Vietnam’da intihar etmeye çalışan adam, kendisini kurtarmaya çalışan adamın kahraman olmasına izin vermedi! Ve arkasından kendi kendini kurtararak kahraman oldu.
Wenn der Staat nicht die Gewalt bekämpft, sondern den Film darüber
Deutschland hat wieder einmal bewiesen, worin es inzwischen Weltklasse ist: nicht im Schutz seiner Bürger, nicht in der Wiederherstellung öffentlicher Sicherheit, nicht in klarer Justiz, nicht in ehrlicher Debatte – sondern im Wegdrücken, Beschönigen, Aussortieren und Bevormunden.
Uwe Bolls „Citizen Vigilante“ bekommt in Deutschland keine normale Altersfreigabe. Nicht ab 18. Nicht mit Warnhinweis. Nicht mit der simplen, erwachsenen Entscheidung: Wer volljährig ist, kann selbst entscheiden, ob er sich diesen Film ansieht oder nicht. Nein. Die deutsche Prüflogik zieht den Stecker. Formal natürlich nicht als „Verbot“. Das wäre ja zu ehrlich. Das würde zu sehr nach dem riechen, was es faktisch ist: ein kultureller Maulkorb durch die Hintertür.
Also nennt man es „keine Kennzeichnung“. Ein bürokratisch sauberer Begriff, kühl, steril, harmlos klingend. Aber in der Praxis bedeutet er: Kinos lassen die Finger davon. Streamingdienste lassen die Finger davon. Händler lassen die Finger davon. Plattformen lassen die Finger davon. Niemand will rechtliches Risiko, niemand will Ärger, niemand will in Deutschland zum nächsten öffentlichen Abschuss freigegeben werden, nur weil er Erwachsenen einen Film zeigt, den bestimmte Kreise für politisch unerwünscht halten.
Und genau da liegt der Skandal.
Es geht nicht darum, ob „Citizen Vigilante“ ein filmisches Meisterwerk ist. Wahrscheinlich nicht. Es geht nicht darum, ob Uwe Boll subtil inszeniert. Tut er selten. Es geht auch nicht darum, Selbstjustiz schönzureden. Selbstjustiz ist kein Rechtsstaat. Punkt. Wer Gewalt durch private Rache ersetzt, zerstört genau das, was er angeblich verteidigen will.
Aber darum geht es hier nicht.
Hier geht es darum, dass ein Staat, eine Prüfkultur, ein Meinungsklima und eine ganze Apparatewelt offenbar weniger Angst vor realer Gewalt haben als vor einem Film, der diese Gewalt politisch unbequem sichtbar macht.
Denn das ist der eigentliche Nerv. Nicht die Brutalität allein. Brutale Filme gibt es seit Jahrzehnten. Mord, Folter, Massaker, Serienkiller, Drogenkartelle, Mafia, Psychopathen, endlose Schießereien, Menschenjagd – alles kein Problem, solange die richtige moralische Verpackung drumherumliegt. Hollywood darf ganze Stadtviertel in Schutt legen. Streamingdienste dürfen Gewaltorgien in Serie gießen. „John Wick“ kann sich durch halbe Kontinente schießen, und niemand in Deutschland fällt vor Schreck vom Prüfstuhl.
Aber wehe, ein Film berührt das große Tabu unserer Zeit: Migrantengewalt, Staatsversagen, kaputte Justiz, Opfer, die sich verhöhnt fühlen, und Bürger, die den Eindruck haben, dass ihr Land zwar jeden moralischen Weltrettungsanspruch erhebt, aber im Ernstfall nicht einmal mehr seine eigenen Leute schützt.
Dann wird es plötzlich ganz eng.
Dann ist nicht mehr der Täter das Problem, sondern die Darstellung des Täters. Nicht mehr die reale Tat, sondern die fiktive Verarbeitung. Nicht mehr das Versagen des Staates, sondern derjenige, der dieses Versagen in eine hässliche, rohe, überzeichnete Filmform gießt.
Das ist die deutsche Krankheit im Jahr 2026: Wir haben eine enorme Toleranz gegenüber Wirklichkeitsverweigerung – aber null Toleranz gegenüber denen, die diese Wirklichkeit brutal auf den Tisch knallen.
Man kann über Boll alles Mögliche sagen. Man kann seinen Film schlecht finden. Man kann ihn plump finden. Man kann sagen, er arbeite mit dem Vorschlaghammer statt mit dem Skalpell. Geschenkt. Aber Kunstfreiheit ist keine Schönwetterfreiheit für staatlich erwünschte Kulturprodukte. Kunstfreiheit gilt nicht nur für moralisch saubere Förderfilme, nicht nur für linke Milieudramen, nicht nur für staatsnahe Betroffenheitsware, nicht nur für Produktionen, bei denen jeder Satz schon vorher auf politische Verträglichkeit desinfiziert wurde.
