Patriot, dreaming of a time when to be German is not to be baneful, to be standing by the flag not feeling shameful, racist or partial... Inspired by Morrissey
Ach ja - BMW, Tobias Rausch (AfD) - ein Trauerspiel.
Hier mal eine Liste von "Politikern" - ich sag mal Diktatoren & Autokraten - mit denen BMW (auch liebevoll
B aader-M einhof-W agen genannt) mal so garkeine Problme hatte. Weiter unten dann deutsche Politiker, die keine Aushängeschilder sind/waren:
* Kim Jong-il (Nordkorea): BMW 740iL (Modellreihe E38)
* Muammar al-Gaddafi (Libyen): BMW 7er Reihe
* Saddam Hussein (Irak): 7er und 8er Reihe
* Fidel Castro (Kuba): 7er Reihe
* Alexander Lukaschenko (Belarus): BMW 7er der neueren Generationen (wie die Modellreihen F02 und G12).
* Militärjunta in Myanmar (Birma): 7er Reihe
* Mobutu Sese Seko (Zaire / heute Dem. Rep. Kongo): 7er
* Nicolae Ceaușescu (Rumänien): BMW-Limousinen für die Eskorte (Miliția)
* Robert Mugabe (Simbabwe): BMW i8 Hybrid-Sportwagen und hochmotorisierte BMW X5-Modelle
* Teodoro Obiang Nguema Mbasogo (Äquatorialguinea): High-Performance-Modelle der BMW M-GmbH
* Ramzan Kadyrow (Tschetschenien): hochmotorisierten BMW 5er- und 7er-Limousinen sowie BMW X5/X6 M-Modelle
* Zine el-Abidine Ben Ali (Tunesien): High-End-Modelle von BMW
* Pervez Musharraf (Pakistan): BMW 7er High Security-Limousinen
* Hosni Mubarak (Ägypten): gepanzerter BMW 5er- und 7er-Limousinen
Jetzt die angekündigten deutschen "Ehrenmänner" mit BMW-Dienstwagen:
* Mario Voigt, CDU: Nutzt als Dienstwagen einen BMW 740 xDrive
* Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU): BMW 7er High Security-Limousine
* Rudolf Scharping (SPD): 7er BMW auch als „Mallorca-Affäre“ bekannt
* Christian Wulff (CDU): BMW 7er High Security-Reihe
* Ulla Schmidt (SPD) – Die BMW-Dienstwagen-Affäre in Spanien
* Oswald Metzger (Bündnis 90/Die Grünen) – Die Bonusmeilen-Affäre
Und und und - um nur einige zu nennen.
Meine Fresse - BMW!
OFFENER BRIEF AN @BMW@BMWGroup@BMWMotorsport DEUTSCHLAND 🚘
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich fahre einen BMW 430i MSport Coupé. Ich mag dieses Auto, ich schätze deutsche Ingenieurskunst und ich war bislang der Meinung, dass ein Automobilhersteller vor allem eines tun sollte: hervorragende Autos bauen und sie verkaufen.
Offenbar habe ich Ihr Geschäftsmodell missverstanden.
Wenn die Berichte stimmen, dass BMW sein Leasingangebot für den neuen Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt ausgerechnet an dem Tag zurückgezogen hat, an dem dieser gewählt wurde, dann stellt sich die Frage:
Seit wann entscheidet ein Autobauer anhand der Parteizugehörigkeit eines Amtsträgers, wer einen BMW fahren darf?
Oder habe ich etwas verpasst?
Gibt es inzwischen neben der Bonitätsprüfung auch eine Gesinnungsprüfung?
Muss man bei der Bestellung eines BMW künftig seine politische Einstellung angeben?
Und bekommt man bei der Auslieferung dann nicht nur den Fahrzeugbrief, sondern auch gleich die passende politische Haltung dazu?
