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Deutschlandweit wurden 2024 über eine Million Solarstromanlagen installiert. Knapp jede achte Solaranlage wurde im Südwesten errichtet. Die Zahlen zeigen: die Nachfrage nach Solarstromanlagen boomt nach wie vor.
Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen in BW haben im Jahr 2024 insgesamt 2.120 Megawatt Leistung installiert. Damit wurde das Rekordjahr 2023 um rund fünf Prozent übertroffen. Im Südwesten kamen knapp 157.000 neue Solarstromanlagen auf Gebäudedächern und Freiflächen hinzu.
Die Prognose zeigt, wie hoch die Verluste durch Abregelung der Windräder und Solaranlagen sein werden, falls Anlagen zu viel in das Netz einspeisen. Weiter ermitteln die Forscher:innen über das Jahr hinweg, wie viel Einspeisepotenzial eines Trafos nicht genutzt werden wird.
Ein Beispiel: Verfügt der Windpark über drei Windräder mit jeweils fünf MW installierter Ausgangsleistung und der Solarpark über fünf MW, muss der Trafo am Netzanschluss derzeit 20 MW Eingangsleistung haben. Dabei wird diese Leistung meist nicht benötigt.
Eine teilweise Lösung des Problems ist dabei seit langem bekannt, zumindest in der Erneuerbaren-Branche. Sie wird mit dem Begriff „gemeinsame Nutzung von Netzverknüpfungspunkten“ bezeichnet und von Fachleuten seit langem gefordert.
Im Südwesten sind aktuell rund 13.000 MW erneuerbare Stromerzeugungsleistung installiert. In den nächsten Jahren soll sich das vervielfachen. Allein bei der PV ist pro Jahr eine installierte Leistung von zusätzlich 4.000 MW erforderlich.
In BW sollen in den nächsten Jahren immer mehr Windräder und PV-Anlagen errichtet werden. Der nur schleppend vorankommende Netzausbau droht den Anschluss der Erneuerbare-Energien-Anlagen jedoch zu blockieren oder erheblich zu verzögern.
Save the Date: 11. Solarbranchentag Stuttgart
Am 17. Oktober 2024 findet zum elften Mal das zentrale Netzwerktreffen der baden-württembergischen Solarbranche statt.
📢 11. Solarbranchentag
📍 Hospitalhof Stuttgart
🕛17. Oktober 2024, 9.00 bis 17.00 Uhr
Sonnenenergie für alle!
Unter diesem Motto ist die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie – kurz: DGS – mit ihrer neuen Kampagne an den Start gegangen.
Jetzt schnell auf den Socials der DGS vorbeischauen und nichts verpassen.
Hier geht’s zu den Kanälen: https://t.co/Nh6oEnkVWL
Für die Energiewende sind Solarparks unerlässlich: Rund ein Drittel der erforderlichen PV-Anlagen muss auf freien Flächen errichtet werden. Zwischen Mannheim und Lindau sind aktuell rund 10.400 MW PV-Leistung auf Dächern angebracht und im Freiland installiert.
Nach dem jetzigen Baubeginn soll es nur knapp eineinhalb Jahre dauern, bis die rund 150.000 Solarmodule installiert und an das Stromnetz angeschlossen sind. Der Strom wird in das 110-Kilovolt-Hochspannungsnetz des Übertragungsnetzbetreibers Netzt BW eingespeist.
Der Betrieb des Solarparks wird jährlich CO2-Emissionen in Höhe von rund 55.000 Tonnen vermeiden. Eine geeignete Fläche fanden die Partner bei der seit sechs Jahrhunderten ortsansässigen Familie der Freiherren von Stauffenberg.
Auf der Schwäbischen Alb entsteht künftig der größte Solarpark in BW. Die installierte Leistung wird 80 MW betragen – gut doppelt so leistungsfähig wie der bislang auf Platz eins stehende Solarpark im Land.
Wenn PVT als alleinige Wärmequelle einer Wärmepump dient oder sie eine Erdwärmesonde oder einen Erdwärmekollektor regeneriert, dann ist eine Förderung möglich. Alternativ fördert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Einspeisung des überschüssigen Solarstroms in das Netz.
Die Kosten für PVT-Module lassen sich nicht einfach bestimmen. Grund dafür ist unter anderem, dass der Preis für PV-Module zuletzt stark geschwankt hat. Die Faustregel lautet: PV-Module sind rund halb so teuer wie PVT-Module. PVT-Module kosten zwischen 400 und 700 Euro.
Vorteile zeigen sich im schlecht sanierten Gebäudebestand. Hier tragen PVT-Systeme dazu bei, dass Wärmepumpen höhere Vorlauftemperaturen liefern können. PVT kann auch dazu führen, dass Wärmepumpen in dicht besiedelten Wohngebieten kleiner ausfallen und so genutzt werden können.
PVT-Anlagen liefern weniger Wärme als konventionelle Solarkollektoren. Das hat zur Folge, dass sie die Raumheizung nicht direkt unterstützen können. Sinnvoll genutzt werden kann eine PVT-Anlage jedoch in Verbindung mit einer Wärmepumpe.
Bei den PVT-Modulen gibt es abgedeckte und nicht abgedeckte Bautypen. Abgedeckte PVT-Module verfügen zwischen dem PV-Modul und der darüber liegenden schützenden Glasplatte über eine Luftschicht. Die Wärme wird den darunter liegenden Solarkollektorrohren zur Verfügung gestellt.
Bei den PVT-Modulen gibt es abgedeckte und nicht abgedeckte Bautypen. Abgedeckte PVT-Module verfügen zwischen dem PV-Modul und der darüber liegenden schützenden Glasplatte über eine Luftschicht. Die Wärme wird den darunter liegenden Solarkollektorrohren zur Verfügung gestellt.