diesen Fall spricht, muss auch über die Insel Riems sprechen. Riems ist heute Sitz des Friedrich-Loeffler-Instituts, des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit. Die Geschichte beginnt offiziell 1910 mit Friedrich Loefflers Arbeiten zur Maul- und Klauenseuche. Das FLI selbst beschreibt die Insel Riems als historischen Standort der Tierseuchen- und Virusforschung.
Doch Riems ist nicht nur eine Geschichte der Tiergesundheit. Riems ist auch ein Ort der deutschen Hochrisikovirologie mit militärischer Schattenseite.
Die Figur, die diese Schattenseite verkörpert, ist Erich Traub.
Traub war deutscher Veterinärvirologe, arbeitete in den 1930er Jahren am Rockefeller Institute for Medical Research in den USA, später an der Universität Gießen und dann auf der Insel Riems. Biografische Darstellungen nennen ihn als Spezialisten für Maul- und Klauenseuche, Rinderpest und Newcastle Disease.
Während des Zweiten Weltkriegs wird Riems in Verbindung mit biologischer Kriegsforschung des NS-Staates genannt; Traub wird in diesem Kontext als zentraler Wissenschaftler beschrieben.
Nach dem Krieg verschwand diese Expertise nicht. Sie wurde umverteilt. Traub gelangte in den Einflussbereich der USA, arbeitete beziehungsweise beriet dort im Umfeld von US-Institutionen und wird mit Fort Detrick und Plum Island in Verbindung gebracht — also mit jenen Orten, an denen die USA im Kalten Krieg biologische Kriegsführung, Tierseuchenabwehr und Hochsicherheitsforschung miteinander verbanden.
Das bedeutet nicht, dass jeder heutige Virologe ein Biowaffenforscher ist. Es bedeutet aber, dass die Geschichte der Virusforschung nicht unschuldig ist. Sie war immer auch eine Geschichte von Militär, Staat, Geheimhaltung, Landwirtschaft, Pharmaindustrie und geopolitischer Macht.
Von Tierseuchen zu Ebola: dieselbe Logik, andere Erreger
Die historische Verbindung zwischen Riems und dem Fall Stafford ist keine direkte personelle Linie. Es geht nicht darum zu behaupten, Erich Traub habe etwas mit dem aktuellen Ebola-Fall zu tun. Das wäre falsch und unseriös.
Die Verbindung liegt tiefer: in der Logik der Forschung.
Riems steht für die Forschung an hochgefährlichen Erregern unter staatlicher Kontrolle. Fort Detrick steht für die militärische Biowaffenforschung der USA. Plum Island steht für die Hochsicherheitsforschung an Tierseuchen im Spannungsfeld von Landwirtschaft, Verteidigung und biologischer Kriegsführung. Die Charité steht heute für klinische Hochleistungsmedizin und Sonderisolierung bei hochkontagiösen Erregern.
Im Fall Stafford treffen diese Welten aufeinander: Ein US-Arzt aus einem Ebola-Ausbruchgebiet wird auf Veranlassung amerikanischer Stellen nach Berlin gebracht. Seine Familie wird ebenfalls eingeflogen. Ein Patient mit Bundibugyo-Ebola erhält offenbar eine kombinierte antivirale Behandlung; seine nicht positiv getesteten Angehörigen erhalten prophylaktisch ein Mittel, das laut Berichterstattung eine Infektion verhindern soll.
Damit sind wir mitten in der Gegenwart der Medical-Countermeasure-Politik: experimentelle Mittel, seltene Erreger, internationale Notfalllogistik, staatliche Entscheidungen und eine Öffentlichkeit, die nur Bruchstücke erfährt.
Der eigentliche Skandal: fehlende Transparenz
Es ist möglich, dass die Behandlung medizinisch sinnvoll war. Es ist möglich, dass der experimentelle Antikörper den Angehörigen das Leben gerettet oder eine Infektion verhindert hat. Es ist möglich, dass die Ärzte der Charité in einer extrem schwierigen Lage verantwortungsvoll gehandelt haben.
Aber genau deshalb braucht es Transparenz.
Gerade wenn Kinder betroffen sind, reicht es nicht, dass Ministerium, Klinik und Behörden versichern, alles sei ordnungsgemäß verlaufen. Die Öffentlichkeit muss wissen, was geschehen ist. Nicht aus Sensationslust, sondern weil hier nicht zugelassene oder experimentelle Gegenmaßnahmen an nicht infizierten Personen eingesetzt wurden.
Die zentrale Frage lautet daher:
Wann wird aus medizinischer Notfallhilfe ein nicht ausreichend öffentlich kontrolliertes Experiment?
Man muss den Begriff „Menschenversuch“ juristisch vorsichtig verwenden. Aber politisch ist die Frage berechtigt. Wenn virusnegative Kinder im Rahmen eines hochsicherheitsmedizinischen Ebola-Vorgangs ein experimentelles Antikörperpräparat erhalten, dann muss öffentlich nachvollziehbar sein, wer dies entschieden hat, auf welcher Rechtsgrundlage, mit welchem Präparat, mit welchem Risiko und unter welcher Aufsicht.
Alles andere wäre eine Grauzone.
