Deutschland urteilt den Taiwan-China-Konflikt rein nach westlichem Völkerrecht und ignoriert die tiefen kulturellen Wurzeln: Konfuzianismus, Tianxia-Weltbild und das „Jahrhundert der Demütigung“. Für China ist Taiwan kein fremdes Land, sondern Teil der historischen und moralischen Familie. Deutsche Eliten, verblendet von eigener Überlegenheit, blenden diese Realität aus und riskieren dadurch fatale Fehleinschätzungen in der Außenpolitik.
🚨 Batteriespeicher sind kein Heilsversprechen. Sie sind ein Werkzeug.
Wer daraus eine Komplettlösung macht, verkauft Storytelling und Nebelkerzen.
Ich fange bei der simpelsten Physik an.
1 kW über 1 Stunde sind 1 kWh.
Punkt.
Genau an diesem Punkt scheitert der Großteil der öffentlichen Debatte, weil Leistung und Energie dauernd vermischt werden, bis jede Größenordnung verschwimmt.
Nehmen wir Dortmund.
Rund 1,913 TWh Strombedarf pro Jahr bedeuten im Mittel etwa 218 MW Dauerlast.
Ab da wird es konkret.
Eine Stunde Dortmund heißt 218 MWh.
Vier Stunden heißen 874 MWh.
Ein Tag heißt 5,24 GWh.
Drei Tage heißen 15,72 GWh.
Sieben Tage heißen 36,69 GWh.
Das ist keine Meinung.
Das ist einfache Rechnung.
Jetzt die Kostenseite.
Für Utility-Batteriesysteme liegt die realistische Bandbreite grob bei 160 bis 300 Euro pro kWh.
Damit landest du bei Dortmund ungefähr hier:
24 Stunden
0,84 bis 1,57 Milliarden Euro
72 Stunden
2,52 bis 4,72 Milliarden Euro
7 Tage
5,87 bis 11,01 Milliarden Euro
Und genau hier beginnt der Realitätskontakt.
Sobald aus Stundenlogik Mehrtageslogik wird, explodiert die Kapitalbindung.
Jetzt zur Materialseite.
Plausible LFP-Intensitäten je kWh liegen etwa bei:
0,12 bis 0,18 kg Lithium
1,4 bis 1,8 kg Graphit
0,5 bis 0,8 kg Kupfer
Für einen 7-Tage-Speicher in Dortmund bedeutet das:
4.403 bis 6.604 Tonnen Lithium
51.363 bis 66.038 Tonnen Graphit
18.344 bis 29.350 Tonnen Kupfer
Das ist die Stelle, an der viele plötzlich ausweichen.
Weil hier sichtbar wird, dass wir nicht über Marketingfolien reden, sondern über Rohstofftempo, Lieferkettenmacht und Industriephysik.
Im Verhältnis zur globalen Jahresförderung liegt Graphit in diesem einen Stadtszenario bereits im hohen einstelligen Prozentbereich.
Für eine Stadt.
Für ein Szenario.
Und parallel läuft das Smart-City-Skript.
PV auf jedem Dach.
Speicher in jedem Keller.
Megapacks an jeder Trafostation.
KI regelt Lasten.
E-Autos puffern alles weg.
Klingt slick.
Klingt modern.
Klingt steuerbar.
Das Problem: Es wird so getan, als seien Tageswerkzeuge automatisch Wochenwerkzeuge.
Nehmen wir Tesla als typisches Beispiel dieser Erzählung.
Powerwall
13,5 kWh nutzbar
Für eine Stunde Dortmund brauchst du rechnerisch rund 16.176 Powerwalls.
Für einen Tag rund 388.229.
Für eine Woche über 2,7 Millionen.
Megapack
rund 3,9 MWh je Einheit
Für eine Stunde Dortmund etwa 56 Stück.
Für einen Tag etwa 1.344 Stück.
Für sieben Tage etwa 9.407 Stück.
Auch das ist keine Polemik.
Das ist Stückliste.
Jetzt zum Platzbedarf.
Beim 7-Tage-Szenario in Dortmund liegst du für die geschätzte Speicher-Site bei rund 0,60 km² Fläche.
Nur Speicherlogik.
Standortpolitik, Netzanschlüsse, Brandschutz, Genehmigungstiefe, Betriebssicherheit kommen danach.
Jetzt zu den Autobatterien in der Smart City.
Ja, EV-Batterien sind ein echter Flexibilitätshebel.
