Vor einiger Zeit habe ich gelernt, wie man die Anzahl der durch Windräder getöteten Vögel erfasst. Da kommen sie nie drauf! 😀
Alle zwei Wochen kommt „geschultes Personal“ und zählt die toten Vögel in einem Umkreis von 50–100 m um das Windrad.
Die Spitzen dieser Windräder werden bis zu 300 km/h schnell. Das katapultiert einen Vogel problemlos hunderte Meter weiter.
Und wissen Sie, wie lange ein toter Vogel in der Natur liegen bleibt? Überhaupt nicht!
Der Grund dafür ist, dass in dem Moment, in dem ein Vogelkadaver herumliegt, jeder Fuchs, Wildkatze, Luchs, Wiesel, Ratte, Raubvogel usw. das mitkriegt und ihn schnell auffrisst, bevor es jemand anderes tut.
Wenn man alle zwei Wochen Vögel unter einem Windrad sucht, findet man die extrem wenigen Fälle, die von dem Vogelschredder nicht weit weg geschleudert wurden und die durch reinen Zufall von keinem Aasfresser entdeckt wurden.
Ein komplett sinnloses Unterfangen, um Fake-Zahlen zu generieren, mit denen man Grüne beruhigen kann.
Man könnte vollkommen problemlos die echten Zahlen mit einer Kameraüberwachung ermitteln. Wesentlich weniger aufwändig, günstiger, vollautomatisch und absolut präzise.
Aber das will keiner.
Deutschland hat seine installierte #Stromerzeugungskapazität seit dem Jahr 2000 faktisch verdoppelt – und erzeugt heute dennoch weniger Strom.
Das ist kein Paradox. Es ist das Ergebnis einer systematischen Verschiebung: weg von gesicherter Leistung, hin zu volatiler Einspeisung. Kernkraftwerke und planbare thermische Kapazitäten wurden zurückgebaut, während Wind- und Solaranlagen massiv ausgebaut wurden. Die installierte Leistung steigt – die tatsächlich verfügbare Leistung sinkt.
Denn entscheidend ist nicht, was auf dem Papier steht, sondern was physikalisch zuverlässig zur Verfügung steht, wenn es gebraucht wird.
Das Resultat ist ein Stromsystem mit sinkendem #Kapazitätsfaktor und wachsender Abhängigkeit von Wetter, Importen und Redispatch. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage hoch – insbesondere durch Digitalisierung und energieintensive Industrie.
Noch beklemmender ist die #Klimabilanz:
Trotz gewaltiger Investitionen liegen die #Emissionen der Stromerzeugung in Deutschland weiterhin bei über 300 g CO₂ pro kWh. Das ist 10 bis 15 Mal höher als in Ländern wie Frankreich oder Schweden, die auf gesicherte, CO₂-arme Grundlast setzen.
Wir haben also: (1) mehr installierte Leistung (2) weniger erzeugten Strom (3) höhere Systemkosten und (4) eine nach wie vor miserable CO₂-Bilanz.
Für dieses Missverhältnis wurden rund 500 Milliarden Euro an #Subventionen aufgewendet. Die Folgen sind sichtbar: steigende Strompreise, sinkende Wettbewerbsfähigkeit und der schleichende Verlust industrieller Wertschöpfung und Arbeitsplätze.
Ein Energiesystem lässt sich nicht bilanziell stabilisieren. PPA-Verträge erzeugen keinen Strom. Netze transportieren – sie erzeugen nicht.
Wer Versorgungssicherheit, Klimaschutz und industrielle Basis ernst nimmt, muss die zentrale Frage beantworten: Woher kommt die gesicherte Leistung?
Solange diese Frage unbeantwortet bleibt, wächst die Lücke – zwischen Anspruch und Realität.
Datenquellen: Bundesnetzagentur, Fraunhofer ISE und AG Energiebilanzen
@bundeskanzler@larsklingbeil@CDU@spdde@CSU_AKE@GrueneBundestag@schneidercar@Digital_Bund
Als Physiker und Ökonometriker schäme ich mich für die ideologiegetriebene wissenschaftlich und ökonomisch fehlerhafte vielzitierte Frauenhofer-Studie zur Kernkraft. Die drei Kardinalfehler:
1. Angenommene Baukosten 9000 €/kWh, während selbst der finnische Prototypreaktor nur 6000 €/kWh kostet. Mit Skalierung wird das um etwa Faktor 3 billiger (China: 2000-3000 €/kWh, Deutschland 1970er: etwa 2000 €/kWh in gegenwärtiger Kaufkraft).
