Wir verlieben uns nicht in Menschen. Wir verlieben uns in das Gefühl, endlich gesehen zu werden.
Romy Schneider und Alain Delon sind ein gutes Beispiel dafür.
Sie war die Frau, die vor ihrer eigenen Legende floh.
Er war der Mann, der nie ankommen konnte.
Beide hatten alles: Ruhm, Schönheit, Erfolg.
Und doch waren beide innerlich sehr allein.
Romy kämpfte ihr ganzes Leben gegen den goldenen Käfig der „Sissi“.
Alle sahen die Prinzessin.
Kaum jemand sah die verletzliche Frau dahinter.
Delon zeigte der Welt die perfekte Fassade.
Cool, souverän, unnahbar.
Doch hinter dieser Maske lag eine tiefe, alte Einsamkeit.
In ihren Filmen sieht man das.
Es ist kein Zufall, dass „Der Swimmingpool“ bis heute so fasziniert.
Man spürt: Hier spielen zwei Menschen nicht nur eine Rolle.
Sie zeigen ihr Lebensthema – ohne Worte.
Flucht.
Sehnsucht.
Schmerz.
Und die große Hoffnung, endlich wirklich erkannt zu werden.
Aus dieser Geschichte können Sie etwas lernen:
Wir hängen nicht an Menschen.
Wir hängen an den Gefühlen, die wir mit ihnen erleben konnten.
Manche Liebe ist kostbar – aber nicht alltagstauglich.
Sie passt nicht zu Rechnungen, Müdigkeit, Routinen.
Alte Bindungsmuster verschwinden nicht durch große Gefühle.
Sie machen die Gefühle nur intensiver.
Der Schmerz nach einer Trennung wird kleiner, wenn wir verstehen, was wir wirklich verloren haben.
Meist nicht nur die Person,
sondern das besondere Gefühl, das wir mit ihr kannten.
Vielleicht lohnt sich ein stiller Blick:
An wen denken Sie noch manchmal – und welches Gefühl vermissen Sie in Wahrheit?
Mehr darüber lesen und hören Sie in meinem neuen Blogartikel:
https://t.co/l5UmHYFDSH
Warum fällt es uns so schwer, klare Entscheidungen zu treffen?
Weil wir oft unsere inneren Blockaden ignorieren.
Viele meiner Klienten kennen das: Kopf sagt das eine, Gefühl das andere.
Der Verstand macht eine Liste – das Herz bleibt unsicher.
Manchmal drehen sich die Gedanken tagelang im Kreis.
Und am Ende bleibt alles wie vorher.
Meistens ist der Grund nicht zu wenig Information.
Sondern ein innerer Konflikt, der still im Hintergrund wirkt.
Alte Ängste, nicht gesehen zu werden.
Die Sorge, etwas zu verlieren.
Oder der Wunsch, niemanden zu enttäuschen.
Genau hier setze ich im 3-h-Coaching an.
Wir gehen Schritt für Schritt:
1️⃣ Zweifel sichtbar machen
Was hält Sie zurück?
Welche Gedanken tauchen immer wieder auf?
Welche Gefühle kommen hoch?
2️⃣ Emotionale Selbsterforschung
Was steckt hinter dem Zögern?
Welche alten Muster wirken noch?
Woher kennen Sie dieses Gefühl?
3️⃣ Entscheidungsumsetzung
Was brauchen Sie, um ins Handeln zu kommen?
Wie können Sie sich selbst mehr vertrauen?
Was ist der erste kleine Schritt?
Mit diesem Prozess verlassen Sie das Kopfkino.
Sie kommen raus aus der Dauerschleife von Grübeln und Unsicherheit.
Und beginnen, sich selbst zu führen – statt sich von alten Ängsten lenken zu lassen.
✅ Das braucht Mut und Ehrlichkeit.
Aber es lohnt sich.
Denn Klarheit entsteht immer dort, wo wir bereit sind, auch die unbequemen Seiten von uns anzuschauen.
Kennen Sie das Kopf-vs.-Gefühl-Problem auch?
Was hat Ihnen geholfen, eine wichtige Entscheidung zu treffen?
PS: Hier eine Fallgeschichte dazu:
https://t.co/7ZZQdrlJ6U
„Ich habe meine Mutter 70 Jahre lang geliebt – in der Hoffnung, dass sie es eines Tages zurückgibt.“
Dieser eine Satz von Georges Simenon hat mich nicht mehr losgelassen…
Hören Sie hier eine neue 🎧 Podcast-Episode:
„Georges Simenon: Schreiben müssen, um zu verstehen, was Menschen quält.“
Worum geht’s in dieser Folge?
Georges Simenon – der Schöpfer von Kommissar Maigret – schrieb über 400 Romane. Doch hinter dieser beeindruckenden Zahl steckt keine literarische Eitelkeit, sondern ein tiefer innerer Konflikt.
In einem fiktiven Interview spricht Simenon über seine Kindheit ohne Wärme, seine rastlose Suche nach Anerkennung, seine Überforderung mit Nähe – und darüber, warum er wirklich schrieb.
Diese Folge ist keine Biografie, sondern eine psychologische Reise. Eine Einladung, zu erkennen, wie unser inneres Erleben oft unsere Kreativität antreibt – und welche Rolle verdrängte Gefühle dabei spielen.