Ja, Vehicle-to-Grid kann im Tagesverlauf helfen.
Ja, das ist sinnvoll.
Aber hör auf, daraus ein Zaubertrick zu machen.
Mit einer typischen EV-Batterie um 65 kWh und real abrufbaren 10 bis 30 Prozent pro Tag brauchst du für eine einzige Stunde Dortmund in einer 20-Prozent-Annahme bereits über 16.000 gleichzeitig verfügbare EVs.
Für einen ganzen Tag wächst diese Logik in Dimensionen, die nur mit hoher EV-Dichte, hoher Teilnahmequote, stabiler Anschlussbereitschaft und disziplinierter Ladekoordination halbwegs tragfähig werden.
Heißt auf Deutsch:
EVs helfen.
Heimspeicher helfen.
Megapacks helfen.
Aber sie lösen unterschiedliche Probleme auf unterschiedlichen Zeitskalen.
Die eigentliche Lüge der Energiewende ist nicht Batterie.
Die Lüge ist die absichtliche Maßstabsverschiebung.
Aus Intraday wird Systemadäquanz gemacht.
Aus Peak-Shaving wird Versorgungssicherheit gemacht.
Aus Technik wird Ideologie.
(1/2)
Sippenhaft ist nicht ohne Grund in den dunkelsten Kapiteln der Geschichte entstanden. Er ist wieder da, der Totalitarismus. Nicht mehr auf leisen Pfoten, als Trojanisches Pferd. Sondern völlig ohne Maske, ganz selbstverständlich. Und jene, die Einhalt gebieten könnten, schauen fast hämisch auf das Schauspiel von Europas Despoten.
Ein Wort zu China: Was wir gerade erleben, ist für Europa ein weiteres Desaster. Seit Jahren befehlen die USA all ihren Satellitenbooten, dass man China meiden müsse. In gewohnt devotem Gehorsam übernahmen die bekloppten Transatlantiker Vokabular & Perspektive from The Masters Voice und ersetzten das strategische Eigeninteresse der EU komplett durch das Macht-, Dominanz- & Gewinnextrahierungsinteresse der USA.
Seither tut die EU alles nur irgend Denkbare, um etablierte Handelsflüsse von und nach Asien zu stören, den Chinesen gehörig auf den Keks zu gehen und - ohne Not - einen selbstschädigenden Handelskrieg mit China anzuzetteln, dessen Sinn außerhalb der ideologischen Echokammern sog. EU-Granden kein vernünftiger Europäer verstehen kann.
Und während man sich im bis zur Selbstaufgabe transatlantischen Kämmerlein vonderLeyens für die Übersollerfüllung in der angeblichen „Isolierung“ Russlands & Chinas befeiert, deren Ziel ja nie mehr als die erfolgreiche Selbstisolierung Europas war, raffen die USA ein gutes Dutzend ihrer Milliardäre, Oligopolisten und Monopolisten - 1 Billion Dollar Privatvermögen! - zusammen, um mit der Kommunistischen Partei Großgeschäfte anzuleiern, von dem alle anderen & die EU sich noch immer artig entkoppeln.
Das ist brillant, unserer niedergehenden EU die Ethikdelegation zu überlassen, die alle Weltwirtschaftsriesen umgehend über das unabdingbare Heil der Ukraine belehrt, des einzigen Staates, der aus Sicht der EU bekanntlich überhaupt eine Bedeutung hat - sowie über Werte und Prinzipien, die – Ehrensache! – natürlich noch nicht einmal in der EU selbst gelten.
Nie war der geopolitische Westen insgesamt lächerlicher als heute. Was immer die US-Delegation aus China mit nach Hause bringt, Europa bleibt nur das staunende Im-Wege-Stehen. Wenn dann in ca. 14 Tagen der russische Präsident Putin nach Peking reist, wird der Reigen komplett und Europas Abstieg um weitere 3 Etagen sichtbar. Geostrategie können sich eben nur Länder leisten, die eine prosperierende Ökonomie haben.
