hubby/dad; physics/math teacher; PhD/2xMSc particle physics & quantum field theory; backgnd in data stats & modelling, data sci & AI; lived in Sweden & Florida
Nun mal ehrlich. Kurze Hose/Rock und Tshirt/Bluse. Was ist daran so schwierig? Lasst uns mal lieber die Diskussion aufmachen, dass es an manchen Schulen für männliche Lehrkräfte tabu ist kurze Hosen zu tragen -bei diesen Temperaturen 🤔
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@DoktorHaJo@MathiasMarkert Das ist halt das gezeigte Spektrum. Ändert sich nunmal sowas über die Jahre. Blau sind halt negative Temp., weiß Null Grad und dann gehts halt weiter mit Grün, Gelb, Orange, Rot, ... Nichts dramatisches dabei außer vielleicht die eigene Paranoia, Medien könnten da manipulieren.
Verstünden Leute doch mehr Thermodynamik.
LuftAUSTAUSCH ist von heiß nach kalt. Wenn man das Fenster bei 35° aufreißt, strömt die Hitze rein. Der frischen Luftzug ist ein Trugschluss.
Also, um 5 Uhr Fenster/Türen auf, nach einer Stunde wieder zu und dann ZU LASSEN, auch Rollos.
Entschuldigung Frau Bas und Herr @bundeskanzler,
aber das ist gefährlich naiv.
Warum sollte dann überhaupt noch jemand Interesse am Beamtendasein haben?
Sie müssen den öffentlichem Sektor schon attraktiver machen und nicht weniger attraktiv.
https://t.co/DVtfYe4sdc
Damit ich es nicht 200 Leuten extra erklären muss. Nochmal. Das Problem mit den Hitzetagen im Mai ist nicht, dass es sie noch nie gab. Sondern dass Hitzetage insgesamt extrem zugenommen haben. Wie man in folgender Grafik ablesen kann:
Association of long-COVID with major adverse cardiovascular events and mortality: a real-world data cohort study
🚨Still not shocked: L0NGC0VID patients are 4.5× more likely to suffer heart attacks, strokes & deadly clots, and 53% more likely to die? WAKE-UP!
➡️Large retrospective cohort study used TriNetX real-world electronic health records (~118 million US patients) to assess long COVID’s impact on cardiovascular outcomes,
➡️ Adults (≥18 years) diagnosed with COVID-19 (2020–2023) were included. The long-COVID group (diagnosed 3–6 months post-infection) was compared with matched non-long-COVID controls after 1:1 propensity-score matching (86,122 per group, balanced on demographics, comorbidities, vaccines, etc),
➡️ Primary outcomes: major adverse cardiovascular events (MACE: coronary artery disease, stroke, myocarditis, heart failure, pulmonary embolism) and all-cause mortality, with follow-up starting 90 days post-index date (mean ~3 years),
➡️Long-COVID patients showed markedly higher MACE risk (HR 4.48, 95% CI 3.95–5.07), driven by coronary artery disease (HR 6.48), stroke (HR 3.46), and pulmonary embolism (HR 4.35),
➡️All-cause mortality was also elevated (HR 1.53, 95% CI 1.38–1.69),
➡️Risks remained consistent across 1- and 3-year follow-ups, age, sex, race, BMI, hospitalization status, antiviral use, and SARS-CoV-2 variant periods (Alpha/Delta/Omicron),
➡️Mechanisms discussed include ACE2-mediated myocardial injury, endothelial damage, chronic inflammation, and autonomic dysfunction,
➡️Pre-existing cardiovascular conditions were excluded to isolate long-COVID effects,
‼️So, patients with long COVID face a substantially elevated risk of major adverse cardiovascular events and all-cause mortality compared to those without long COVID, underscoring the need for vigilant long-term cardiovascular monitoring in this population,
“This multicenter real-world cohort study demonstrates that patients with long COVID have a significantly higher risk of major adverse cardiovascular events (MACE) and all-cause mortality compared with those without long COVID”
#AvoidSars2 #AvoidReinfections #YouOnlyHaveOneHeart
https://t.co/LlJSuGJkzm
Wird dann der Freischwimmer Bronze auch in zwei oder drei Kurse unterteilt? Vielleicht noch der hölzerne Freischwimmer und der steinerne? 🤔
Und Jugendliche ohne Vorweis des Abzeichens dürfen dann nicht rein?
Ansich eine sicherlich gute Idee. Nur die Umsetzung? Früher galt das Seepferdchen als ausreichend, welches heutzutage vom DLRG z.B. in zwei Kursen vermittelt wird (die Zwischenstufe heißt dann Seestern - und Gebühren werden natürlich zweimal verlangt).
https://t.co/LnMDcb0Ata
I challenge every single person who believes minors should be enabled and even encouraged to transition to read this first person testimony to the end.
1/3
via @IWF https://t.co/3276o4tg8J
Sehr geehrter Herr @bundeskanzler,
tatsächlich habe ich bzgl. des Anhebens der Rentenaltersgrenze eine Frage.