Besonders charmant ist diese Haltung in einer Zeit, in der die deutsche Automobilindustrie dringend Kunden braucht. Man stelle sich vor, ein Kunde kommt freiwillig, möchte ein deutsches Premiumfahrzeug leasen, bezahlt wird das Ganze aus öffentlichen Mitteln und der Hersteller signalisiert: Danke, aber nein danke!
BMW scheint es sich leisten zu können, auf Kunden zu verzichten. Die Kunden hingegen können sich problemlos für andere Hersteller entscheiden. Denn
BMW ist ja nicht der einzige Automobilhersteller auf diesem Planeten. Es gibt andere exzellente deutsche Autohersteller und zahlreiche weitere Marken. BMW hingegen hat ja nur seine eigenen Fahrzeuge zu verkaufen. Ein bemerkenswertes Kräfteverhältnis, wenn man darüber nachdenkt.
Und was ist eigentlich mit dem Geld der deutschen Steuerzahler?
Wenn öffentliche Mittel für einen Dienstwagen eingesetzt werden, sollte dann nicht vor allem zählen, dass das Fahrzeug wirtschaftlich sinnvoll ist, den Anforderungen des Amtes entspricht und das deutsche Politiker gleichzeitig deutsche Ingenieurskunst präsentieren?
Oder sollen deutsche Bürger künftig deutsche Unternehmen unterstützen, während deutsche Unternehmen bei staatlich finanzierten Aufträgen politische Auswahlverfahren veranstalten?
Ich frage mich ernsthaft, welches Signal BMW uns damit senden möchte.
Dass man ein Auto nur dann kaufen oder leasen darf, wenn die persönliche politische Gesinnung dem Vorstand genehm ist?
Dass wirtschaftliche Entscheidungen künftig nach Parteibuch statt nach Angebot, Nachfrage und Vertrag getroffen werden?
Ich jedenfalls fahre meinen BMW 430i M Sport Coupé (noch), weil ich mich für das Auto entschieden habe, nicht, weil ich vorher eine politische Gesinnungsprüfung bestehen musste, aber auch mein Leasingvertrag läuft in naher Zukunft aus und dann hab ich ja Glück, weil es noch ganz viele andere Hersteller gibt, die ganz tolle Autos bauen.
Ein Auto ist ein Auto und ein Kunde ist ein Kunde und ein Unternehmen sollte Autos verkaufen, statt sich zum politischen Türsteher aufzuschwingen.
Sehr geehrte Damen und Herren bei BMW: Sie dürfen selbstverständlich selbst entscheiden, mit wem Sie Geschäfte machen. Aber wir Kunden dürfen ebenso selbstverständlich entscheiden, wem wir unser Geld geben. Vielleicht sollten Sie sich daran erinnern, bevor Sie in ihren wirtschaftlich schlechten Zeiten den nächsten potenziellen Kunden aussortiert.
Mit dem Aussortieren eines Kunden, dessen politischen Gesinnung euch nicht gefällt, sortiert Ihr übrigens 30,5 % der deutschen Wähler mit aus und falls Euch die Anzahl an potentiellen Käufern nicht ganz klar ist, hier gerne noch mal die Fakten diesbezüglich:
Wahlberechtigte in Deutschland:
60.5 Millionen
Potenzielle AFD Wähler:
30,5%
Vor den Kopf gestossenen Kunden:
18.5 Millionen
Könnt Ihr Euch diesen Boykott tatsächlich leisten und statt "Freude am Fahren" die neue Praxis "Freude am Aussortieren" an den Tag legen?
Mit freundlichen Grüßen,
Miss Eve
Liebe AfD-Wähler,
erfüllen Sie dem BMW-Chef, der vermutlich nicht weiß, dass Sie AfD wählen, seinen Wunsch und kaufen keinen BMW mehr‼️
Es gibt genügend andere gute Autos @elonmusk
Das BMW-Leasingangebot für den AfD-Landtagspräsidenten zurückziehen und ihm damit eine kostenlose Opferkampagne spendieren. So viel PR für die AfD muss man erst mal finanzieren.
Freude am Fahren? Freude am BMW-Eigentor.