Dabei ist es nicht nur die politische Klasse, die hier versagt. Bis in die letzten Köpfe der BRD-Deutschen gelten Russland und China als ex-kommunistische Schmuddelkinder, denen man nicht nur überlegen ist. Ihnen muss man eben Manieren nicht nur beibringen, sondern - wenn nötig - mit geradezu kafkaesken Drohgebärden begegnen. Was könnten die Medien denken, wenn wir denen die Ehre unserer Anwesenheit schenken? Skurriler ist nur noch, dass die Frage überwiegend von bekennenden linken Lohnschreibern gestellt wird...
https://t.co/jvgt4vxC4a
Jeder Sieg eines als "rechtsextrem" gebrandmarkten Kandidaten ist gleichzeitig Niederlage für Geheimdienst, Brandmaurer und Demokratieverweigerer. Ob nun der haushohe Erfolg von #AfD-Mann René Stadtkewitz in Zehdenick oder der vorderste Platz im ersten Durchgang der Wahl zum #Bürgermeister in Aue-Bad Schlema für Stefan Hartung von @freiesachsen_: Die rote Karte in Richtung Verfassungsschutz sitzt.
Da lässt sich eine mündige, aufrichtige und unverfälschte #Mehrheit nicht länger vom Etikettenschwindel beeindrucken, wenn jenen Zwielichtigkeit angeheftet werden soll, die als Stimme eines durch die etablierte #Politik wirtschaftlich, sozial und kulturell geschundenen Volkes kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Moralkeule wie Zeigefingerpolitik haben ihren Weg als Auslaufmodell eingeschlagen. Ein Hauch von 1989 rauscht durch den Osten.
Wir wurden nicht nur angelogen – wir wurden systematisch betrogen. Für Billionen Euro (Steuergelder, die eigentlich uns gehören) haben Politiker, NGOs, Konzerne und willige „Wissenschaftler“ unser gesamtes Energie- und Wirtschaftssystem umgebaut. Das Ziel war nie das Klima. Das Ziel war Kontrolle.
Der CO₂-Schwindel war das perfekte Instrument: Ein unsichtbares, allgegenwärtiges Gas als Sündenbock deklarieren, Panik schüren und dann die größte Umverteilungs- und Enteignungsmaschine der Geschichte in Gang setzen.
Wind- und Solaranlagen, die ohne Subventionen und Zwangsabgaben nicht wettbewerbsfähig sind. Kernkraftwerke abschalten, obwohl sie die sauberste und zuverlässigste Form der Energieerzeugung sind. Kohle- und Gaskraftwerke durch wetterabhängige Mühlen ersetzen – und dann überrascht sein, wenn Strom teurer und unzuverlässiger wird.
Das ist kein „Übergang“. Das ist Sabotage der industriellen Grundlage.
## Der grüne Schattenstaat ##
Man muss sich diese Partei einmal in Ruhe ansehen. Zehn Prozent bei der letzten Bundestagswahl, hier und da ein Landesminister, sonst Opposition. Auf dem Papier eine mittelgroße Fraktion, die in vielen Bundesländern unter der Fünf-Prozent-Hürde zittert. Und trotzdem: In kaum einem Bereich des politischen, medialen und zivilgesellschaftlichen Lebens in diesem Land kommt man an den Grünen vorbei. Woran liegt das? Nicht am Wahlergebnis. Sondern an einem Apparat, der über Jahrzehnte still und leise aufgebaut wurde. Einem Geflecht aus parteinahen Stiftungen, Think Tanks, Klageverbänden, Kampagnen-NGOs und staatlich alimentierten Vereinen, das längst mehr Einfluss ausübt als die Fraktion selbst. Wer glaubt, die Grünen seien mit dem Ampel-Aus geschwächt, hat nicht verstanden, wie dieser Apparat funktioniert.
Fangen wir am augenfälligsten Punkt an: der Heinrich-Böll-Stiftung. Offiziell eine unabhängige Einrichtung für politische Bildung, tatsächlich die parteinahe Stiftung der Grünen, bestückt von Bundespartei, Bundestagsfraktion und handverlesenen Freunden. Finanziert wird das Ganze zu über neunzig Prozent aus Bundesmitteln, zuletzt bewegte sich das Budget im dreistelligen Millionenbereich. Man lese sich das in Ruhe durch: Eine Partei mit zweistelligem Prozentergebnis bekommt eine staatlich durchfinanzierte Bildungsmaschinerie geschenkt, die in über sechzig Ländern der Welt aktiv ist, Dutzende Auslandsbüros unterhält, Bücher druckt, Studien in Auftrag gibt, Konferenzen veranstaltet, Stipendien verteilt und den ideologischen Unterbau der Partei auf allen Kanälen verbreitet. Der Steuerzahler finanziert das. Nicht die Parteimitglieder. Nicht die Spender. Der Mann an der Supermarktkasse, der eine ausgeliehene Bohrmaschine teuer mit Mehrwertsteuer versteuert, finanziert weltweite Netzwerke zur Durchsetzung grüner Lieblingsprojekte. Und wenn man danach fragt, heißt es reflexhaft, das sei Demokratieförderung. Nein. Das ist indirekte Parteienfinanzierung mit einem Feigenblatt drauf.
