🚘Das E-Auto ist kein Jobkiller – aber Deutschland kann die neuen Arbeitsplätze verlieren
Immer wieder wird behauptet, der Umstieg auf Elektromobilität vernichte Hunderttausende deutsche Arbeitsplätze. Tatsächlich zeigt eine umfassende Untersuchung von Agora Verkehrswende und der Boston Consulting Group ein wesentlich differenzierteres Bild.
Bis 2030 könnten zwar rund 180.000 Arbeitsplätze in der klassischen Automobilindustrie wegfallen – insbesondere bei Herstellern von Verbrennungsmotoren, Getrieben, Abgasanlagen und anderen Komponenten, die im Elektroauto nicht mehr benötigt werden.
Gleichzeitig könnten jedoch neue Arbeitsplätze entstehen:
🔋 rund 95.000 Stellen bei neuen Zulieferern, vor allem in der Batterieproduktion
⚡ etwa 70.000 Stellen bei Ladeinfrastruktur und Energietechnik
💻 weitere Beschäftigung in Softwareentwicklung, Digitalisierung, Anlagenbau, Recycling und erneuerbaren Energien
‼️Unter dem Strich hält die Studie sogar ein leichtes Plus von bis zu 25.000 Arbeitsplätzen für möglich.
Doch diese positive Bilanz hat eine entscheidende Voraussetzung:
Die neue Wertschöpfung muss tatsächlich in Deutschland aufgebaut werden.
Werden Batteriezellen, Leistungselektronik, Software und andere Schlüsselkomponenten überwiegend importiert, verschwinden die alten Arbeitsplätze hier – während die neuen in China, den USA oder Osteuropa entstehen.
Die eigentliche Gefahr für den deutschen Industriestandort ist deshalb nicht das Elektroauto. Die Gefahr besteht darin, den technologischen Wandel zu verschlafen und anschließend genau jene Produkte aus dem Ausland kaufen zu müssen, die früher in deutschen Fabriken hergestellt wurden.
Am Verbrennungsmotor festzuhalten, rettet die Arbeitsplätze nicht dauerhaft. Es verzögert lediglich den Wandel – und erhöht das Risiko, dass Deutschland sowohl die alten als auch die neuen Arbeitsplätze verliert.
#VW #EAuto #Arbeitsplätze
Diese Rede von Robert Habeck ist epochal. Er sagte die Wahrheit. Jedes Wort stimmte.
Heute wissen wir, dass alle seine Analysen richtig waren.
Im Jahr 2027 plant die Merz-Regierung neue Schulden in Höhe von 203 Mrd.€.
Das ist eine Katastrophe!
Der Rüstungsetat liegt bei 3-4%.