Wie regeln Sie, dass die freie Wirtschaft Arbeitnehmer über 50 oder 60 gerne abstoßen würde?
Und wie, dass Arbeitsuchende in diesem Alter nicht eingestellt werden?
Effective May 20, 2026 at 11:59 PM Eastern Daylight Time (EDT), CDC initiated public health entry screening for travelers arriving from the Democratic Republic of the Congo (DRC), South Sudan, and Uganda. Effective May 22, 2026 at 11:59 PM EDT, operations have expanded to include Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL). CDC’s Port Health Protection system operates 24 hours a day, 7 days a week, 365 days a year to support these and other public health response activities at U.S. ports of entry.
Public health entry screening serves as an important part of CDC’s layered prevention approach. In combination with existing public health measures already in place to identify symptomatic travelers, these efforts help slow and reduce the potential spread of disease into the United States.
Travelers who have been in the DRC, South Sudan, or Uganda within 21 days prior to arriving in the United States will be escorted to a designated airport screening area. There, travelers will answer public health screening questions and may undergo additional assessment as needed.
https://t.co/aINGCIbFlO
Als ich heute Morgen die Spiegel-Schlagzeile sah, dachte ich zuerst: gähn. „Russland bildet Hacker aus.“ Wer hätte das gedacht. Der Spiegel hat hier eine Hausaufgabe fürs Fleißkärtchen gemacht, alles aufgeschrieben, was wir sowieso schon wissen, ab in den Druck.
Falsch gedacht.
Was Spiegel, Le Monde, Guardian, The Insider, Delfi, VSquare und Frontstory da in den letzten Monaten in einem Konsortium ausgewertet haben, sind 2.000 interne Dokumente aus der Moskauer Bauman-Universität. Lehrpläne mit Stundenangaben. Verträge zwischen Dozenten und GRU-Einheiten. Klausuraufgaben („Hacke einen Testserver“). Pflichtseminare („Erstelle ein Social-Video, um ein heißes Thema mit Manipulation und versteckter Propaganda zu promoten oder zu entkräften“). Namenslisten. Notenübersichten. Zuteilung von Praktikumsplätzen.
Der Unterschied zu allem, was wir bisher wussten, rangiert in einer ganz neuen Kategorie:
Ja, wir wussten, dass Russland einen Cyberkrieg führt. Wir wussten aber nicht, dass es dafür einen sechsjährigen Diplomstudiengang gibt. Mit Abschlusszeugnis. Mit Pflicht-Trainingscamp inklusive Bartrasur und Alkoholverbot. Mit benannten Dozenten, die nebenbei aktive Geheimdienstoffiziere sind. Mit einem geheimen „Lehrstuhl 4“, der in keinem offiziellen Organigramm der Universität auftaucht.
Das ist kein „Russland hat Hacker“. Das ist „Russland hat ein Westpoint für hybride Kriegsführung“, mitten in Moskau, vier Kilometer vom Roten Platz entfernt.
Was lernen die jungen Leute dort konkret?
Der Pflichtkurs „Abwehr technischer Aufklärung“ umfasst 144 Stunden über zwei Semester. Inhalt: Passwortattacken, Ausnutzung bekannter IT-Schwachstellen, Trojaner, praktische Hackingübungen, mit denen die Studierenden in Testsysteme einbrechen müssen, DDoS-Angriffe (das sind die Attacken, mit denen kürzlich die Deutsche-Bahn-App lahmgelegt wurde). Modul 6: „Computerviren und Würmer“. Klausuraufgabe: Hacke einen Testserver. Bestehst du nicht, wirst du kein Diplom-Saboteur.
Daneben steht klassische Spionagetechnik: Telefone anzapfen, Richtmikrofone, Wanzendetektion, Überwachung mit hochwertigen Beobachtungsfernrohren von Nikon (eine echte Empfehlung aus den geleakten Folien). Drohnenkunde mit 54 Slides, darunter die „Vector“-Drohne der bayerischen Firma Quantum Systems aus dem Landkreis Starnberg. Also genau das Gerät, das die Ukraine in Massen einsetzt, um russische Stellungen aufzuspüren. Im März 2026 hat der Generalbundesanwalt zwei mutmaßliche russische Agenten festgenommen, die Quantum Systems ausgespäht hatten. Im Auftrag Moskaus, mit Filmaufnahmen vom Arbeitsplatz einer Zielperson. Wer im Bauman-Lehrplan steht, steht auch auf Russlands Liste.
Und dann das Pflichtseminar, das einem den Kaffee kalt werden lässt: „Entwickeln einer Propagandakampagne“. Praxisaufgabe wörtlich: „Erstelle ein Social-Video für ein beliebiges Thema, indem du Manipulation, Druck und versteckte Propaganda verwendest, um ein ‚heißes‘ Thema zu promoten oder zu entkräften.“ Eine andere Vorlesung heißt schlicht „Propaganda, Agitation, Manipulation und Überzeugung“.