Dann kommt die nächste Schicht. Agora Energiewende, Öko-Institut, und was sich sonst noch alles im Orbit der Parteizentrale tummelt. Spätestens seit der Trauzeugen-Affäre weiß das Land, wie dieses Geflecht funktioniert. Patrick Graichen, jahrelang Chef von Agora, wird als Staatssekretär ins Wirtschaftsministerium geholt. Dort versorgt er nach allen Regeln der Kunst den alten Freundeskreis. Seine Geschwister arbeiten am Öko-Institut, das seit Jahr und Tag vom Bund Gutachten zugeschoben bekommt. Sein Schwager ist Parlamentarischer Staatssekretär im selben Ministerium. Sein Trauzeuge wird als neuer Chef der Deutschen Energie-Agentur ausgeguckt – ein Milliardenposten. Und ganz zufällig sind das alles Personen, die exakt die Politik machen wollen, die Graichen auch machen will. Man hat hier einen Think Tank, der jahrelang Studien produziert, die perfekt auf grüne Politik zugeschnitten sind. Dann wechseln dessen Spitzenleute in Ministerien und setzen die Studien um, die sie vorher selbst in Auftrag gegeben hatten. Und wenn jemand diese Zirkelstruktur anspricht, ist man sofort ein Demokratiefeind, Populist, Klimaleugner. So läuft das.
Besonders dreist wird es beim Ökofilz um die Klageindustrie. Deutsche Umwelthilfe, BUND, Germanwatch, ClientEarth – ein Netzwerk, das sich über die letzten zwanzig Jahre darauf spezialisiert hat, mit Verbandsklagerechten und Verfassungsbeschwerden die deutsche Industriepolitik umzuschreiben. Die DUH, jahrelang maßgeblich mitfinanziert durch Abmahnwesen und staatliche Fördertöpfe, reichte Klimaklagen ein, die vor dem Bundesverfassungsgericht landeten. Das Ergebnis: ein Urteil, das die Bundesregierung zwingt, Klimaschutzgesetze nachzuschärfen. Ein Verband, der mit staatlichem Geld und Steuerbegünstigungen arbeitet, zwingt über Richter die Politik auf einen Kurs, den der Wähler vielleicht nie so gewählt hat. In der DUH-Spitze sitzen Leute, die fast ununterscheidbar von Parteifunktionären der Grünen sind, und genau solche Figuren wurden anschließend auf führende Posten im Wirtschaftsministerium gehievt. Die personelle Drehtür zwischen NGO und Ministerium ist so weit aufgestoßen, dass sie gar nicht mehr zugeht.
Noch ein Stück weiter runter in die Maschine. Campact, HateAid, Amadeu-Antonio-Stiftung, Correctiv, das Netzwerk zur Potsdamer „Remigrations"-Inszenierung Anfang 2024. Hier wird es juristisch knifflig, denn Campact selbst hat vor diversen Gerichten durchgesetzt, dass man ihnen keine direkte Staatsfinanzierung unterstellen darf. Schön und gut. Schauen wir uns aber die Fakten an, die man sagen darf: Campact hat im Jahr 2024 zweihundertdreiunddreißigtausend Euro direkt an die Grünen gespendet. Hundertsechzigtausend gingen an die SPD, ein kleinerer Betrag an die Linke. Campact hat in Thüringen offen die Grünen im Wahlkampf unterstützt. Und Campact hält fünfzig Prozent an HateAid, einer gGmbH, die im Jahr 2024 gut 699.000 Euro Fördermittel aus dem Bundesfamilienministerium bekommen hat. Rechtlich ist das alles sauber. Moralisch ist es eine Frechheit. Eine Kampagnenmaschinerie, die Wahlkämpfe führt wie eine Partei, die Geld an Parteien spendet wie ein Großspender, die aber gleichzeitig an Töchtern beteiligt ist, die vom Staat finanziert werden – und dann schreit, wenn jemand danach fragt, wie der Laden eigentlich läuft.