Was Sie aus der Folge mitnehmen können:
✅ Warum kreative Leistung oft ein Schutzmechanismus ist
✅ Wie frühe Bindungserfahrungen unser Leben (und Schreiben) prägen
✅ Warum Maigret mehr ist als ein Detektiv – nämlich ein inneres Ideal
✅ Wie wir über fiktive Figuren unserem wahren Ich näher kommen können
✅ Was Georges Simenon uns über Verletzlichkeit, Schuld und Selbstvermeidung lehrt
Für wen ist die Folge interessant?
➡️ Für alle, die selbst schreiben oder kreativ arbeiten.
➡️ Für Menschen, die sich fragen: „Was treibt mich eigentlich wirklich an?“
➡️ Und für jede:n, der oder die spürt: Hinter manchen Erfolgen steckt auch tiefer Schmerz.
Hören Sie hier den Podcast: https://t.co/2s4JfyMkjA
Sisyphos muss man sich als glücklichen Menschen vorstellen.
Echt, jetzt?
Diesen Satz habe ich lange nicht geglaubt. Denn das Leben fühlt sich oft voll an mit Pflichten, Erwartungen, To-Dos. Doch je mehr ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: Niemand muss wirklich etwas. Es gibt nur Konsequenzen.
Das klingt erst mal ungewohnt. Denn viele von uns haben früh gelernt: „Du bist nur wertvoll, wenn du funktionierst.“ Oder: „Wenn du Nein sagst, bist du egoistisch.“ Diese Sätze sitzen tief.
Doch was passiert, wenn ich diesen Gedanken loslasse? Wenn ich erkenne: Ich kann immer wählen. Jede Wahl hat einen Preis. Aber sie ist trotzdem meine Wahl.
➡️ Ich habe an mir festgestellt: Autonomie treibt Motivation.
Sobald etwas zur Pflicht wird, fühlt es sich oft schwer an. Ich merke es bei mir: Wenn ich aufhöre, mich zu etwas zu zwingen, kehre ich oft freiwillig zur Aufgabe zurück – nicht aus Pflicht, sondern aus echtem Interesse.
Freiheit heißt aber auch: Ich übernehme Verantwortung für meine Entscheidungen. Ich kann Nein sagen. Ich kann Ja sagen. Und ich trage die Folgen.
Im Selbstentwickler von Jens Corssen heißt das:
✅ "Da wo ich bin will ich sein. Alles andere war mir in meiner Vorstellung zu teuer."
Die Aussage, man müsse sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen, stammt vom Philosophen Albert Camus.
✅ Sie bedeutet, dass man auch in einer scheinbar sinnlosen und endlosen Aufgabe Glück finden kann, indem man die Absurdität des Lebens akzeptiert, seine Freiheit annimmt und entscheidet, wie man darauf reagiert.
Was mache ich mit all dieser Freiheit? Das ist also die eigentliche Frage. Sie kann beängstigend sein – und gleichzeitig sehr befreiend.
Meine Erfahrung: Wer sich traut, alte Muster zu hinterfragen, entdeckt oft, dass er viel mehr Gestaltungsspielraum hat, als gedacht.
✅ Wie gehen Sie mit Ihren „Pflichten“ um? Welche Entscheidung würden Sie treffen, wenn Sie nichts müssten?
PS: Mehr dazu in meinen nächsten Beiträgen – und oder im 3-h-Coaching.
"Stephen King: Wie überwindet man ein Trauma?"
Ich habe mir vorgestellt, wie ein Gespräch mit Stephen King aussehen könnte – dem Mann, der aus seinen Ängsten Welterfolge gemacht hat.
Das fiktive Interview können Sie hier als Podcast hören:
https://t.co/fj5lUzoXuG
Wann und wie entstehen Glaubenssätze?
Und warum sind sie in unserem erwachsenen Leben oft noch so mächtig?
Glaubenssätze bilden sich bereits in Neugeborenen, vielleicht auch schon früher.
- Warum die Landkarte nicht die Landschaft ist.
- "Bin ich hochbegabt, hochsensibel, oder habe ich vielleicht ADHS und bin ein High-Sensation-Seeker?"
- Mein ganz persönlicher Tipp für einen ganz anderen Urlaub.
https://t.co/NVtAqO5Xub
LIFE-COACHING-FORTBILDUNG: LEBENSTHEMEN KLÄREN
4 x 2 Tage Fortbildung für Menschenentwickler - online!
Kann man in drei Stunden das Lebensthema eines Klienten identifizieren?
Sodass er seinen Engpass emotional erlebt statt nur rational zu verstehen?
https://t.co/blLskWZFLk
Vom Bankkaufmann, IT- Operator, Werbetexter, Versicherungsvertreter ... zum Psychotherapeuten und Coach.
Wenn es Sie interessiert, wie mein Weg mit vielen Schleifen mich zu dem führte, was ich heute noch mache, hören Sie hier das Interview:
https://t.co/mlb8sNLtLU
Blogparade für alle Selbständigen und Solo-UnternehmerInnen: Wie es ist, mit mir zu arbeiten.
Hier mein Beitrag: https://t.co/iEU6fNIbCT
#MitMirArbeiten