(2/2) Wenig später sichtete die Crew von #AlbatrossUNO ein weiteres Schlauchboot in Seenot: Die Luftkammern des Bootes waren bereits teilweise kollabiert, sodass die Männer, Frauen und Babys an Bord unmittelbar gefährdet waren. Die Rettung der Menschen wurde von der #Humanity1 durchgeführt.
📷 Tess Barthes / SOS MEDITERRANEE
(1/2) #AlbatrossUNO, unser Flugzeug, das wir gemeinsam mit @HPISwiss betreiben, ist wieder im Einsatz! Gestern Morgen entdeckte die Crew bei einem frühen Flug zwei Boote in Seenot. Auf dem ersten Boot befanden sich 50 Menschen. Nach Alarmierung der Behörden kam ihnen die italienische Küstenwache zur Hilfe.
Vor ziemlich genau einem Monat rettete unsere Crew ein Boot aus Seenot. Darunter Hildiid* und Deeqa*. Sie überleben vier Monate und zehn Tage in einem brutalen Gefangenenlager in #Libyen. Zu diesem Zeitpunkt ist Deeqa* bereits schwanger.
Sie dachten, sie würden sterben. Mehrfach. Doch sie gaben einander Kraft. Es ist eine Liebesgeschichte. Eine Überlebensgeschichte. Eine Geschichte darüber, was Menschen durchmachen, wenn die Welt ihre Türen verschließt.
Den ganzen Bericht findest Du hier: https://t.co/8pqa2vOIlB
*Namen zum Schutz der Überlebenden geändert.
📷: Marie Tihon / SOS MEDITERRANEE
(2/2) Im beschleunigten Verfahren könnten Schutzbedürftige aus Ländern mit niedriger Anerkennungsquote übersehen und unbegleitete Minderjährige fälschlich als Erwachsene eingestuft werden.
Zum Artikel: 🔗 https://t.co/7wSBdRjxFF
(1/2) Ab dem 12. Juni werden die neuen Regeln des #GEAS (Gemeinsames Europäisches Asylsystem) angewendet. Juristin Claire Deery warnt vor gravierenden Risiken in den geplanten Asylzentren an den EU-Außengrenzen.
(2/2) Sie befinden sich nun an einem sicheren Ort. Die Zuweisung entfernter Häfen bedeutet jedoch, dass Überlebende nach der Rettung tagelang auf See bleiben müssen, während Rettungsschiffe aus dem zentralen Mittelmeer ferngehalten werden. Dort werden Such- und Rettungskapazitäten dringend benötigt.
(1/2) 🟢 68 Überlebende sind gestern Abend in Savona von Bord gegangen, vier Tage nachdem sie von der #OceanViking in der maltesischen SRR evakuiert wurden. Viele kamen erschöpft an Bord und trugen die Spuren langanhaltender Misshandlungen, Gewalt und Folter, die sie in Libyen erlitten hatten.
Wenige Tage zuvor gab die Kommission MdEP Özlem Demirel eine ausweichende Antwort zum Beschuss der #OceanViking durch die libyschen Küstenwachen. Die #EU-Kommission verweigert die Rechenschaftspflicht gegenüber ihren Partner*innen – selbst angesichts offensichtlicher Menschenrechtsverletzungen. (3/3) https://t.co/QCCdCPcrDB
🚨 Neue Enthüllung von @StatewatchEU: Die EU weitet ihre Kooperation mit Libyens östlichen Streitkräften unter General Haftar aus – inklusive Training der Küstenwache und dem Aufbau eines MRCC in Bengasi. Ein geleaktes Dokument belegt die Vereinbarung. (1/3)
Zeitgleich wird das UN-Mandat für Mission Irini nicht verlängert. Haftars Truppen sind nachweislich in schwere Menschenrechtsverletzungen verwickelt: Folter, Entführung und Angriffe auf Rettungsschiffe. Die EU nennt das Kapazitätsaufbau. (2/3)
Die @zeitonline berichtet über @HPISwiss und unsere gemeinsame Arbeit im zentralen Mittelmeer. Mit dem Luftbeobachtungsflugzeug Albatross UNO dokumentieren wir, was sich auf dem Meer abspielt. Wo staatliche Lücken klaffen, ist ziviles Monitoring unverzichtbar.
