@migrate89 Sie glauben, dass die Leute so doof sind, jemand anderes zu wählen, nachdem Merz bzw Klingbeil zuvor vier Jahre Reformen gegen sie gemacht haben. Russisch Roulette als Strategie
@BerlinReporter@sara__si Die Kritik kommt auch von denen, die die von Ihnen propagierten Reformen nicht wollen, vor allem nicht noch beleidigt und unter Generalverdacht gestellt werden wollen in ihrem schweren Job. Das ein Großteil der CDU-Waehler auf solche Reformen hofft, war eine Fehlkalkulation.
It's imperative that neither the far right nor the far left ever come to power at the national level in France or Germany. These are the two pillars of the European project. If either of them falls, Europe will be plundered between the US and Russia. The European project is flexible enough to manage extremists in less consequential countries, but not in its core. That is why these extremists are the enemy of us all.
@anka2356 Ich wähle nicht AfD, wäre aber bereit, SPD oder Union zu wählen, wenn sie mir nicht das Leben durch Krankschreibung ab dem ersten Tag oder Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen erschweren würden. Diese selbst ernannte Reformregierung wähle ich nicht.
@Volker_Beck Die Koalition hat sie erklärt. Die Leute wollen sie mehrheitlich nicht, weil sie seit der Agenda 2010 staatliche Reformen zu ihren Lasten kennen. Das hätte man auch zu Beginn des Jahres wissen können.
@darioschramm Das linke Lager hat 2015 mit der de facto-Position "Jeder darf kommen, der will und das alles ist finanziell machbar und jeder, der was anderes sagt, ist Nazi" die Rationalität verlassen, bis weit in die SPD hinein. Das hier ist leider die absehbare Konsequenz daraus.
@bodoramelow Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen, wenn die Gerichte feststellen, dass zum Verkehrswert entschädigt werden muss und nicht weit darunter, wie es sich die Linke ausmalt. Danach bricht der Haushalt wie ein Kartenhaus zusammen. Ich hatte sie fälschlicherweise für einen Realo gehalten.
@Kurkamp@VsneTwit Also, diese Regelung ist doch wirklich Unfug. Als könnte man sich - insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - aussuchen, ob man in einem Betrieb mit Tarifbindung oder ohne arbeitet.
Woher linker Antisemitismus kommt, überlege ich tatsächlich schon lange - schon weil ich mich selbst immer als Linken eingeschätzt hatte. Einige Ursachen sind naheliegend: In alter Anti-Imp-Tradition wird Israel als Vorposten des verhassten Westen angesehen. Gegen den alten bösen Antisemitismus hingegen fühlen sich viele Linke qua Linkssein so immunisiert, dass sie unfähig zur Selbstkritik sind.
Es gibt aber vielleicht noch zwei weitere Gründe, die mit tieferen Veränderungen der Linken zu tun haben.
1. Verachtung von Stärke
Als Arbeiterbewegung war linke Politik so weit von gesellschaftlichen Machtpositionen entfernt, dass sie sich unbedingt ihrer Stärke bewusst werden musste, um überhaupt etwas erreichen zun können: "Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will."
Mit der Vebürgerlichung der Linken hat sich das geändert. Nun präsentieren sich privilegierte Akteure, die durchaus ein Interesse an der Bewahrung ihrer Privilegien haben, als Kämpfer für soziale Gerechtigkeit.
Damit das klappt, sind sie auf Gruppen angewiesen, als deren Schutzmacht sie auftreten können. Diese paternalistische Linke ist damit nun auf zu schützende Schwächere angewiesen, während sie Stärke negativ bewertet, als Dominanz und als Herrschaftsverhalten.
Aus ihren sicheren Positionen heraus können paternalistische westliche Linke dann auch überhaupt nicht nachvollziehen, dass Israels Stärke nicht auf Dominanz- und Herrschaftsinteressen beruht, sondern unverzichtbare Bedingung dafür ist, dass das Land und seine Bewohner überleben können.
So entwickelte die westliche Linke umso mehr Hass auf Israel, je stärker Israelis zeigten, dass sie in der Lage sind, sich gegen ihre Ermordung effektiv zur Wehr zu setzen.
2. Inszenierung statt Pragmatismus
Paternalistische Linke sind keineswegs darauf angewiesen, dass die Gruppen, die sie schützen, tatsächlich "marginalisiert" sind - das würde möglicherweise auch im Konflikt mit eigenen Interessen stehen. Es reicht, wenn diese Gruppen als marginalisierte wirksam inszeniert werden können.
Erfolgreiche soziale Inszenierungen setzen allerdings eine gute Verankerung in Medien und anderen Institutionen voraus. Um sich erfolgreich als marginalisiert inszenieren zu können, ist es also hilfreich, tatsächlich nicht völlig marginalisiert zu sein.
Israel hingegen ist beständig so existentiell bedroht, muss so beständig pragmatische Lösungen dafür finden, dass das Land es sich nicht leisten kann, sich einfach auf Inszenierungen eigener Schwäche zu verlegen. Das Land kann westliche Linke damit schlicht nicht bedienen, um des eigenen Überlebens willen.
Der palästinensischen Politik hingegen stehen durch internationale "Hilfen" jederzeit riesige Summen zur Verfügung - ihre Unterstützer sind in der UNO und in vielen westlichen Institutionen, z.B. den Universitäten und auch in Parteien, gut verankert. Durch die gigantischen internationalen Hilfsmittel ist palästinensische Politik von realen pragmatischen Anforderungen weitgehend befreit und kann sich auf Inszenierungen - von "Hungersnot", "Genozid" etc - konzentrieren.
Damit kann sie eine westliche paternalistische Linke passend bedienen, die ihrerseits eher an der Inszenierung von Gerechtigkeitskämpfen als an pragmatischen Bemühungen um soziale Gerechtigkeit interessiert ist.
HEY BERLIN — WIR MÜSSEN REDEN.
Russischer Staatseinfluss?
Mitten in unserer Stadt?
Nein, danke.
📅 04.09. · 18:00 Uhr
📍 Friedrichstraße × Taubenstraße
Kommt zur Gegendemo.
Bringt eure Freund:innen, eure Schilder und eure Stimmen mit.
KEIN KREML IN BERLIN. 🚫
@ChristianLatz_@Tagesspiegel Vielleicht ist der Grund aber auch, dass sich die Grünen in Berlin als Linke-light präsentieren. Hier gilt das, was Die Grünen sonst immer für das Verhältnis von CDU und AfD behaupten: Im Zweifelsfall wählen die Leute das Original.