Hermann Hesse
Es gibt so Schönes in der Welt, daran du nie dich satt erquickst und das dir immer Treue hält und das du immer neu erblickst:
Der Blick von einer Alpe Grat, am grünen Meer ein stiller Pfad, ein Bach, der über Felsen springt, ein Vogel, der im Dunkel singt,
Ein Kind, das noch im Traume lacht, ein Sterneglanz der Winternacht, ein Abendrot im klaren See bekränzt von Alm und Firneschnee,
Ein Lied am Straßenzaun erlauscht, ein Gruß mit Wanderern getauscht, ein Denken an die Kinderzeit, ein immer waches, zartes Leid,
Das nächtelang mit feinem Schmerz Dir weitet das verengte Herz und über Sternen schön und bleich Dir baut ein fernes Heimwehreich.
Hermann Hesse
@nhaerting@jensspahn Komm mir doch nicht mit diesen dämlichen Floskeln. Menschen die diese bodenlose Lügerei und diesen menschlichen Abgrund kritisieren sind natürlich alle links?
Nein es sind Menschen,Nachbarn Freunde, Bürger.
Schmier dir deine Parteipropaganda sonst wo hin.
Wenn Sie sich an die Natur halten, an das
Einfache in ihr, an das Kleine, das kaum
einer sieht, und das so unversehens zum
Großen und Unermeßlichen werden kann;
dann wird Ihnen alles leichter...
Rainer Maria Rilke
aus: Briefe an einen jungen Dichter
Wissen Sie, @bundeskanzler, zur Wahrheit gehört auch, dass Sie der unbeliebteste Kanzler aller Zeiten sind und die Bundesregierung die korrupteste aller Zeiten ist.
Zur Wahrheit gehört auch, dass 87% Ihre Sicht nicht teilen.
Gehen Sie mit Gott, aber gehen Sie.
Zu drollig: Personen, die jahrelang jede Äußerung, jeden Atemzug und jede Handlung von Robert, Ricarda und Annalena niedergebrüllt haben, beklagen jetzt den Umgangston im Fall #spahn.
Abseits
Theodor Storm
Es ist so still; die Heide liegt
Im warmen Mittagssonnenstrahle,
Ein rosenroter Schimmer fliegt
Um ihre alten Gräbermale;
Die Kräuter blühn; der Heideduft
Steigt in die blaue Sommerluft.
Laufkäfer hasten durchs Gesträuch
In ihren goldnen Panzerröckchen,
Die Bienen hängen Zweig um Zweig
Sich an der Edelheide Glöckchen,
Die Vögel schwirren aus dem Kraut -
Die Luft ist voller Lerchenlaut.
Ein halbverfallen niedrig Haus
Steht einsam hier und sonnbeschienen;
Der Kätner lehnt zur Tür hinaus,
Behaglich blinzelnd nach den Bienen;
Sein Junge auf dem Stein davor
Schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.
Kaum zittert durch die Mittagsruh
Ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
Dem Alten fällt die Wimper zu,
Er träumt von seinen Honigernten.
- Kein Klang der aufgeregten Zeit
Drang noch in diese Einsamkeit.
Theodor Storm (1817 - 1888), Hans Theodor Woldsen Storm, deutscher Jurist, Dichter und Novellist
„Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, zu tragen, das macht die Persönlichkeit aus."
Gute Nacht mit Ricarda Huch, die heute vor 162 Jahren geboren wurde und viel mehr als nur eine belesene Schriftstellerin war
@ist_unterwegs@Silabrei Das ist wirklich schön gemalen, und da es ihr sichtlich Freude bereitet, gibt u.a. auch diese küstlerische Neigung ihrem Leben eine Erfüllung.
@ist_unterwegs@Silabrei Ein schönes Hobby, das auch andere Menschen glücklich macht. Es freut sich sicherlich jeder, der solch einen bemalten Stein findet.
Rainer Maria Rilke
Ich will ein Garten sein, an dessen Bronnen
die vielen Träume neue Blumen brächen,
die einen abgesondert und versonnen,
und die geeint in schweigsamen Gesprächen.
Und wo sie schreiten, über ihren Häupten
will ich mit Worten wie mit Wipfeln rauschen,
und wo sie ruhen, will ich den Betäubten
mit meinem Schweigen in den Schlummer lauschen...