👉 Zum Artikel: https://t.co/ixDasEsJ9z
🔵Die #OceanViking ist auf dem Weg zum zugewiesenen sicheren Hafen in Savona, Italien – rund vier Tage vom Ort der Rettung entfernt. Weit entfernte Häfen verlängern die Zeit auf See für Überlebende und halten Rettungsschiffe fern von den Gebieten, in denen sie dringend gebraucht werden. 📸 Marie Tihon / SOS MEDITERRANEE
(2/2) Trotz der Gefahren im zentralen Mittelmeer versuchen weiterhin Menschen die Überfahrt in überfüllten und nicht seetüchtigen Booten. Jede Rettung macht deutlich, wie dringend ausreichende Such- und Rettungskapazitäten sowie sichere und verlässliche Rettungsmechanismen benötigt werden.
(1/2) 🔴 Heute Morgen rettete die #OceanViking 68 Menschen aus einem überfüllten Fiberglasboot in Seenot, das von der Brücke aus in der maltesischen SAR-Zone gesichtet wurde. Die Überlebenden berichteten, nach ihrer Abfahrt aus Libyen 24 Stunden auf See verbracht zu haben. Viele waren erschöpft und dehydriert. Nun sind sie an Bord in Sicherheit.
Das Gericht in Chieti hat die 20-tägige Festsetzung, die 2023 gegen die Ocean Viking verhängt wurde, vollständig aufgehoben. Leben auf See zu retten ist eine Verpflichtung des internationalen Seerechts! Schluss mit der Kriminalisierung derer, die Menschen aus Seenot evakuieren. https://t.co/gxC2HRwhpa
Sein Tod ist Teil einer größeren Realität: 2026 verzeichnet bereits den tödlichsten Jahresbeginn im zentralen #Mittelmeer seit über einem Jahrzehnt. Es sind vermeidbare Tode, das Ergebnis politischer Entscheidungen, die weiterhin Menschenleben kosten. (2/2)
🟢 Die 131 von der #OceanViking geretteten Menschen sind heute Morgen sicher in #Ravenna an Land gegangen. Am Pier gedachte die Crew der verstorbenen Person, die kurz nach ihrer Ankunft an Bord für tot erklärt wurde. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen Liebsten. (1/2)
🎥Marie Tihon / SOS MEDITERRANEE
Trotz rauer See steuert die #OceanViking mit den Überlebenden an Bord #Ravenna an, 1.350 km vom Einsatzgebiet entfernt. Ein näherer Hafen wurde beantragt, von den Behörden jedoch nicht genehmigt.
(3/3) Immer wieder durchleben Menschen in #Libyen solche Gewalt. Ein weiterer Todesfall im Jahr 2026: der tödlichste Jahresbeginn, der jemals im #Mittelmeer verzeichnet wurde. Währenddessen arbeiten die EU-Staaten mit den libyschen Küstenwachen zusammen und zwingen Menschen zurück in die Gewalt.
(1/3) 🔴Heute Morgen rettete die #OceanViking in der libyschen SRR 56 Menschen aus einem überfüllten Boot in Seenot. Eine Person war leblos. Er wurde an Bord gebracht und unser medizinisches Team leistete Erste Hilfe. Leider wurde er kurz darauf für tot erklärt.
(2/3) Alle Überlebenden befinden sich nun sicher an Bord und werden versorgt. Mehrere litten unter Unterkühlung. Laut Aussagen der Überlebenden war die verstorbene Person in #Libyen körperlicher Gewalt ausgesetzt und vor der Rettung bereits seit Stunden bewusstlos gewesen.