Leute... jetzt unterstützt doch mal Bärchen @TimoFiebig.
Der ist schon völlig verzweifelt.
Es muss doch jemanden geben, der besser ist als ich.🤔
Jemand Bock auf nen 3er oder 4er ("You don't know Jack")?
Leute jetzt unterstützt sie mal! @Red_rose_382 ist schon völlig verzweigelt.
Es muss doch jemanden geben der besser als ich ist? 🤔
Ihr braucht nur ein Smartphone (You dont know Jack)
@KomischerKauz8@TimoFiebig Kommst du denn mit deinem Klapphandy in dieses neumodische Internetz?
Dann müsst‘s klappen.
Du bräuchtest allerdings noch ein zweites Endgerät. In Form eines Rechners/Laptops.
Du wolltest jemanden doxen, hast stattdessen nen Unbeteiligten erwischt und schaffst es bis heute nicht, einfach zu sagen: „War scheiße, sorry.“
Stattdessen 2.000 Zeichen, warum alle anderen das Problem sind.
Ne aufrichtige Entschuldigung wäre deutlich zielführender gewesen.
Davon einmal abgesehen: Wie unzufrieden muss ein erwachsener Mann mit seinem eigenen Leben sein, um seine kostbare Lebenszeit damit zu verbringen, eine ihm völlig unbekannte Frau im Internet zu beleidigen, obwohl diese mehrfach und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht hat, dass sie keinerlei Kontakt wünscht? Allein dieses Verhalten offenbart mehr über den Absender als über die Person, die angegriffen wird. Es zeugt weder von Stärke noch von Charakter, sondern von einer bemerkenswerten emotionalen Unreife und einem eklatanten Mangel an Selbstreflexion.
Noch bemerkenswerter ist das nahezu zwanghafte Bedürfnis nach Aufmerksamkeit. Man konstruiert irgendwelche Geschichten, dichtet sich Zusammenhänge zusammen und steigert sich in ein Narrativ hinein, das einzig dem eigenen Geltungsdrang dient. Frei nach dem Motto: „Ich gehe mit meiner Psychose und die Psychose geht mit mir.“ Irgendwann verliert man offenbar die Fähigkeit, zwischen Wunschdenken und Wirklichkeit zu unterscheiden.
Es ist schon faszinierend, wie manche erwachsene Männer glauben, ihre Männlichkeit dadurch definieren zu müssen, im Internet gegen Frauen auszuteilen. Das wirft zwangsläufig die Frage auf, wie fragil das eigene Ego sein muss, wenn man Anerkennung daraus zieht, andere Menschen herabzusetzen. Wahre Größe zeigt sich nicht darin, den Lautesten zu spielen, sondern darin, Niveau zu bewahren. Wer andere kleinmachen muss, um sich selbst größer zu fühlen, ist innerlich längst geschrumpft.
Von Anstand oder Diskussionskultur scheint man ebenfalls wenig zu halten. Ein konstruktives Gespräch? Fehlanzeige. Stattdessen wird diffamiert, provoziert und mit kindischem Verhalten um sich geworfen. Das ist ungefähr so beeindruckend, wie sich im Sandkasten mit Förmchen zu bewerfen und anschließend zu glauben, man hätte eine Schlacht gewonnen.
Nicht alles, was ich jemals über mich erzählt habe, entsprach der Realität. Und das aus gutem Grund. Manche Menschen liefern den Beweis ihres Charakters nämlich ganz von allein. Man muss ihnen lediglich genügend Raum geben, sich selbst zu entlarven. Es ist erstaunlich, wie bereitwillig einige Personen jede noch so absurde Behauptung übernehmen, solange sie glauben, damit jemanden angreifen zu können. Genau darin zeigt sich der Unterschied zwischen Menschen mit Rückgrat und Menschen, die jedem Gerücht hinterherlaufen wie Motten dem Licht.
Getroffene Hunde bellen, sagt ein altes Sprichwort. Ebenso gilt: Leere Fässer machen den meisten Lärm. Wer permanent provoziert, beleidigt und Aufmerksamkeit um jeden Preis sucht, offenbart vor allem eines: einen erschreckenden Mangel an innerer Ausgeglichenheit. Wer mit sich selbst im Reinen ist, verspürt nicht den Drang, fremde Menschen grundlos zu attackieren.
Man sagt auch: Der Charakter eines Menschen zeigt sich nicht daran, wie er mit Gleichgestellten umgeht, sondern wie er Menschen behandelt, von denen er nichts zu gewinnen hat. Und genau dort trennt sich die Spreu vom Weizen. Respekt ist keine Schwäche, sondern eine Frage der Erziehung. Anstand kostet nichts, scheint für manche aber dennoch unbezahlbar zu sein.
Lasst mich mit diesem kindischen Schwachsinn endlich in Ruhe. Wenn der persönliche Lebensinhalt daraus besteht, sich im Internet künstlich aufzuwerten, indem man andere Menschen belästigt, dann spricht das Bände. Offenbar reicht das eigene Selbstwertgefühl nicht aus, sodass man sich virtuelle Erfolgserlebnisse erschaffen muss, um sich für einen kurzen Moment bedeutend zu fühlen. Das mag kurzfristig das Ego streicheln, ersetzt aber weder Charakter noch Intelligenz.
Ich habe deutlich sinnvollere Dinge zu tun, als mich mit einem derart infantilen Verhalten auseinanderzusetzen. Menschen mit Substanz investieren ihre Zeit in ihr eigenes Leben. Menschen ohne Substanz investieren ihre Zeit in das Leben anderer. Neid macht laut, Charakter bleibt leise. Und wie ein weiteres Sprichwort sagt: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.