Kunstfreiheit gilt gerade dann, wenn es unbequem wird. Wenn es hässlich wird. Wenn es weh tut. Wenn es provoziert. Wenn es an den Stellen kratzt, an denen sich die politische Klasse am liebsten wund liegen würde, um danach „Hass und Hetze“ zu rufen.
Und natürlich kommt jetzt sofort der Einwand: Der Film propagiere Selbstjustiz. Er könne gefährliche Wirkungen entfalten. Er könne Menschen auf falsche Gedanken bringen.
Aha.
Dann stellen wir doch einmal die Gegenfrage: Welche Wirkung hat eigentlich ein Staat, der Opfer schwerer Straftaten regelmäßig mit dem Gefühl zurücklässt, dass Täter mehr Schonraum bekommen als Geschädigte? Welche Wirkung hat eine Justiz, die bei brutalen Fällen mit erzieherischen Erwägungen, Bewährung, Vorbewährung und sozialpädagogischem Vokabular auftritt, während draußen Millionen Bürger nur noch fassungslos den Kopf schütteln? Welche Wirkung hat eine Politik, die Kriminalitätsstatistiken zwar kennt, aber jeden, der daraus Konsequenzen fordert, moralisch unter Verdacht stellt?
Wer glaubt, Wut entstehe durch Filme, hat überhaupt nichts verstanden. Wut entsteht durch Realität. Durch Kontrollverlust. Durch das Gefühl, dass oben gelogen und unten gelitten wird. Durch ein System, das Probleme importiert, Folgen verschweigt und Kritiker belehrt.
Der Film ist nicht die Ursache dieser Wut. Er ist ein Symptom.
Und wie reagiert Deutschland? Nicht mit Debatte. Nicht mit argumentativer Stärke. Nicht mit Vertrauen in erwachsene Bürger. Sondern mit einem Prüfbescheid, der im Ergebnis sagt: Das ist zu viel für euch. Das dürft ihr nicht normal sehen. Das wollen wir lieber nicht auf dem Markt haben.
Diese Bevormundung ist der eigentliche Offenbarungseid.
Erwachsene Bürger dürfen wählen, Steuern zahlen, Soldaten in Einsätze schicken, über Krieg und Frieden diskutieren, ihre Kinder in dieses Land hinein erziehen und die Folgen politischer Entscheidungen tragen. Aber einen harten, hässlichen, politisch unkorrekten Film sollen sie nicht ohne staatlich-bürokratischen Filter sehen dürfen? Was für ein absurdes Menschenbild steckt dahinter? Was für ein Misstrauen gegenüber dem Bürger?
Und dann passiert das, was immer passiert, wenn Zensurdenker glauben, sie könnten im Internetzeitalter noch kontrollieren, was Menschen sehen: Elon Musk stellt den Film auf X. Zack. Millionen Aufmerksamkeit. Weltweite Debatte. Kostenloses Marketing. Der Streisand-Effekt in Reinform.
Herzlichen Glückwunsch an die deutschen Wegsperrstrategen. Sie wollten den Film kleinhalten und haben ihn groß gemacht. Sie wollten die Debatte vermeiden und haben sie internationalisiert. Sie wollten zeigen, dass Deutschland seine Bevölkerung schützt, und haben gezeigt, dass Deutschland seiner Bevölkerung nicht traut.
Das ist so unfassbar dumm, dass es fast schon wieder konsequent ist.
Denn dieser Staat produziert seine eigenen Gegenreaktionen. Er tut es immer wieder. Er verdrängt, moralisert, belehrt, etikettiert, sperrt aus – und wundert sich danach, dass Menschen sich abwenden. Er bekämpft nicht die Ursache des Vertrauensverlustes, sondern die sichtbaren Zeichen dieses Verlustes. Er löscht nicht das Feuer, er beschimpft den Rauchmelder.
Genau deshalb ist dieser Fall größer als ein einzelner Film.
Es geht um ein Land, in dem die Grenzen des Sagbaren seit Jahren enger gezogen werden. Nicht immer per Gesetz. Viel öfter durch informellen Druck, durch Plattformregeln, durch Förderlogiken, durch Prüfstellen, durch Redaktionskorridore, durch soziale Ächtung. Man muss nicht mehr alles ausdrücklich verbieten. Es reicht, ein Werk mit Risiken zu beladen, es aus dem normalen Vertrieb zu drücken und den Rest der Branche wissen zu lassen: Wer so etwas anfasst, hat Ärger.
