Mein Vorschlag:
Kaplaken lesen & dann gemeinsam mit @ChristianIllner im Stream besprechen 🤝🏻
Ich glaube, ihr würdet euch inhaltlich tatsächlich sehr gut ergänzen 👌🏻
@shlomo96 Das Grundproblem ist einfach, dass man nie eine affirmative Position ausdefiniert hat. Ich habe das Buch noch nicht gelesen... aber es bedarf einer klaren Position, die einen wirklich rechts macht. nicht Remigration, sondern etwas das Remigration begründet. Das Warum fehlt.
🎙️ Ich hatte Fragen an den @Jungeuropa_2016 Autor F. Helbig.
🚌 Also fuhr ich in meinen Podcast-Omnibus zu ihm, bin rechts ran gefahren und lud ihn zu einem Gespräch ein.
⤵️ Ganz Podcast in DruKos
Illners Konzept der Gefährtenschaft kommt gerade noch rechtzeitig: Genau in dem Moment, in dem uns langsam die rudimentäre Freund/Feind-Unterscheidung flöten geht.
Der Umgang mit Aktivist Mann ist schäbiger als alles, was er "verbrochen" hat & ein gefährlicher Präzedenzfall. Wir werden daran unironisch als Wendepunkt zurückdenken: Entweder ist es der Moment, in dem Elemente außerhalb der Rechten einen Fuß in die Tür bekommen und anfangen, Einfluss auf unsere Strukturen zu nehmen. Oder es ist der Kanarienvogel im Minenschacht, der uns deutlich macht, dass uns genau das droht.
Unsere Leute bleiben unsere Leute, wenn sie strategische Fehler machen. Man redet wohlwollend und lösungsorientiert mit ihnen, solange sie nicht UNS verraten haben. Wenn man sich einer Marcant/Apollo News/ÖRR-Kampagne gegen ihn anschließt, um sich selbst von besagten Fehlern reinzuwaschen, hat das den Preis, dass genau diese Akteure schleichend die Gewalt über rote Linien im rechten Lager in die Hand gelegt bekommen.
Und diese roten Linien werden nicht bei 'nem Rempler, ner ungeschickten Antwort auf einen HC-Gotcha oder Pöbeleien stehen bleiben. Sie werden sich hin zu ernsthaften rechten Positionen verschieben. In die inhaltliche Substanz hinein.
Ich kann an der Stelle mal unironisch was empfehlen, was zu wesentlichen Teilen aus Staatsknete finanziert und mitproduziert wurde:
Oktoberfest 1900 - wirklich sehenswert.
(Über die Fortsetzung Oktoberfest 1905 kann ich leider nichts sagen, habe eben erst festgestellt, dass sie existiert.)
@just_a34435 Ne, bist nicht der Einzige. Dem Himmel sei Dank.
Wird auch hier auf X immer heißer gekocht, als draußen gegessen. Hat man gut an deiner Debatte mit @DieFramingGmbH gesehen: Im Grunde wart ihr euch im persönlichen Gespräch doch in den meisten Dingen einig. Was ja based ist.
Kurze Durchsage:
»Spiegel TV« – aber auch zahlreiche andere Medien – haben in den letzten Jahrzehnten in einer unvergleichlich schäbigen und würdelosen Art und Weise über »Rechte« (oder was sie dafür halten) »berichtet« – bedeutet: das Wohn-, Familien- und Arbeitsumfeld zumeist unschuldiger Menschen bespitzelt, analysiert und dann auf die TV-Bildschirme in ganz Deutschland übertragen. Wenn Hausdurchsuchungen stattfanden, standen sie morgens bereits vor der Tür und haben das Zuhause der Menschen gefilmt, ihre Hilflosigkeit genutzt, um Suggestivfragen zu stellen, die Nazikeule zu schwingen und diese Menschen in ihrer Hilflosigkeit dann vor aller Welt bloßzustellen. Es wurde Familienangehörigen aufgelauert, in Schulen der Kinder angerufen, auf der Arbeit geschnüffelt usw. usf. Das ist der »Journalismus« etablierter Medien. Ein Mitarbeiter der »Zeit« hat unter anderem bei meinen Eltern angerufen, um sie über mich auszufragen. Es gibt wirklich unzählige (!) weitere Beispiele dafür, wie man Menschen im TV lächerlich gemacht hat und mitunter versuchte, ihr Leben zu zerstören. Natürlich alles im Namen der Pressefreiheit.
Und jetzt rennt neuerdings da draußen einer rum, der diese Menschen »belästigt«. Mein Ding wäre das auch nicht, aber hey, dieses larmoyante Geheule der »Journalisten« ist so unfassbar lächerlich und grotesk. Es offenbart auch ein krudes Verständnis von Journalismus: Diese Menschen dürfen, weil sie es im Namen der »Demokratie« tun, im Grunde alles – so das Selbstverständnis. »Wer Journalist ist, bestimmen immer noch wir.« Wenn andere nur einen Bruchteil (!) dessen praktizieren, sind sie gewissermaßen Verbrecher, und die Etablierten finden kaum noch Zeit für ihre Arbeit, weil sie mit dem Verfassen von Solidaritätsbekundungen beschäftigt sind.
Vermutlich wird bald noch der Arzt konsultiert, um eine Überweisung zum Psychologen zu erhalten, weil man ja nun in Angst lebt. Diese Menschen verstehen aber selbst jetzt, wo ihnen nur ein Bruchteil der eigenen Medizin verabreicht wird, nicht, was sie tagtäglich mit ihren Mitmenschen veranstalten.
Ich habe wirklich keine Sekunde Mitleid.
PS: Ja, auch ich mag diesen Stil »von rechts« nicht; es ist dennoch bezeichnend, wie Rechte, vor allem in der AfD und in den Redaktionsstuben, nun beginnen, bei diesen »Journalisten« der Gegenseite plötzlich von »Kollegen« zu sprechen. Sie hassen euch. Da dürft ihr ganz sicher sein.
Bei der Debatte über »Aktivistmann« sollten wir trotzdem nie vergessen, wie der SPIEGEL (und andere Medien) seit Jahrzehnten mit politisch Andersdenkenden umgehen.
Hier nur ein Beispiel von vielen:
Eigene Meinung völlig in Ordnung. Ich hab da auch eine und meine Bewertung einiger WENIGER Aktionen von @AktivistMann fällt aufgrund dieser auch eher negativ aus.
Das ist aber was anderes als ein indirekter Appell, dass diese Distanzierung gut und überfällig wär. Ist sie beides nicht. Sie ist ein öffentlicher Dolchstoß für jemanden, der sein Privatleben dem Wohl einer Sache, verkörpert durch eine Partei, widmet.