Wer wissen will, wie das Gelernte in der Praxis aussieht, schaut zurück auf den Wahlkampf der letzten Bundestagswahl: Friedrich Merz wurden im Netz psychische Probleme angedichtet, Robert Habeck eine 100-Millionen-Euro-Korruptionsaffäre. Beides war frei erfunden. Beides war keine Improvisation übermütiger Trolle. Es war Lehrstoff. Ausgeführt von Absolventen der Uni für den kleinen James-Bond von Putins Gnaden.
Auffällig: Welche fremden Armeen die Studierenden der Bauman-Universität besonders intensiv studieren müssen. Drei. Die russische, die amerikanische – und die deutsche. Bewaffnung der Bundeswehr-Kampfeinheiten. Eigenes Seminar: „Schutz der Informationssicherheit in Deutschland“. Wer geglaubt hat, wir wären zu klein, zu unwichtig, zu unfähig für besondere Aufmerksamkeit, hat sich geirrt. Deutschland ist Hauptfach.
Und einer der besten Deutschland-„Experten“ kommt jetzt zu uns. Dank der Rechercher wissen wir, dass er existiert. Wir wissen, dass er in der Spionage-Fakultät ausgebildet wurde. Wir wissen sogar seinen echten Namen. Wir wissen nur nicht, wie er sich in Deutschland präsentieren wird, wann und wo er genau auftauchen wird. Als Phantom kann ihn niemand stoppen:
Der junge Mann heißt Iwan Makarow. Er wurde in Moskau geboren, sein Vater wohnt unter derselben Postadresse wie GRU-Einheit 26165 (die Truppe, die 2015 den Bundestag gehackt und Merkels Postfach kopiert hat). Nicht ungewöhnlich, denn Spionage ist bei Russen ein Familiengeschäft – die Nachkommen treten gern in die Fußstapfen der Väter, so werden Loyalitätsfragen geregelt.
Im März 2024 hat der russische Staat dem jungen Makarow einen neuen Pass ausgestellt und ihm eine neue Sozialversicherungsnummer gegeben. Sein neuer Name: Mark Fisher.
Diese Praxis kennt der Westen seit Sergey Cherkasov, der als „Victor Muller Ferreira“ jahrelang als Brasilianer durch Europa lief, bis er 2022 in den Niederlanden aufflog, als er sich ausgerechnet in Den Haag dort einschleusen wollte, wo russische Verbrechen gegen die Menschlichkeit untersucht werden.
Mark Fisher hat seinen Bauman-Abschluss für Hacker mit falscher Identität gerade gemacht. Er ist nicht mehr in Moskau. Er ist irgendwo. Vielleicht in Berlin, vielleicht in München, vielleicht in Frankfurt. Vielleicht ist er der nette Typ, der heute Morgen bei Starbucks neben dir gestanden hat und mit ganz leichtem, charmantem Akzent „a flat white please“ bestellt hat. Vielleicht ist er dein neuer Kollege im IT-Team. Vielleicht hat er dich auf LinkedIn angeschrieben, weil ihn dein Profil so interessiert.
Bleibt eine Frage: Glauben die Macher hinter all dem eigentlich selbst an ihre Sache?
Eher nicht. Der Mann, der den Lehrstuhl 4 als stellvertretender Leiter prägt, heißt Kirill Stupakow. Er ist Oberstleutnant, Jahrgang 1982. Er hält die Vorlesung über Spionagetechnik und verfügt über einen mustergültigen militärischen Lebenslauf.
Denkste! Dem Spiegel ist es gelungen, ihm Telegram-Chats zuzuordnen: Dort nennt Stupakow seinen Präsidenten einen „Opa“. Den ehemaligen Präsidenten Medwedjew einen Alkoholiker. Den russischen Generalstabschef Gerassimow eine „dumme Fotze“. Über den Krieg, in den er seine Studenten Sommer für Sommer verabschiedet, schreibt er: „Wird schlecht für uns enden.“
Und am Montag steht er wieder vor der Klasse und drillt den jungen Männern ein, dass die Ukraine von „Nationalisten und Neonazis“ beherrscht werde, dass die „Spezialoperation unausweichlich“ gewesen sei, dass sie ihre Feinde schlagen sollen wie Väter, Großväter und Urgroßväter. Im täglichen Newsletter, der an der Uni zirkuliert, steht das so. Auf Russisch. Schwarz auf weiß.
Das ist die wahre Lehre der Bauman-Files: Autoritäre Apparate funktionieren nicht, weil ihre Funktionäre an die Sache glauben. Sie funktionieren, weil ihre Funktionäre auch dann weitermachen, wenn sie nicht mehr an die Sache glauben. Stupakow hält Putin für einen Greis, Gerassimow für einen Vollidioten und den Krieg für verloren – und schickt trotzdem fünfzehn neue Cyberkrieger pro Jahrgang nach Anapa, Sewastopol, Kursk, irgendwann womöglich auch nach Berlin.
Wer geglaubt hat, dieses System bricht zusammen, wenn die Eliten innerlich kündigen, hat den Charakter dieses Systems nicht verstanden. Sie haben längst gekündigt. Sie machen trotzdem weiter. Genau deshalb müssen wir es ernst nehmen.