"Ich lasse mir nicht die CDU von einigen wenigen verstrahlten und verirrten Abgeordneten in Magdeburg kaputt machen", sagt Nathanael Liminski bei #hartaberfair.
Die #Ukraine verteidigt ihr Land und auch ihre demokratische Zukunft und Gesellschaft. Von dieser Resilienz können wir lernen. Denn auch unsere #Sicherheit hängt vom Ausgang dieses Krieges ab. #Deutschland steht fest an der Seite der Ukraine. @PrienKarin ist heute in #Kyjiw.
Brustkrebsmonat Oktober
Zwei Fotos. Zwei Jahre. Zwei Mal Brustkrebs.
Das erste Bild stammt aus 2004. Ich war an Brustkrebs erkrankt, die Haare waren weg. Kein großes Arrangement, kein Symbolbild. Einfach ein Moment aus einem Leben, das plötzlich anders aussah.
Das zweite Foto entstand 2006. Wieder Brustkrebs. Wieder Behandlung. Und gleichzeitig: Landtagswahlkampf. Das Bild wurde für ein Interview mit der BILD-Zeitung aufgenommen. Kopftuch, Kaffeetasse, Wahlkampf – und diese eigentümliche Gleichzeitigkeit, die das Leben manchmal produziert: körperlich verwundbar und trotzdem mitten im Geschehen.
Heute liegen zwanzig Jahre dazwischen.
In diesen Jahren war ich Bürgermeisterin, Kreistagspräsidentin, Landtagsabgeordnete, habe in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns gearbeitet und heute in der Hessischen Landesvertretung in Berlin. Politik, Organisation, Menschen, große Veranstaltungen, kleine Katastrophen, Lösungen unter Zeitdruck – mein Leben war selten besonders leise.
Vielleicht haben diese Jahre auch etwas mit der Frau auf diesen Bildern gemacht.
Ich habe früh gelernt, dass man nicht alles kontrollieren kann. Aber man kann entscheiden, wie man mit dem umgeht, was einem vor die Füße fällt. Ich wollte damals nicht auf die Rolle der Kranken reduziert werden. Nicht, weil Krankheit etwas wäre, das man verstecken müsste. Sondern weil ich immer mehr war als eine Diagnose.
Politikerin. Kollegin. Freundin. Frau. Manchmal laut, manchmal zu direkt, ziemlich oft optimistisch. Eine, die gern Verantwortung übernimmt, diskutiert, organisiert, zweifelt, lacht, sich verliebt, sich verletzt und trotzdem neugierig bleibt.
Brustkrebs hat mich nicht zu einem „anderen Menschen“ gemacht. Aber er hat mir sehr deutlich gezeigt, wie wenig selbstverständlich Dinge sind.
Deshalb geht es mir im #Brustkrebsmonat Oktober auch nicht um rosa Schleifen allein. Es geht um Vorsorge. Um Forschung und gute medizinische Versorgung. Um Frauen, die gerade auf einen Befund warten. Um diejenigen, die mitten in einer Therapie stecken. Um Angehörige. Um die Angst vor einem Rückfall. Und um das Leben danach, über das erstaunlich selten gesprochen wird.
Man lebt ein neues Normal. Eines, in dem man manchmal etwas genauer weiß, was einem wichtig ist – und trotzdem weiterhin viel zu viel arbeitet, sich über Unsinn aufregt und Pläne macht, als hätte man unendlich Zeit.
Vielleicht ist genau das auch gut so.
Wenn ich heute diese beiden Bilder sehe, empfinde ich weder Mitleid mit der Frau darauf noch Heldinnenpathos. Ich sehe mich. In einer verdammt schwierigen Zeit. Aber eben auch mitten im Leben.
Das bin ich bis heute.
Und dafür empfinde ich eine ziemlich große Dankbarkeit - noch immer mittendrin zu sein.
