Diese Provinzposse schadet dem Ansehen der Universität Wien und dem Forschungsstandort. (Sie belegt auch den alten Kalauer, dass in Wien alles 10 Jahre später passiert - haben sich die Kolleginnen mal umgesehen, was im Rest der Welt passiert?).
Die Universität ist unabhängig, aber sie täte gut daran zu überlegen, ob sie sich weiter so verzwergen will.
Ich finde es ungeheuerlich, dass Rudolf Taschner dieser Ehrung aus fadenscheinigen Gründen verweigert wird. Der Mann hat in seinem Fachbereich viel geleistet, hatte immer eine große Verbundenheit zur Universität, an seinen Verdiensten besteht kein Zweifel. Die Uni Wien hat sich mit dieser Entscheidung ein fatales Eigentor geschossen.
Liebe Wiener Uni, habt ihr euren Voltaire nicht gelesen? Ich bin wahrlich nicht immer Taschners Ansicht, aber wenn ihr jemandem eine Ehrung verweigert, dessen Meinung zu Gender, Klimawandel, Postcolonial Studies vom Mainstream abweicht, hat die Uni ein Problem, nicht Taschner.
@NikoAlm Wir sollten trotzdem beginnen diese Form des Wordings stärker in die Kritik zu nehmen. Gilt auch für andere Gesellschaften (z.B. MarketInstitut). Ein Institut gehört an die Uni. Private Forschung (und ihre Auftraggeber) ist gut & notwendig, sollte aber ausgewiesen werden
@thomashauer_at @chr_rai Es würde ja hier auch (überhaupt) nicht um die Kosten gehen, sofern sich der ORF endlich von allen Sparten trennen würde, die nun so wirklich überhaupt nichts mit Information und Kultur zu tun haben
@thomashauer_at da hast du Recht! Leider ist in den letzten 10 Jahren ein Trend in Richtung Funktionalisierung bzw. Spezialisierung zu verzeichnen. StudentInnen lernen Tools & wundern sich 10 Jahre später mit einem Master ausgestattet als maschinelle Beiwagerl zu "reüssieren"
@RosamWolfgang hat hier recht. Warum können wir uns nicht alle wieder etwas beruhigen... der Hass auf Twitter von linksger. AkteurInnen ist mittlerweile ebenso unerträglich, wie der rechtsger. Telegram-Quatsch... mal alle schön Durchatmen!
Die ganze Aufregung hier, ob Nehammer mit seiner Familie Ferien macht oder besser ins Neujahrskonzert hätte gehen sollen ist genauso anmaßend und deppert wie seinerzeit man Rendi- Wagner anprangerte, dass sie in St Tropez in einem ( noblen, der gar nicht nobel ist) beachclub saß
@KarinStanger In den Diskurs treten ja, Bühne bieten Nein. Aber ja in dem oben angeführten Beispiel gebe ich dir Recht, hier hätte es eine journalistische Klarstellung gebraucht!
@TheophrastusB Ich weiß was Sie meinen und sehe das wie Sie. ABER: eine nicht unbegründete These, oder Hoffnung lautet, dass wir auch diese Personen Schritt für Schritt in unseren "Wertediskurs" einbinden können. Das wird äußerst schwierig, aber was ist die Alternative?!
@KarinStanger Entspricht das Gesagte, wovon wir leider zurzeit ausgehen müssen, nicht der Realität und entpuppt sich als Propaganda, ja dann müssen entschiedene Sanktionen folgen...in diesem Fall kann uns aber die Gegenseite nicht vorwerfen, wir hätten von Beginn an den Dialog verweigert
@KarinStanger Andere Standpunkte anzuhören muss IMMER Bestandteil unserer Werte-DNA sein. Und es liegt immer an der Rezipientin, diese zu beurteilen. Sonst wäre es ja ein Meinungsdiktat. Gerade das Interview ist das hierfür passende Format, ist dieses ja kein "Kommentar".