@MonikaGruber24 Das war jetzt wirklich unerwartet! 😀 Ne, echt jetzt - nicht mal unsere Politikdarsteller hätten erwartet, dass das einen positiven Effekt haben könnte...
@polenz_r Die Abschaffung demokratischer Grundwerte fällt für einen Ministerpräsidenten nicht unter Meinungsfreiheit. Meinetwegen noch unter seine persönliche Freiheit, aber in den Amt hat Er nichts mehr verloren.
@cem_oezdemir@Schwaebische Wahlkampf-Schönwetter-Gebrabbel.
Auch Sie haben mitgemacht und Dialog verweigert.
Ihr „Mitgefühl“ wenn es darauf ankommt, Özdemir:
„War doch alles nicht so schlimm“ – das ist die nachträgliche selbstverordnete Amnestie der Corona-Jahre.
https://t.co/zXQbB6psfk Man will die Entrechtung, die Ausgrenzung, den Druck bis zur Spritze, das Brechen von Kindern, das einsame Sterbenlassen der Alten und die mediale Hetze weichspülen, bis am Ende keiner mehr schuld ist. Nein: Es war schlimm. Und es bleibt nicht liegen.
Jubiläum🥳: @punktpreradovic wird 5. Schicksalhaft kurz vor Corona gestartet -aus Versuch wurde Berufung. Eine rasante Reise, die mir ein neues Weltbild und viele tolle Menschen beschert hat. Auf die nächsten 5 Jahre. Wird nicht langweilig...danke, daß es euch gibt🥰
Vor drei Jahren, als die Coronazeit ihren Höhepunkt erreichte, fühlte ich mich in einer Welt gefangen, die sich in Angst und Unsicherheit verlor. Es war eine Zeit, in der die Panik durch die Straßen kroch, wo jeder Husten verdächtig war und jeder Blick voller Argwohn. Die Angst vor dem Unbekannten, vor einer unsichtbaren „Bedrohung“, die unsere Gemeinschaft zerriss, war allgegenwärtig.
Ich erinnere mich immer noch sehr gut an die Ausgrenzung, die ich erlebte, weil ich mich entschied, auf meinen Körper und meinen Verstand zu hören, anstatt dem Druck der Mehrheit zu erliegen.
Plötzlich war ich "der Andere", jemand, der nicht in die Gesellschaft passte, weil ich anders über meinen Gesundheitsschutz dachte. Weil ich anders über die meisten Maßnahmen dachte. Weil ich die verantwortliche Politik und Institutionen kritisierte. Menschen, die einst so nahe waren, hielten Abstand, als ob ich eine Gefahr darstellte, als ob meine Äußerungen ein Verrat an ihnen wäre. Ich spürte die kalten Herzen.
Diese gesellschaftliche Spaltung schmerzte tief. Es war, als ob eine unsichtbare Mauer zwischen uns errichtet wurde, nicht nur durch Quarantäne und Lockdown, sondern durch Misstrauen und Vorurteile. Ich fühlte mich allein, isoliert in einem Raum der Zurückweisung, wo Gespräche über Freiheit und persönliche Entscheidungen zu Streitigkeiten und Verurteilungen führten.
Die Medien schürten die Angst, priesen Impfung und andere Maßnahmen als den einzigen Ausweg, während diejenigen, die zögerten, als rückständig oder egoistisch dargestellt wurden. Die Luft war erdrückend schwer von Vorwürfen und der ständigen Mahnung, dass nur durch den solidarischen Akt der Impfung und das Hinnehmen jeder noch so unsinnigen Maßnahme die Normalität zurückkehren würde. Doch diese "Normalität" kam nicht. Stattdessen zahlten wir mit einem schrecklichen Preis: der Ausgrenzung derer, die anders entschieden.
Diese Zeit war ein Test unserer Menschlichkeit, ein Spiegel, der uns zeigte, wie schnell wir bereit sind, andere auszuschließen, wenn es um unsere eigene Angst geht.
Ich hoffe, dass wir aus dieser dunklen Phase gelernt haben, dass Solidarität nicht bedeutet, einheitlich zu denken, sondern einander zu respektieren und zu unterstützen, trotz unterschiedlicher Überzeugungen.
Ein schönes Wochenende und einen schönen 3. Advent.