„Frei sind wir nur als wir" — präsentiert als Aufbruch, ist es eine Rückkehr zur Freiheitsidee der Antike, die Benjamin Constant bereits 1819 als untauglich bezeichnet hat: Die kollektive „Wir"-Freiheit führt, auf moderne Verhältnisse übertragen, regelmäßig in den Despotismus. John Stuart Mill hielt 1859 fest: der Einzelne ist über sich selbst souverän; das Kollektiv ist die Gefahr für die Freiheit, nicht ihre Quelle. Und Isaiah Berlin hat 1958 die Denkfigur beschrieben, die hier am Werk ist: die Umdeutung von Zwang in Befreiung, sobald ein „Wir" festlegt, was als wahre Freiheit zu gelten hat. Damit ist auch das Eigentliche benannt. Der Satz verlegt die Freiheit vom Einzelnen in das Kollektiv und macht die Unterordnung unter die Masse zur Bedingung des Freiseins. Das ist nicht eine besondere Auffassung von Freiheit, sondern ihre Aufhebung. Wer nur „als wir" frei sein darf, ist als Einzelner nicht mehr frei — und Freiheit, die dem Einzelnen genommen und an das Kollektiv zurückverliehen wird, ist keine. Das Grundgesetz hat die Frage längst entschieden: Art. 2 I stellt den Einzelnen frei; das „Wir" ist die Schranke, nicht der Ursprung. Und Rosa Luxemburg, im fraglichen Milieu sonst gern zitiert, wusste, dass Freiheit immer die des Andersdenkenden ist — also gerade die gegen das Kollektiv.
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Neueste Studien scheinen zu belegen, dass das Hantavirus ausschließlich über den Fernseher übertragen wird. Als besonders infektiös entpuppt sich dabei der Konsum des ÖRR.
Daher wird dringend geraten den TV auszuschalten.
Danke 🙏 und bleibt gesund
Ich bin Erstunterzeichner der Berliner Erklärung zu Redefreiheit, WHO-Vertrag, politischer Justiz, Beamten-Schnellentlassung usw.
Eine private Initiative gegen die ��bermacht von Regierungen, NGOs und ÖRR. Machen Sie bitte mit! https://t.co/LxjNMs45rx
@anti_ideologist@SHomburg@tagesschau@OERRBlog Absolut! So etwas Ähnliches wollte ich gerade schreiben. Bei einer Abmeldung liegt die Entscheidung beim sich Abmeldenden, bei einer Genehmigung beim Genehmigenden oder eben Nichtgenehmigenden - ein gar nicht mal so kleiner Unterschied!
@SHomburg Ich habe 2020 die Sendung gesehen und bekam damals bei Spitzer einen Brechreiz. Bei diesen 3 Minuten und 6 Jahre später geht es mir wieder genauso.
Lustig, wie kurz das Gedächtnis in Berlin sein kann.
Die TE-Expertenrunde kann darüber nur noch lachen. Friedrich Pürner und Gunter Frank zeigen: Alles, alles was jetzt herauskommt wusste auch Jens Spahn schon als Gesundheitsminister. Die Regierung hat uns einfach getäuscht. 🔗👇