Biowaffen sind kein Mythos
Der Begriff Biowaffe wird in der öffentlichen Debatte oft entweder hysterisch verwendet oder vollständig tabuisiert. Beides ist falsch. Biowaffenprogramme hat es real gegeben. Das NS-Regime interessierte sich für biologische Kriegsführung. Die USA betrieben nach dem Krieg ein eigenes biologisches Waffenprogramm. Fort Detrick ist kein Fantasieort, sondern ein historisch dokumentiertes Zentrum dieser Forschung. Auch Tierseuchen wie Maul- und Klauenseuche oder Rinderpest wurden militärisch gedacht, weil sie Versorgung, Landwirtschaft und Infrastruktur eines Gegners zerstören konnten.
Ebola selbst ist ebenfalls ein sicherheitspolitisch relevanter Erreger. Das bedeutet nicht, dass der aktuelle Bundibugyo-Ausbruch künstlich oder absichtlich verursacht wurde. Dafür gibt es keinen belastbaren öffentlichen Beleg. Aber es bedeutet, dass Ebola-Fälle, experimentelle Gegenmittel und internationale Evakuierungen immer auch im Rahmen biologischer Gefahrenabwehr gelesen werden müssen.
Wer das verschweigt, betreibt Verharmlosung.
Die Charité zwischen Medizin und Staatsräson
Die Charité hat eine der wenigen Strukturen in Deutschland, die für solche Fälle überhaupt infrage kommen. Das medizinische Personal arbeitet unter extremen Bedingungen. Die Versorgung eines Ebola-Patienten ist gefährlich, belastend und hochkomplex. Diese Arbeit verdient Respekt.
Doch Respekt ersetzt keine Kontrolle.
Die Charité ist nicht nur Krankenhaus. Sie ist eine zentrale deutsche Institution im Zusammenspiel von Forschung, Bundespolitik, internationaler Gesundheitsarchitektur und sicherheitsrelevanter Medizin.
Wenn dort ein US-Patient mit einer seltenen Ebola-Art behandelt wird, wenn seine Familie eingeflogen wird, wenn experimentelle Prophylaxe bei Kindern angewandt wird und wenn eine Bundesgesundheitsministerin öffentlich auftritt, dann ist das kein rein privater Behandlungsfall mehr. Es ist ein politischer Vorgang.
Und politische Vorgänge müssen erklärt werden.
Was offengelegt werden muss
Mindestens folgende Fragen gehören öffentlich beantwortet:
▪️ Welcher experimentelle Antikörper wurde bei der Familie eingesetzt?
▪️ Wer hat das Präparat hergestellt und bereitgestellt?
▪️ Gab es eine deutsche behördliche Genehmigung oder ein internationales Notfallprotokoll?
▪️ Wurde das Mittel im Rahmen von Compassionate Use, individueller Heilbehandlung, Postexpositionsprophylaxe oder eines Medical-Countermeasure-Programms verabreicht?
▪️ Welche Daten werden aus der Anwendung erhoben?
▪️ Wer hat Zugriff auf diese Daten?
▪️ Welche Rolle spielten US-Behörden bei Evakuierung, Therapieentscheidung und Versorgung?
▪️ Warum wurde die Familie nach Deutschland und nicht in eine US-Einrichtung gebracht?
▪️ Welche Ethikkommission oder welche staatliche Stelle war beteiligt?
▪️ Wer hat für die minderjährigen Kinder eingewilligt — und unter welchem Druck der Situation?
Diese Fragen sind besonders dringlich, weil Bundibugyo-Ebola keine Erkrankung mit etablierter zugelassener Therapie ist. Die CDC weist darauf hin, dass die verfügbaren FDA-zugelassenen Ebola-Therapien nur für Zaire-Ebola gelten; für Bundibugyo gibt es keine entsprechend zugelassene Standardbehandlung.
Schluss: Riems ist nicht vorbei
Erich Traub ist tot. Die NS-Zeit ist vorbei. Fort Detrick und Plum Island gehören zur Geschichte des Kalten Krieges. Aber die Grundfragen sind geblieben.
▪️ Wer kontrolliert Hochrisikoforschung?
▪️ Wer entscheidet über experimentelle Gegenmaßnahmen?
▪️ Wer profitiert von den Daten?
▪️ Wer trägt das Risiko?
Und wann wird aus öffentlicher Gesundheitspolitik ein Bereich, in dem Bürger nur noch glauben sollen, was ihnen Behörden und Kliniken in knappen Pressekonferenzen mitteilen?
Der Fall Stafford zwingt uns, diese Fragen neu zu stellen. Nicht hysterisch. Nicht spekulativ. Sondern kritisch, historisch informiert und hartnäckig.
Die Geschichte von Riems zeigt, dass Virusforschung nie nur Wissenschaft war. Sie war immer auch Machtpolitik.
Die Gegenwart der Medical Countermeasures zeigt, dass sich daran wenig geändert hat. Heute heißen die Programme nicht mehr Biowaffenforschung, sondern Preparedness, One Health, Public Health Emergency Response und Medical Countermeasures.
Aber der Kern bleibt derselbe: Hochgefährliche Erreger, experimentelle Gegenmittel, staatliche Kontrolle und eine Öffentlichkeit, die zu spät erfährt, was bereits entschieden wurde.
Genau deshalb darf der Fall Stafford nicht als rührende Charité-Geschichte mit Kinderfoto enden. Er muss der Beginn einer öffentlichen Aufarbeitung sein.