Yad Vashem eröffnet Bildungszentrum in München – das erste außerhalb Israels
Yad Vashem wird in München ein Holocaust-Bildungszentrum eröffnen und damit sein weltweites Engagement in der Holocaust-Bildung und Erinnerungsarbeit verstärken. Dies geschieht in einer Zeit, in der weltweit verzerrte Darstellungen der Geschichte des Holocaust zunehmen und der Antisemitismus sich weiter ausbreitet. Der Standort des Zentrums wurde nach einer umfassenden bundesweiten Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der deutschen Regierung ausgewählt.
Das neue Bildungszentrum, das erste von Yad Vashem außerhalb Israels, wird am Karolinenplatz im Zentrum von München errichtet. München wurde aufgrund seiner strategisch günstigen Lage und seiner Bildungslandschaft ausgewählt, was die Stadt zu einem idealen Standort für die Holocaust-Bildung macht. In Verbindung mit Yad Vashems Expertise in den Bereichen Erinnerung, Dokumentation und Vermittlung soll das Zentrum eine möglichst große pädagogische Reichweite und Wirkung erzielen. Mit dem Standort München soll es als bundesweite Plattform für ein Publikum in ganz Deutschland und den Nachbarländern dienen.
Yad Vashem strebt außerdem an, eine zusätzliche Außenstelle seines Bildungszentrums in Leipzig zu eröffnen. Diese kleinere Einrichtung wird interaktive Lernräume bereitstellen und richtet ihre Angebote an Pädagog*innen in der gesamten Region sowie in deren Nachbarländern.
Darüber hinaus wird Yad Vashem seine langjährige Bildungspartnerschaft mit Nordrhein-Westfalen ausbauen. Gemeinsam soll das Yad Vashem Bildungszentrum zu einem bundesweiten Kooperationsmodell ausgebaut werden.
Lesen Sie die ganze Pressemitteilung auf unserer Webseite. Den Link finden Sie im ersten Kommentar.
Yad Vashem will establish a Holocaust Education Center in Munich, Germany, at a time of growing distortion and rising antisemitism worldwide. It will be Yad Vashem's first Education Center outside Israel.
Read the press release here: https://t.co/fXKSIDrO2h
Politische Stiftungen sind wichtige Pfeiler der Demokratie. Populisten und Extremisten den Nährboden zu entziehen, ist unser aller Aufgabe. Nicht passiv bleiben, sondern aktiv werden. Meine Botschaft beim Empfang der @KASonline zum #Katholikentag: Hab Mut – steh auf! 💪
Bayerns Ministerpräsident Söder beim Empfang vor Beginn des #katholikentag in der Residenz #Würzburg
Weit mehr als ein Grußwort, launig, ernst,persönlich. Vom Tod der Mutter, dem Lernen im Gebetskreis,Gänswein und Koalitionsrunden.
Und in Söders Himmel: Der Club Dauer-Meister.
Kann man durchaus drüber reden. Aber auch wenn der Rahmen von #Katholikentag und Kirchentag heute sehr ähnlich ist, stehen beide in je eigener historischer Tradition. Und ich zweifle, ob die Bedeutung wächst, wenn man beide einfach zusammenwirft.
„…Geht es nicht gemeinsam, ökumenisch? Wenn #Katholikentage und Kirchentage langfristig an ihrer Zukunft gelegen ist, dann braucht es Ökumenische Kirchentage.“
Felix Neumann will eine konsequent ökumenische Ausrichtung der kirchlichen Großtreffen. https://t.co/fFmmmGSJif
Gestern Abend war die #GKP in Berlin wieder unterwegs. Danke, dass wir zu Gast sein durften bei der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zum spannenden und unterhaltsamen Gespräch mit der Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer @akk . Samt Suppe.
Mit großem Bedauern habe ich vom Tod Rita Süssmuths erfahren. Rita Süssmuth ist als Politikerin für Frauen UND Männer ein großes Vorbild. Sie hat sich über Jahrzehnte mit starker Stimme für Familien und Frauen eingesetzt, nicht nur als Frauenministerin, auch in ihrer CDU!