Und dann kommen die absurden Geschichten aus Brüssel. Seit Jahr und Tag schütten Generaldirektionen der EU-Kommission über das LIFE-Programm Hunderte Millionen an Umwelt-NGOs aus. Das an sich wäre schon fragwürdig genug. Interessant wurde es vor anderthalb Jahren, als vertrauliche Verträge ans Licht kamen, in denen die Kommission den Empfängern genau vorgab, wen sie lobbyieren sollen. Das European Environmental Bureau bekam siebenhunderttausend Euro jährlich als Betriebskostenzuschuss. Carbon Market Watch 205.000 Euro im Jahr, mit der vertraglichen Verpflichtung, eine bestimmte Zahl an Treffen mit EU-Abgeordneten nachzuweisen und konkrete Formulierungen in Gesetzestexte zu drücken. Die Health and Environment Alliance fast sechshunderttausend Euro, damit sie Glyphosat- und PFAS-Verbote organisiert. ClientEarth 350.000 Euro jährlich für Klagen gegen deutsche Kohlekraftwerke. Eine EU-Behörde bezahlt also NGOs dafür, andere Teile der EU und die Mitgliedstaaten zu bearbeiten, damit am Ende Gesetze herauskommen, die die gleiche Behörde politisch durchdrücken will. Der europäische Rechnungshof hat das im Frühjahr 2025 offiziell als „zu undurchsichtig" gebrandmarkt. Im deutschen Bundestag werden die Ergebnisse dieser Arbeit dann als zivilgesellschaftlicher Druck verkauft. Ein Schelm, wer sich fragt, wer in diesem Dreieck eigentlich wen beauftragt.
Und über all dem wacht inzwischen eine schwarz-rote Bundesregierung, die eigentlich angetreten war, genau dieses Geflecht zu durchleuchten. 551 Fragen hat die Union kurz nach der Wahl an die abgewählte Ampel-Regierung gestellt. Man wollte endlich Klarheit darüber, welche Verbände wie viel Geld aus welchen Ministerien bekommen und wofür. Die Reaktion der betroffenen NGOs war reflexhaft: „Zensur", „autoritäre Methoden", „Einschüchterung". Sven Giegold, einst Attac-Mitgründer, dann Grünen-Europaabgeordneter, dann Staatssekretär bei Habeck, schrie auf X, das seien „Methoden autoritärer Regierungen". Man überlege sich bitte kurz, was der Mann da eigentlich gesagt hat. Er war Teil einer Regierung, die tausende zivilgesellschaftliche Organisationen vom Verfassungsschutz durchleuchten ließ. Und wenn die Opposition parlamentarische Fragen stellt, welche Vereine wie viel Steuergeld bekommen, ist das plötzlich autoritär. Die Chuzpe ist atemberaubend.
Was noch atemberaubender ist: Die Regierung Merz hat trotz Sparzwang das NGO-Budget für 2026 auf 191 Millionen Euro aufgestockt. Zehn Millionen mehr als im Vorjahr. Man spart bei Sportvereinen, bei der Bundeswehr hinten und vorne, bei Kommunen, bei Infrastruktur, bei allem, was mit der Lebenswirklichkeit der normalen Bürger zu tun hat. Aber für das bunte NGO-Karussell sind plötzlich zweihundert Millionen locker. Karin Prien spricht von „Neujustierung". Das nennt man in Hamburg wohl eine besonders gelungene Formulierung.
Am Ende bleibt ein unangenehmer Befund. Die Grünen haben etwas geschafft, was andere Parteien nicht mal im Ansatz auf die Kette bekommen. Sie haben ein Netzwerk aufgebaut, das weit über Wahlergebnisse hinausreicht. Eine parteinahe Stiftung, die mit hundert Millionen im Jahr weltweit Einfluss nimmt. Think Tanks, die Ministerialbeamte rekrutieren. Klagenetzwerke, die Gesetzgebung erzwingen, wo die parlamentarische Mehrheit fehlt. Kampagnenvereine, die Parteispenden in Millionenhöhe leisten, ohne selbst als Partei aufzutreten. Ministerien, die still und leise mit ehemaligen Aktivisten durchsetzt wurden. Und ein Medienbetrieb, der diesen ganzen Filz mit professioneller Gelassenheit zudeckt und jedes Nachfragen zum Angriff auf die Demokratie umdeutet.
