@bitcoin_hotel Manchmal hat man das Gefühl von Fomo wenn man online sieht wie andere traden/ Gewinne machen, spekulieren etc, tut gut so einen Text zu lesen
@rxfi47 Es tut mir unfassbar Leid ❤️ es ist nicht in Worte zu fassen! Alle Kraft der Welt für dich und euren gemeinsamen Sohn! Sie lebt in ihm weier fort und ist bei euch 🕊️ Lass ihn all deine Liebe spüren erschafft etwas Großartiges zusammen!
Deutsche Gründlichkeit?
Wahldaten sind ein öffentliches Gut. Für etliche Bundesländer liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Daten auf Ebene der Wahllokale vor. Für andere Bundesländer liegen diese seit Tagen vor.
Ich habe Dank des knappen Wahlergebnisses des BSW viel über Datenqualität und Datenpolitik gelernt:
Es scheint zB bei der Europawahl alleine offensichtliche Anomalien von 4400 Stimmen (Übertragungsfehler von BSW auf Bündnis Deutschland) beim vorläufigen Wahlergebnis gegeben zu haben, jedoch wurden diese nicht vollständig korrigiert (1600 Stimmen offensichtlicher Anomalien blieben bestehen).
Das war damals weniger erheblich, da wir 6,2 Prozent der Stimmen erzielt hatten. Aber offensichtlich korrigieren die Wahlbehörden zwar einige offensichtliche Fehlerquellen, aber nicht alle selbstständig.
Auch bei dieser Wahl haben wir Kenntnisse, dass auf Ebene der Bezirkswahlleitungen einige beanstandete, klare Anomalien beseitigt wurden, andere aber nicht. Ohne das nochmal eine Prüfung stattgefunden hätte. Dh Fehlerquellen werden zwischen vorläufigen und amtlichen Wahlergebnis reduziert, aber nicht vollständig beseitigt.
Hinzu kommen etliche Anomalien, die aufwendiger zu erkennen sind und man nur mit den vollständigen Daten aus Wahllokalen erkennen kann. Am Ende schlummern noch erhebliche Fehlerquellen in der großen Kategorie der ungültigen Stimmen (bei den Zweitstimmen zur Bundestagswahl waren das über 285 000 Stimmen), weil es offensichtlich auch unter Wahlhelfern zu unterschiedlichen Auslegungen kommt, wie zB bei einer Bundestagswahl mit Stimmen zu verfahren ist wo nur die Zweitstimme abgegeben wurde (eindeutig gültig. Wurde aber in einzelnen Wahllokalen nicht immer so behandelt) oder es zu Durchstreichungen kam und Korrekturen, aber dennoch ein klarer Wählerwille zu erkennen war. In einer Situation wo wenige Tausend Stimmen fehlen ist sowas plötzlich erheblich.
Eigentlich sollte das Ausmaß solcher Fehlerquellen bei sehr großen Datensätzen, die zudem in kürzester Zeit gezählt und übermittelt werden müssen, nicht überraschen. Aber ich habe das erst durch die forensische Analyse der Daten durch unsere Helfer im vollen Ausmaß verstanden. Was das konkret für das Wahlergebnis des BSW bedeutet, werden wir erst in Kürze wissen.
Aber eines ist klar: Wir brauchen erheblich bessere Kontrollsysteme und vor allem rechtlich normierte Verpflichtung zur schnellen Bereitstellung von Daten, um ähnliche Probleme in der Zukunft zu vermeiden.