Ich kann mit dieser Fußball-WM ehrlich gesagt nicht viel anfangen. Zum einen wegen der immer krasseren Kommerzialisierung des Fußballs, und zum anderen wegen der politischen Entwicklung in den USA und diesem psychisch instabilen Möchterndiktator.
Aber wenn ich die deutsche Nationalmannschaft sehe, dann sehe ich genau das Deutschland, das ich mir wünsche. Menschen mit unterschiedlichen Geschichten und Hintergründen, die, auch wenn mal Rückschläge erlebt, zusammenhalten und gemeinsam für ein Ziel kämpfen. Genau so sollte unser Land sein.
Und deshalb wünsche ich mir auch, dass die @AfD politisch endlich verschwindet. Eine Partei, die Demokratie und Vielfalt so verachtet, sollte in diesem Land keine Zukunft haben.
@the_joerg@BMWE_ Da haben sie sicher recht aber ich glauben nicht das eine Frau Reichel da selbst auf die Idee kommt. Der Berater wird das machen und 5 oder 6 stellig abrechnen. Ist glaub ich so ein CDU Ding
@CattardSlim@caralinett In Deutschland nennt man sowas ABM Arbeit Beschaffungsmaßnahmen. Macht man eigentlich wenn es der Wirtschaft schlecht geht und die Leute keine anderer Arbeit nachgehen können. Ist es so schlimm in Amerika? Frag für einen Freund
E.ON-Chef Birnbaum schimpft über die „irre Subventionierung von Wärmepumpen". Wirklich irre ist:
E.ONs größtes Netz erzielt 45% (!!!) Eigenkapitalrendite - über die Netzentgelte - hinkt aber bei der Digitalisierung der Netze hinterher. Teuer ist nicht die Wärmepumpe - teuer ist dieses Monopol.
Eine SWR-Recherche zeigt, was uns E.ONs Monopolmacht kostet: Deutschlands 18 größte Verteilnetzbetreiber erzielten 2024 im Schnitt 30,1% Eigenkapitalrendite - der Regulierungsrahmen sieht 5 bis 7% vor. E.ON-Tochter Westnetz - ja das Westnetz von KathErina (das E steht für EON) Reiche - kommt auf 45% (!!!!). Analyse des Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne): https://t.co/7oQMZZNV7A
Aber der ehemaligen E.ON-Managerin KathErina (das E steht für EON) Reiche reichen selbst diese 45% offenbar nicht. Beim Handelsblatt-Energiegipfel im Januar verlangte sie höhere Renditen für die Netzbetreiber und drängte die unabhängige Bundesnetzagentur, die diese Renditen festlegt!!!!
Ab 13:30: https://t.co/uFmz8YZOhA
Die Renditen aus dem Netzmonopol fließen an die Eigentümer von E.ON - bezahlt werden sie von Verbraucher:innen und Unternehmen über die Netzentgelte.
Sinken die Renditen, ließen sich bis zu 3 Milliarden Euro im Jahr sparen. Trotzdem soll Haushalten die Wärmepumpen-Förderung gestrichen werden.
Und anstatt das Netz auszubauen, zu digitalisieren oder besser zu nutzen, wollte Katherina Reiche nun - auf explizite Wunsch der Verteilnetzbetreiber (Zur Erinnerung wir haben 860 - alle mit eigenen Prozessen, Geschäftsführern, Marketing und Strukturen!!! - Erneuerbare entschädigungslos abregeln. Nach großem Protest gegen diesen Redispatch-Vorbehalt rudert sie zumindest hier zurück.
Ein Zwischenerfolg!
Energiepolitik ist Freiheitspolitik - für uns alle. Die Kostenvorteile der Erneuerbaren müssen bei allen ankommen. Förderung lässt sich über die Zeit verbessern - jetzt aber braucht der Markt Stabilität statt Verunsicherung.
Deshalb: Unterzeichnet unseren Aufruf.
https://t.co/zxTLtY0QGC
Text von @sven_giegold.
Angepasst von mir. Ich habe nur Verachtung für „Speicher sind nur für Glücksritter“ Birnbaum.
@energieexperten Das kann nicht sein! In Deutschland ist das anders auf jeden Fall. Wie bei allen technischen Neuerungen die weltweit funktionieren nur in Deutschland nicht.
@MaximalesD Wie war das mit Dummheit und Universum? Ich frag mich immer wieder wie ihr das alle schaft mit dem Kundenkontakt? Ich würde durchdrehen. Wirklich ich ziehe meinen Hut vor allen die mit Kunden arbeiten.
Das Drehbuch kennen wir längst.
Ende der 70er, Anfang der 80er war es Japan.
Deutsche Unterhaltungselektronik ging den Bach runter.
Toyota und Honda kamen.
Erst belächelt. Dann gefürchtet.
In den 90ern und 2000ern kam Südkorea.
Samsung, LG, Hyundai, Kia.
Wieder erst billig. Dann brauchbar. Dann gut. Dann Weltmarkt.
Und jetzt China.
Nur China kommt nicht nur mit einem Fernseher und einem Kleinwagen.
China kommt mit Autos, Batterien, Solar, Maschinenbau, Chemie, Rohstoffen, Vorprodukten und Lieferketten.
China greift nicht einen Markt an.
China greift das Fundament an.
Und Deutschland steht wieder da und sagt:
„Das konnte ja keiner ahnen.“
Doch.
Konnte man.
Man hätte nur bei Japan lernen müssen.
Oder bei Südkorea.
Oder wenigstens bei China, als China seine Strategie offen auf den Tisch gelegt hat.
Aber Deutschland hatte keine Strategie.
Deutschland hatte Erfolg.
Deutschland hatte Exportüberschüsse.
Deutschland hatte billiges Gas.
Deutschland hatte China als Kunden.
Deutschland hatte Amerika als Schutzschirm.
Kurz: Deutschland hatte ein Geschäftsmodell.
Nur leider ist ein Geschäftsmodell keine Zukunftspolitik.
Und jetzt wirft man China vor, strategisch gehandelt zu haben.
Also genau das, was ein Staat bei Schlüsselindustrien tun sollte.
Natürlich muss Europa unfairen Wettbewerb bekämpfen.
Natürlich muss man Dumping, Überkapazitäten und Abhängigkeiten ernst nehmen.
Aber man sollte dabei nicht so tun, als sei das eigentliche Problem, dass China einen Plan hatte.
Das eigentliche Problem ist:
China hatte Industriepolitik.
Deutschland hatte Exportstolz.
Und jetzt wundert sich der Exportstolz, dass Industriepolitik gewinnt.