Wenn ich anfange unnötig viel zu twittern, dann weil ich in Frankreich lebe und zwischen 21 und 6 Uhr das Haus nicht verlassen darf, aber erst ab 22 Uhr ein starkes Mitteilungsbedürfnis entwickele. Sorry.
Mal ganz abgesehen von dem offensichtlichen Sexismus und anderem Unsinn in der französischen Sprache - was genau ist der Sinn der Leerzeichen vor Frage- und Ausrufezeichen ?!
Btw, ich bin jetzt wieder vom Behaupten, dass ich schreibe, zum Schreiben und schließlich zum Hochladen übergegangen. Unter anderem deshalb, weil ich sehr viele, sehr wichtige Dinge machen müsste, aber nicht möchte.
Großartiges Gefühl, wenn man läuft, wie der Butler von "Dinner für one" und betrunken genug ist, um sich für ein pasr Minuten nicht für Politik zu interessieren.
Also ich bin umgezogen und mein "Schreib-USB-Stick" ist NICHT in einer Hosentasche wieder aufgetaucht. Schreiben wird wieder aufgenommen. In der Hoffnung, dass zweite Versuche besser sind als minutiös und liebevoll entwickelte erste Versuche.
Hab vor zwei Jahren completely random und ohne jegliches Vorwissen Godzilla von 1955 geschaut und war danach komplett durch, weil das kein trashiger Ami-Film, sondern ein japanisches Gedankenspiel über Atombomben und die moralischen Implikationen der Wissenschaft war.
Klar, Notizen zu Träumen können hilfreich sein, sie können aber auch so aussehen:
Gruppe von Schülern, blutrausch, Harry Potter Standoff.
Und ich weiß absolut nicht, was das heißen soll, geschweige denn, was ich bitte wieder geträumt habe.
Jedes Mal unfassbar stolz, wenn ich eine WhatsApp geschrieben habe, jedes Mal unfassbar frustriert, wenn dann direkt eine Antwort kommt, ich wollte jetzt einen Monat inneren Frieden und keine Antwort.
Ich: Nach dem Frühstück werde ich richtig produktiv.
Auch ich: Aber wenn das Frühstück lange dauert und schön aussieht, dann ist das doch auch schon eine Form von Produktivität.
Ach so: Dieses Jahr hatte ich Tauben auf dem Balkon, Samira und Marcel. Tauben sind btw ihr ganzes Leben lang hässlich, aber ich habe mich trotzdem gefreut, dabei zu sein, als sie laufen lernten. Dann bin ich ausgezogen.
Ich habe mich und meinen Namen lange für einigermaßen einprägsam gehalten, aber seit ich mit Dozierenden arbeite, werde ich unter anderem recht konsequent Marisa einerseits und Marta andererseits genannt. FunFact: Ich heiße weder Marisa noch Marta.
@Novu_A Du schreibst mit der Weisheit vieler kluger Menschen... ich bin bloß noch in der Phase der Trauer, in der ich noch daran glaube, dass mein USB-Stick bald mit all den Notizen und einem Blumenstrauß wieder lächelnd vor der Tür steht.
Ich hab meinen „Schreib-USB-Stick“ vor einer Weile (wieder) verloren – that’s on me – deswegen schreib ich gerade nicht, auch wenn ich langsam wirklich mehr Existenzbestätigung brauche, als „Ich denke, also bin ich“.