Praxisforschung zur Frage: Wie gelingen gemeinschaftsgetragene Projekte? GutAlaune e.V. mit @wwwalanusedu, @nela_lab und @FHPotsdam. #GesellschaftDerIdeen#BMBF
Für ganz Spontane: Noch wenige Plätze frei im "Intensivkurs #Gemeinschaftskompass"
30.10.-4.11.22!
Der Gemeinschaftskompass ist ein super Rundumschlag für Gruppen, die Vieles teilen und sich Struktur wünschen: https://t.co/oSouPpWnGL
Menschen gesucht, die sich in gemeinschaftsgetragenen Projekten engagieren und aufgeschlossen sind für eine Abschlussarbeit über queerfeindliche und sexistische Machtstrukturen in Gruppen zu sprechen. Mehr Infos unter: [email protected]
Kulturhanse-Konferenz
18.11.2022 // 9.30-16.30 Uhr // Zughafen, Erfurt
Lasset uns gemeinsam vielversprechenden #Modellprojekte kennenlernen, über erprobte #Lösungsansätze debattieren und die Schätze heben!
https://t.co/MZYS5Lw920
RENN lädt nach Berlin ein! Auf den RENN.tagen beschäftigen wir uns, angesichts multipler globaler Krisen, mit Möglichkeiten, das Krisendenken zu überwinden und die Transformation anzupacken. 24.-25.11.22. Teilnahme, Reise und Übernachtung kostenfrei. https://t.co/fSO2cT8HOl
Kooperation und Gemeinschaft als Grundlage für nachhaltiges Unternehmertum
Online-Workshopreihe in 3 Teilen + Kennenlernen
Vom 10.11. bis 18.11.2022
https://t.co/96RQdulN7Z
#gemeinschaftsgetragen#csx#nachhaltigesunternehmertum
Gerade sind wir ganz tief im Thema #Commons. Anbei eine globale online-Tagung (auf englisch), die sehr in unserem Sinne ist. Es braucht eine (kostenlose) Anmeldung. https://t.co/6e3cN0IScf
#Kapitalismus#Solidarität#Sorgearbeit#Konferenz
„Der in der deutschen Sprache häufig als Synonym zu #Commons verwendete Begriff #Gemeingut ist stark an den Güterbegriff gekoppelt. Der Begriff der #Allmende hingegen löst schnell, wie Illich meint, »romantische Assoziationen« aus.“
Johannes Euler: Wasser als Gemeinsames, S. 47
Heute haben wir unsere „Einführung in die Muster des #Commoning“ gestartet! In der Tragik der #Allmende schrieb Hardin, dass Ressourcen übernutzt werden, wenn sie Allen zur Verfügung stehen. Damit hat Hardin sich auf Ressourcen bezogen, die ungeregelt zugänglich sind.
Am letzten Tag auf der Forschungswerkstatt zur bedürfnisorientierten Bezahlstrukturen haben wir eine Zukunftswerkstatt gemacht um konkrete Schritte zu entwickeln, wie wir in unseren Projekten solidarischer mit Geld umgehen können. Dafür haben wir uns an 12 Schritten orientiert:
Thema heute: Geld in Gesellschaft beschäftigt. Wie beeinflusst unsere gesellschaftliche Position unsere Bezug zu Geld? Und welche Möglichkeiten haben wir als gemeinschaftsgetragene Projekte innerhalb der gesellschaftlichen Bedingungen unsere Utopien im Umgang mit Geld zu leben?
Erster Tag unserer Forschungswerkstatt zu bedürfnisorientierten Bezahlstrukturen, also der Frage, wie wir in unseren selbstorganisierten Gruppen die Tauschlogik von Arbeit & Geld stärker entkoppeln können und Gehälter auf die Anforderungen der Beteiligten ausrichten können.
Dafür haben wir uns am ersten Tag vor allem mit unserer eigenen Beziehung zu Geld beschäftigt. Dabei haben wir uns unter anderem mit sechs Fragen beschäftigt:
Sollte es nicht eigentlich darum gehen, dass alle versorgt sind und tun können was sie wollen, statt dass alle Lohnarbeit haben? Dann ist allerdings die Frage: Wie gelingt es Räume zu schaffen, in denen Menschen sich sicher genug fühlen um ihre Bedürfnisse zu äußern?
In Offenen Werkstätten, Wohnprojekten, Solawis und anderen Kollektivbetrieben wollen wir nicht die Tauschlogik des Kapitalismus reproduzieren, sondern Geld denen geben die es brauchen.
In vielen gemeinschaftsgetragenen Projekten haben sich erstmal alle ohne Gehälter engagiert. Um sich weiter so intensiv einbringen zu können wird oft dazu übergegangen Menschen zu bezahlen. Warum dann eine Arbeit bezahlen und anderen nicht?
Wir beschäftigen uns mit Aktiven aus verschiedenen gemeinschaftsgetragenen Projekten damit, wie Geld auf soziale Beziehungen wirkt. Was wird überhaupt als Arbeit gesehen? Was wie hoch bezahlt? Wer entscheidet das?