Das ist moderne Zensur. Nicht immer mit Polizeistiefel. Oft mit Formular. Nicht immer mit Verbotsschild. Oft mit Kennzeichnungsverweigerung. Nicht immer mit Gefängnisdrohung. Oft mit Karriere-, Markt- und Reputationsrisiko.
Und genau deshalb ist die Debatte so wichtig.
Niemand muss „Citizen Vigilante“ mögen. Niemand muss Boll feiern. Niemand muss den Film verteidigen, weil er angeblich große Kunst sei. Darum geht es nicht. Es geht darum, ob erwachsene Menschen in Deutschland noch als mündige Bürger behandelt werden – oder als betreute Medienkonsumenten, denen ein kleiner Kreis von Prüfern erklärt, welche Zumutungen sie aushalten dürfen.
Wer Angst vor der Wirkung eines Films hat, sollte vielleicht zuerst die Wirklichkeit ändern, die diesen Film plausibel macht.
Wer nicht will, dass Selbstjustizfantasien entstehen, muss dafür sorgen, dass der Rechtsstaat wieder als stark, fair und handlungsfähig erlebt wird.
Wer nicht will, dass Bürger sich radikalisieren, sollte aufhören, sie bei jeder unbequemen Frage wie moralisch Verdächtige zu behandeln.
Wer nicht will, dass Migration und Kriminalität in Wut umschlagen, sollte die Probleme lösen statt ihre Darstellung zu unterdrücken.
Und wer wirklich Jugendschutz will, der soll Jugendliche schützen. Nicht Erwachsene entmündigen.
Eine Freigabe ab 18 hätte gereicht. Warnhinweise hätten gereicht. Klare Einordnung hätte gereicht. Eine harte öffentliche Debatte hätte gereicht. Aber nein, Deutschland wählt wieder den Weg der pädagogischen Herablassung. Wieder entscheidet man nicht souverän, sondern ängstlich. Wieder traut man der Freiheit nicht. Wieder meint man, das Problem verschwinde, wenn man seine Bilder kontrolliert.
Das Gegenteil ist der Fall.
Je stärker dieses Land versucht, unbequeme Wirklichkeit aus dem Sichtfeld zu drücken, desto stärker wächst der Verdacht, dass die Wirklichkeit noch viel schlimmer ist, als offiziell zugegeben wird.
Und genau das ist der Punkt: Die Zensoren, Moralverwalter und Betreuungsdemokraten verstehen nicht, dass sie das Misstrauen nicht bekämpfen. Sie nähren es.
„Citizen Vigilante“ mag ein grober Film sein. Vielleicht sogar ein schlechter. Aber der Umgang damit ist ein präzises Röntgenbild dieses Landes: ein Staat, der seine Bürger nicht mehr überzeugt, sondern erzieht; eine Kulturverwaltung, die Freiheit predigt und Kontrolle praktiziert; ein politisches Milieu, das lieber Bilder sperrt, als Ursachen zu benennen.
Das ist der eigentliche Skandal.
Nicht, dass ein Regisseur einen hässlichen Film über eine hässliche Wirklichkeit dreht.
Sondern dass Deutschland offenbar mehr Angst vor diesem Film hat als vor der Wirklichkeit, die ihn möglich gemacht hat.
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Un homme âgé en situation de handicap agressé et humilié au Trocadéro, près de la Tour Eiffel à Paris : c’est totalement abject.
Si l’auteur est bien un demandeur d’asile, comme cela est indiqué, il est hors de question que la France accueille ceux qui s’en prennent à nos aînés.
Je saisis le préfet de police et la procureure de Paris au vu des nombreuses publications circulant sur les réseaux sociaux concernant l’individu mis en cause, toute la lumière doit être faite sur son parcours et sur les faits qui lui sont reprochés.
1.776 – So viele Firmen gingen im April pleite
Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland hat im April 2026 einen neuen Höchststand erreicht. Nach aktuellen Daten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) wurden 1.776 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften registriert. Das sind fast 60 Unternehmenspleiten täglich. Damit lag der Wert drei Prozent über dem März und zehn Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum durchschnittlichen April der Jahre 2016 bis 2019 ergibt sich sogar ein Plus von 82 Prozent! Einen höheren Wert hatte es zuletzt im Juni 2005 gegeben, nach dem Ende der ersten rot-grünen Bundesregierung.