Dieses Land leistet sich einen grünen Staat im Staat. Finanziert vom Steuerzahler. Betrieben von einer Partei, die selbst an der Urne immer wieder beweist, wie weit ihr Einfluss von ihrer tatsächlichen Verankerung entfernt ist. Dass die Union das jetzt halbherzig aufräumen will, ist ein Anfang. Mehr aber auch nicht. Wer ernsthaft aufräumen will, müsste an die Strukturen ran: an die Stiftungsfinanzierung, an die Projektförderung, an die Verbandsklagerechte, an die Gemeinnützigkeit politischer Kampagnenvereine. Alles andere ist Symbolpolitik.
Und ganz nebenbei: Wer sich einmal vorstellt, es gäbe ein vergleichbares Geflecht auf der anderen Seite des politischen Spektrums – Stiftungen, Klagenetzwerke, staatlich finanzierte Kampagnenorganisationen, die verlässlich die Lieblingsprojekte einer Partei durchdrücken –, der kennt die Reaktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schon vorher. Rechter Sumpf. Unterwanderung des Staates. Angriff auf die Demokratie. Bei den Grünen heißt dasselbe Ding: Zivilgesellschaft.
Genau an diesem doppelten Maßstab erkennt man, wer das Spiel gerade spielt und gewinnt.
#Wehrpflicht oder Rampenlicht, das ist hier die Frage! Was steckt hinter dem melodramatischen Abgang von #AfD-Politiker Lucassen? Ohne Zweifel: Die Programmatik der Partei ist klar. Doch Höckes und Chrupallas Zweifel sind begründet: Was genau soll die Jugend verteidigen? 👇
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Ich habe am Ende einer Bürgerschafts-Rede am 25.2.2026 erklärt warum man es (die Wortfolge „Alles für …“) in diesem Land nicht mehr sagen darf: https://t.co/L6bRqbWuGc
Dafür wurde ich für eine Bürgerschaftssitzung (25.3.2026) ausgeschlossen. Hier wird es verkündet: https://t.co/zREuEq7wBb
Einen formalen Widerspruch habe ich mir gespart, weil dieser nichts bringt. Es gab aber einen fairen Bericht in der Welt: https://t.co/RdpRt5kYvE
In den Kommentaren des Welt Artikels lag die Zustimmungsrate für mich zwischen 70% und 80%. Und dies sind nur zahlende WELTplus Abonnenten! Dies hat mich positiv überrascht!
Ich habe am Ende einer Bürgerschafts-Rede am 25.2.2026 erklärt warum man es (die Wortfolge „Alles für …“) in diesem Land nicht mehr sagen darf:
https://t.co/L6bRqbWuGc
Dafür wurde ich für eine Bürgerschaftssitzung (25.3.2026) ausgeschlossen.
Hier wird es verkündet:
https://t.co/zREuEq7wBb
Einen formalen Widerspruch habe ich mir gespart, weil dieser nichts bringt.
Es gab aber einen fairen Bericht in der Welt:
https://t.co/RdpRt5kYvE
In den Kommentaren des Welt Artikels lag die Zustimmungsrate für mich zwischen 70% und 80%. Und dies sind nur zahlende WELTplus Abonnenten!
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Der Bericht ist fair. Das Publikum in der Bürgerschaft war nicht so fair. Am Ende meiner Rede war es sehr, sehr laut. Ich konnte mich kaum noch selbst hören. Im Video merkt man es nicht. Ich brülle am Ende nicht ohne Grund, sondern gegen eine Wand voll Geschrei. https://t.co/L6bRqbWuGc
@Morgenster51431@welt@KaiWagner577055 Die Zeitung hat nur berichtet, was in der Bürgerschaft für Aufregung gesorgt hat. Am Ende meiner Rede war es sehr, sehr laut. Ich konnte mich kaum noch selbst hören. Im Video merkt man es nicht. https://t.co/tHM0hxl9hl
@Cochleatum@welt Die Zeitung hat nur berichtet, was in der Bürgerschaft für Aufregung gesorgt hat. Am Ende meiner Rede war es sehr, sehr laut. Ich konnte mich kaum noch selbst hören. Im Video merkt man es nicht. https://t.co/tHM0hxl9hl
@meierswolfi@welt In der Bürgerschaft wurde daraus ein Eklat gemacht! Die Zeitung hatte nur berichtet. Leider wurden die entsprechenden Politiker vor einem Jahr so gewählt. Am Ende meiner Rede war es übrigens sehr laut. Ich konnte mich kaum noch selbst hören. https://t.co/tHM0hxl9hl