@Froeschlejn@HeiKolbe Und wenn die Pflegeperson unter diesen Bedingungen irgendwann wegbricht, ist die Alternative die Unterbringung im Pflegeheim. Was auch erstmal bezahlt werden will.
@Froeschlejn@HeiKolbe einspringen kann und ein vertrautes Gesicht für den zu Pflegenden ist. Es ist der komplette Verlust der ohnehin stark eingeschränkten persönlichen Freiheit der Pflegeperson.
Weil die extremen, geplanten Kürzungen bei der Verhinderungspflege so versteckt sind, dass sie hier kaum Beachtung finden:
Die Reform plant, die eigenständigen Leistungsansprüche für
Verhinderungspflege (Ersatzpflege),
Entlastungsbetrag und
Pflegehilfsmittel zum Verbrauch
aufzulösen und in höhere monatliche Pflegegeld- und Sachleistungsbudgets pro Pflegegrad zu integrieren (budgetneutral finanziert durch Umschichtung).
Kritikpunkte:
Die tatsächliche Kompensation ist viel zu gering (nur ca. 6–16 % des bisherigen Volumens von über 26 Mrd. €).
Es wird stark auf professionelle Pflegedienste umgelenkt. Private Hilfe von Familie, Freunden oder Nachbarn (wie bisher bei Verhinderungspflege möglich) soll künftig stark eingeschränkt oder gar nicht mehr bezahlt werden.
Für Familien mit autistischen Kindern oder auf dem Land ist das besonders problematisch, weil flexible, vertraute Hilfe wegfällt und man stattdessen auf (oft nicht verfügbare) Pflegedienste angewiesen ist.
Es wird als „Vereinfachung“ verkauft, die in Wahrheit eine erhebliche Kürzung der realen Unterstützung für pflegende Angehörige bedeutet.
Für viele Familien wird genau das zum SuperGau!
Das Burnout der Pflegenden wird vorprogrammiert!
Das ist noch viel schlimmer als der Wegfall von einem Teil der Rentenpunkte und dieses Thema geht fast komplett unter!
@Thiess375@ein_oxymoron das gilt nur für Ehepartner und nicht generell für pflegende Angehörige. Ich pflege einen Elternteil, 110 Stunden/ Woche, bin deswegen nicht erwerbstätig, und ich kann mich nicht beitragsfrei versichern. Für die freiwill. gesetzl. Krankenversicherung zahle ich 280 Euro im Monat.
Die Frauen in Afghanistan haben wortwörtlich keine Stimme mehr. Ein neues Gesetz der Taliban verbietet Frauen das Sprechen. Die Stimme sei etwas „Intimes“ und dürfe von Männern außerhalb ihrer Familie nicht mehr gehört werden.
Wie kann man die Hälfte des Landes einfach als „unerwünschtes Gesicht“ schwärzen und vollkommen aus dem öffentlichen Leben ausschließen? Damit erzwingt man eine noch intensivere Abhängigkeit von Frauen von der Gunst ihrer Ehemänner, denn sie dürfen nicht einmal mehr außerhalb der Familie um Hilfe bitten - und an welchen Ehemann sie geraten, entscheiden sie auch nicht selbst.
Was können diese Frauen noch sein, außer zur Befriedigung männlicher Bedürfnisse nach Kontrolle, Macht, Sex und Fortpflanzung zu existieren? Nichts.
Wozu können sie noch ihre Töchter erziehen? Wer hilft ihnen jetzt? 💔
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I am watching the Hannibal TV show and its melting my brain into beautiful glue. nothing makes sense, everyone speaks in riddles, baroque serial murder is the national hobby, our protagonist has an empathy disease. everyone's cheekbones could cut glass. j'adore