Sie hat frauen- & gleichstellungspolitische Themen ganz oben auf die Agenda gesetzt, wo sie heute noch hingehören. Bis zuletzt kommentierte sie politisches Zeitgeschehen und ergriff Position in aktuellen Debatten, sie war in bester Weise streitbar und gleichzeitig Brückenbauerin.
Ihre Stimme wird fehlen! Mein tief empfundenes Beileid gilt ihren Angehörigen.
Früher, als das hier noch #Twitter war, hätten wir doch schon längst unsere Favoriten für die Nachfolge von Bischof Bätzing als DBK-Vorsitzender rauf- und runtergerankt. Ich vermisse diese Zeiten. (Und nehme hier oder in den DMs Spekulationen entgegen.)
„Wir hatten als ostdeutsche Generation Z kaum Interesse an Politik. Das lag auch daran, dass unsere Eltern uns Politik nie als etwas Naheliegendes, Notwendiges oder Selbstermächtigendes vermittelt haben.“ @norazabel@zeitonline 👉 https://t.co/HscNSoHV1t
Thank you, @zeitonline for dedicating your magazine to the seven German hostages still held in Gaza. Alon, Rom, Ziv, Gali, Tamir, Tamir and Itay - we think of you every day.
To #BringThemHomeNow is our priority.
40% der Deutschen wissen nicht, dass die Nazis 6 Mio Jüdinnen & Juden ermordet haben. @PrienKarin: „Gut, dass @yadvashem seine pädagogische Erfahrung erstmals in einem Bildungszentrum außerhalb Israels einsetzen will, in Deutschland. Holocaust Education ist Empathievermittlung.“
+++Yad Vashem wählt drei potenzielleStandorte für die Errichtung einesHolocaust-Bildungszentrums in Deutschland+++
Yad Vashem hat nach einer umfassenden, bundesweiten Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der deutschen Regierung drei potenzielle Standorte für die Errichtung seines Holocaust-Bildungszentrums in Deutschland ausgewählt. In die engere Wahl kamen die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen als mögliche Standorte für das erste Bildungszentrum außerhalb Israels.
Die Idee zur Errichtung eines Holocaust-Bildungszentrums in Deutschland entstand erstmals bei einem Treffen im Jahr 2023 zwischen dem Vorsitzenden von Yad Vashem, Dani Dayan, und dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz.
Yad Vashem, das in Jerusalem ansässige Weltzentrum des Holocaust-Gedenkens, führte die Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch und wird den Prozess gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBFSFJ) abschließen. Die Studie untersuchte zahlreiche Orte in ganz Deutschland und berücksichtigte dabei Faktoren wie Erreichbarkeit, Möglichkeiten für lokale Partnerschaften sowie die bestehende Gedenkstättenlandschaft.
Yad Vashem-Vorsitzender Dani Dayan erklärte: „Das neue Bildungszentrum wird dazu beitragen, den gefährlichen Erscheinungen der Verzerrung und Verharmlosung des Holocausts entgegenzuwirken und damit eine wichtige Säule im Kampf gegen Antisemitismus darstellen. Dieses Projekt wird die Partnerschaften zwischen Yad Vashem und deutschen Institutionen stärken und die Gedenkstättenlandschaft in Deutschland bereichern.“
Bundesbildungsministerin Karin Prien sagte: „Antisemitismus ist eine ständige Herausforderung für alle Bildungseinrichtungen. Lehrkräfte und Pädagoginnen und Pädagogen in ganz Europa übernehmen die Aufgabe, die Erinnerung an den Holocaust mit pädagogischem Geschick und großem Einfühlungsvermögen wachzuhalten. Meine acht Jahre als Bildungsministerin auf Landesebene haben mich zu der Überzeugung geführt, dass der Besuch von Gedenkstätten ein integraler Bestandteil des Lehrplans sein sollte, verbunden mit einer angemessenen Vorbereitung und Nachbereitung. Lehrkräfte benötigen dafür umfassende fachliche Unterstützung. Deshalb bin ich dankbar, dass Yad Vashem diesen Schritt in Deutschland gehen möchte.“
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