»Es gelingt uns nicht gut genug, den Verlockungen des Autoritären eine überzeugende positive Idee entgegenzusetzen«, so @PrienKarin im Interview (geführt von Jacques Schuster).
https://t.co/SFkXCas0oN
@robinalexander_ In dem Kontext kommt mir „grammatikalisch“ wirklich arg geschwätzig vor. „Grammatisch“ ist präzise und zeigt knapp und deutlich die eigene Expertise, um sachdienlich über Grammatik zu sprechen.
Ein Beispiel, wie menschlich anständig Politik sein kann, bei aller notwendig robusten Debatte.
Der letzte Parlamentsaustausch zwischen der Oppositionsführerin Kemi Badenoch und dem scheidenden Premier Keir Starmer.
Yad Vashem eröffnet Bildungszentrum in München – das erste außerhalb Israels
Yad Vashem wird in München ein Holocaust-Bildungszentrum eröffnen und damit sein weltweites Engagement in der Holocaust-Bildung und Erinnerungsarbeit verstärken. Dies geschieht in einer Zeit, in der weltweit verzerrte Darstellungen der Geschichte des Holocaust zunehmen und der Antisemitismus sich weiter ausbreitet. Der Standort des Zentrums wurde nach einer umfassenden bundesweiten Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der deutschen Regierung ausgewählt.
Das neue Bildungszentrum, das erste von Yad Vashem außerhalb Israels, wird am Karolinenplatz im Zentrum von München errichtet. München wurde aufgrund seiner strategisch günstigen Lage und seiner Bildungslandschaft ausgewählt, was die Stadt zu einem idealen Standort für die Holocaust-Bildung macht. In Verbindung mit Yad Vashems Expertise in den Bereichen Erinnerung, Dokumentation und Vermittlung soll das Zentrum eine möglichst große pädagogische Reichweite und Wirkung erzielen. Mit dem Standort München soll es als bundesweite Plattform für ein Publikum in ganz Deutschland und den Nachbarländern dienen.
Yad Vashem strebt außerdem an, eine zusätzliche Außenstelle seines Bildungszentrums in Leipzig zu eröffnen. Diese kleinere Einrichtung wird interaktive Lernräume bereitstellen und richtet ihre Angebote an Pädagog*innen in der gesamten Region sowie in deren Nachbarländern.
Darüber hinaus wird Yad Vashem seine langjährige Bildungspartnerschaft mit Nordrhein-Westfalen ausbauen. Gemeinsam soll das Yad Vashem Bildungszentrum zu einem bundesweiten Kooperationsmodell ausgebaut werden.
Lesen Sie die ganze Pressemitteilung auf unserer Webseite. Den Link finden Sie im ersten Kommentar.
Yad Vashem will establish a Holocaust Education Center in Munich, Germany, at a time of growing distortion and rising antisemitism worldwide. It will be Yad Vashem's first Education Center outside Israel.
Read the press release here: https://t.co/fXKSIDrO2h
Politische Stiftungen sind wichtige Pfeiler der Demokratie. Populisten und Extremisten den Nährboden zu entziehen, ist unser aller Aufgabe. Nicht passiv bleiben, sondern aktiv werden. Meine Botschaft beim Empfang der @KASonline zum #Katholikentag: Hab Mut – steh auf! 💪
Bayerns Ministerpräsident Söder beim Empfang vor Beginn des #katholikentag in der Residenz #Würzburg
Weit mehr als ein Grußwort, launig, ernst,persönlich. Vom Tod der Mutter, dem Lernen im Gebetskreis,Gänswein und Koalitionsrunden.
Und in Söders Himmel: Der Club Dauer-Meister.
Kann man durchaus drüber reden. Aber auch wenn der Rahmen von #Katholikentag und Kirchentag heute sehr ähnlich ist, stehen beide in je eigener historischer Tradition. Und ich zweifle, ob die Bedeutung wächst, wenn man beide einfach zusammenwirft.
„…Geht es nicht gemeinsam, ökumenisch? Wenn #Katholikentage und Kirchentage langfristig an ihrer Zukunft gelegen ist, dann braucht es Ökumenische Kirchentage.“
Felix Neumann will eine konsequent ökumenische Ausrichtung der kirchlichen Großtreffen. https://t.co/fFmmmGSJif