2. Unrealistischer Zins von 10% bei KKW, realistische 5% bei Wind: Besonders perfide, da das Einnahmeprofil der Kernkraft weit in der Zukunft liegt. Nach 20 Jahren sind bei 10% Zinsen weniger als 14% der Investition übrig. Allein das Zinsdifferential verfälscht die prospektive Kosten-Butzen Relation in 20 Jahren um den Faktor e=2.7 zuungunsten der KKW.
3. Angenommene Auslastung 25-30%, da Fraunhofer natürlich ihre Lieblinge hätschelt. Natürlich läuft Kernkraft in jeder sinnvollen Energiestrategie als Grundlastlaufwerk 90-95% der Zeit. Um die fluktuierende Residuallast können sich dann die fluktuierenden EE, gestützt durch Batterien, balgen. Wie erhalten eine weitere fälschliche Erhöhung der Kosten/Nutzen Relation von KKW zugunsten VRE um mehr als den Faktor 3 zu jeder prospektiven Zeit.
Fazit: Drei elementare Fehler, von denen jeder (!) das Verhältnis der Kosten von KKW in Relation zu VRE um den Faktor 2-3 (!) verfälscht.
Als Ökonometrie- Masterarbeit eingereicht, hätte ich dem Kandidaten dieses Konvolut um die Ohren gehauen.
Zu fragen, wie viele Windkraftanlagen man braucht, um ein Kernkraftwerk zu ersetzen, ist wie zu fragen, wie viele Regentage man braucht, um einen Wasser-Anschluss zu ersetzen.
Good Morning from #Germany, where the wholesale electricity day-ahead price has climbed to €156 per megawatt hour, the highest level since February, as both solar and wind output remain low. To meet demand, Germany is importing 1,989 megawatts of electricity from France.
Batteriespeicher lösen das systemische Problem der deutschen Energiewende nicht
Nachdem der größte Energiewende-Scam der Grünen (man brauche in Zukunft keine Grundlast mehr, da der Verbraucher sich gefälligst nach dem Angebot zu richten habe) aufgeflogen ist, rettet man sich nun ins nächste Narrativ: Batteriespeicher.
Der aktuelle Spin ist
- weiterer inflationärer Zubau von "billiger Photovoltaik" aus China, deren Überschuss gespeichert wird in
- "billigen Batteriespeichern" aus China, die
- täglich mehrfach ein- uns ausspeichern, vor allem für die Nacht.
Ein Blick auf vier saisonale Beispielzeiträume aus diesem Jahr zeigt, wo die engen Grenzen dieser Technik liegen, und warum sie das so teuer macht.
- Anfang März gab es in 14 Tagen keine einzige Stunde EE-Überschuss
- Anfang Juni gab es an etwa 2/3 der Tage einen kurzen Überschuss um die Mittagszeit
- Anfang August nur noch minimaler Überschuss an jedem dritten Tag
- Anfang Oktober sorgte ein Herbststurm für minimalen Überschuss an lediglich zwei, drei Tagen.
Die Hauptfunktion dieser Speicher ist also der sog."Netzpuffer", um die fehlenden Schwungmassen konventioneller Dampfkraftwerke zu ersetzen. Damit versucht man Blackouts wie im April in Spanien zu verhindern. Eine täglich mehrfache Ein- und Ausspeicherung mit der ganzen Kapazität gibt aber die Erzeugungskurve zur Netzlast gar nicht her.
Die weißen Leerflächen zwischen den schmalen, gelben PV-Zacken beschreiben die täglich fehlende Energie von Nachmittag bis Morgen. Um diese durch PV-Zubau wenigstens von Frühjahr bis Herbst über Batteriespeicher auszugleichen, müssten Wind- und Sonnenenergie verdoppelt bis verdreifacht, und ein dezentrales Batteriesystem von mindestens 500 GWh gebaut werden. Die Kosten dafür beliefen sich aktuell auf etwa ein viertel bis eine halbe Billion Euro, die Umsetzung (besonders bei Wind und Speichern) würde sicherlich zehn Jahre in Anspruch nehmen.
Wohlgemerkt: Damit wäre keinesfalls eine Herbstflaute zu bewältigen, lediglich Tagesschwankungen könnten einigermaßen ausgeglichen werden. Wirtschaftlicher Funfact: Wenn in diesem Szenario der letzte Speicher montiert ist, sind die ersten schon wieder reif zum Ersetzen.
Im Zusammenhang mit Photovoltaik, Windkraft und der Speicherung von Strom in Batterien herrscht in Deutschland allgemein eine gefährliche Naivität und Ahnungslosigkeit.
Nehmen wir an, wir haben eine ganz normale windstille Nacht, die 12 Stunden dauert, und gehen davon aus, dass das Land insgesamt 50 Gigawatt Leistung benötigt. Wasserkraft und Biomasse liefern 10 Gigawatt. Über 12 Stunden müssen wir 40 Gigawatt vorhalten, was bedeutet, dass wir eine Batteriekapazität von 480 Gigawattstunden (GWh) benötigen. Diese Annahme gilt also NICHT für eine 10-tägige Dunkelflaute (240 Stunden).
