Auch in arabischen Dörfern der Umgebung lebt der Widerstand.
Das Narrativ vom Krieg zwischen Kurden und Arabern folgt dem klassischen Prinzip von Teilen und Herrschen, doch die wahre Linie läuft nicht zwischen "Rasse und Blut", sondern zwischen Menschlichkeit und Barbarei.
TEILT DIESEN BEITRAG!
Die Menschen in Nordostsyrien (Rojava) befinden sich weiterhin in einer akuten humanitären Katastrophe.
Trotz des Abkommens vom 2. Februar hat sich ihre Lage nicht verbessert – das Gegenteil ist der Fall.
Die Not ist größer denn je.
Heyva Sor a Kurdistanê ist seit Beginn der Angriffe vor Ort und leistet unter extrem schwierigen Bedingungen lebensrettende Hilfe – mit sehr begrenzten Mitteln.
Nach Bekanntgabe des Abkommens sind die Spenden stark zurückgegangen –
nicht, weil die Krise vorbei wäre, sondern weil dieser Eindruck entstanden ist.
Doch die Realität sieht anders aus.
Rojava braucht jetzt unsere Solidarität.
Jeder Beitrag zählt.
💳 Spenden an:
Heyva Sor a Kurdistanê e.V.
IBAN: DE49 3705 0299 0004 0104 81
Verwendungszweck: Rojava
PayPal: [email protected]
#heyvasor #rojava #kurdistan #syrien #humanitärekatastrophe
@SyrianShabab If you're puzzled, maybe that's just because you don't understand what you see!?
Express yourself if you feel like it, but don't jump to conclusions and present them as facts.
Während der Integrationsprozess still und im Hintergrund seinen Lauf nimmt, geht auch das Leben in Rojava weiter.
Heyva Sor und die Kommunen kümmern sich um die Versorgung der Vertriebenen, während die Menschen ihren Alltag wieder aufnehmen.
@derspiegel Könnt ihr euch in eurem Wohnzimmer nicht vorstellen, dass es sowas gibt?
Kommt her, da könnt ihr noch ganz andere Sachen erleben, aber traut sich ja niemand. Ihr lauft Narrativen nach, produziert Klicks statt Inhalt.
Eure Berufsehre ist hinter der Paywall verloren gegangen.
Heute hat die Regierung die Versorgung IS-Gefangener mit humanitären Gütern und Dienstleistungen wieder aufgenommen.
Derweil bleibt Kobanê von Strom, Wasser, Treibstoff und Medizin abgeschnitten.
In der Hierarchie der Menschen sind wir Kurden in der 2. Klasse sitzengeblieben.
Im Weltspiegel Podcast hatte ich die Möglichkeit ein paar kurze Eindrücke über meinen Blick auf die Ereignisse der letzten Tage zu teilen.
https://t.co/EVs9NjttBx
. @zeitonline und andere "große" Medien schreiben vom Ende Rojavas, ohne eigene Recherche vor Ort, ohne Expertise.
Mit diesem Narrativ wird die Öffentlichkeit desinformiert und die Menschen hier mundtot gemacht, alleine gelassen und somit realen Gefahren ausgesetzt.
Was da los?
Die kurdisch geführte Region in Syrien steht vor dem Ende. Welche Konsequenzen das für die Menschen vor Ort und den Kampf gegen den IS hat, in "Was jetzt? – Die Woche". https://t.co/dZrJE4nUPx
@zeitonline und andere "große" Medien schreiben vom Ende Rojavas ohne eigene Recherche vor Ort, ohne Expertise.
Mit diesem Narrativ wird die Öffentlichkeit desinformiert und die Menschen hier mundtot gemacht, allein gelassen und damit realen Gefahren ausgesetzt.
Was da los?
Die kurdisch geführte Region in Syrien steht vor dem Ende. Welche Konsequenzen das für die Menschen vor Ort und den Kampf gegen den IS hat, in "Was jetzt? – Die Woche". https://t.co/dZrJE4nUPx
@zeitonline "Ein nun geschlossenes Abkommen bedeutet faktisch das Ende der kurdischen Autonomie."
Habt ihr eigtl. irgendeine Grundlage für solche Behauptungen oder den Inhalt des Abkommens überhaupt nur überflogen?
Wenn ihr schon keine lokalen Informationen habt schreibt doch lieber nichts.
Ein bemerkenswertes Detail beim Eintreffen des Regierungskonvois:
Die Kommandantin der Asayîş in Qamişlo empfängt den Vorsitzenden der Inneren Sicherheit der Region Heseke und ehemaligen Folterknecht Marwan al-Ali mit geflochtenem Zopf über der Schulter.
Das Misstrauen bleibt groß nach dem Einzug der Einsatzkräfte der islamistischen Übergangsregierung am Montag und Dienstag. Das aufgezwungene Waffenstillstandsabkommen zwischen Damaskus und der SDF ist fragil.
https://t.co/TSEOCFFP78
Vor ein paar Tagen ist der Regierungskonvoi in Qamişlo angekommen. Der perfekte Zeitpunkt, dass mich mein Internet verlässt.😵💫
Genauso still wie ich die Tage geblieben bin, wurden die 90 Regierungsarbeiter in ihr Quartier gepfercht und bleiben gut bewacht. Kein Ein- oder Ausgang.
Wie als Ausgleich für die morgige Ausgangssperre sind heute nochmal tausende auf die Straße gegangen.
Eine unglaubliche Stimmung irgendwo zwischen Kampfgeist und Ekstase.
Kurdistan feiert gerade seine Liebe zu sich selbst und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen.
Morgen wird das Abkommen umgesetzt - schrittweise.
Zunächst ist Heseke dran, übermorgen kommen die Regierungskräfte dann hier in Qamişlo an.
In beiden Städten gilt an den jeweiligen Tagen totale Ausgangssperre um Provokationen und praktische Meinungsäußerungen zu verhindern.
Stell dir vor du kämpfst um dein Leben und die ganze Welt nennt dich Terrorist.
Und auf einmal siehst du, wie sich Menschen aus der ganzen Welt auf den Weg zu dir machen weil sie deine Hoffnung auf ein besseres Leben teilen.
Praktische Solidarität ist wichtig!
Seit dem 23.01. sind über 300 Aktivist*innen auf dem Weg nach Rojava.
Gemeinsam brechen sie das internationale Schweigen zur Belagerung von Kobanê.
Rojava steht für Demokratie, Frauenbefreiung und das Zusammenleben der Völker.
Diese Errungenschaften müssen verteidigt werden.
Grenzen überwinden. Rojava verteidigen.
#DefendRojava #Syrien #Kurdistan
#BijîBerxwedanaRojava #Kobane