Dass die @Munich_Phil ausgeladen werden, weil ein Israeli am Pult steht, ist nichts anderes als grober #Antisemitismus. Das ist beschämend, kulturfeindlich und schlicht ein Skandal. https://t.co/gOMNgnMZD7
Das Flanders Festival in Gent hat das Konzert der Münchner Philharmoniker mit Lahav Shani abgesagt.
Staatsminister Weimer: „Ein deutsches Spitzenorchester und sein jüdischer Chefdirigent werden ausgeladen – das ist eine Schande für Europa. Das ist blanker Antisemitismus.“
Nein, Frau #brosius_gersdorf, durch Ihre Nicht-Wahl wird die wissenschaftliche Freiheit nicht sanktioniert. Sie haben Freiheit der Forschung und Lehre, aber keine Recht auf einen bestimmten Posten.
„Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.“
Theodor W. Adorno,
gestorben am 6. August 1969.
I renew my deep sorrow for the brutal terrorist attack that occurred during the night between 26 and 27 July in Komanda, in the eastern part of the Democratic Republic of the Congo, where over 40 Christians were killed in a church during a prayer vigil, and in their own homes. As I entrust the victims to God’s loving Mercy, I pray for the injured and for Christians around the world who continue to suffer violence and persecution, urging all those with local and international responsibility, to collaborate in order to prevent such tragedies.
„An der Seite unserer jüdischen Geschwister stehen ist das Mindeste, was wir bei einem solchen Hass und einer solchen Hetze auf den Straßen machen können“, so Schwester Gisela von den Armen Schulschwestern. Auch sie hatte die Münchner Synagoge symbolisch bewacht.
Die abgesagte Wahl der Richter @BVerfG letzten Freitag lässt sich sicher vielschichtig diskutieren.
Die aktuelle Lage ist jdfs. angespannt und politisiert.
Wer jetzt als Kandidatin in eine Talkshow geht, verkennt Aufgabe und Rolle der angestrebten Funktion.
Frau Brosius-Gersdorf ist aus meiner Sicht nicht gut beraten, jetzt einen Rundumschlag gegen Medien und Politik zu starten - gerade wenn sie offensichtlich weiter an ihrer Kandidatur festhält. Das wirft kein gutes Licht auf sie und ihre Eignung für das Amt.
Köstlich. Jetzt erklären die deutschen Genossen schon den Bischöfen, wie man „richtig“ christlich zu sein hat. Wie selbstgerecht und blasiert kann man sein?
Die Unionsabgeordneten hatten jedes Recht, Brosius-Gersdorf als Bundesverfassungsrichterin abzulehnen. Die Menschenwürde des Ungeborenen ist eine Gewissensfrage - und mehr als das. Christian Geyer kommentiert das Sommerinterview des Bundeskanzlers. https://t.co/MZ6OwxEt4Y
"Fragen des Lebensschutzes sind keine politischen Petitessen, die sich je nach Opportunität mal so und mal anders entscheiden lassen. Sie berühren den Kern unserer Werteordnung mit dramatischen Konsequenzen für viele unterschiedliche Problembereiche."
Lange Zeit galt bei der Wahl von Verfassungsrichtern das Prinzip: Meldet ein Koalitionspartner ernsthafte Vorbehalte an, wird die Kandidatur zurückgezogen – aus Respekt vor dem Amt und im Sinne des parteiübergreifenden Grundkonsenses, der das Bundesverfassungsgericht trägt.
Im Fall Brosius-Gersdorf wurde dieses Prinzip durchbrochen. Die Union hatte zunächst Zustimmung signalisiert, um dann in letzter Minute öffentlich zurückzurudern. Dass Brosius-Gersdorf für CDU und CSU inhaltlich schwer tragbar ist, lässt sich nachvollziehen – umso unverständlicher wirkt das anfängliche Vorgehen der Parteiführung. Ein gesichtswahrender Ausstieg ist für die Union kaum mehr möglich. Es sei denn, Friedrich Merz nimmt den Schaden für sich und die Union um des lieben Koalitionsfriedens bewusst in Kauf.
Die SPD wiederum hält demonstrativ an ihrer Kandidatin fest – wohl wissend, dass die Union sich nicht ohne Gesichtsverlust zurückziehen kann. Das ist taktisch verständlich, in der Sache aber wenig souverän. Wer auf politische Verlässlichkeit pocht, sollte selbst bereit sein, ein Mindestmaß an Rücksicht zu zeigen.
Zur Person selbst: Frauke Brosius-Gersdorf ist sicher fachlich zweifellos qualifiziert. Ihre Haltung zu staatlich erzwungener Gleichstellung – etwa durch gesetzliche Quoten – steht allerdings im Spannungsverhältnis zu dem, was ich unter einem freiheitlichen Rechtsstaat verstehe, daher lehnte ich ihre Nominierung von Anfang an ab. Hätte sie das Amt erhalten, wäre das aber hinzunehmen gewesen.
Dass sie aber in der gegenwärtigen, festgefahrenen Lage nicht selbst die Größe zum Rückzug zeigt, wirft aus meiner Sicht Fragen an ihre persönliche Eignung auf. Wer Verfassungsrichter sein will, sollte über dem politischen Spiel stehen – nicht Teil davon sein.
Wirklich jetzt noch in den #Kulturkampf mit der Kirche einsteigen?
Was macht die #SPD da nur?
Strategisch falsch und sagen wir es auch so: menschlich falsch
Was denkt Miersch sich dabei? Dass er die katholische Kirche bekehren kann?
https://t.co/uJA1PHyW9t
Immer das gleiche Spiel: Wenn Linke mit dem Versuch, der Mehrheit ihre Agenda aufzudrücken, scheitern, beklagen sie "rechte Hetze" und spinnen ein Opfernarrativ. Das ist sicher bequem - aber weder dem demokratischen Diskurs noch einer kritischen Selbstreflexion förderlich.
Das ist einfach niveaulos von @Karl_Lauterbach. Es gibt unterschiedliche Positionen in der Sache. Darüber wird in der offenen Gesellschaft debattiert. Was soll der Vorwurf der Bevormundung??? Ein hilfloser Versuch, andere Meinungen zu diskreditieren.
Ich habe Frau Brosius-Gersdorf in die Kommission Reproduktionsmedizin berufen. Ihre Position war dort weder radikal noch unerwartet. Sie repräsentierte die Mehrheit der Kommisionsmitglieder. Viele Frauen denken das gleiche. Frauen brauchen keinen Vormund https://t.co/oCdkaOYJFX
Wäre ich übrigens Frauke Brosius-Gersdorf hätte ich übrigens schon vor Tagen erklärt, dass ich für das Amt nicht zur Verfügung stehe.
Die Würde des BVerfG ist wichtiger als persönliche Ambitionen.
Als Hebamme ist für mich gerade das ungeborene Leben besonders schützenswert. Das ist politisch weder links, noch rechts einzuordnen. Das sagt einfach der gesunde Menschenverstand und eine nicht unterentwickelte Empathie.
+++ „Die Würde des Menschen gilt – von Anfang an.“ +++
Kardinal Woelki mahnt vor der Wahl neuer Verfassungsrichter: Lebensrecht ist Grundrecht. Wer es zur privaten Verfügung stellt, stellt den Rechtsstaat infrage.
➡️ Statement lesen: https://t.co/B9FIbxx4rB
#Menschenwürde #Lebensschutz #erzbk