Ich war derjenige der nach 13 Jahren
die Scheidung ausgesprochen hat.
Was dann kam hätte ich nicht erwartet.
Alleine. Zwei Töchter. Kein Netz.
Kein Wegweiser.
Ein Thread darüber was wirklich passiert
wenn ein Mann geht – und trotzdem
alles auffangen muss. 🧵
Ich erkläre meinen Kindern nicht
was sie glauben sollen.
Ich zeige ihnen wie man
selbst denkt.
Vier Kinder. Zwei Kulturen.
Eine Regel im Haus:
Frag zuerst warum.
Dann entscheide.
Die Welt braucht keine
Nachahmer.
Sie braucht Denker.
@welt Im trüben ist nunmal nicht gut fischen.
Wenn viel Wirbel an verschiedenen Stellen erzeugt wird, verwirrt und bremst es nur aus.
Die Gründe lasse ich jetzt mal aussen vor.
Manchmal ist weniger mehr. Schafft Raum zum Denken, sich zu entwickeln.
Alle haben mir nach der Scheidung gesagt
was ich tun soll.
Der Anwalt. Die Kollegen.
Die die es "gut meinen".
Ich habe keinem zugehört.
Nicht aus Sturheit.
Sondern weil ich gelernt habe
woher Orientierung wirklich kommt.
Nicht von außen.
Von innen.
Koelternschaft mit einem Elternteil
der es nicht kann.
Nicht nicht will.
Nicht kann.
Ich verstehe warum.
Wirklich.
Schmerz macht Menschen zu einer
schlechteren Version von sich selbst.
Aber Verständnis bedeutet nicht
dass ich es meine Kinder ausbaden lasse.
Mitgefühl hat Grenzen.
Klare.
@sternde Es war nie anders.
Es gibt Bücher aus den 70ern, wo Frauen, wo sie keine Rufschädigung abbekommen konnten, über ihre Fantasien geschwärmt haben.
Heute sind durch den Feminismus die Rufkosten de Facto auf 0 gesenkt worden.
Daher wird es immer offener ausgelebt.
@VolkerPetzer@freiheitsfunke Es ist die Sklavenmoral auf gesellschaftlicher Ebene. Gepaart mit der Unterverantwortung der Kinder.
Autorität kommt immer mit Verantwortung.
Links möchte Autorität ohne Verantwortung.
Darum funktioniert es nicht auf Dauer.
Stimmt, der Vater ist für die Realitätstestung da.
Das Vorleben von authentischer Kongruenz.
Primär für die eigenen Kinder.
Wenn sich aber kongruente Männer in Kindergärten sehen, würde ich es befürworten. Nicht jedes Kind hat so eine männliche Bezugsperson zu Hause, leider.
Aber nur unter den Vorraussetzungen, das diese Werte auch im Kindergarten vorgelebt werden. Und da sehe ich das eigentliche Problem.
Kindergarten ist eher weiblich dominiert, wenn da so ein Mann anfangen würde, müsste der schon sehr maskulin auftreten. Ich habe es in den Kindergarten meiner kleinen Tochter gesehen.
Es gab 2 Männer dort. Der eine, ein eher weicher, linksorientierter Mann und ein, stabiler, stoischer, maskuliner Mann.
Der maskuline war nicht lange da, weil er in das weibliche Konzept, und vor allem in das Konzept der weiblichen Führungskraft nicht passte.
Übrig blieb nur Mrs Doubfire. Und der hat sich den weiblichen Narrativ untergeordnet.
Und das ist kein männliches Vorbild im eigentlichen Sinne.
Ich merke es an meinen eigenen 2 Töchtern, die nach der Trennung überwiegend bei mir wohnen.
Sie sehnen sich nach dieser Authentizität. Sie lernen massiv davon und wachsen dadurch sehr bodenständig auf.
Sie lernen Schuld vom Scham zu unterscheiden, auch ein sehr wichtiger Aspekt.
Auch die 2 Stiefkinder, saugen es förmlich auf.
Der Vater meiner Stiefkinder war gestern beim Grillen dabei.
600 km gefahren um seine Kinder zu sehen.
Er respektiert dass sie täglich mit mir aufwachsen.
Ich respektiere dass er ihr Vater bleibt.
Kein Kampf.
Kein Ego.
Kein Drama.
Vier Kinder. Drei Erwachsene.
Eine gemeinsame Entscheidung: Die Kinder kommen zuerst.
@gofeminin_de Meine 2 Kinder leben seit der Trennung überwiegend bei mir.
Ich bin auf Teilzeit runter.
Wenn ich das mit der vorherigen Generation vergleiche, hat es sich sehr gewandelt.
@WeimarClub Richtig.
Nicht zu vergessen, es ist eine gesunde Grundlage um Kinder zu erziehen.
Ich bringe meinen von klein auf diese Werte bei.
Und bin sehr glücklich zu sehen, wie eigenständig und selbstbewusst sie werden.
Selbstwirksamkeit ist viel gesünder als Opfermentalität.
@zeitonline Die Summe jetzt mal aussen vor, aber die Entscheidung, wegen den Kindern auf Teilzeit runterzugehen, kann ich absolut nachvollziehen.
Nach der Trennung leben meine eigenen 2 Kinder überwiegend bei mir, dazu 2 Stiefkinder.
Bin deswegen auch auf Teilzeit runter.
@Frl_Schwarzer@VivienneVibes Ich habe meine Mädels nach der Trennung überwiegend bei mir.
Bin auch auf Teilzeit runter.
Es geht trotzdem. Umorganisieren und Umdenken ist angebracht.
Das geht. Mit Akzeptanz der Realität und Selbstwirksamkeit .
@LRage57308 @MaltusPanda Richtig.
Es ist nunmal wie es ist, das er eine Behinderung hat.
Sie helfen ihm, das beste daraus zu machen.
Und zwar realistisch gesehen, und nicht durch die Regenbogenbrille.
Sie als Vater, mit der Einstellung, sind das Beste, was Ihren Sohn passieren konnte.
Respekt !