Wenn wir annehmen, dass die Kosten für Großbatterien bei etwa 250 € pro kWh liegen, belaufen sich die Gesamtkosten für den Bedarf des Landes für eine einzige Nacht auf etwa 120 Milliarden Euro (10 Tage Dunkelflaute: 2,4 Billionen Euro)
Es handelt sich um beträchtliche Mengen an Material. Das Gesamtgewicht der Batterien für eine Nacht wird etwa 2,4 Millionen Tonnen betragen (5 kg pro kWh).
Batterien können nicht mit Kraftwerken konkurrieren, da sie keinen Strom produzieren. Bevor Batterien entladen werden können, müssen sie aufgeladen werden. Wo der Strom dafür herkommen soll, ist unklar. Batterien haben eine begrenzte Lebensdauer und müssen anschließend durch neue Batterien ersetzt werden.
Dunkelflauten mit Batteriespeicher zu überbrücken, ist völlig unrealistisch (20 x meine Zahlen). Schon die Vorhaltung für eine einzige Nacht ist exorbitant teuer. Batteriespeicher eignen sich für Sekunden, Minuten und höchstens ein paar Stunden, mehr nicht.
Die Herstellung von Batteriezellen ist äußerst energieintensiv. Die meisten Batteriezellen stammen aus China und werden hauptsächlich mit Strom aus Kohlekraftwerken hergestellt, da Chinas Strom von fossilen Energieträgern dominiert wird.
Dies ist eine einfache Plausibilitätsprüfung, die ich regelmäßig durchführe und in meinen Vorträgen in ganz Europa vorstelle. https://t.co/538xGurbYn
Wer wissen will, wie das Treffen zwischen Trump und von der Leyen lief, muss sich nur ansehen, wie Trump drei Minuten lang Windräder als klimafreundliche Maßnahme zerlegt – direkt neben der Architektin des europäischen Green Deals.
Jetzt ist es offiziell!
Schuld am Mega Blackout in Spanien, Portugal und Frankreich waren die erneuerbaren Energien!
Der erste große Blackout im Ökostromzeitalter
Der spanische Netzbetreiber Red Eléctrica hat die Spontabschaltung wegen den Erneuerbaren offiziell bestätigt.
Frage an unsere Energiewendebefürworter.
Heute Nacht haben Wind und Solar den Dienst fast eingestellt. Nur 0,5 GW von benötigten 47 GW! 1%
60% erneuerbare wären aber eigentlich 28 GW???
Was stimmt nicht?
Und wie will man damit eine sichere Versorgung aufbauen?
Vergleich KKW vs Windstrom
KKW Isar 2, 1400 MW.
Lebensdauer 60 Jahre, Baukosten 10 Mrd Verfügbarkeit 95%, Vollkosten 3-6 ct/kWh (inkl Treibstoff, Rückbau, Endlager)+Baukosten
1000 Onshore-Windmühlen der neuen 7 MW-Klasse (erzeugen im Mittel gleich viel Strom, allerdings erratisch): Lebensdauer 20 Jahre, garantierte Vergütung über diesen Zeitraum 40 Millionen, also 40 Mrd für 1000 Stück.
Windkraftkosten pro KKW:
60J/20J * 1000 * 40 Mrd=120 Mrd + Milliarden an zusätzlichen Netzen + Milliarden an Kohle- oder Gas-Schattenkraftwerken.
Fazit: Selbst ohne diese Opportunitätskosten zahlen wir für Windkraftstrom. der dem eines KKW über die Lebensdauer entspricht, 120 Mrd. die der Ökokomplex garantiert(!) von uns erhält. Damit könnte man 12 KKW der Konvoi-Klasse (Isar 2) bauen und mit einem Zehntel davon könnten wir sechs KKW wiederbeleben.
https://t.co/mY6yT3kIbD
Deutschland hat gewählt – Zeit für eine Kehrtwende!
§2 #EEG darf #Windkraft nicht über alles stellen! Wälder, Landschaften & Biodiversität brauchen gleichwertigen Schutz. #Energiewende#Umweltschutz#Politik
Der @NABU_de als Wahlhelfer für @Die_Gruenen . Diese Art der Darstellung ist allerdings sehr plump. Nur eine Partei, die alles richtig macht? Können eigentlich nur Populisten….🙄
Letzte Woche haben wir erneut Verbandsklage gegen die Genehmigung von #Windkraft-Anlagen am Grünen Band entlang der bayerisch-tschechischen Grenze eingereicht. Dieses #Habitat-Netzwerk von europaweiter Bedeutung darf nicht wirtschaftlichen Interessen geopfert werden.