Juni ist der Men‘s Mental Health Month.
Etwa 70-80% der Suizide weltweit werden von Männern begangen. Alleine in Deutschland nehmen sich ca. 18 Männer pro Tag das Leben. Männer gestehen sich durch veraltete Rollenbilder seltener ein Hilfe anzunehmen oder realisieren es nicht.
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Juni ist der Men‘s Mental Health Month.
Etwa 70-80% der Suizide weltweit werden von Männern begangen. Alleine in Deutschland nehmen sich ca. 18 Männer pro Tag das Leben. Männer gestehen sich durch veraltete Rollenbilder seltener ein Hilfe anzunehmen oder realisieren es nicht.
Chris Führich fährt nicht mit zur WM – ein großer Fehler?
Mehrere Medien berichteten gestern, dass vom VfB Stuttgart Deniz Undav, Angelo Stiller und Jamie Leweling für die anstehende WM nominiert werden. Nicht dabei sind dagegen Chris Führich, Maximilian Mittelstädt und Josha Vagnoman. Besonders die Nicht-Nominierung von Führich sorgt bei vielen VfB-Fans für Verwunderung, da er im Kalenderjahr 2026 starke Leistungen gezeigt hat. Wir wollten diesen Eindruck mit Statistiken überprüfen – und sind dabei auf ein verblüffendes Ergebnis gestoßen.
Chris Führich erzielt herausragende Werte in nahezu allen Flügelspieler-Profilen. Als Vergleich dienen 26 weitere Bundesliga-Flügelspieler. In jeder Kategorie landet er mindestens in den Top 4. Sein bester statistischer Vergleich ist dabei das „Lamine-Yamal-Profil“. Dort erreicht Führich ein Rating von 100,4 – übertroffen nur von Michael Olise vom FC Bayern. Selbst Spieler wie Yan Diomande von Leipzig oder Luis Díaz von Bayern können statistisch nicht mit ihm mithalten.
Besonders stark sind seine Werte bei Pre-Assists und Flanken. Führich kommt auf 0,28 Pässe vor dem Assist pro 90 Minuten – Bestwert auf seiner Position. Dazu spielt er 3,23 Flanken pro Spiel, von denen jede zweite ankommt. Zum Vergleich: Ligaweit erreicht im Schnitt nur jede dritte Flanke ihr Ziel. Führich agiert dabei oft eher wie ein Spielmacher auf dem Flügel.
Unterstrichen wird das von seiner starken Passquote von 84 %. Bemerkenswert ist dabei, dass er pro 90 Minuten 8,83 Vertikalpässe spielt – also viele risikoreiche Bälle. Selbst unter Druck bleibt er sauber am Ball und produziert nur wenige Ballverluste. Wenn sich keine Passoption ergibt, kann er mit seinem explosiven Antritt problemlos ein oder zwei Gegenspieler stehen lassen. Besonders bekannt ist sein Zug von links nach innen mit anschließender Spielverlagerung auf die ballferne Seite.
Ein weiterer oft unterschätzter Punkt ist seine Defensiv-Zweikampfquote von 80 %. Führich führt zwar nicht extrem viele Zweikämpfe, gewinnt aber vier von fünf. Durch seine Einsätze als linker Schienenspieler in der Rückrunde konnte er sich defensiv nochmals steigern. Ähnlich positiv sehen auch seine Offensiv-Zweikampfwerte aus.
Diese Aspekte gehen häufig unter, weil am Ende „nur“ 15 Scorerpunkte in 33 Bundesligaspielen stehen. Berücksichtigt man jedoch, dass Führich gerade in der Hinrunde regelmäßig von der Bank kam, relativiert sich das schnell: Im Schnitt liefert er einen Scorerpunkt alle 113 Minuten. Vergleichsweise Diomande benötigt pro Scorer im Schnitt 118 Minuten.
Die Zahlen bestätigen damit die Meinung vieler VfB-Fans: Chris Führich hätte die WM-Nominierung verdient gehabt. Auf dem linken Flügel dürfte Florian Wirtz zwar zurecht gesetzt sein, doch Führich wäre gerade als Joker eine enorme Waffe gewesen. Vor allem neben großgewachsenen Stürmern wie Woltemade oder Havertz hätte er mit seinen präzisen Flanken ein wichtiger Faktor werden können.
Was meint ihr? Wurde Führich korrekterweise nicht nominiert? Kommentiert gerne eure Meinung mit Begründung.
@alexap02_ Es ist meiner Meinung nach unmöglich einen „gleichwertigen“ Stiller Ersatz mit unserem Budget zu bekommen. Daher finde ich den Ansatz mit 2 Transfers stimmig